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  #1  
Alt 10.11.2017, 14:50
oggelhh oggelhh ist offline
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Standard Biegekurve Gaastra vs. North

Hi Leute,

Ich habe mir gerade zwei hübsche neue Segel auf der Hanseboot geholt.
Gaastra Matrix 6.0 aus 2015 und North e-type 5.4 aus 2016.
Da beide eienen 430er Mast benötigen wollte ich auch einen solchen gönnen. Jetzt habe ich gelesen, dass die eigentlich unterschiedliche Biegekurven haben. Gaastra eher hard top.
Shit, gibt es einen Mast der auf beide gut passt?
Ich bin Gelegenheits-flachwasser-glitscher und habe keine Ambitionen in immer nur das meiste, beste, größte, tollste. Ist das ganze Thema wirklich soooo wichtig?

VG
Andreas
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P.s.: alles von mir verfasste ist nur meine ganz persönliche meinung!!!
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  #2  
Alt 10.11.2017, 17:51
Benutzerbild von Spacecowboy
Spacecowboy Spacecowboy ist offline
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Hallo Andreas

Für das 5.4er e-Type ist ja eigentlich sogar ein 400er vorgesehen und der 430er nur die Alternative. Selbst habe ich ein 5.8er e-Type aus 2016, das ich persönlich sogar schon recht hart finde mit dem 430er (allerdings fahre ich auch mein 6.6er e-Type lieber weicher mit dem 430er als mit dem "idealen" 460er). Würde von daher auf keinen Fall einen Hard-Top Mast verwenden, denke nicht, dass das North damit funktionieren würde. Wie sich ein Constant-Curve im Gaastra verhalten würde, habe ich aber keinen Schimmer...

Kennst du übrigens das Vergleichs-Chart von Unifiber? Dort sieht man recht gut, wie weit die Masten tatsächlich auseinander liegen.

Bin selbst auch nur Gelegenheitssurfer ohne grosse Ambitionen. War aber erstaunt, wie stark der Unterschied von verschiedenen Masten im gleichen Segel wahrnehmbar ist, sogar bei solchen, die alle die gleiche Biegekurve haben müssten (North Silver / Gold / Platinum). Ein gut passender Mast macht einfach mehr Spass als ein Segel, dass keine Power hat oder schlecht rotiert oder... Zusätzlich kann man den Trimmbereich des Segels voll ausnützen und kann sich so evtl. ein Segel in der Palette sparen.

Wenn du es aber trotzdem mit einen Mast versuchen willst und einen kaufen gehst, würde ich auf jeden Fall beide Segel zuerst probe riggen.

M.E. ist auch schwierig die Abstufung der Segel von verschiedenen Herstellern zu wählen, ausser man konnte die Segel in der Praxis testen oder sie sind sich sehr ähnlich (Druckpunkt etc.).

Soweit meine Gedanken dazu, Gruss Phil
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  #3  
Alt 10.11.2017, 19:39
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Rosas-Fahrer Rosas-Fahrer ist offline
Möven - Jäger
 
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Moin,
man könnte jetzt die Frage stellen "Wie kann man nur..." - Thema Beratung und Messe und so; aber wir wollen ja keine Moralapostel sein.
Sind beide Segel für dich?
Dann wäre die Frage, was hast du drüber bzw. drunter.
Ich finde 5,4 und 6,0 schon recht eng beieinander und würde statt eines Kompromissmastes ein Segel wieder vertickern und einen guten, passenden Mast für eines der Segel kaufen.
Gruß
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  #4  
Alt 10.11.2017, 20:14
silversurfer22002 silversurfer22002 ist offline
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die Richtung kann nur sein, das du einen passenden Mast für das North kaufst, weil CC, mit Abstrichen kannst du den dann noch im Gaastra fahren, die Gegenwart ist Vielseitigkeit ist und nicht Hardtop (auch Gaastra hat das mittlerweile geändert)

Was passiert, wenn du einen CC Mast in das Gaastra hereinsteckst ...
=> das Segel macht im Top mehr auf (loose leach) und hat unten mehr Segelbauch
=> ... gleitet besser an, hat aber nach oben heraus eher seine Grenze erreicht, dann kannst du aber auch problemlos auf das 5.4er wechseln

Geändert von silversurfer22002 (11.11.2017 um 16:23 Uhr)
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  #5  
Alt 11.11.2017, 00:29
oggelhh oggelhh ist offline
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Interessante Theorien!!

meine Segelpalette vorher war 4.7, 5.7 und 6,8. Diese Abstände waren schon recht groß. Das 5.7er ist jetzt Schrott, daher wollte ich mit zweien auffüllen.

