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  #136  
Alt 15.06.2017, 21:41
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blinki-bill blinki-bill ist offline
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Klar. MXT sind keine Schnäppchen. Meine ältesten sind 9 Jahre im Einsatz. Die Sehne wird durch Dynema Tampen gesichert.
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blinki-bill
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  #137  
Alt 15.06.2017, 22:20
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aurum aurum ist offline
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ob langer oder kurzer Pin ist doch unerheblich, denn die brechen doch normal dann, wenn sich die Schraubverbindung etwas löst und der gewindebolzen dann auf Biegung beansprucht wird statt nur auf Zug und Scherung

und einen Bruch hatte ich, als sich Gammel/Rost zwischen Gummi und anvulkanisierter Gewindehalteplatte gezogen hat
das war unabhängig von Gewindegröße und Pinlänge
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Gruß , Tilo
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  #138  
Alt 16.06.2017, 20:54
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Richtig. Es ist eine Frage der sorgfältigen Fertigung. Bei einer qualitativ hochstehenden Fertigung löst sich eben die Schraubverbindung nicht.

Bisher war ich der Meinung, dass die oder der Hersteller von Boge-PJ mit langem Pin (gibt's ja nicht mehr so oft, die kurzen Pins sind inzwischen Standard, das war früher anders, als noch F2 - alt - und Mistral im PJ-Markt mitmischten) eben besser fertigen als die Masse der Kurzpin-PJ-Hersteller. Mir waren Probleme mit Langpin-PJ's unbekannt.

Die Auskunft von Andreas hat mich deshalb sozusagen aufgeschreckt.

Es gibt Hersteller (meines Wissens z. B. bei Surfline Munich), die drehen Pin und Grundplatte aus einem Stück. Dadurch entfällt das von dir angeführte Problem.

Gruß

Bernd
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  #139  
Alt 08.08.2017, 20:05
Spreetech Spreetech ist offline
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Standard Haga Park 2017

Nach langer Durststrecke war die Hoffnung auf ein paar windreiche Tage während des jährlichen Schweden-Urlaubs groß und wurde mit nahezu perfekten Bedingungen erfüllt.
Haga Park, der angeblich beste Spot Schwedens, präsentierte sich 3 Tage hintereinander von seiner besten Seite. Bei Westwind konnte man lange Stiche im Stehbereich fahren und mit max. 7,5m2/124l war sogar ich immer im Gleiten.
Meine Tochter kam auch auf ihre Kosten. Da hatte ich mal ein gutes Händchen beim Kauf eines gebrauchten Rocket 145 mit 4,7er Einsteigersegel (incl. RDM-Mast).
Nachdem ich zuletzt gut mit dem Falcon124 klar gekommen bin, habe ich dann auch kein weiteres Board mitgenommen und bin den mit 6,7er Nocam- oder 7,5er 3Cam-Segel gefahren, beide haben gut funktioniert.
Einziger Wehrmutstropfen waren die Wellen, die bei auffrischendem Wind schon unangenehm waren. Wenn man das nicht gewohnt ist, verkrampft man instinktiv und verlagert das Gewicht nach hinten. Ich habe dann trotzdem versucht, möglichst entspannt im Trapez zu hängen und das Gewicht mehr nach vorn zu verlagern, ein bisschen so, als ob man am Mast vorbeischauen will. Das war der Schlüssel! Mit mehr Druck auf den Mastfuß bleibt die Nase unten und das Board durchschneidet deutlich kontrollierbarer die Wellen. Inzwischen fahre ich auch etwas vorausschauender an Wellen vorbei und nicht blind drüber.
Am 3. Tag konnte ich mit den Schnellsten bis zur Halse mithalten. Eine neue Erfahrung und Riesenspaß, sich im direkten Vergleich zu messen.
Hintere Fußschlaufe und Powerhalse sind nach wie vor größere Baustellen. Wenn es zu schnell schnell wird, ist die Überwindung noch zu groß, sich aus einem sicheren Stand in die hintere Schlaufe zu wagen. Bei der Powerhalse sehe ich Licht am Horizont. Habe bewusst den Mastarm gestreckt und mich mehr nach vorn gebeugt. Bis zum Scheitelpunkt geht es dann ganz gut. Das Timing für den Fußwechsel stimmt noch nicht. Daran werde ich das nächste Mal feilen.
Ich überlege schon, ob es Sinn macht, für den Falcon124 noch ein 6er Slalomsegel anzuschaffen. Ich befürchte nur, dass ab Windstärke 6 mehr Kontrolle nur über kleinere Boards möglich ist.
Bei kleiner als 124l funktioniert bei meinen 95kg aber kein Schotstart mehr. Dann stellt sich mir die Frage, ob man erst auf 115l oder gleich auf 100l gehen sollte.

