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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Heli Wende


betty np
31.05.2005, 17:34
hallo!

diesen pfingsturlaub habe ich mir vorgenommen, die heli tack zu lernen.
schön und gut habe ich mir gedacht.

nun ja, mein probelm liegt darin, das nach dem kurzen back fahren alles so wahnsinnig schnell wird und ich nichts mehr unter kontrolle habe.
es wäre sehr lieb, wenn ihr ein paar tipps für mich habt damit ich das alles im sommer perfektionieren kann. :)

LG

nonem
31.05.2005, 18:19
hallo!

diesen pfingsturlaub habe ich mir vorgenommen, die heli tack zu lernen.
schön und gut habe ich mir gedacht.

nun ja, mein probelm liegt darin, das nach dem kurzen back fahren alles so wahnsinnig schnell wird und ich nichts mehr unter kontrolle habe.

LG
nach HeliTack hört sich das aber nich an. Bei der HeliTack dreht man doch aufm Punkt ohne Fahrt :confused:

betty np
31.05.2005, 18:46
jaja das ist klar.

ich mein doch auch, dass mit dem segel alles so schnell geht.
-zack ist es irgendwo und ich bin total perplex. das meine ich damit... :rolleyes:

coke83
31.05.2005, 20:01
vielleicht hilft dir das dabei!?

http://www.stehsegelrevue.com/moves/sinkerwende/

Windsurfjunkie
31.05.2005, 20:15
ich zB bekomme das schothorn nich durch den wind gedrückt da fahr ich eher rückwärts oder das segel haut mich um.....

curve360
31.05.2005, 20:47
Versucht ersteinmal das Segel an Land back zu drücken, dann die Segelrotation (drehen um den Segeldruckpunkt) mit Fussstellungswechsel.

Danach auf's Wasser und erstmal eine zeitlang in Lee fahren üben. Also Anluven, Segel back drücken und in Lee fahren. Wenn man ein bisschen Sicherheit darin hat, kann man sich an die Rotation wagen.

Segel um den Druckpunkt shiften und Mast zum Körper ziehen und neue Seite greifen. Vielleicht ersteinmal das Segel nur halb rotieren lassen, also Schothorn voraus bis zur Stabilisierung und danach shiften.

Viel Spass beim Üben!

Chriss
01.06.2005, 08:38
Bin zwar nicht perfekt in der Heli, aber sie klappt ganz gut.

1) stark anluven

2) dann gleichzeitig einen Schritt nach vorn (Fuss an Mastfuss) und das Segel leicht in Richtung Bug back-drücken. Dabei bleibt zur besseren Kontrolle das Segel recht dicht am Körper (sonst wird die Rotation schwierig). Je nach Windstärke dosiert die Segelhand den Druck, die Masthand bleibt unverändert.

3) Das Board dreht dann langsam mit der Spitze aus dem Wind. Wenn Du auf neuem Raum- bis Halbwindkurs bist, kommt die Rotation. Die ist mit am schwierigsten. Mit fällt es leichter, analog zur Halse komplett durchzurotieren und shiften. Es geht natürlich auch wie oben beschrieben nur halb zu rotieren, bei viel Wind ist dann allerdings das Shothorn-Voraus-Fahren nicht ganz einfach.

Aus meiner Sicht ist es wichtig, während des gesamten Manövers das Segel recht dicht am Körper zu halten (nicht mit voll durchgestreckten Armen backhalten).

Viel Erfolg!

curve360
01.06.2005, 09:06
Wenn Du auf neuem Raum- bis Halbwindkurs bist, kommt die Rotation.
Du kannst/musst schon wesentlich früher Shiften, nämlich auf neuem Amwindkurs, also wenn die Brettspitze gerade durch den Wind gedreht hat.

da Funk
01.06.2005, 11:22
Hi,
würde auch sagen, dass man für ne saubere Helitack erstmal backfahren üben sollte. Man sieht viele Leute, die die Helitack zwar irgendwie stehen, aber eigentlich so richtig gar keine Ahnung haben, was sie da eigentlich machen, das sieht dann auch immer ziemlich unstylisch aus finde ich.
Also erstmal backfahren üben, dann mal auf Raumwind abfallen und da die rotation einleiten, auf Raum hast du die geringsten Segelkräfte.

