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  #46  
Alt 20.08.2015, 17:56
Seb72 Seb72 ist offline
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Hi Oliver,

ne, kann ich echt nicht: Metallknie
Aber auch für´n Normalo: bei fullspeed und welligem Untergrund würde ich nie so ne Verrenkung ablegen!

Egal, es ist eh sehr selten der richtige Wind. Böen sind hier meist kurz und der Wind ist in der Kurve wirklich nie konstant. Vielleicht mal grad so circa, aber auch nur selten
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  #47  
Alt 20.08.2015, 18:18
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goforward goforward ist offline
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Du musst das nicht am Winkel der Fußverdrehung festmachen! Wichtig ist, und das sieht man in diesem Video perfekt, dass die Fußstellung VOR dem Shiften wechselt, d.h. wie beschrieben: Einleitung der Halse als Frontsideturn, herauskommen als Backsideturn (die Hacken belasten die Innenkante der Kurve).
Typisch auf dem Teich: Fuß in der Schlaufe bis das Segel geshiftet hat und erst dann Fußwechsel. Dann steht auch die Karre, weil das Heck abgesoffen ist...
Das Video ist echt klasse - sollte mal irgendwie gepinnt werden!
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  #48  
Alt 20.08.2015, 18:34
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jojoo jojoo ist offline
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Ich habe mir das Lehrviedeo auch noch mal angesehen.
Die 5-Schritt-Technik sieht man da sehr gut, gezeigt wird aber die Starkwindtechnik (gilt eigentlich für das ganze Video, Fußwechsel und Segelshiften muss man bei wenig Wind deutlich früher durchführen).
Bei wenig Wind dagegen muss man das Heck so weit wie möglich entlasten, sprich der Schritt nach vorne zum Mastfuß muss auch das gesamte Körpergewicht neben den Mastfuß bringen, sonst säuft bei wenig Druck das Heck ab. Du machst also eine sogenannte Wiegeschrittbewegung, verlagerst das Gewicht also nach vorne und danach wieder nach hinten um in die Fußschlaufe zu kommen.

Meiner Meinung nach sollte die Speed Jibe mit Fußwechsel nach dem Segelshiften kleinen Brettern und viel Wind vorbehalten sein...
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Geändert von jojoo (20.08.2015 um 18:37 Uhr)
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  #49  
Alt 20.08.2015, 19:17
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Zitat:
Meiner Meinung nach sollte die Speed Jibe mit Fußwechsel nach dem Segelshiften kleinen Brettern und viel Wind vorbehalten sein...
oder alten Leuten...
Ne, im ernst: diese Oldschoolhalse ist schon lange nicht mehr zeitgemäß und bringt keine Vorteile! Kein Profi halst (mehr) so...
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  #50  
Alt 21.08.2015, 13:50
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jojoo jojoo ist offline
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Zitat:
Zitat von goforward Beitrag anzeigen
oder alten Leuten...
Ne, im ernst: diese Oldschoolhalse ist schon lange nicht mehr zeitgemäß und bringt keine Vorteile! Kein Profi halst (mehr) so...
Nee sorry, das ist einfach Quatsch! Das ist ja so wie wenn einer sagt, dass Backloops oldschool und doof sind und jetzt bitte alle nur noch Pushloops springen sollen.

Bei viel Druck im Segel, mit kleinem Material und üblen Kabbel hat man einfach mehr Kontrolle in der Kurve wenn man mit dem vorderen Fuß in der Schlaufe bleibt bis das Segel geshiftet ist. Und bei viel Druck ist dann auch weniger das Durchgleiten ein Problem, als dass man im Turn über den nächsten Kabbel einfach abfliegt.
Auch wenn man eine Dünung runterhalst kann man mit Fuß in der Schlaufe besser steuern als einfach so auf dem Brett stehend.

Und bevor wir uns jetzt missverstehen, ich meine dieses Manöver, durchgeführt vom "Profi Andy Chambers":
https://www.youtube.com/watch?v=f7TEsYfS9BU
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  #51  
Alt 22.08.2015, 09:15
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goforward goforward ist offline
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Auf Tene bin ich viel mit weltklasse Jungs auf dem Wasser - da halst keiner so, wie das in dem Video von Andy Chamber "verlangt" wurde. Ich selbst habe auf Anregung von Pros Mitte der 90er von der "alten" Variante auf Fußwechsel vor dem Shiften umgestellt. Damals halsten fast alle so, wie ich vorher. Jetzt sieht man vor allem bei guten Leuten auf dem Wasser ausschließlich die "neuere" Variante.
Die hat folgende Vorteile:
Bei der Halse im Shorbreak vorn habe ich dann schon den neuen Fuß vorn, den alten hinten und so viel Stabilität, wenn ich gegen das Weißwasser (was aprupt bremst) fahre (dann u.U. noch Clewfirst). "Oldschool" (man verzeihe meinen Ausdruck!) steht man da mit dem alten vorderen Fuß noch in der Schlaufe und mit dem hinteren auf der Leeseite, was in Längsrichtung sehr instabil ist. Man sieht den Windsurfer in dieser Situation oft nach vorn fallen.
Da die Durchgleitqualitäten der neueren Variante erwiesen besser ist, ist mit der "alten" Halse die Gefahr eine Welle zu verlieren, in die man hineinhalst, viel größer (Heck wird zu lange belastet). Guck Dir Videos an, in denen Pros in eine Welle halsen, die gleich abgeritten werden soll!