@Smeagle
Zitat:
Zitat von Smeagle Beitrag anzeigen
Nur eine Anmerkung: "Normalerweise" wird die Kontrolle bei Starkwind SCHLECHTER wenn Du mit dem Mastfuß nach hinten gehts. Bug geht höher, Board wird freier -> Aber damit auch schwerer zu kontrollieren. Wenn Dir das Board abfliegt, musst Du mit dem Mastfuß nach vorne.
Hattest Recht, habe mal den Mastfuß etwas nach vorn geschoben, was etwas mehr an Kontrolle brachte.

Habe noch eine Woche in Schweden, vielleicht gibt es nochmal ordentliche Bedingungen.

Gruß
Andreas
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  #140  
Alt 09.08.2017, 08:32
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blinki-bill blinki-bill ist offline
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Hi,
schön zu Lesen. Es geht voran!
Ich persönlich bin ja immer noch der Meinung, dass du dir mit den SL Boards die Sache unnötig schwer machst. Vor allem mit dem Falcon, der M.E. wirklich extreme Schlaufenpositionen hat. Nimm dir einen sportlichen Freerider (Firestorm, Blast, Rocket etc.), da hast du die Option, die hinteren Schlaufen erstmal innen zu fahren, dann ist das mit dem in die Schlaufe schlüpfen leichter und die Boards sind annähernd gleichschnell.
Für die angepeilte Segelgröße und Gewicht genügen 100 bis 110 Liter oder ca. 65 cm Breite. Wenn du unsicher bist, Rocket 115 oder Blast 115. Der 112er Firestorm ist etwas breiter und damit vielleicht zu dicht am Falcon. Über den Schotstart solltest du dir wenn du mit einem 6er rausgehst keine Gedanken mehr machen müssen.

Für ein 6er Slalomsegel brauchst du ein SL Board <100 Liter. Solche Boards gehören auf den Speedstrip oder zum sehr sportlich ambitionierten Fahrer, der sehr deutlich über das Stadium "Halselernen" oder "wie komme ich in die Schlaufe" hinaus ist. Da gibt es nur einhaken und los. Und zwar volles Rohr.

Lass da bitte die Finger von. Ich selber habe ein 6.4er Slalomsegel für den 100er Blast, welches in ständiger Konkurrenz mit meinen beiden Freeride Segeln in 5.5 und 6m² steht. Bei entsprechendem Wind ist das Wasser dermaßen unruhig, dass die Freeride Segel die bessere Wahl sind. Am meisten Spaß auf dem 100er Board hab ich mit dem Ryde in 6m². Genug Zug von unten und sehr gutes Handling. Einfach einfach.
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blinki-bill

Geändert von blinki-bill (09.08.2017 um 08:41 Uhr)
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  #141  
Alt 09.08.2017, 17:38
Spreetech Spreetech ist offline
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Hallo blinki-bill,

du hast schon Recht, dass ich manchmal über das Ziel hinausschieße.
Ich bin aber froh, bisher mit gebrauchtem Material ausgekommen zu sein, und schon das ist ganz schön kostspielig wenn man mal die Kosten auf die Nutzungszeit umrechnet. Da muss man die Gelegenheiten nutzen, die sich bieten. Einen Rocket und Co. mit 120l - 130l sieht man ganz selten mal bei Dailydose. Der Falcon war recht günstig und ein Versuch wert. Der macht richtig Spaß, gleitet einfach an und man kann recht entspannt im Trapez hängen. Ich habe aber kaum Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Boards. Wahrscheinlich trennt sich die Spreu vom Weizen dann in der Halse. Hatte letztens auf Rügen mal den Rocket145 von meiner Tochter ausprobiert. Der war schon etwas weicher und kontrollierbarer in der Halse. Allerdings bin ich den Falcon bisher nur mir einer 28er-Seegrasfinne gefahren. Habe für meinen Homespot aber schon gebrauchte! Slalomfinnen in 40 ,44 und 48 parat, mal sehen wie sich das anfühlt.
Bin jetzt seit 2 Jahren mit ungebrochener Begeisterung dabei und mache mir keine Illusionen, noch das Hüpfen oder irgendwelche Tricks zu lernen.
Über den See heizen, mit einer schönen Halse am Ende reicht mir vollkommen aus. Dafür bin ich gut ausgerüstet.
Für Leichtwind behalte ich erstmal meinen iSonic155 mit 8,6er Cannonball und, ganz frisch, ein S-Type mit 9,4m2. Das Warp9,0 wird ausgemustert.
Bis 6Bft nehme jetzt den Falcon mit 6,7er Rapid und 7,5er Cannonball.
Bei >6Bft bräuchte ich irgendwann noch was mit 100l - 115l (wie lange fährst Du den Blast noch?) und 2 Segel mit ca. 5m2 und 6m2. Wobei man sich fragen muss, ob das für 2-3x im Jahr Sinn macht. Hängt auch davon ab, wie weit der Falcon nach oben raus Spass macht.
Wenn jetzt Material ersetzt werden muss, würde ich anfangen Neuware zu kaufen. Und dann Segel bis 7m2 als Nocam (interessant finde ich Point7-ACX, jemand Erfahrung damit?) wegen Wasserstart und Handling. Segel über 7m2 als 2- oder 3Cam für max. Angleitpower.
Neue Slalomboards sind kein Thema, ich liebäugele da eher mit DroppInn-M/S. Da könnte man mit 2 Boards den kompletten Bereich von Leicht- bis Starkwind abdecken.


