SURF-Forum > Szene > Meine Surfstory

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  #31  
Alt 02.05.2011, 18:12
kolonio kolonio ist offline
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Schwer geblutet Oo, wie geht das denn? Da werden die ganzen Haie im See sich aber gefreut haben ;-). Beim ersten Mal schon Blut gespendet und trotzdem noch ambitioniert dabei, das lobe ich mir!
Ps: Wer Samen spenden will guckt hier )))

Geändert von kolonio (18.07.2011 um 12:59 Uhr)
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  #32  
Alt 11.05.2011, 14:10
Hundeson Hundeson ist offline
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Ich bin ja noch eher der Anfänger unter den Surfern. Angefangen habe ich vor zwei Jahren auf Bali. Hatte dort ein Auslandssemester und hatte nebenbei genügend Zeit das Surfen, zumindest in seinen Grundzügen , zu lernen. Bin immer mit einem EInheimischen aufs Wasser. Er konnte es mir gut erklären aber ich hatte als Board eine absoluet Freestylemaschine, was etwas ungeeignet zum lernen ist.
Letztes Jahr war ich auf einer Sprachreise in Lissabon. Dort konnt ich wieder angreifen. Aber wie gesagt, ich bin noch nicht der Profi. Aber was noch nicht is kann ja noch werden. Übrigens Lissabon ist super zum Surfen....
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  #33  
Alt 12.05.2011, 15:32
Emma Emma ist offline
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Ich habe mit meinem damaligen Freund seine Eltern besucht...die leben auf Hawaii....da muss man einfach surfen
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  #34  
Alt 24.05.2011, 10:06
Bestsurf27 Bestsurf27 ist offline
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Nach langer Bronchitis hattee ich mich im Dezember 1995 zu einem Spontanurlaub in wärmere Gefilde entschlossen. Es war dann wohl Zufall das ich ein Hotel wählte wo eine der größten Surfbasen des roten Meeres ansässig war. In einer der örtlichen Diskotheken traf ich dann auf eine Gruppe schwäbischer Surfer die sich meiner annahmen. Ich habe zwar kein Wort verstanden aber mittrinken konnte ich auch so. In der Nacht wurde mir dann das Versprechen abgerungen am nächsten Tag einen Schnupperkurs zu absolvieren. Mit reichlich Nachwehen stand ich dann am anderen Morgen um 10 Uhr auf einem (aus heutiger Sicht) Flugzeugträger von Brett und versuchte das alles auf die Reihe zu bekommen. Sehr zur belustigung der Schwaben klappte das leider nicht allzugut (nun weiss ich das die das nur aus dem Grund gemacht haben, vielen Dank ürbigens an Lothar und konsorten)
Nun, da mich dann der Ehrgeiz packte es "denen" zu zeigen fing ich noch am gleichen Tag einen Grundkurs an.
Ein Jahr später hatte ich mich wieder mit den Bengels verabredet und siehe da...ich zeigte es ihnen. Nach dem Grundkurs im Dezember war ich dann im März auf Furteventura und habe Beachstart und erste Gleitfahrten geübt. Pfingsten und Sommer in Makkum verbracht und Schlaufenfahren gelernt. In den Herbstferien habe ich den Wasserstart hinbekommen und mit der Halse angefangen.
Wenden konnte ich schon und mit der Helitack war ich schon sehr weit.
Im Februar draufolgendes Jahr war ich 3 Wochen in Dahab und lernte Powerhalsen und die Duckjibe annähernd. Im Mai traf ich dann wieder in Hurghada auf die Schwaben und fuhr ihnen um die Ohren. Die doofen Gesichter muss man sich erstmal vorstellen als ich Duckjibend vorbei gesurft bin.
Die Leidenschaft Windsurfen hat mich dann im 4ten Jahr zu einem Umzug an die Küste bewogen um nicht ständig soweit ans Meer fahren zu müssen.
Mittlerweile ist mein Ehrgeiz ein wenig abgeebt aber dennoch mache ich in diesem Sommer zum erstenmal einen Urlaub wo Windsurfen nicht teil der Urlaubsplanung ist. Nach 15 Jahren muss mal was anderes drin sein.
__________________
Wer abends säuft kann morgens auch arbeiten ist ein Trugschluss, denn wer abends vögelt kann morgens auch nicht fliegen

Geändert von Bestsurf27 (26.05.2011 um 08:34 Uhr)
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  #35  
Alt 05.06.2011, 21:31
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Neopren Neopren ist offline
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Bin schon seit Ende der 80er am schlurfen. Angefangen etwa mit 10 Jahren auf einem Tümpel (ca. 100m x 100m ) in Dülmen - weil da gabs den Schlurfschein !

