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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Freundin eines Surfers lernt surfen...


mi-tse
29.08.2005, 15:48
Hallo allerseits! Da ich immer wieder sehe, wie vielen Frauen es ergeht wie mir einstmals, möchte ich hier mal meine Erfahrung schildern, um den netten Surfern zu sagen, wie man erreichen kann, dass ihre Freundinnen tatsächlich Surferinnen werden, wenn sie es noch nicht sind.

Also, es betrug sich folgendermaßen: Vor 2 Jahren fuhr ich mit meinem Freund nach Österreich an einen See. Dort trafen wir seine Familie, die auch zwei Surfbretter dabei hatten, die sogar beide prinzipiell geeignet waren als Anfängerbrett. (Ca. 180l denke ich, eines mit, eines ohne Schwert). Tief beeindruckt sah ich, wie mein Freund und sein Bruder mit den Brettern über den See fuhren und offensichtlich haufenweise Spaß hatten. Natürlich wollte ich auch, und mein Freund war auch durchaus willens, mich zu lehren. Schließlich wäre es ja auch für ihn schön, gemeinsam surfen gehen zu können.

Nun gut, er war auch direkt der Auffassung, dass das Brett ohne Schwert ja viel einfacher im Handling wäre, und möglicherweise war es auch etwas kleiner, was er ja praktischer fand für mich. Dafür hat er mir auch gleich ein 6qm Segel draufgepackt, weil ja so wenig Wind war....

Noch zielführender aber war dann der Unterricht: Nachdem ich mit der Zeit geschafft habe, auf dem Brett umherzuklettern, sagte er mir, ich solle doch einfach mal das Segel rausziehen. Auch das gelang nach einigen (großen!) Mühen. Naja, und dann liefen die Anweisungen mehr oder weniger auf "Du entwickelst dann schon ein Gefühl, wie das Brett reagiert, wenn Du das Segel bewegst" hinaus. Dazu kamen durchaus konkrte Anweisungen, wie, "Mast aufrecht halten", "linke Hand mehr nach vorne" oder was auch immer. Was jedoch gänzlich fehlte, war eine grundlegende Erklärung, wie das Surfen funktioniert. Zum Beispiel, in welche Richtungen man überhaupt surfen kann. Oder dass man immer so stehen muss, dass der Wind von hinten kommt, und man dann das Segel eben vor sich hat.

Das Ergebnis war, dass als ich endlich mal wirklich toll losgefahren bin, ich keine Ahnung hatte, wie ich zurück komme. Und schließlich gerettet wurde von dem Bruder, der ohnehin schon lange wartete, dass ich endlich das Brett wieder bringe und er surfen kann... In den nächsten Tagen wurden noch Brett und Segel variiert, aber die grundlegenden Erläuterungen blieben bis zum Schluss aus. Da ich trotzdem hartnäckig an der Idee festhielt, dass ich surfen toll finde, und ich ja auch immer die Antworten auf meine Fragen nach dem "wie geht denn das???" sehr unbefriedigend fand, habe ich entschieden, dass ich bei nächster Gelegenheit einen Surfkurs mache. Dieses habe ich auch getan, letztes Frühjahr (2004). Und oh Wunder: Man kann tatsächlich an einem Wochenende die Grundlagen des Surfens kapieren! Und dann einfach immer weiter üben und besser werden! Inzwischen ist mein Freund mein Mann, wir sind von Franfurt nach Hamburg gezogen um Meer und Wellen näher zu sein und ich lerne gerade Trapez fahren mit Fußschlaufen, traue mich auch bei Windstärken bis zu 5bft aufs Wasser (auch wenn das in Kombination mit Wellen noch nicht so richtig erfolgreich ist, mal vorsichtig gesagt) und wir surfen fast jedes Wochenende zusammen.

Nun mein Appel an euch Surfer: Wenn ihr eine Freundin habt, die ihr fürs Surfen interessieren wollt: Schenkt ihr einen Kurs! (Außer, ihr seid selbst Surflehrer, dann habt ihr vielleicht auch so etwas hilfreichere Erklärungen parat). Aber sowohl meine Erfahrung als auch meine Beobachtungen legen nahe, dass viele Männer surfen lernen, indem sie am Anfang einfach mit viel Kraft und Gewalt irgendwie den Anfang schaffen. Und dieser Weg ist für Frauen nicht so wirklich geeignet...