Gruß
Andreas
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  #142  
Alt 10.08.2017, 11:24
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blinki-bill blinki-bill ist offline
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Hehe, den Blast werde ich noch lange fahren

Ansonsten bist du mit deiner Motivation natürlich genau auf dem richtigen Weg. Das du nicht unbedingt viel Geld für neues ausgeben möchtest ist auch klar. Nur sollte man sich die Sache nicht unbedingt schwerer machen als sie ist. Habe das hier in meinem direkten Umfeld auch erlebt. Ein Wiedereinsteiger (60 Jahre jung, das letzte mal vor 25 Jahren auf dem Board) findet das ganz prima was wir da so auf dem Wasser zeigen und ist insbesondere vom Tempo etc. angetan. Nach genauester Inaugenscheinname meines Materials (Race) auf und am Wasser hat er sich einen 112er Falcon und ein Gun Freeracesegel mit 2 o.3 Cambern gekauft. Vollkommen beratungsresistent. Mit dem Board ist er kaum ins Fahren gekommen. Entweder zuviel oder zuwenig Wind. Wenns denn geht kommt er nicht in die Schlaufen und schon gar nicht ums Eck. Seit nunmehr 2 Jahren liegt der Kram da. Mit dem von mir empfohlenen Firemove oder Rocket würden die Halsen und das Fahren sitzen.
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Geändert von blinki-bill (10.08.2017 um 11:26 Uhr)
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  #143  
Alt 10.08.2017, 13:02
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aurum aurum ist offline
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auch beim Rocket gibts keinen Schlaufenautomatismus
Freeracesegel ist doch ok, denn sie haben nur einen Trimm für eine große Windrange
Nocamsegel haben oft die gleiche Windrange, aber man muß sie umtrimmen bei sich veränderndem Wind, was bei böigen bedingungen einigermaßen unmöglich ist

mit 60 Jahren etwas weiterzumachen, für das man 25 Jahre zuvor schon nicht wirklich begeistert war (weil man es sonst kaum ohne ausgehalten hätte), ist halt nicht ohne
manche haben einfach kein gefühl für Gewichtsverteilung auf dem Board und da ist das Alter auch nicht grad hilfreich, um von vorne anzufangen

(auch wenn ein gemäßigteres Board vielleicht besser wäre)
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Gruß , Tilo
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  #144  
Alt 13.08.2017, 20:48
Essener Essener ist offline
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Was dir bestimmt helfen würde wäre, wenn du mal ein paar Filme von deinen Sessions hier rein stellen würdest. Dann könnten die Slalompros sehen, wo das Problem liegt, wenn überhaupt vorhanden.

Du hast doch deinen ganzen Geleitzug dabei.
Also gib denen scharfe Befehle und präzise Anweisungen, wie sie dich aufs Filmmaterial bannen sollen.

Davon ab: Könnte man bei dem Slalomhobel nicht einfach eine innere Plugreihe setzen? Dann hätte man so ne Art Wave-Slalom, wie früher - zumindest dem Namen nach.
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  #145  
Alt 14.08.2017, 20:46
Spreetech Spreetech ist offline
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Hallo Essener,

wenn ich nicht mehr in die hintere Schlaufe komme, stelle ich mich direkt drauf.
Da wo die Schlaufe ist, macht sie ja auch Sinn.
Ich kann mich erinnern, dass man beim Ski-Anfängerkurs in einer Übung ein Knie anheben sollte, so dass nur noch die Schaufel aufliegt. So etwas werde ich das nächste probieren. Den hinteren Fuß etwas anheben und schauen, wie man das ausgleichen muss.
Mein Sohn hat eine Gopro, mit der werde ich bei Gelegenheit ein paar "So-nicht-Videos" drehen.
Um das Tagebuch irgendwann mal zu beenden, ist sowieso noch ein "Respekt-für-das-Alter-Beweisvideo" geplant.

