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  #16  
Alt 18.12.2017, 16:34
ulidee ulidee ist offline
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Zitat von volkers Beitrag anzeigen
Hallo Windsurf-Gemeinde,

auch wenn das Thema schon oft durchgekaut wurde bin ich mit den bisherigen Beiträgen zwar schlauer geworden, aber die richtige Entscheidung fehlt mir noch:

Habe mir letztes Jahr ein ein 7,5er NP Ryde zugelegt, weil ich mit meinem 6,5er Ryde erst ab ca. 17kn ins rutschen komme. Mit dem 7,5er geht das schon ab 14kn. Um mehr Tage bei 11-14kn zu nutzen suche ich jetzt noch eine Nummer größer. Habe ein Starboard Carve 121 mit 4 Schlaufen (72,5cm breit) und wiege bei 191cm 85kg.

Vom Handling her komme ich mit dem Ryde ganz gut zurecht, auch wenn die Halse noch ab und zu im Wasser endet, besonders beim shiften und bei Welle. An meinem Homespot Barcelona oder Bucht von Roses ist bei Gleitwind immer Welle dabei, zumindest genug um die Halse zur Wackelpartie zu machen. Bei 11-14kn hat man dann weniger Welle aber glatt gebügelt ist es auch nicht. Leider habe ich hier auch kein Stehrevier aber der Wasserstart geht schon ganz gut. Ab und zu fahre ich noch nach Leucate oder zum Delta del Ebro, da gibt es dann Stehrevier und Flachwasser aber die 200km mach ich nur bei guter Windvorhersage und dann dürfen die kleineren Segel ran.

Ich schwanke zwischen:
- einem NP Hellcat, das soll ja bei Leichtwind super anschieben, aber das größte ist mit 8,2qm nur ein bisschen größer als mein Ryde 7,5. Macht da der Segelschnitt den Unterschied aus oder ist der Größenabstand zu klein?
- Der nächste Kandidat ist ein Gaastra Matrix in 8,5qm, das soll ein super Allrounder sein aber ich will ja möglichst früh rutschen. Das aktive Angleiten habe ich noch nicht so raus und ich fahr auch gerne mit etwas Druck im Segel.
- Dann steht noch ein GunSails Rapid 8,6 auf der Liste, soll unten raus auch gut gehen aber ist im Handling etwas schwerer.

Also Mast kommt dann noch jeweils der passende dazu, hab also noch keinen Mast der mir die Kandidaten weiter einschränkt.

Camber-Segel habe ich ausgeschlossen weil ich kein Stehrevier habe. Die Segelrange des Carve 121 ist mit maximal 8qm angegeben, daher auch die Frage ob das mit 8,5 noch geht. Ein größeres Brett will ich mir erst mal nicht zulegen, das gibt sonst Platzprobleme, besonders weil ich das alles im VW-Bus rumkutschiere.

Vielen Dank im Voraus für Eure Tips und Entscheidungshilfen,

Grüße,
Volker
Ich denke, Du solltest Dir erstmal einen passenden 460er Mast für das 7,5er Ryde besorgen und mit dem probieren. Ein um 45cm verlängerter Mast ist sicherlich nicht optimal, wenn es darum geht, bei leichtem Wind das Maximale herauszuholen.
Wenn das nichts bringt, dann würde ich mir ein gleitstarkes 8er besorgen (z.B. Traction, Cross oder Hellcat) und das 7,5er Ryde wieder abgeben.
Der Abstand zwischen deinem 6,5er und dem 8er ist ja vollkommen in Ordnung, da brauchst Du auch nichts mehr zwischendrin.