WindsurferFFM
29.08.2005, 17:00
aber egal wie man es macht, es ist immer falsch.
ich hab damals meiner freundin einen kurs geschenkt, aber das war auch nicht der bringer. da wurde mir erklärt, ich hätte wohl keine lust ihr was beizubringen. dabei wollte ich zum einen dem vorpgrammierten streit auf dem wasser aus dem weg gehen und zum anderen ihr einfach schnellere erfolge durch kurse ermöglichen.

aber trotz allem denke ich, dass der "surfkurs" bei deinem mann schon der absolute tiefpunkt war. ein paar grundlagen sollte jeder der surft vermitteln können. :p :D :D :D :D :p

Martin_G8856
29.08.2005, 19:29
Weisst du, was bei dir vorhanden war???? Der Wille es auch zu lernen!!!!!!!

Genau daran arbeite ich an meiner Freundin!!!!!! Immerhin konnte ich sie bishre davon überzeugen, dass Norddeutschland nicht nur kalt nass und regenerisch ist. Immerhin traut sie sich dieses Jahr für eine Woche mit nach Fehmarn.
Glaube aber nicht, dass sie sich dann schon aufs Surfbrett stellt. Darum nächstes Jahr Teil B: Will dann nach Kroatien oder Sardinien, weil da ist es schön warm und man braucht die Wurstpelle (Zitat!!!!) nicht anziehen. Und da will ich sie aufs Brett kriegen....... hoffe mal dass funktioniert bis dahin!!!!!!

Ansonsten gerne weitere Tipps!!!!!!!!!

Grüssle Martin

mi-tse
30.08.2005, 08:56
Ich kann mir schon vorstellen, dass man nicht so motiviert ist, surfen zu lernen, wenn der Freund es schon richtig super mit allen Tricks und so weiter kann. Das war auch bei mir nicht der Fall, mein Mann konnte damals surfen, auch gleiten, aber zum Beispiel auch keine Powerhalse, und Fußschlaufen hat er auch nicht benutzt. Wenn Deine Freundin sich so abgeneigt zeigt, hat es ja vielleicht was damit zu tun, dass sie denkt, dass Du eh immer viel besser bist, und daher wirklich "gemeinsames" Surfvergnügen nicht realistsich scheint.

Ich selbst werde vermutlich meinem Mann auch immer hinterherhinken (ich bin jetzt ungefähr da, wo er vor einem Jahr war), und fand es zum Beispiel dann auch letzte Woche ganz schön, mal wieder einen Kurs zu mahen, wo ich mit Leuten gefahren bin, die ungefähr so viel wie ich können. Aber was ja in jedem Fall nach ein bißchen Lernen machbar und für beide schön ist, ist einfach zusammen auch mal eine weitere Strecke zu fahren. Vielleicht kannst Du mal Deiner Freundin auf den Zahn fühlen, ob sie in dieser Hinsicht bedenken hat?

Ansonsten ist es natürlich toll, wenn Du jemanden findest, der den Kurs mit ihr machen würde. (Noch toller, wenn der- / diejenige auch weiter ab und zu mitkommt, dann hat man nicht das Gefühl, jemand anderen vom Spaß haben abzuhalten). Bei mir hat damals mein Freund den Kurs mitgemacht, weil er den Schein haben wollte um Material auch leihen zu können. Und tatsächlich fand er, dass er auch noch was gelernt hat :-).

Wenn sie einen Kurs gemacht hat, und ihr alleine fahrt, sei einfach immer für sie da. Ich fand zum Beispiel immer wichtig, dass am Anfang mein Mann mit mir besprochen hat, in welche Richtung ich starten kann, wohin ich dann fahre (wie weit, und wo ich verusuchen soll hinzukommen, dass ich nicht abtreibe) und dass er gewartet hat, bis ich wirklich losgefahren bin und er gesehen hat, dass ich klar komme. Und überhaupt: immer in der Nähe bleiben, und bei offensichtlichen Problemen Hilfe anbieten. Und geldudlig sein mit Wutausbrüchen wegen bösen Wellen, gemeinem Wind und Äußerungen, dass Surfen eh blöd ist. Ich muss mich da immer noch manchmal auskotzen, bis ich dann über mich selber lache. Und dann gehts wieder.