Gruß
Andreas
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  #146  
Alt 14.09.2017, 11:20
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sepplist sepplist ist offline
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Was ist los bei Dir Andreas???
Bist Du krank?

ich bin selbst fast 4 Monate ausgefallen nach Krankheit + OP... Habe vorige Woche wieder angefangen, brauche jetzt Surfpraxis
War jetzt das zweite mal auf dem Wasser und habe mich von 27 Kn auf 28,9 Kn verbessert, aber die 30 Kn-Marke noch nicht geknackt.

HG aus dem Erzgebirge nach Berlin
Sepp
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  #147  
Alt 14.09.2017, 16:40
Spreetech Spreetech ist offline
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Standard Sturmtief Sebastian

Hallo Sepp,

alles gut, seit dem Urlaub gab es einfach keinen Wind hier.
Letzte Woche war ich wieder auf dem See. Hat aber nur ein paar Mal für kurze Gleitpassagen gereicht, trotz 9er Segel.
Ich merke auch, dass ich immer weniger Spaß am Böenhopping habe.
Ich will in Zukunft lieber mal über das Wochenende an die Küste fahren.
Dieses Jahr war ich schon eine Woche in Ägypten, ein Wochenende auf Rügen und hatte 4 Surftage in Schweden. Das ist schon was anderes als auf dem heimischen See, wo man nie genau weiß welche Bedingungen man vorfindet.

Wer war Gestern eigentlich nicht auf dem Wasser?
So heftig habe ich es noch nicht erlebt.
Bin mit Rapid 6,7 und Falcon 124 hoffnungslos überpowert gestart. Kleiner bin ich aber noch nie gefahren. Konnte das nur hart am Wind kontrollieren und habe mich auf der anderen Seeseite wiedergefunden. Downwind zurück, war unmöglich zu fahren. Ca. 500m vom Ausgangspunkt entfernt, hatte ich das rettende Ufer wieder erreicht und mich von dort zu Fuß zurück gemacht.

Zum Glück hatte ich ein noch nie benutztes 5,2er Segel dabei. In Verbindung mit dem Rocket145 und einer 38er Finne war das dann fahrbar.
Wieder eine neue Erfahrung, wie rasant man bei solchen Böen beschleunigen kann. Nach der Böe habe ich mit dem kleinen Segel aber wieder geparkt, eigentlich wie sonst auch immer.
Die Windprognosen für Heute gingen immer weiter runter, jedoch ein Blick aus dem Fenster zeigt, da wäre ab dem Nachmittag bestimmt gut was gegangen.
Die gestrige Session steckt mir aber noch so in den Knochen, dass ich mich nicht aufraffen konnte.

Habt Ihr schon gehört: Gunnar Asmussen hat Gestern die 100km/h-Schallmauer geknackt. Nicht in Lüderitz oder Franqui, sondern vor Büsum!
Bei mir hat es Gestern für 42km/h gereicht. Über 50km/h will ich dieses Jahr aber noch kommen.

Gruß
Andreas
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  #148  
Alt 10.10.2017, 18:08
Spreetech Spreetech ist offline
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Standard Sturmtief Xavier

Vorweg, ich habe mir das nicht angetan, zum See zu fahren. Andere mussten einsehen, sogar mit 3,7m2 überfordert gewesen zu sein, auch ein Mastbruch war dabei. Gab jedoch drumrum windreiche Tage.
Den Tag vor Xavier blies es schon ganz gut. Habe mich aber bei wechselnden Bedingungen 2x verzockt. Erst zu groß aufgebaut, danach zu klein.
Am Samstag hat dann alles gepasst. Gutes Wetter für Leichtwindmaterial bei ca. 13kn mit moderaten Böen. Habe dazu nach langer Zeit den iSonic155 mit 48er Finne und mein neues gebrauchtes Sunray9,6 mitgenommen.
War bei jedem Stich je nach Böe auch länger im Gleiten.
Kein Wunder, das Sunray9,6 ist ein sehr kraftvolles Segel und zieht dich bei der kleinsten Böe über die Gleitschwelle.
Leider sind die Böen auf dem Binnensee auch mal kräftiger, dann hat man ein Problem. Beim Anfahren, baut sich so viel Druck auf der Finne auf, dass die schon mal wegschmiert. Hat man es geschafft ins Gleiten zu kommen, ist man hoffnungslos überpowert.
20km in 2h ist wahrscheinlich persönlicher Rekord an dem Spot. Gut, letztens habe ich auf GPS-Speedsurfing gesehen, dass auch 150km in 5h möglich sind! Das war aber in Soma Bay. Liebäugele Anfang November da mal hinzufahren, entscheide ich diese Woche noch.
Übermorgen ist hier vielleicht wieder 9,6er-Wetter.