Grüße
Uli
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  #17  
Alt 18.12.2017, 18:20
Benutzerbild von Bernie B
Bernie B Bernie B ist offline
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Zitat von blinki-bill Beitrag anzeigen
Windfoilen ist M.E. ein ganz anderer Sport als Windsurfen. Sicher kannst du da noch ein paar kn drücken, musst dich aber auf einen Lernprozess einstellen. Und der Foil ist mit >750 € auch nicht grad ein Schnapper. Auch halte ich die Boardbreite von 72 cm für relativ schmal. Bin selber aber bisher nur wenige male gefoilt. Das war ehr so eine Art Rodeo. Sehr lustig für die Zuschauer.
.
Wie ich schon mehrfach sagte, was uns die Windsurfhersteller als Foil anbieten ist ein Witz. Einzig Slingshot bietet ein noch halbwegs brauchbares an. Wohlgemerkt für frühes Angleiten. Und die sind so einfach das man sich ums Umstellen überhaupt keine Gedanken machen muß.
Also mal Robin beraten das er sich ein Go oder Takuma zulegt dann klappts auch mit Boards kleiner 75cm.
__________________
Es grüßt der Bernie
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  #18  
Alt 18.12.2017, 20:50
volkers volkers ist offline
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OK, erstmal danke für die vielen Antworten!

Das mit der Finne hab ich auch schon mal überlegt, hab die 42er Originalfinne, vielleicht hilft da eine 44er Freeride für Leichtwind oder eine 42 Slalomfinne.

Anpumpen üben ist auch ein Tip für die neue Saison und ist obendrein umsonst.

Das 7,5 Ryde gegen ein 8,2 Hellcat zu tauschen wäre dann auch eine Option, ist dann auch nicht so teuer. Größere Segel (>9) sind mir zu sperrig, hab jetzt schon Platzprobleme, daher auch kein neues Board.
Das mit dem US-Box reinfräsen lass ich mal, wenn schon Foil dann mit einem Board mit richtiger Foilbox aber da ist dann wieder das Platzproblem und vor allem ganz schön teuer.

Grüße,
Volker
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  #19  
Alt 18.12.2017, 21:23
Benutzerbild von Murphy
Murphy Murphy ist offline
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Zitat:
Zitat von volkers Beitrag anzeigen

Das 7,5 Ryde gegen ein 8,2 Hellcat zu tauschen wäre dann auch eine Option,
..von der ich mir aber wenig versprechen würde. Kenne beide Segel versch. Baujahre. Das Ryde ist eher das Frügleitsegel als das Hellcat. Und zudem noch deutlich besser im Handling. Mehr möchte ich auf dem Meer nicht fahren wollen. Ebenso tät ich mir vom 460er Mast oder einer 2 cm längeren Finne nichts versprechen. Meiner Erfahrung in versch. Segeln ist eher die, das der weichere Mast bessere Gleitleistungen hat.
Worüber Du aber mal nachdenken solltest, ist ne Carbongabel. Speziell wenn Du jetzt aktiv angleiten üben willst, sprich anfächern (nicht pumpen) setzt die Carbongabel jedem Hieb in Vortrieb um, während bei einer Alu, speziell bei dieser Segelgröße, die meiste Energie in der weichen Alu sinnlos verpufft.
__________________
Gruß Murphy

Say no to big Boards.
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  #20  
Alt 19.12.2017, 09:42
ulidee ulidee ist offline
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Zitat:
Zitat von Murphy Beitrag anzeigen
..von der ich mir aber wenig versprechen würde. Kenne beide Segel versch. Baujahre. Das Ryde ist eher das Frügleitsegel als das Hellcat. Und zudem noch deutlich besser im Handling. Mehr möchte ich auf dem Meer nicht fahren wollen. Ebenso tät ich mir vom 460er Mast oder einer 2 cm längeren Finne nichts versprechen. Meiner Erfahrung in versch. Segeln ist eher die, das der weichere Mast bessere Gleitleistungen hat.
Worüber Du aber mal nachdenken solltest, ist ne Carbongabel. Speziell wenn Du jetzt aktiv angleiten üben willst, sprich anfächern (nicht pumpen) setzt die Carbongabel jedem Hieb in Vortrieb um, während bei einer Alu, speziell bei dieser Segelgröße, die meiste Energie in der weichen Alu sinnlos verpufft.
Echt? Hätt ich jetzt genau andersrum gesagt. Bin das Hellcat schon gefahren, das Ryde aber noch nicht. In sämtlichen Tests ist das Hellcat beim Angleiten eigentlich immer vorne.
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  #21  
Alt 19.12.2017, 12:39
Benutzerbild von blinki-bill
blinki-bill blinki-bill ist offline
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Die sind beide angleitstark. Mit dem 8.2er würden die Möglichkeiten vom Board M.E. mehr ausgereizt. Das ist aber nicht so richtig viel mehr. Das kennt vielleicht jeder, der eine so dichte Segelpaltette besitzt.
Entweder:
soll gefoilt werden würde ich es ehr beim 7.5er belassen. Das ist eine gute Größe für Foilen bei wenig Wind.
oder:
Fahren meine Kumpels mit ihren 8er Segeln mir um die Ohren und folien ist nix für mich würd ich zum 8.2er greifen.
Und:
Der Tipp mit der Gabel ist in jedem Fall gut.
__________________
cu
blinki-bill