Gruß
da Funk

betty np
01.06.2005, 12:35
backfahren ist ja für mich gar kein problem mehr. deswegen wage ich mich jetzt ja an die heli tack.
die ist leider nur ziemlich zickig... :mad:

surf---1
02.06.2005, 09:40
Meine Erfahrung: Ich würde es mit einem kleinem Segel bei schwachem Wind und großem Brett probieren. Das mit dem Segel am Körper sehe ich auch so. Wichtig ist auch, dass das Segel nicht zu sehr nach luv gekippt wird und wenig Druck hat (auffieren). Bei der Rotation muss man dann den Schwung am Ende vorwegnehmen, der das Segel zum Heck drückt, daher während des gesamten shiftens Gewicht und Segel nach vorne drücken.

Lars (der sie bei Starkwind + kleinem Sinker auch nicht kann)

bohne
02.06.2005, 10:45
......die Helitack schon mal durchgeglitten ohne schnell zu shiften?
Beim anluven vor/in die Welle bin ich kurz davor. Volle Lotte geschmeidig anluven, soweit wie möglich rum und back die Welle runter und im Gleiten shiften. Muß doch auch bei kurzen Nordseewellen gehen, wenn man perfekt um die Ecke kommt!?
Hat das Jemand schon gemacht?

MarkyMarc
02.06.2005, 12:53
ich zB bekomme das schothorn nich durch den wind gedrückt da fahr ich eher rückwärts oder das segel haut mich um.....

Du sollst ja auch nicht das Segel durch den Wind drücken. Wenn du lange genug Druck auf den gestreckten Mastfuß und gestreckte Masthand gibst, dreht das Brett durch den Wind und irgendwann will das Segeln sowieso umschlagen, da du dann eh schon auf Halbwind- bis Raumwindkurs bist.

Wenn du Backfahren willst, dann wird der die Masthand mit der Brettdrehung langsam angezogen und damit die Segel-Brettrotation unterbrochen

MarkyMarc
02.06.2005, 13:06
backfahren ist ja für mich gar kein problem mehr. deswegen wage ich mich jetzt ja an die heli tack.
die ist leider nur ziemlich zickig... :mad:
Jaja der Moment der Rotation ist schon Stress. Gleichzeitig Segel und Körper um 180° drehen!! ABER das ist es ja was an der HeliTack Spass macht!!
Als Tip: - Da du ja Backfahren kannst, würd ich während der Backfahrt nur die Segel/Körper -180° Drehung üben - dann brauchst dich nicht auf die Bordrotation mit dem Mastfuß bzw. die Segelsteuerung mit der gestreckten Masthand (kippen des Mastes nach vorne=anluven) zu konzentrieren. Danach fährst du ja wieder normal weiter.
ODER: du übst Segel/Body 360°er in 2 Schritten mit einer kurzen Pause nach 180° Segel/Body Rotation NACHTEIL: hier mußst du AKTIV das Segel durch den Wind drücken und legst dabei das Segel flacher als bei der Helitack
Viel Spass beim Üben

Windsurfjunkie
13.06.2005, 17:07
moin


also http://www.stehsegelrevue.com/moves/sinkerwende/pix/04.jpg

an dieser stelle steig ich nich durch

ich habe stark angeluvt und dann soll ich das segel so halte wie beim starken abfallen aber da is es mir auch schon des öfteren passiert das sich das brett wieder weiter nach lee gedreht hat

daraus folgere ich das ich weiter anluven muss aber wann is der richtige moment oder mache ich beim abfallen was falsch?


:confused:

Mattoflat
13.06.2005, 17:25
moin

also

ich habe stark angeluvt und dann soll ich das segel so halte wie beim starken abfallen aber da is es mir auch schon des öfteren passiert das sich das brett wieder weiter nach lee gedreht hat

daraus folgere ich das ich weiter anluven muss aber wann is der richtige moment oder mache ich beim abfallen was falsch?


:confused:

Wahrscheinlich hast du den Körperschwerpunkt mehr auf dem hinteren bein, du mußt den Bug mehr belasten.

Ein andere fehler könnte sein, das du nur das schothorn durch den Wind drückst, aber nicht den Mast nach vorne schiebst. So drückst du das segel nur back, du bringst es nicht wirklich in eine Position in der es angeströmt wird. Der Staudruck im Luv drückt dich dann wider Rückwärts statt das das Board dreht.

Viel erfolg;)

Windsurfjunkie
13.06.2005, 18:56
muss ich nochma probieren
leider is für die nächsten tage kein wind angesagt


könnte man das auch mit nem 5er segel und nem 155L brett üben oder passt das von den dimensionen nich zusammen?

da Funk
13.06.2005, 19:35
passt schon, wenns ein moderner, kürzerer Shape ist kein problem!

JollyJumper
16.06.2005, 11:06
..., das sieht dann auch immer ziemlich unstylisch aus finde ich.


