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  #151  
Alt 13.10.2017, 10:37
Benutzerbild von blinki-bill
blinki-bill blinki-bill ist offline
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Zitat von Spreetech Beitrag anzeigen
Mit dem 8er hatte ich in kräftigen Böen beim Angleiten zu kämpfen, dass mir das Board nicht an Luv reindreht (Rocket145, Finne 44cm), obwohl ich den vorderen Fuß schon vor den Mast gesetzt habe und das ganze Gewicht auf den Mastfuß verlagert habe. Zu starker Leichtwindtrimm? Zu kleine Finne?
Möglicherweise bist du nicht weit genug auf Raum abgefallen um Anzugleiten. Das Board rutscht zwar schon los, aber die Finne wird noch nicht richtig angeströmt und daher schmiert sie weg. Da hilft nur besser werden oder größere / dickere Finne einbauen

Wenn du schon pumpen kannst um anzugleiten, ziehe dabei gleichzeitig mit den Armen beide Beine etwas an, gehe auf Raumwind, nimm Geschwindigkeit auf und luv dann wieder an.
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cu
blinki-bill

Geändert von blinki-bill (13.10.2017 um 10:44 Uhr)
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  #152  
Alt 13.10.2017, 11:15
Spreetech Spreetech ist offline
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Hallo Blinki-Bill,

danke für die schnelle Antwort.
Das Problem ist nicht das Angleiten an sich.
Sobald genug Gleitwind vorhanden ist, schaffe ich es auch mich aktiv über die Gleitschwelle zu hieven.
Das Problem tritt auf, wenn der Wind zu stark für das Segel wird. Ich will abfallen, das Board aber nach Luv. Da muss man trotz ausreichend Wind ganz schön kämpfen, um in Fahrt zu kommen.
Wahrscheinlich ist das auch Board einfach zu groß dann.

Gruß
Andreas
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  #153  
Alt 13.10.2017, 12:27
Benutzerbild von blinki-bill
blinki-bill blinki-bill ist offline
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Hi,
da kommt einiges zusammen. Hast du denn das Segel dann dicht und willst abfallen oder hast du gefiert und fährst mit viel Zug auf der hinteren Hand und willst abfallen?
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cu
blinki-bill
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  #154  
Alt 13.10.2017, 12:49
Spreetech Spreetech ist offline
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Segel dicht, Kraft geht voll über das Trapez auf den Mastfuß.
Erst wenn das Board etwas an Fahrt aufnimmt wird es besser.

Gruß
Andreas
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  #155  
Alt 13.10.2017, 14:43
Benutzerbild von aurum
aurum aurum ist gerade online
linksrumduckjiber
 
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und wie kommst du zu der Situation, bei Überpower stehend von 0 angleiten zu müssen? Schotstart oder Wasserstart?
ich kann mir das beschriebene Problem schwer vorstellen
mein Fuß kommt in so einer Situation nichtmal in die Nähe des Mastfußes, meine ich
__________________
Gruß , Tilo
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  #156  
Alt 13.10.2017, 15:24
Spreetech Spreetech ist offline
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Zitat:
Zitat von aurum Beitrag anzeigen
und wie kommst du zu der Situation, bei Überpower stehend von 0 angleiten zu müssen? Schotstart oder Wasserstart?
ich kann mir das beschriebene Problem schwer vorstellen
mein Fuß kommt in so einer Situation nichtmal in die Nähe des Mastfußes, meine ich
Die Bedingungen Gerstern waren schon extrem, sogar für einen Binnensee.
Ohne Böe war Dümpeln angesagt und mit Böe war man überpowert unterwegs.
Problem war, vom Dümpeln in das überpowerte Gleiten zu kommen.
Man sieht die Böe kommen, bereitet sich vor und muss dann irgenwie versuchen, die Windkraft in Bewegung umzusetzen.
Ich möchte das Problem jetzt nicht überbewerten. War wahrscheinlich nur zu großes Material für zu starke Böen.

Gruß
Andreas
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  #157  
Alt 13.10.2017, 16:23
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blinki-bill blinki-bill ist offline
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Ne, das hab ich eigentlich weiter oben schon geschrieben. Die Finne hat noch nicht genügend Tempo um Stabilität zu produzieren. Das Board schmiert seitlich im Halbgleiten übers Wasser und reagiert nicht auf Fußsteuerung.
Da hilft nur Abfallen und Speed aufnehmen. Abfallen, wobei du das Board indem du die Beine anziehst unter deinen Körper ziehst, das Heck entlastest und das Board über den Mastfuß Richtung Lee presst. Das sollte in einem Bewegungsablauf passieren.