Ich denke, wenn sie sieht, dass es Dir auch Spaß macht, mir ihr bei wenig Wind zu schippern, und Du dann nicht unglücklich bist, weil es eigentlich keine Herausforderung ist, wird sie es auch genießen können. Ich muss aber auch sagen, dass ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass jemandem surfen tatsächlich einfach keinen Spaß macht.

So, ich hoffe, das hilft noch ein bißchen :-). Ich bin immer dafür, Frauen zu motivieren zu surfen! (Und auch Männer. Jeder sollte Surfen, dann wäre die Welt sicher viel friedlicher!)

LEDE
30.08.2005, 15:33
Hi Mi-tse,

prima, dass Du hierauf hinweist. Habe selbst in diesem Urlaub (DK-Ringköbing) die Fehler der Freunde/Ehemänner gesehen, die es den Partnerinnen beibringen wollten. Habe selbst gelernt, mich nicht mehr einzumischen.
Aber wichtige Tipps sind:
1.Die Partnerin muss es wollen
2.Der Mann muss Geduld haben
3. Das Revier sollte ein Stehrevier sein (am besten Neusiedler See oder ähnlich, weil es dann auch garantiert wärmer ist als im Norden) und der Frust des immer wieder reinfallen und aufsteigen geringer ist. Bei meiner Frau hat das ausgesprochen funktioniert, so dass sie innerhalb von 3 Wochen von den Anfängen bis zum Gleiten mit Trapez bei Windstärke 5 gefahren ist.
4. Das Material muss stimmen (kippstabiles Board, richtige Segelgröße etc.)

Erfolg: Nachher heiß auf Surfen z.B. in Workum/Makkum /Rosas

Grüße von LEDE

Kite-Kati
30.08.2005, 17:39
All diese Geschichten über Wutausbrüche, nicht zu verstehende Erklärungen, fast Beziehungskriesen kenne ich auch.

Mein Freund hat mich auch ewig bearbeitet. Aber es hat auch lange gedauert, bis ich das am Strand sitzen und meinen Freund im Urlaub nur beim Frühstück und Abendessen zu sehen satt hatte.

Ich hab dann auch ne Zweckgemeinschaft mit ner anderen Freundin gegründet. Das Problem dabei war, dass wir 2 Anfängerinnen grundsätzlich in entgegengesetzte Richtungen gefahren sind.
Aber gemeinsam kann man dann auch Niederlagen besser verkraften.

Mein Freund hat auch schnell gemerkt, dass seine Anweisungen "ziehen", "drücken", "du merkst dann wie's geht" nur zu Zornesausbrüchen führten und dann das Weite gesucht. Solange bis meine Wut wieder verraucht war.

Den Beachstart hab ich von nem netten alten Mann gelernt, der meinte "Mensch Mädel, du machst dir doch den Rücken kaputt wenn du das Segel immer so raus ziehst....!" Er hats mir dann gut erklärt.

Mittlerweile fahr ich ganz anständig und seh meinen Freund auch öfter.

Also, nicht aufgeben, auch mal Wutausbrüche ertragen und gemeinsam Spaß an der Sache finden!!!

Liebe Grüße, Kati

Martin_G8856
31.08.2005, 12:29
Erfolg: Nachher heiß auf Surfen z.B. in Workum/Makkum /Rosas

Grüße von LEDE

Hi Lede,

das sind wohl die schönen Seiten............

Heisst aber auch doppeltes Material, doppelter Aufwand. Dies hat wieder eine schöne Seite: ich kann mir dann meinen geliebten Bus kaufen (wenn das Geld nach dem Studium dann da ist, hoffentlich.....)

Allein dass ist Ansporn genug :) :)

Martin

LEDE
31.08.2005, 12:54
Hi Martin, doppeöltes Material nicht unbedingt - lediglich das Board. Segl sind dann doch so abgestuft, dass die Frau i.d.R. eine Größe Kleiner fährt als der Mann. So kenn ich das bei uns und bei vielen anderen. Leider surft meine Frau wegen einer Schulterverletzung nicht mehr (Sport ist ja so gesund).