Moin,

was ist denn stylisch? Die korrekte Fassung?
Fahre sie meist auf dem Punkt, aber hin und wieder auch mal mit ner Zeit back. Oder gibts sonst noch was, das man verändern kann?
Greetz,

Holger

da Funk
16.06.2005, 18:09
hi,
meinte damit, dass die Leute es zwar meistens irgendwie schaffen, auf die andere Seite des Board zu kommen, es sieht aber eigentlich eher wie ein Zufallsprodukt und ziemlich unkontrolliert aus.

MarkyMarc
20.06.2005, 12:38
moin


also http://www.stehsegelrevue.com/moves/sinkerwende/pix/04.jpg

an dieser stelle steig ich nich durch

ich habe stark angeluvt und dann soll ich das segel so halte wie beim starken abfallen aber da is es mir auch schon des öfteren passiert das sich das brett wieder weiter nach lee gedreht hat

daraus folgere ich das ich weiter anluven muss aber wann is der richtige moment oder mache ich beim abfallen was falsch?


:confused:

Im Prinzip hat Mattoflat dein Problem erkannt und auf Belastungswechsel hingewiesen. Ich möchte ihn dir noch etwas genau beschreiben:
1. Beim Anluven belastast du das hintere Bein stark und kippst das Segel stark nach hinten, setzt den vorderen Fuß ohne zu belasten so weit vor den Mast wie du kannst => solange bis du normalerweise eine schnelle Wende machen würdest - "Seitenwechsel" -
2. Statt bei der normlen Wende die Seiten zu wechseln, machst du nun einen Belastungswechsel. Kurz vorm Seitenwechsel sieht deine Stellung wie folgt aus: gestrecktes hinteres Bein und angewinkeltes vorderes Bein weit vor dem Mast die Arme lang nach hinten gestreckt.
3. Um nun das Brett durch den Wind zu drücken ist es wichtig den vorderen Fuß stark zu belasten unterstütz durch die Backsteuerung des Segels. Du gibst quasi den Segeldruck über deine Körperspannung auf den Fuß ab.
=> " der Belastungswechsel" sieht wie folgt aus: du ziehst das Segel und den Oberkörper nun gleichzeitig nach vorne. Durch dieses Aufrichten belastest du automatisch das vordere Bein, welches nun aus der gebeugten in die gestreckte Haltung übergeht. Das Segel/Mast weiter zur Brettspitze neigen bis der "vordere Arm gestreckt" ist. GANZ WICHTIG!! Jetzt nur das vordere Bein über den gestreckten vorderen Arm über die Körperspannung belasten. der hintere Fuß bleibt PASSIV; die hintere Hand dosiert den Segeldruck - Arm anziehen = auffieren = weniger Druck bzw Arm drücken = mehr Druck.
4. Rotation: Nicht mit Gewalt das Segel mit der hinteren Hand durch den Wind drücken!!, dann haut´s dich bei guten Wind direkt ins Wasser unter´s Segel!! Wenn du den vorderen Arm gestreckt hälst und das Segel/Mast nach vorne gekippt hälst, erreichst du den Halbwindkurs. Jetzt Segel-Körper 180° rotieren. und a) Rotation mit Schothorn voraus stoppen und kurz anfahren und dann schiften, oder b) Segel direkt schiften

Windsurfjunkie
20.06.2005, 21:05
Danke für die präzise Beschreibung nun bräuchte ich noch etwas Wind und Zeit zum üben kannst du da auch noch was machen? ;)

naja mal sehn ich werde mir die Beschreibung auf jedenfall mal mit ans wasser nehmen

ciao

*FreeStyler*
20.06.2005, 21:34
^^ Aufs Segel klebn (beide seiten) :p

Windsurfjunkie
21.06.2005, 08:22
oder nen hörspiel davon machen ;)

MarkyMarc
22.06.2005, 18:05
^^ Aufs Segel klebn (beide seiten) :p

Wenn ich´s auf´s Segel schaffe, dann bin ich ja ein Sponsor :D

Windsurfjunkie
22.06.2005, 20:40
KontoNr hast du? :cool:

MarkyMarc
23.06.2005, 10:46
KontoNr hast du? :cool:

Schick mir mal deine Kto!! :rolleyes: Ich kann dir noch ein paar Darlehenszinsen überweisen!! :D Davon hab durch´s Häusle bauen genug :mad: und mit´m Surfen/Urlaub is deshalb im Moment nichts!!
ABER hab ja gerade im Forum/Surf gelesen wie´s mit Low-Budget trotzdem geht :D

Windsurfjunkie
23.06.2005, 11:26
Thats it! :) naja ich fahre nun auch mehr wieder mitm fahrrad auch wenn ich nen diesel fahre aber 1.11€ is mir zu teuer