Geändert von blinki-bill (19.12.2017 um 14:06 Uhr)
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  #22  
Alt 19.12.2017, 13:25
Smeagle Smeagle ist offline
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Ihr habt alle so Luxusprobleme Ich fahre geschätzt 80% der Tage mit 9,5 rum. Und oft reicht nicht mal das.
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  #23  
Alt 19.12.2017, 13:56
WINDGLIDER WINDGLIDER ist offline
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Zitat:
Ihr habt alle so Luxusprobleme Ich fahre geschätzt 80% der Tage mit 9,5 rum. Und oft reicht nicht mal das.
...evtl. auch ein Luxusproblem? Mal 'n Stück Torte weniger essen...
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  #24  
Alt 19.12.2017, 15:39
Smeagle Smeagle ist offline
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Zitat:
Zitat von WINDGLIDER Beitrag anzeigen
...evtl. auch ein Luxusproblem? Mal 'n Stück Torte weniger essen...
Ne, das Problem habe ich gelöst (20kg abgenommen dieses Jahr). Liegt mehr an den Revieren in Bayern...

- Oliver
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  #25  
Alt 19.12.2017, 21:45
volkers volkers ist offline
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Zitat:
Zitat von Murphy Beitrag anzeigen
..von der ich mir aber wenig versprechen würde. Kenne beide Segel versch. Baujahre. Das Ryde ist eher das Frügleitsegel als das Hellcat. Und zudem noch deutlich besser im Handling. Mehr möchte ich auf dem Meer nicht fahren wollen. Ebenso tät ich mir vom 460er Mast oder einer 2 cm längeren Finne nichts versprechen. Meiner Erfahrung in versch. Segeln ist eher die, das der weichere Mast bessere Gleitleistungen hat.
Worüber Du aber mal nachdenken solltest, ist ne Carbongabel. Speziell wenn Du jetzt aktiv angleiten üben willst, sprich anfächern (nicht pumpen) setzt die Carbongabel jedem Hieb in Vortrieb um, während bei einer Alu, speziell bei dieser Segelgröße, die meiste Energie in der weichen Alu sinnlos verpufft.
Hab mir im Sommer einen Severne Alu Race Boom 190-240cm zugelegt, da mein anderer (160-210) fast bis max. ausgefahren war für das 7,5er (ich weiss das ist nicht gut). Der Baum ist schon stabiler und da hab ich besonders in den Böen schon einen Unterschied gemerkt. Der Carbonbaum bringt da vielleicht noch nen Schub, auch beim Gewicht.

Dann werd ich nach euren Tips mal überlegen, ob ich für Leichtwind auf Foil umsattle. Das haut zwar ganz schön ins Kontor aber dann kann ich wenigstens so gut wie immer fast vor der Tür raus, im Sommer kommt hier fast jeden Tag 8-12kn sideshore. Ich sitz einfach nicht gern am Strand...
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barcelona, frühgleitsegel, leichtwindsegel

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