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  #1  
Alt 17.10.2012, 19:51
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flo am start flo am start ist offline
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Standard Trapeztampenlänge

Hey, mich beschäftigt seit einiger Zeit die Frage, warum so gut wie alle Pros so lange Trapeztampen fahren (>30)?
Beim Contest kann ich das ja noch nachvollziehen, wenn man sich ständig ein und aushängt und und dass jederzeit auch fix gehen muss, aber beim Freesurfen fahren die anscheinend auch alle so lange Tampen und zwar unabhängig ob Freestyle oder Wave!!
Kann mir also jemand sagen, welchen Vorteil es noch hat, so weit weg vom Segel zu stehen? Es muss ja irgendwie einen Sinn haben..
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Zivi Norderney 2006
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  #2  
Alt 17.10.2012, 22:54
Spaddl Spaddl ist offline
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hab sie auch bei 30, finde ich angenehmer und irgendwie komm ich mir so vor als wenn ich bei kurzen tampen das nicht mehr so unter kontrolle habe.
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  #3  
Alt 18.10.2012, 07:03
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blinki-bill blinki-bill ist offline
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Fahre 28 beim Freeriden, Slalom und von Brett fallen
Wenn ich mal mit wem tausche und kürzere fahren muss fühl ich mich sofort beengt und eingeschränkt.

Ich denke man gewöhnt sich ruckzuck an längere Tampen. Man fährt dann das Segel aufrechter, hat wesentlich mehr Bewegungsfreiheit für den Körper und dadurch eine bessere Kontrolle.
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cu
blinki-bill
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  #4  
Alt 18.10.2012, 09:16
robat1 robat1 ist offline
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Hi,

So sehe ich das.
Wenn ich das Segel überpowert nicht überziehen möchte um in Böen die Kontrolle zu behalten, brauch ich längere Tampen um das Körpergewicht weiter nach außen zu bekommen und heute fahren eben alle größere Segel als der Wind erfordert um den letzten Tropfen an Vortrieb rauszuquetschen.

Gleichtzeitig gibt es einem ein größeres Sicherheitsgefühl bei aufrechtem Segel das Körpergewicht weiter nach außen übers Wasser zu bekomme.
Zudem sind wohl unter den Profis die Kleinen wie Robby Naish dank Bleiweste ausgestorben und bei 1,9 sind die Tampen dann zur Armlänge eher kurz.

Zitat:
Ich denke man gewöhnt sich ruckzuck an längere Tampen. Man fährt dann das Segel aufrechter, hat wesentlich mehr Bewegungsfreiheit für den Körper und dadurch eine bessere Kontrolle.
Ja genau !

Ich selbst fahr trotzdem immer die ganz kurzen und fühle mich dabei auch wohl weil man sich daran genauso gewöhnt wie an lange.
Zur Not reguliere ich den Körperabstand zur Gabel bei Leihriggs über den Abstand der Befestigungspunkte der Tampen.

Und es gibt noch einen weiteren Aspekt, wenn ich ein Nimmersatt bin, sind nach vielen Stunden auf dem Wasser die Hände früher offen wenn ich lange Tampen fahre als mit kurzen.

Robert

Geändert von robat1 (18.10.2012 um 09:23 Uhr)
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  #5  
Alt 18.10.2012, 09:46
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ich fahre zum freestylen und in der welle 26er aber die gabel ziemlich weit unten, ca. auf nippelhöhe. länger geht nicht mehr, da ich dann keinen druck mehr auf den mastfuss geben kann. kürzer find ich doof.
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"Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

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  #6  
Alt 18.10.2012, 11:03
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flo am start flo am start ist offline
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Zitat:
Zitat von robat1 Beitrag anzeigen
Und es gibt noch einen weiteren Aspekt, wenn ich ein Nimmersatt bin, sind nach vielen Stunden auf dem Wasser die Hände früher offen wenn ich lange Tampen fahre als mit kurzen.
Warum? Kann das wer bestätigen?
Könnte mir halt noch vorstellen, dass es zum Switchfahren leichter geht weil man viel mehr Bewegungsfreiheit hat..
Ich glaub ich probiers einfach mal nach 10 Jahren surfen
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Zivi Norderney 2006
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  #7  
Alt 18.10.2012, 11:13
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blinki-bill blinki-bill ist offline
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Zitat:
Zitat von robat1 Beitrag anzeigen
Ich selbst fahr trotzdem immer die ganz kurzen und fühle mich dabei auch wohl weil man sich daran genauso gewöhnt wie an lange.
Hab ich bis vor 3 Jahren auch. 18" mit mittig montierter Gabel. Ich stand immer sehr aufrecht und fand das prima. Dann kam die Sache mit dem Rücken und die Erkenntnis, dass eine durchgestreckte Körperhaltung nicht optimal ist. Kabbelwasser abfedern geht viel bandscheiben- und knieschonender mit ein weinig eingeknickten Knien und weiter rausgelehntem Körper. Gabel etwas höher dran schon passt das. Das ich da nicht so lang fahren kann kann ich nicht bestätigen.
Ich fahr auch überall 28", egal ob auf dem SL Board oder bei meinen Freeridern. Auch bei unterpower ist ein wenig Abstand zum Segel nicht schlecht. Man kann nämlich eingehakt dümpeln
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Geändert von blinki-bill (18.10.2012 um 11:19 Uhr)
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  #8  
Alt 18.10.2012, 11:24
Needa Needa ist offline
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Physik, Hebelarmgesetz. Mit längeren Tampen hast du einen größeren Hebel. Das Segel steht aufrechter und wird besser angeströmt.
Außerdem erschöpfen deine Arme auch sehr viel schneller, wenn du kürzere Tampen fährst, weil deine Muskulatur ständig am Arbeiten ist. Bei längeren Tampen (die am Druckpunkt liegen) tarierst du einfach nur das Segel ein wenig mit den Händen, sonst liegen sie einfach auf der Gabel.
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  #9  
Alt 18.10.2012, 11:42
MaxWind MaxWind ist offline
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Zitat:
Zitat von blinki-bill Beitrag anzeigen
Hab ich bis vor 3 Jahren auch. 18" mit mittig montierter Gabel. Ich stand immer sehr aufrecht und fand das prima. Dann kam die Sache mit dem Rücken und die Erkenntnis, dass eine durchgestreckte Körperhaltung nicht optimal ist. Kabbelwasser abfedern geht viel bandscheiben- und knieschonender mit ein weinig eingeknickten Knien und weiter rausgelehntem Körper. Gabel etwas höher dran schon passt das. Das ich da nicht so lang fahren kann kann ich nicht bestätigen.
Ich fahr auch überall 28", egal ob auf dem SL Board oder bei meinen Freeridern. Auch bei unterpower ist ein wenig Abstand zum Segel nicht schlecht. Man kann nämlich eingehakt dümpeln
Hi blinki-bill, ich experimentiere auch gerade ein bisschen herum.
Wie groß bist du? Höhe / Position Gabelbaum? Hüft- oder Sitztrapez?
Wobei bei den Trapezen, egal welcher Typ, die Hakenhöhe stark variiert.
Mal sehen wie das so zu mir passt.
Grüße
Max
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  #10  
Alt 18.10.2012, 13:10
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blinki-bill blinki-bill ist offline
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Hi Max,
bin 192 cm, fahre nur Sitztrapez, Gabelhöhe ist im oberen 4tel bei Prydesegeln.
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  #11  
Alt 18.10.2012, 14:10
robat1 robat1 ist offline
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Hallo Needa,