Weiß gar nicht mehr, wo ich den gelassen hab. Hat mich nie wieder einer danach gefragt !
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  #36  
Alt 07.06.2011, 16:05
steinier steinier ist offline
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ich werde bald anfangen...bali ich komme
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  #37  
Alt 10.06.2011, 08:14
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denossesurfer denossesurfer ist offline
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Hallo Zusammen,
über einen Freund bin ich 1981 zum errsten Mal mit dem Windsurfen in Berührung gekommen;er hatte ein Hifly,welches Modell weiss ich nicht mehr,danach direkt Surfurlaub mit dem Kumpel nach Südfrankreich;
nichts hat geklappt.Selber Beibringen war nicht möglich.
Interesse lies schnell nach;ungefähr ein Jahr später eröffnete ein Freund
meines Bruders ein Surfgeschäft in Moers;nochmaliger Versuch;diesmal
war ich infiziert und kaufte mir ein Klepper Board.
Bis heute bin ich immer noch restlos von dem Sport begeistert,trotz aller anderen Trendsportarten wie Kiten etc.
Als meinen "Homespot"würde ich das Grevelinger Meer in Holland beschreiben,
wo ich fast jedes zweite Wochenende anzutreffen bin.

Hang Loose
Joachim
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  #38  
Alt 10.06.2011, 20:27
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Zitat:
Zitat von denossesurfer Beitrag anzeigen
Hallo Zusammen,
...
Als meinen "Homespot"würde ich das Grevelinger Meer in Holland beschreiben,
wo ich fast jedes zweite Wochenende anzutreffen bin.

Hang Loose
Joachim
Hallo Joachim,
ich bin ja der Ijsselmeerfahrer und kenne mich dort überhaupt nicht aus. Kann man das Grevelinger Meer mit dem Ijsselmeer vergleichen ? Gibt es einen guten Surferparkplatz dort ? Der Karte nach, sollte NW Wind ganz gut dort sein.... Aber dann ist es an meinem Ijsselmeerspot auch perfekt.
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  #39  
Alt 11.06.2011, 18:03
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denossesurfer denossesurfer ist offline
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Hallo
gute Plätze zum Surfen findest du am Grevelinger Meer genug.
Am Brouwersdam ist ein tolles Revier.Grosse Teile stehtief,weiter draussen
kabbelige Bedingungen;leider am Wochenende oftmals sehr voll.
Ein anderer Spot nennt sich de Punt und liegt Richtung Ouddorp.
Bei beiden Spots kannst du mit dem Wagen oder Womo direkt bis ans Wasser fahren,also schon sehr optimal.Parkgebühren beachten!Der Kontrolleur
schaut regelmäßig vorbei und lässt nicht mit sich handeln.
Wenn man öfter herfährt lohnt sich ein Jahresticket für 35 Euro.
Am Isselmeer war ich leider noch nicht surfen versuch ich mal nachzuholen.

Schöne Pfingsten
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  #40  
Alt 11.06.2011, 22:58
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Neopren Neopren ist offline
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Da ist aber nach 300m nichts mehr mit stehen !
Zum Glück sage ich da nur, denn ich bin in den 90ern anfangs immer zum Veluwemeer gefahren und habe mir dort regelmäßig die Finne kaputt gefahren. Und weil am Veluwemeer eh immer 1bft weniger ist und seit man dort zahlen muss (seit 15 Jahren oder so), fahre ich dort gar nicht mehr hin.
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  #41  
Alt 24.06.2011, 17:03
robat1 robat1 ist offline
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Hi,

na dann hol ich mal weit aus, damit ihr was zu lesen habt, wo draußen grad kein Wind ist ;-)))