Bis dahin
Andreas
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  #149  
Alt 11.10.2017, 07:47
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blinki-bill blinki-bill ist offline
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Sehr gut Andreas. Dran bleiben. In 2 Stunden kannst du zwischen 60 und 80 km Windsurfen. Das liegt natürlich im Wesentlichen am Spot. Wie lang ist die surfbare Distanz? Wie gleichmäßig weht der Wind?
In gp3s kannst du das gut sehen wenn du im Ranking nach der one Hour sortierst, dann filtert er dir raus was so gefahren wird. Richtig gut ist ~50 km in Deutschland bist du aber mit 40 schon in der Jahres Top 5. Ganz gut geht das z.B. in Surendorf, da kannste weit surfen und der Wind ist konstant. Leider geht da nur Grasfinne.
An einem böigen Binnenspot ist es schwer. Immer wenn ich mir das vornehme, dann fahr ich irgendwann in ein Windloch, oder der Wind dreht auf. Ist mir grad am 3. Okrober noch passiert. Schön angefönt mit 8.6 gestartet, 20 Minuten durchgeheizt, dann nach der 5. Halse ZACK, windloch, ein paar Sekunden Dümpelfahrt. Die gute One Hour Distanz damit kaputt. GRRR.

Klick: 108 km, 2 Stunden 55 Minuten
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blinki-bill

Geändert von blinki-bill (11.10.2017 um 20:16 Uhr)
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  #150  
Alt 13.10.2017, 09:26
Spreetech Spreetech ist offline
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[QUOTE=blinki-bill;376700]20 Minuten durchgeheizt, dann nach der 5. Halse ZACK, windloch, ein paar Sekunden Dümpelfahrt. Die gute One Hour Distanz damit kaputt. GRRR.

Das sind aber Luxusprobleme!
Gestern am Homespot war alles dabei, nur mal wieder kein konstanter Gleitwind.
Erst 7,5 aufgebaut und bei 22kn (Böen bis 34kn) 2 Stiche am Limit gekämpft. Dann noch 6,7 aufgebaut und prompt flaute es ab. In den Windlöchern geparkt und in den Böen grenzwertig, bis der Wind nochmehr einschlief.
Also wieder das 7,5-Rigg geholt (da macht es sich bezahlt eine 2. Variante parat zu haben) aber auch damit war man nur kurzzeitig im Gleiten. Also nochmal zurück und auf 8m2 umgebaut.
Immerhin sind bei dem ganzen hin und her in 3h noch knapp 30km mit 44km/h in der Spitze rausgekommen.

Respekt zu den 108km. Das ist ja schon richtig sportlich.
Da bin ich körperlich, technisch und vom Revier her ganz weit weg.
Hier kann man max. 1,5km am Stück surfen, wenn der Wind es zulässt.
Oft sind es aber nur 500m - 1000m.

Mit dem 8er hatte ich in kräftigen Böen beim Angleiten zu kämpfen, dass mir das Board nicht an Luv reindreht (Rocket145, Finne 44cm), obwohl ich den vorderen Fuß schon vor den Mast gesetzt habe und das ganze Gewicht auf den Mastfuß verlagert habe. Zu starker Leichtwindtrimm? Zu kleine Finne?

Das muss ich noch erzählen:
Zwischendurch kam ein Surfer mit holländischem Akzent (schon im Neo) vom Parkplatz angerannt und hat sich nach den Bedingungen erkundigt.
Er hatte nur 2h Zeit und wollte nicht ein falsches Segel aufbauen.
Das nenne ich Leidenschaft. Der hat wahrscheinlich das Surfen noch vor dem Fahrradfahren gelernt und versucht immernoch jede Böe zu erwischen und sei es nur kurz in der Mittagspause.

Mal sehen was der Oktober noch bereit hält.

Gruß
Andreas
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