Lede

Massud
31.08.2005, 17:05
auch boards kann man sich teilen - oder habt ihr das gleiche gewicht ??? Wenn meine Freundin richtig surfen würde (45kg) dann würde mein 75l waveboard bei ihr shcon als fetter freestyler durchgehen hehe - und wenn ich es fahren will dürfte zuviel wind für sie sein.... naja oder ich würde halt noch ein kleineres kaufen, so 65l oder so was ich dann ab 8bft. fahren würde, dann geht sie sicher nicht mehr raus.

massud

Freizeitsurfer
05.09.2005, 12:16
Hi Martin, doppeöltes Material nicht unbedingt - lediglich das Board. Segl sind dann doch so abgestuft, dass die Frau i.d.R. eine Größe Kleiner fährt als der Mann. So kenn ich das bei uns und bei vielen anderen. Leider surft meine Frau wegen einer Schulterverletzung nicht mehr (Sport ist ja so gesund).

Lede

Trotzdem:
doppelter Mast, eigene Gabel, ... und das Segel sollte auf keinem Fall ein Racesegel oder Freerace sein. Der Gewichtsunterschied tut in Sachen Trimm etc. sein übriges (vielleicht doch lieber ein eigenes Segelchen :rolleyes: )

Früher bin ich mit 4 Segeln ausgekommen. Jetzt haben wir 7 ... Dafür hat meine Frau 10x so viel Spass wie früher

Gruß Arnd

AMG
06.09.2005, 18:47
Mein Freund hat mich auch ewig bearbeitet. Aber es hat auch lange gedauert, bis ich das am Strand sitzen und meinen Freund im Urlaub nur beim Frühstück und Abendessen zu sehen satt hatte.
In meiner Partnerschaft läuft es ausnahmsweise mal genau andersrum...
Mein Männe hatte mit Wassersport gar nichts am Hut und hat mir anfangs(heute auch noch :rolleyes: ) die warmen Gertänke nach dem harten, kalten Surftagen vorbereitet (Kakao mit Rum ist sehr zu empfehlen... :o ).
Inzwischen hat er sich dem Sport zugewandt, der ihm mehr liegt und das Buggy-Kiten angefangen.
Das vorteihafte ist, dass wir bei Bedarf beide am Strand/ im Wasser beschäftigt sind und ich bei wenig Wind mich auch ans Buggykiten begebe und so die "Wenig-Wind-Phasen" gut nutzen kann.
Bei stärkerem Wind wird dann von meinem Männe die kleinere Matte gestartet und von mir das Surfbrett...
Also optimal geregelt...
Vielleicht wäre das für manche Frauen ja auch eine interessante Alternative zum Surfen?!
Sonst kann ich allen "surfwilligen" Frauen als Frau nur empfehlen: Laßt es euch von einer Frau erklären.
Die meist :D vorhanden Kraft- und Körperbau-Unterschiede der Männer zu den der Frauen sind für Missverständnissen und Frustrationen vorprogramiert.
Ich kann allen Frauen die wirklich surfen lernen wollen nur ein Girlscamp z.B. bei Paula empfehlen, weil dort der Spaß im Vordergrund steht und auf betimmte "Frauenprobleme" einegangen wird. Es kann z.B. eine Hilfe beim Segelaufholen ausgetestet werden und die Vorteile von leichtem Material werden erklärt etc. Ihrendwie könne Frauen sich auch gegenseitiger besser loben und motivieren...
Sorry Männer, aber das haben nunmal die Erfahrungen gezeigt :o
Ihr Männer solltet nur nicht den Fehler machen und euren Mädels ein Girlscamp gegen ihren Willen schenken, dass geht auch nach hinten los.
Mein Motte lautet immer noch entweder man liebt das Surfen oder man haßt es :p
P.S.: Selbst mein Männe hat sich in Ägypten mal auf Brett gestellt ;) !
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Kaffeklatsch mal anders:www.windsurfing-girls.de (http://www.windsurfing-girls.de)
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Martin_G8856
09.09.2005, 11:00
Trotzdem:
doppelter Mast, eigene Gabel, ... und das Segel sollte auf keinem Fall ein Racesegel oder Freerace sein. Der Gewichtsunterschied tut in Sachen Trimm etc. sein übriges (vielleicht doch lieber ein eigenes Segelchen :rolleyes: )

Früher bin ich mit 4 Segeln ausgekommen. Jetzt haben wir 7 ... Dafür hat meine Frau 10x so viel Spass wie früher

Gruß Arnd

Egal, wenn das der einzigste Preis ist........ :rolleyes:

Ansonsten werde ich mich jetzt nach Fehmarn begeben, um meiner weiblichen Begleitung in einer Woche die Vorzüge unseres Wassersports zu zeigen. Hoffe auf Erolg.....

offshore9911
09.09.2005, 15:25
Hallo allerseits!