Also irgendwann in den 70ern kam mein Ebersberger Kumpel P.Norbert an einem heißen Sommertag mit so einem (ich glaub noch ein Verdränger) komisches Stehsegelbrett auf seinem R4 an den Osterseen an (heute natürlich längst gesperrt).
Und ich stellte mich nach 2Min. Erklärung mit meinen ca. 50kg drauf, fuhr bei 1-2 Windstärken schnurgerade über den See ohne auch nur zu wackeln, drehte es am Ufer von Hand um und fuhr Punktgenau zurück.
Klar stemmte ich danach erstmal die Hosenträger ab und meinte, "was gibts denn daran zu lernen", das kann man doch instinktiv ;-)

Ein paar Jahre später (hatte das ganze längst vergessen) machte ich ein paar Semester Maschinenbau zum Techniker. Und in der Klasse war der H.Hannes und quatsche was vom Surfen am kommenden WE. Und ich hab so einen Erinnerungfetzen im Hinterkopf aufgeschnappt und sag, "ja klar mach ich da mit" das hab ich vor Jahren gleich gekonnt ;-)))

Der wußte dann auch gleich einen billigen Tencate mit Holzmaßtfuß für mich und ohne es vorher nochmal zu versuchen war ich am WE mit meinem neuen (Gleiter ;-) dabei.
Keine Spur mehr von nicht reinfallen auf dem arschglatten Teil und ohne Plan im Kopf. Nur in Badehose wurde es nach dem 200sten Sturz auf dem Wörthsee auch bald ziemlich frisch und der Wind wurde immer mehr. Gerade als ich in der Seemitte zu zittern anfing und mich ans unerreichbare Ufer wünschte, gingen dort so rote Bilnklichter an.
10Min. später kochte das Wasser und alles samt Segelbooten lag flach auf dem See. So kam es, daß ich gleich mal von der Wasserwacht gerettet wurde und mit 5 anderen bibbernden Gestallten per Motorboot zum Ufer gleitete. Aber ne Dose Eintopf auf den Gaskocher gestellt und die Welt war schöner als je zuvor.

Der Unterschied zum ersten mal war, daß mich die Plackerei und blauen Flecken gleich süchtig machten, wärend ich die entspannte Seeüberquerung schnell vergessen hatte.

Danach gabs noch einige Versuche auf den Seen rund um München und dann stand schon zum ersten mal der, damals noch legendäre, Lago de Garde auf dem Plan.
Der Kumpel aus der Klasse kaufte zuvor so einen urhäßlichen, unvorstellbar langsamen, alten, Merzedes-Bus der mit der Rolle rosa gestrichen wurde. Keine Ahnung wie es damals zu der Farbe kam, aber das qualmende, kriechende, rosa Ungetüm war bei den Mädels der absolute Bringer.

In der Klasse gabs noch 2 Surfer darunter der ziemlich coole Italiener Franco R. (übrigens war auch Willi Astor in unserer Klasse, aber der machte nur witzige Reime über unsere Wind-Sucht, statt daß er sich infizieren lies ;-) .
Und so waren wir also zu 4 auf dem Weg zum Lago und die Stimmung im Bus eskalierte bei den überholenden, winkenden Bella Ragazzas (die uns sicher für Schwule hielten) fast zum Rausch.
War echt ne geile Zeit noch nicht so abgebrüht wie heute und ein Kampf in Torbole in der Windabdeckung und der eisigen Sarka-Srtömung an Ostern natürlich auch, aber es hatte uns voll und ganz erwischt.

Zurück im Technikerunterricht glotzen wir von nun an nur noch zum Fenster raus ob sich da womöglich ein Zweig bewegt, und die Bretter waren jeden Tag dabei.
1000x kamen wir zu spät und das Lüftchen war vorbei bis wir den Starnberger- od. Feringer-See erreichten.
Einmal im Frühjahr als ich einen Freund bis aus Murnau überredete die Surfaison heute zu eröffnen trafen wir den Starnberger See komplett zugefroren an. Und am Walchensee haben sie uns mal mit ner Sperre wegen Lawienengefahr ausgebremst.

Danch folgten viele, viele Jahre wo wir (wörtlich) """jedes""" WE bei jedem Wetter am Freitag nach der Arbeit am Walchensee aufschlugen und Sonntag Nachts erst zurück düsten.