Da ich beide Halsenvarianten aus eigener Erfahrung sehr gut kenne, weiß ich welche besser und welche eher überholt ist. In einem anderen ähnlichen Frett hatte ich aber auch geschrieben, dass ich in seltenen Fällen bei Überhack auch schon mal noch den Fuß in der Schlaufe lasse, weil mir sonst die Bö das Clewfirstsegel aus der Hand reißen würde. Der Anteil dieser Halsen an einem solchen Tag ist dann aber auch bei unter 5%.

Eine spezielle Ausnahme gibt es aber: Wenn beim Wellenabreiten eine Welle verlassen wird (bricht wider Erwarten doch nicht oder zu nah an Steinen etc.) wird aus einem geplanten Cutback eine Halse... Dann bleiben beide Füße auch schonmal in der Schlaufe und werden nach dem Shiften umgestellt.

Aber: In der Welle ist Wenden eh' besser, da die Schläge so kürzer werden!
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Geändert von goforward (22.08.2015 um 10:29 Uhr)
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  #52  
Alt 22.08.2015, 17:13
dominik49 dominik49 ist offline
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Danke, das hat mich jetzt überzeugt, dass ich die Oldschool-Variante nicht dazuzulernen brauche

Oder ist diese Halsenvariante (mit Fußwechsel nach dem Schiften) eine gute Flachwasser-Übung für einen besseren Bottom turn beim Waveriding?
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  #53  
Alt 22.08.2015, 17:23
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aurum aurum ist offline
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neee, wieso sollte sie?
beim Bottomturn kommt man doch nicht in so eine verdrehte position
wenn doch, machst du was falsch ;-)

laydownjibe wäre ne Vorübung für stylischen Bottomturn
wobei
eigentlich nur die Einleitung davon, denn man luvt ja danach wieder heftig an
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Gruß , Tilo
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  #54  
Alt 23.08.2015, 15:48
Thilo Thilo ist offline
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Hallo,

was die Halsen der Pros betrifft, muss man aber auch sagen, dass es im Waveriding keine Punkte für Halsen gibt und somit im Slalom, als auch im Waveriding es nur darum geht, sicher und schnell rum zu kommen.

In den meisten Situation ist eine Halse, bei dem man den Fuß zuerst nach vorne setzt m. M. wesentlich einfacher zu stehen und auch durchzugleiten.
Eine Speedhalse auf nem breiten Slalomboard und großen Rigg mit langer Gabel ist für mich nur schwer vorstellbar.

Besser gefallen als die normale Halse tut mir allerdings die Speedhalse.
Die normale macht mir auch weniger Spaß.
Welche von beiden nun die ältere Variante ist, finde ich schwer zu beurteilen.
https://www.youtube.com/watch?v=1vmRWeKDJDY

HL
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  #55  
Alt 23.08.2015, 20:22
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goforward goforward ist offline
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Zitat:
was die Halsen der Pros betrifft, muss man aber auch sagen, dass es im Waveriding keine Punkte für Halsen gibt und somit im Slalom, als auch im Waveriding es nur darum geht, sicher und schnell rum zu kommen.
Genau! Und das geschied dann auf die effizienteste Weise, d.h. in der Variante, bei der die Wahrscheinlichkeit im Gleiten zu bleiben, am höchsten ist.

Zitat:
In den meisten Situation ist eine Halse, bei dem man den Fuß zuerst nach vorne setzt m. M. wesentlich einfacher zu stehen
Wirklich? Während einem großen Teil dieser Halse hat mein keinen echten Brettkontakt. Man steht ohne den sicheren Halt einer Fußschlaufe auf dem Brett wie ein Wellenreiter im Backsideturn. Das war für mich damals eine Hürde beim Lernen.

Zitat:
und auch durchzugleiten
Das geht tatsächlich leichter, sehe ich aber als klaren Vorteil...

Zitat:
Eine Speedhalse auf nem breiten Slalomboard und großen Rigg mit langer Gabel ist für mich nur schwer vorstellbar.
Korrekt - wozu auch?

Zitat:
Besser gefallen als die normale Halse tut mir allerdings die Speedhalse.
Das bleibt Dir unbenommen! Ob das aber so wäre, würdest Du mit der gleichen Sicherheit beide Techniken beherrschen, bleibt dahingestellt...