In dem großen Board kannst du aber auch ruhig mal ne 48er Finne fahren. Am Besten eine Freeride Finne, die weniger sensibel ist.
So eine meine ich
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cu
blinki-bill

Geändert von blinki-bill (13.10.2017 um 16:27 Uhr)
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  #158  
Alt 26.10.2017, 13:16
Benutzerbild von sepplist
sepplist sepplist ist offline
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Standard Finne 47 - 49 cm

Hallo Andreas,

ich muß blinki-bill komplett recht geben- ich fahre den 138 Rocket seit Okt. 2016, mit Finnen zw. 47 - 49 cm, bei Segel zw. 7,8 - 9,2 qm..., wiege 81 kg.
Mit der richtigen Finne kann ich die Segel auch stark überpowert fahren. Habe für den Rocket diese 3 Cambersegel, die eine große Windrange abdecken! D.h. während andere mit 5,5 - 7 qm gleiten, kann ich meine 9,2 dicht halten, auch bei Grundwind 4-5 mit Böen 6 & 7 Bf. War vor 12 Monaten übrigens auch ein Tip von blinki-bill u.a. ... Ich wollte das voriges Jahr nicht glauben, jetzt profitiere ich von diesen Ratschlägen im Forum... Dafür kosten diese Cambersegel beim Wasserstart mehr Kraft, wenn dieser nicht sofort gelingt! Da ca. 30 l ganz schnell in die Masttasche strömen.
Abfallen + Speed aufnehmen sind aber so auch bei diesen Böen dadurch bei meinem Rocket mit diesen Finnen + den Cambersegeln kein Problem! Nur die 60 km/h konnte ich noch nicht knacken, da muß ich auf Ostwind warten, da Wellen mit Schaumkronen noch höheren Speed bei meinem Fahrkönnen behindern.

HG + Ski heil
aus dem Erzgebirge an Euch

Sepp

Zitat:
Zitat von blinki-bill Beitrag anzeigen
Ne, das hab ich eigentlich weiter oben schon geschrieben. Die Finne hat noch nicht genügend Tempo um Stabilität zu produzieren. Das Board schmiert seitlich im Halbgleiten übers Wasser und reagiert nicht auf Fußsteuerung.
Da hilft nur Cambersegel Das sollte in einem Bewegungsablauf passieren.

In dem großen Board kannst du aber auch ruhig mal ne 48er Finne fahren. Am Besten eine Freeride Finne, die weniger sensibel ist.
So eine meine ich
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  #159  
Alt Gestern, 17:56
Spreetech Spreetech ist offline
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Standard Außer Spesen nichts gewesen

Noch vor einer Woche war ich bei 5°C am Homespot und habe mir dabei bald die Finger abgefroren. Die Vorfreude auf 5 Surftage in Hurghada hat die Schmerzen aber gelindert. In Gedanken habe ich mich schon in Lee des dortigen Riffes entlangheizen gesehen.
Nun, nach 5 möglichen Surftagen muss ich ein ganz bitteres Fazit ziehen. Trotz Leichtwindmaterial („Super Light Wind Pro“ mit 165l und neue V8 mit 8,7m2), war ich an den ersten 3 Tagen max. 20km im Gleiten. Tag 4 und 5 ging gar nichts.
Schon seit Wochen habe ich den Wind in Hurghada beobachtet, so schlecht wie diese Woche war es noch nicht. Sobald der Windmesser 10kn überschritten hatte, ist man raus aufs Wasser, in der Hoffnung, eine Böe zu erwischen.
Dabei hätte es so schön werden können. Wasser- und Lufttemperaturen sind zu dieser Jahreszeit sehr angenehm. Material hätte man auch gut testen können. X-Cite Ride, Magic Ride und Supersport waren in leichter Bauweise und gutem Zustand vorhanden und Segel teilweise nagelneu. Nur die berühmten 1-2kn haben gefehlt.
Schluss jetzt mit dem Gejammere, es gab auch Positives zu verbuchen.
Der „Super Light Wind“ hat mir gut gefallen. Obwohl der mehr Volumen und ein noch breiteres Heck als mein iSonic155 hat, lief der in unruhigem Wasser, sowohl am Wind gegen die Wellen, als auch Downwind mit den Wellen, erstaunlich stabil. Auch das Angleiten funktioniert passiv und aktiv ganz gut. Der könnte meinen iSonic irgendwann mal ersetzen.
Nachdem ich mich mit den schlechten Bedingungen abgefunden hatte, bin ich mit einem Anfängerbrett aufs Wasser und habe Manöver geübt. Für die Powerhalse gab es ja deutlich zu wenig Wind, dafür klappt jetzt der Helitack.
In Deutschland ist windtechnisch gerade ganz schön was los. Der Flieger landet Morgen um kurz vor 12, da wäre noch Zeit zum See zu fahren.
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