Mein Freund hat mir auch das Surfen beigebracht bzw. ist noch dabei.

Hatte auf jeden Fall von Anfang an selbst Bock drauf, da ich vor Jahren schon mal nen Kurs gemacht habe (bevor ich ihn kannte) und dann halt Jahre nichts gemacht habe.
Aber ich muss sagen, dass mein Freund mir alles von Anfang an super erklärt hat. Er hat halt mit den basics angefangen und mir immer in kleinen Schritten erklärt hat was ich wann wie machen muss. auch Trockenübungen an Land waren mit dabei.
Das einzige Problem ist nur, dass ich immer wahnsinnig ungeduldig bin und schnell stinkig bin wenn was nicht so klappt wie ich will. Leider kriegt dann mein Freund immer alles ab, obwohl er nichts dafür kann! :o

In diesem Sinne: Sven, danke für Deine Geduld! :)

Und allen die es lernen: Nicht aufgeben!

Gruß,
Sarah

Crazy Horst
06.10.2005, 21:59
Was zum Willen:

Ich bin auch der Meinung, dass der später anfangende Partner den richtigen Willen dazu haben muss, surfen zu lernen und es nicht nur dem Partner zuliebe tun sollte.

Dazu gehört neben der Bereitschaft, auch mal unangenehme Situationen (Kälte, Nässe, Überpowert) durchzustehen , für mich auch das selbständige Händeln des Materials dazu.
Also selber entscheiden, wann man rausgeht, selber die Segelgröße wählen und selber aufbauen. Das heißt nicht, dass der erfahrenere Partner nicht mit Rat und Tat zur Seite steht - aber letztendlich muss die Entscheidung der Lernende treffen und nur so lernt er, seine Gefühle und Sinneswahrnehmugen ernst zu nehmen und zu schärfen um ein Gefühl für das Material und seinen Trimm, für Wind und Welle zu entwickeln.

Ohne diese wirkliche Motivation bleibt man bloßer Anhang, bloßer Mitsurfer, der es halt bei 1-3 Windstärken auch mal probiert, aber nur, wenn das Zeug eh schon aufgebaut daliegt, niemand anders grad damit fahren will und der Schatz einen nett dazu einlädt. (Das kann ja auch ganz nett sein).

Zu unsensiblen kraftmeiernden Männern:
Ich hab schon Leute beobachtet, die blutige Anfänger auf ihrem 100l Board mit einem 6,5er Racesegel zu schulen versuchten.
Wer gaaaaanz viel Willen hat, wird sich vielleicht irgendwann mal auch durch dieses Kartoffelpüree durchgefressen haben - aber insbesondere Frauen sind da auch körperliche Grenzen gesetzt - wo MÄnner vielleicht mit roher Gewalt noch was ausrichten können.
Dann kommt bei vielen schon lange surfenden Menschen das Problem dazu, dass bspw ein Beachstart etwas so selbstverständliches und automatisiertes ist, dass sie die einzelnen Bestandteile gar nicht mehr wirklich erklären können und sich auch nicht vorstellen können, wo die Probleme liegen und dass jemand so was (einfaches!) einfach nicht hinbekommt.
An der Stelle fallen dann aus Verzweiflung so Bemerkungen wie "Stell Dich doch nicht so blöd an" oder "Du erklärst mir das überhaupt nicht richtig" - und schon ist der STreit da. Der "Lehrer" meint dann, dass es der andere ja nie lernen wird und der "Schüler" meint, Surfen ist doof.

Ich glaube an der Stelle kann es helfen, wenn der schon länger Surfende zu erkennen gibt, dass es bei ihm auch Misserfolge und Widerstände gibt und gab. Man(n) tut ja beim Surfen gern so cool und abgebrüht von wegen höher, schneller, stärker und vor allem härter.
Aber im Endeffekt kauen wir grade alle an einem oder mehreren neuen Manövern, beissen uns manchmal regelrecht die Zähne aus, hadern mit Material oder Bedingungen, und jeder kennt die Situation, wo er sich überwinden und allen Mut zusammennehmen muss oder wo er den Schwanz einkneift - ob wegen 2 oder 8 Windstärken, tiefem Wasser oder kaltem Wasser, 1m oder 4 m Welle.