Zitat:
Welche von beiden nun die ältere Variante ist, finde ich schwer zu beurteilen
Für mich nicht! Früher stieg man (also der statistische Durchschnitt!) nur bei der Leichtwindhalse vor'm Shiften um. Im Gleiten und Fullspeed kam die Stepjibevariante erst Anfang der 90er in Mode. Zuerst als Racejibe bei den Regatten.

Achtung - mir geht es bei solchen Diskussionen nicht um Profilierung. Ich möchte Aufsteigern aber gerne zeigen, dass die Fußinderschlaufelasshalse eine Sackgasse ist, wenn es darum geht, endlich mal durchzugleiten.
Und an die alten Säcke unter uns (ich bin auch einer!): Es lohnt sich auf alle Fälle, mal in Sachen Halse den eigenen Horizont zu erweitern!
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  #56  
Alt 24.08.2015, 11:23
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blinki-bill blinki-bill ist offline
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Bei dem ganzen Halsengelaber hier hab ich am Sonntag mal drauf geachtet. Linksrum Halse ich wie im Video, rechtsrum wechsel ich erst nach dem shiften oder beim shiften die Füße Mist. Geht irgendwie automatisch. Dabei dachte ich alles ist OK. Muss man sich das eben abgewöhnen.

Zum Lern Video: Bei den gezeigten Bedingungen bekommt man es wohl kaum hin, die Halse nicht durchzugleiten. Abgesehen davon finde ich, dass zum Teil relativ lang Schothorn voraus gefahren wird. Halte ich persönlich für suboptimal.

Ein paar gute Halsen gibt es auf der PWA Site beim Worldcup in Rosas zu sehen. Da ist schön lang an der Boje gefilmt worden.
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cu
blinki-bill

Geändert von blinki-bill (24.08.2015 um 13:02 Uhr)
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  #57  
Alt 24.08.2015, 17:14
Thilo Thilo ist offline
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Zitat:
Zitat von blinki-bill Beitrag anzeigen
Bei dem ganzen Halsengelaber hier hab ich am Sonntag mal drauf geachtet. Linksrum Halse ich wie im Video, rechtsrum wechsel ich erst nach dem shiften oder beim shiften die Füße Mist. Geht irgendwie automatisch. Dabei dachte ich alles ist OK. Muss man sich das eben abgewöhnen.
Bedeutet dies, dass du zuvor nicht gewusst hast, wie du deine Halsen fährst?
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  #58  
Alt 24.08.2015, 17:48
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blinki-bill blinki-bill ist offline
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Zitat:
Zitat von Thilo Beitrag anzeigen
Bedeutet dies, dass du zuvor nicht gewusst hast, wie du deine Halsen fährst?
Hab da offengestanden nicht so explizit drauf geachtet. Ein alpha von 44 km/h ist auch ok. Möglicherweise ist noch mehr drin. Mal sehen.

PS: Mich hat mal ein Aufsteiger gefragt mit welchem Fuß ich denn zuerst in die Schlaufen gehe. Da hab ich eine Weile gegrübelt und dann gesagt mit dem Rechten
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cu
blinki-bill

Geändert von blinki-bill (24.08.2015 um 19:05 Uhr)
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  #59  
Alt 24.08.2015, 19:55
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Rosas-Fahrer Rosas-Fahrer ist offline
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Standard es kommt darauf an..

Moin,
hier zu behaupten, es gibt ein besser oder schlechter, kann ich immer nur mit der Meinung: "Es kommt darauf an" entgegnen.
Auf Flachwasser / kein Kabbel halst man (hier: ich) doch komplett anders mit einem 9,5er Segel / 85er SL Board als voll angeföhnt mit 90l SL-Board und 6,5er Racesegel.
In der Welle und bei Overpower ist es wieder anders...
Es ist doch wie beim Trapez: mal ist es wichtiger in die Schlaufen zu kommen und dann ins Trapez, mal anders herum...
Gruß
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  #60  
Alt 28.08.2015, 17:53
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Rosas-Fahrer Rosas-Fahrer ist offline
Möven - Jäger
 
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Moin,
habe mich jetzt nochmal mich selbst "beobachtet".
1) 71er Sl mit 8er Racesegel:
- bei glattem Wasser und viel Wind bleibe ich sehr lange mit dem Fuss in der Schlaufe, ich kann dann schon auf dem neuen Kurs in die vordere Schlaufe...
- bei weniger Wind ist Schiften und Fusswechsel nahezu parallel bzw. beide Füsse sind schon "auf dem neuen Bug"
- beides variiert aber mit dem Kurvenradius
2) Freemover und 5er Segel:
- bei Chop bleibe ich länger in der Schlaufe - bis nach dem Schiften
Gruß
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