Damals durfte man dort noch am Strand schlafen und Feuer machen, und die Stimmung mit 20 Mann/Frau am Feuer oder bei Flaute auf den übereinander gestapelten Surfbrett-Burgen samt gefülltem Bierkasten auf dem See, war immer am oberen Limit. Damals gabs auch noch Leute die am Feuer alte Rocksongs auf der Gitarre spielten und 2 Mädels reicher Eltern die jedes WE teuren Wein aus Pappas Weinkeller mit zum Grillen brachten ;-)))
Und der Tomi, der kein Auto hatte wurde kurzerhand mit Maria vom Surf-Kiosk verkuppelt.
usw. usw.

Irgendwann wurde dann das Brusttrapetz erfunden und das erste kleine leichte Serienbrett kam auf den Markt. Das nannte sich Kiwi und war empfindlich wie ein rohes Ei, aber jeder von uns treumte davon das Brett zu besitzen. Eines Tages kam dann ein etwas älterer Steuerberater der ne Weile zur Walchenseeszene gehörte mit seinem 8-Zylinder Chevy Van an, grinste vielsagend in die Runde und zog den nagelneuen Kiwi aus der Seitentüre.
Aufregung pur und jeder durfte ihn mal hochheben und streicheln ;-)))
Ich hab ihm dann seinen Alpha abgekauft, den er dank Kiwi nicht mehr brauchte, auch wenn er ab sofort so gut wie nie ins Gleiten kam ;-))))

Ähnlich aufregend war es, als der Bittl das erste einseitig Mylar-Beschichtete Segel verkaufte. Die Gerüchte über das Leistungsplus reichten bis ins Übernatürliche ;-)
Oder dann der ganz große Tag, als ich zum ersten mal im Leben, in der Surf&Kajak-Hütte unter dem aufgehängten, sagenumwobenen Quatro-Prifilsegel stand. Der erste völlig durchgelattete Traumflügel für unerschwingliche DM-Mengen. Mir schlug das Herz ganz ohne Übertreibung bis zum Hals.

Mein erstes durchgelattete Profielsegel war dann das Haleakalā. Ein Segel ohne Masttasche das nur mit Klett am Mast aufgefädelt wurde.
Der absolute Star im Angleiten war ich auch mal für 2-3 Jahre mit einem schwarzen Segel aus Österreich dessen Namen ich leider vergessen habe.

Doch irgendwann schlug die Bürokratie zu und schlafen am Strand wurde nach den Feuern auch verboten, später auch schlafen in Auto abseits der Nachtparkplätze im Wald.
Und heute stehen sie dort auf einer betonierten Fläche im 1m Abstand und zahlen dafür wie am Campingplatz.
So kommt es daß wir heute auf der ganzen Welt zum Surfen unterwegs sind nur nicht mehr vor der eigenen Türe.
Schade um die guten alten Zeiten mit dem wunderbaren Schrottmaterial

Robert

Geändert von robat1 (24.06.2011 um 17:41 Uhr)
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  #42  
Alt 27.06.2011, 18:17
Hawk30100 Hawk30100 ist offline
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Also bei mir war das ganz einfach... waren als ich 16 war im Urlaub in Ägypten mit der ganzen Familie...

Bruder und Cousin haben Tauschschein machen wollen.. da kam Vater her und meinte.. "Kind, wenn du nicht 2 Wochen lang nur schwimmen willst, suchst dir aus was du machen willst" .. da wollt ich halt mal Windsurfen und hab ein Schein gemacht

Eine Schnuppertauchstunde habe ich mir aber auch nicht entgehen lassen.
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  #43  
Alt 16.07.2011, 10:09
Domsurfer Domsurfer ist offline
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Hi ich lass auch mal meine Geschichte da =)

Meine Familie und ich hatte immer Urlaub in Süd Frankreich gemacht, am Meer.

Ich war vielleicht erst 15 oder 16 und hatte immer die Surfer beobachtet wie sie dann raus aufs Wasser sind und war total begeistert.

Dann kam irgendwann mein Vater zu mir und fragte ob ich nicht Surfen will, er hatte am schwarzem Brett einen Aushang gesehen wo jemand sein altes BIC Metal Rock mit Mast und Segel usw. für 80 Mark oder doch schon Euro? naja egal, verkaufte. Da war ich natürlich total begeistert.