ich nehme nach überdenken der Hebel alles zurück ;-)
Hast schon Recht.

Zitat:
Außerdem erschöpfen deine Arme auch sehr viel schneller, wenn du kürzere Tampen fährst, weil deine Muskulatur ständig am Arbeiten ist. Bei längeren Tampen (die am Druckpunkt liegen) tarierst du einfach nur das Segel ein wenig mit den Händen, sonst liegen sie einfach auf der Gabel.
Hhhmmm, weis nicht, empfinde ich nicht so mit meinen kurzen Tampen.
Im Gegenteil, mit langen Tampen werden die Schwielen von der Handarbeit mit weniger Trapezunterstützung nach 3-4h weiß und am 3 Tag ziehts mir die Schwielen tiefgehend ab.
Das ist aber wohl eine Frage der individuellen Fahrtechnik?

Robert

Geändert von robat1 (18.10.2012 um 14:35 Uhr)
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  #12  
Alt 18.10.2012, 15:24
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sheshe sheshe ist offline
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Zitat:
Zitat von robat1 Beitrag anzeigen
Das ist aber wohl eine Frage der individuellen Fahrtechnik?

Robert
nein, das ist wie gesagt nur eine einstellungssache. wenn du die tampen genau am druckpunkt hast und ein mehr oder weniger dp-stabiles segel hast, brauchst du deine hände nur noch um ab und zu mal ein bisschen zu fieren oder dichtholen.

ich fahr tampen mit nur einer befestigung, also beide tampenende sind am gleichen ort. somit muss man den druckpunkt ganz genau erwischen, dafür ist es dann super bequem und ohne anstrengung zu fahren.
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  #13  
Alt 18.10.2012, 15:28
robat1 robat1 ist offline
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Hi,

Zitat:
nein, das ist wie gesagt nur eine einstellungssache. wenn du die tampen genau am druckpunkt hast und ein mehr oder weniger dp-stabiles segel hast, brauchst du deine hände nur noch um ab und zu mal ein bisschen zu fieren oder dichtholen.
nein meine Segel-Tampenpos. ist immer perfekt austariert, daß kein Arm mehr zu tun hat als der andere aber ich fahre nicht nur gerade aus.

Robert
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  #14  
Alt 18.10.2012, 18:18
MaxWind MaxWind ist offline
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Zitat:
Zitat von sheshe Beitrag anzeigen
nein, das ist wie gesagt nur eine einstellungssache. wenn du die tampen genau am druckpunkt hast und ein mehr oder weniger dp-stabiles segel hast, brauchst du deine hände nur noch um ab und zu mal ein bisschen zu fieren oder dichtholen.

ich fahr tampen mit nur einer befestigung, also beide tampenende sind am gleichen ort. somit muss man den druckpunkt ganz genau erwischen, dafür ist es dann super bequem und ohne anstrengung zu fahren.
Erstaunlich die Tampeneinstellung bei Bjørn Dunkerbeck, ist mir schon ein paar mal in der surf aufgefallen, der fährt die richtig breit auseinnader
und das bei so einem Profi. Kommt wohl darauf an welche Segelart, Race - bis Wave und Segelgröße. Ich vermute Race/Slalom immer breiter als FSW.
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  #15  
Alt 18.10.2012, 18:31
Needa Needa ist offline
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Weil er ein Slalomsegel fährt. Das Segelprofil ist ganz anders geschnitten' für ne viel grössere Range. Ausserdem haben die Slalomfahrer ne Trimmeinrichtung fürs Schothorn, mit der sie das Segel während der Fahrt nachtrimmen können, so ändert sich ja jedes Mal der Druckpunkt.
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