Im Nach-herein denke ich auch "wie kann mann nur auf der Messe ..." Zumal die Rabatte gar nicht so dolle waren. Aber gut, das ist Lehrgeld.

Über den unifiber Vergleichs chart bin ich ja erst auf die Ungereimtheiten gekommen...

Ich wundere mich nur, da ich einen Neilpryde x3 Mast auf Simmer, North und Gun Segel fahre, was laut chart total Quatsch ist. Damit bin ich jedoch seit Jahren unterwegs und habe viel Spass. Gut, ich habe keinen Vergleich, wohl möglich mache ich mir das Leben unnötig schwer

Silversufer, Deine Theorie "CC in Gaastra" macht mir ja Mut , da mit einem blauen Auge rauszukommen
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  #6  
Alt 11.11.2017, 08:54
paulchen paulchen ist offline
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Hi,
dieser Mast soll laut Hersteller beides können (indem man das Unterteil dreht):
http://reptile-masts.com/reverse/

Gruß, Paul
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  #7  
Alt 11.11.2017, 09:57
oggelhh oggelhh ist offline
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Ist ja abgefahren!!
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  #8  
Alt 11.11.2017, 12:24
Dr. Spin Out Dr. Spin Out ist offline
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Das ist leider ganz schwachsinniger Marketing-Unsinn, denn die Biegekurve des Mastoberteils bleibt ja immer genau gleich.

Aber es gibt eben immer ein paar Deppen, die auf so was reinfallen

meint
Dr. Spin Out
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  #9  
Alt 11.11.2017, 18:29
oggelhh oggelhh ist offline
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Ehrlich gesagt hatte ich auch nicht verstanden wie das gehen soll....
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  #10  
Alt 11.11.2017, 18:57
Smeagle Smeagle ist offline
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Hinweis zur Abstufung: Der Abstand zwischen den Segeln wird immer größer, je größer das Segel ist. Nicht nur weil man da mit prozentuellen Veränderungen rechnen muss (zwischen 4 und 4,5 liegen z.B. ca. 12% - zwischen 6 und 6,5 hingegen nur ca. 8%) sondern auch weil selbst ein prozentual gleich großer Sprung bei den kleinen Segeln deutlich stärker spürbar ist als bei großen... Also praktisch liegen selbst mein 9,6 und mein 8,6 gefühlt viel dichter beieinander als 7,8 und 8,6. Mir nicht ganz klar warum, aber ich empfinde es zumindest so.

Achja: Und wenn Du zwei verschiedene Segeltypen vergleichst, wird das noch komplizierter... Das E-Type hat viel Loose im Vergleicht zum Matrix... Ich denke, "gefühlt" wird sich das E-Type eher kleiner anfühlen. Wobei des E_Type hat auch das tiefere Profil, vielleicht gleichts das wieder aus? Schwer zu sagen. Jedenfalls versuche ich soweit wie möglich gleiche oder gleichartige Segel in der Abstufung zu haben, um das zu vermeiden.

- Oliver
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  #11  
Alt 13.11.2017, 13:30
oggelhh oggelhh ist offline
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Registriert seit: 30.03.2004
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Ich habe gestern einfach mal die Segel mit den Neilpryde x3 aufgebaut. Shothorn ist nur minnimal eingehängt.
Ich finde das e-type sieht schon ganz gut aus. Tatsächlich stehen die Latten beim Matrix zuweit hinter dem Mast.

Bitte noch mal für mich erklären. Ich hätte dieses Verhalten eher bei einem zu harten Mast erwartet
Mast zu hart = biegt nicht weit genug durch = Latten hinder dem Mast!
Ich check es nicht warum das jetzt für einen zu weichen Mast spricht.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg NS e_type.jpg (75,0 KB, 21x aufgerufen)
Dateityp: jpg GA Matrix.jpg (82,2 KB, 22x aufgerufen)
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  #12  
Alt 13.11.2017, 18:30
Benutzerbild von aurum
aurum aurum ist offline
linksrumduckjiber
 
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das gaastra steht ja übel
was allerdings kein Wunder ist bei dem kurvenmäßig falschesten Mast
aber auch das e-type hat auf dem Foto kein gescheites looseleech

daß die Latten im winddrucklosen Zustand hinter den Mast schnappen, müßte doch normal sein, oder?
ist ja kein Cambersegel
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Gruß , Tilo

Geändert von aurum (13.11.2017 um 18:33 Uhr)
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