Seit dem steh ich so jedem Urlaub ( außer SKi Urlaub) immer auf dem Wasser und lerne.
Und in 2 Wochen mach ich endlich mal einen Kurs mit um meine Fehler aus zu bügeln

Aber ich kann nur danke Papa sagen =)
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  #44  
Alt 18.07.2011, 01:14
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Neopren Neopren ist offline
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Zitat:
Zitat von steinier Beitrag anzeigen
ich werde bald anfangen...bali ich komme
Soll ja eine Bombenstimmung in Bali sein. Ne, lass mal. Da fahr ich lieber zum Ijsselmeer !
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  #45  
Alt 16.08.2011, 15:59
sipan sipan ist offline
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Unglücklich

Zum Einstieg erst einmal "Hallo" an Euch alle!
Meine Geschichte beginnt vor 15 Jahren, als ich mit 11, 12 Jahren in einem Sommerurlaub am Ijsselmeer mit einem 3,6qm Rigg und einem entsprechend mega großem Brett zu surfen begann. Dort machte ich auch direkt meinen Grundschein; zu mehr hat es nie gereicht dazu später mehr.
Vom surfen sehr angetan und mit der netten Unterstützung meines Vaters war ich kurz darauf stolzer Besitzer eines F2 Boards mit gefühlt 200l + Schwert und einem F2 4,2qm Rigg. Mit dieser Ausrüstung fuhr ich 5 Jahre hintereinander nach Spanien und war stolz darauf, die ab 16 jährigen Jungs und Mädels der Surfschule auf unserem Camping-Platz "davon" zu fahren. Leider machte ich in diesem Zeitraum kaum Fortschritte und nachdem ich den Urlaub an diesem Ort satt hatte, sah ich keine Zukunft für mich in diesem Sport. Das Board sägte ich irgendwann durch und das Rigg verschwand auf dem Speicher.

Im Jahr 2005 rief mich irgendwann komplett unverhofft ein entfernter Bekannter an und fragte, ob ich nicht Lust hätte, ihn in Holland zu besuchen und ein wenig zu surfen. Gesagt getan. Leider war an dem Tag so gar kein Wind, trotzdem war ich 2h auf dem Wasser. Nicht uninteressiert, traff ich den besagten Bekannten ein halbes Jahr später erneut zum surfen. Diesmal auf einem See in Düsseldorf und diesmal war auch ein wenig Wind, sodass man fahren konnte. Nun war ich überzeugt. Das Spiel mit dem Wind und das seichte fahren auf dem Wasser in der Sonne machte so viel Spass, dass ich mich spontan dazu entschied wieder mit dem surfen anzufangen.

Ebay auf, ein (auch heute noch) geiles F2 Axxis 278 mit 103l günstig geschossen, dazu ein 6,1 Gun Sails Rigg und es konnte losgehen. Im Herbst ging es nach Holland - 0 Wind, die ganze Woche... Aber dann nach und nach verstand ich es Spots und Wind zu verstehen und machte einen Schritt nach dem anderen. Das erste mal gleiten, dann das erstmal wirklich gleiten dann ein Trapez, dann Schlaufen fahren.

Heute fahre ich ein F2 Stoke von 2006 mit 116l meistens mit meinem 7,2 Rapid und es ist einfach nur sau geil. Ich bin so süchtig geworden, dass mich meine Freundin schon zum surfen zwingt, wenn auch nur gerade so ausreichender Wind vorhanden hat, weil ich ihr sonst ständig in den Ohren hänge und schlechte Laune bekomme. Der T3 oder T4 kommt nächstes Jahr, mein neues Rigg im Herbst und vllt ein Urlaub in Ägypten in einem Monat. Einen Surfschein besitze ich übrigens immer noch nicht, sehe aber auch keine Notwendigkeit dafür.

So sieht es im Moment aus und jedes mal wenn ich surfe und die betagten Herren nach einem schönen Tag vor ihrem Womo sitzen sehe, genüsslich ein Bier trinkend, dann weiß ich, wo ich mich in 40 Jahren sehe
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