Nicksnuts
24.11.2005, 03:58
is´ ja alles schön und gut! Aber bei: "der Wind ist so kalt, das Wasser sowieso
und die Sonne scheint auch nicht..." und "Anbaden" nach ca.10 Tagen mit
37Grad Celsius im Schatten...-iihhh, ist das Wasser kalt- (!!!!!!!)
ist meiner Meinung nach Hopfen und Malz verloren... :(

ach ja, hätt ich fast vergessen: "Wasser ist irgendwie nicht mein Element..."

ooohoaha....

geht gar nicht!!!

Nicksnuts
24.11.2005, 04:07
@martin_g8856: In diesem Sinne: Viel Glück!

Ehrlich!!

aber wie schon in einem (amüsanten) anderen Thread festgestellt wurde;
man kann Menschen nicht ändern... das können nur die Menschen selbst...
Is´ auch mein Erfahrungswert... geht sonst nich´ gut.
(wollten uns aber gegenseitig verändern...war nich (nur) das Surfen...)

Trotzdem hoffe ich, das es bei Euch anders ist und sie sich z.B. einfach nicht
traut...oder so...

aloha Nick

vozzy
24.11.2005, 21:51
wow, ich fühl mich grade richtig gut, wenn ich so höre wie einige an ihren partnerinnen scheitern. in irgend einer zeitschrift habe ich auch mal diese tipps gelesen, von wegen man solle es lieber einem surflehrer überlassen, da der beziehungsstreß sonst vorprogramiiert sei, aber dass hat mich nur noch mehr angespornt es zu versuchen, selbst zu machen.

Ich bin mit meiner freundin dann eines schönen tages im frühjahr (die füße sind einem abgefroren) bei leichter brise mit 190 l surfbrett von nem kumpel und meinem kleinsten segel (5.0) an die ostsee gefahren.
Ich habe immer darauf geachtet, dass sie sich nicht denkt: jetzt macht er schon wieder alles; sondern hab sie selber mit aufriggen lassen (spart dann auch mir arbeit ;) ) und dafür gesorgt, dass sie sich an allem zumindestens beteiligt, oder sogar dafür verantwortlich fühlte.dann hab ich ihr erstmal trocken das grundsätzliche erklärt. dann noch eine tasse warmen tee und wir sind aufs wasser. man braucht nur viel geduld, darf nicht hetzten und muss erfolge belohnen :p und sich schon vorher genau überlegen wie einem selbst alles verbal vermittelt wurde, oder, wie man es selber gerne hören würde, um es zu verstehen. außerdem muss man meist jede vorkenntnis ausschließen und daher wirklich an alles denken, was wissenswert ist dann sollte das ganze eigentlich kein problem sein, außer, wenn die freundin sich davon absolut nicht begeistern lässt....

so was kann man bevor man ne frau kennen lernt natürlich nie so genau wissen :o

eigentlich war das board natürlich etwas zu groß für einen 50 kg leichtgewicht und das segel auch viel zu groß, aber sie hat trotzdem 2 mal eine wende an dem tag gestanden. am ende des tages war sie bis auf ihre abgestorbenen füße richtig zufrieden mit mir und mit sich...

jetzt ist sie leider in spanien, aber vorher hat sie sichs chon mit mir nen neuen neo gekauft, das lässt hoffen, dass es weiter geht .

viel glück euch allen

P.S. Freuen stehen ja meistens auf alles was grade "in" ist, also macht ihnen klar, dass das der trendsport überhaupt ist :D

smiling.alex
24.11.2005, 22:50
Es kommt immer darauf an, "wer" "wem" "was" beibringt. Jawohl, gleich 3 Dinge auf einmal!
Manchmal passt es, manchmal nicht. Und manchmal beides.
Hab einer Exfreundin von mir Inline Skaten beigebracht (nicht dieses stell dich drauf und mach das einfach und das bringt dir schon jeder bei).
Hab ne Instruktor Ausbildung und mehrere hundert Kurse geleitet.
War bei der Lady schon die etwas anstrengendere Variante, weil Angst vor Geschwindigkeit.
Hab alles gegeben und sie auch. Kaum Streß.
Ende des Versuchs: Alles drauf gehabt die Dame. Vor-Rück-Springen-etc.
Gleiche Frau, Snowboardfahren.... Autsch.
Heftigster Winterurlaub meines Lebens.
Umfeld etc war schon scheiße.
Ende vom Lied: Snowboard-Weihnachtsgeschenk-Ausrüstung wieder bei Ebay verkauft. Und Hammer Streß.
Wie gesagt, scheiß Ausgangssituation und Angst vor Geschwindigkeit (BESONDERS wenn sie vertikal funktioniert).
Nächster Versuch: Kurz-Ski.
Ende v.. Li...: Solala.
Zur Frage klappt das könnte ich im Ja / Nein / Vielleicht Still 1 / 1 / 1 als Ergebniss nennen.
Und das bei den identischen Personen, wo nur die Sportart wechselt.

Ach so, den Snowboardlehrer hab ich auch. Also ist das nicht an Didaktik oder Methodik gescheitert.

Nächster Punkt ist:
Oft kann man sich gegenseitig was beibringen. Es muss von beiden nur ein Lehrer/Schülerverhältnis aktzeptiert werden.
Das ist in einer Beziehung für manche nicht möglich. Weil man für eine gewisse Zeit seine Gleichberechtigung aufgeben muss.
Wenn der Mann der Schüler ist, ist das oft noch heftiger.
Dies hab ich bei Mädels die ihrem Freund was beibringen wollten schon öfters gesehen.

bigmama
18.12.2005, 20:11
wenn ich das lese, steigen ein wenig Sehnsüchte in mir auf und ich wünschte mir, mein damaliger Partner wäer vor über 20 Jahren verständnisvoller gewesen *seufz*...
ja.. vor über 20 Jahren habe ich darauf bestanden auch mal auf das Brett zu dürfen, weil ich das Zusehen satt hatte und nicht nur der "Mitträger" der damals noch schwereren Bretter sein wollte..
es war im damaligen Jugoslawien in einer kleinen verträumten Bucht... warm und schön...
nun ja... den Vormittag reservierte sich mein Ex... am Nachmittag durfte ich dann rauf...aber keine großen Erklärungen... ich musste halt beobachten und versuchen es umzusetzen....
ich also mutig rauf im Bikini... hab mir so manche Schramme dann geholt.. beim Runterfallen und Raufrobben :-(...
aber .. das Schlimmst... und damals war ich ja unerfahren...
am Nachmittag drehte der Wind landab.... nun ja... die Bucht hat geschützt, aber eigentlich bin ich mehr zurückgeschwommen und weniger "gesurft"....
daheim wollte ich mehr.. kaufte mir einen Surfanzug und dachte... nun ja.. jetzt gehts los... tja.. Pustekuchen... irgendwas war immer und dann kam die Schwangerschaft, die Geburt... das Aufpassen auf das kleine Würmchen und wie es meistens so ist... die nächste Schwangerschaft ...
so saß ich überwiegend frierend mit den Kleinkindern am Strand... Windschutz aufgebaut und harrte der Dinge.... bekam teilweise auch noch Schimpfwörter von anderen Surfern und dem eigenen Mann (nun ja Ex) an den Kopf geschmissen, weil ich nun ja mit den Kids den kostbareb Strand belegte und weniger Platz für die Segel und Bretter übrig ließ :-(... tja.. bei Windstärken 5-8 hatte der eine oder andere eben nicht nur ein Brett und ein Segel am Strand (Hvide Sande) liegen...
mit anderen Worten.... Stress pur, der darin endete, dass das Surfen ohne den Rest der Familie erfolgte und ich dann irgendwann auch keinen Mut mehr hatte... schließlich konnte ich keine 5-8 Windstärken gebrauchen...
aber der Traum ist geblieben und was tut man nicht alles :D ...
Sohnemann wird ja auch mal größer :-)... und das Element Wasser liebte er scheinbar... und liebt er noch :-)...
nachdem Sohnemann seinen Segelschein gemacht hatte und der Katamaranschein folgte, fing der "Kleene" an zu träumen... aber von einem Katamaran....
nun sagte ich "Pustekuchen".... "versuche mal das Surfen, denn ein Surfbrett kannst du wenigstens auf das Autodach packen und an jedem See kann man surfen" :D ...
Sohnemann war skeptisch, aber nachdem ich ihm sagte, dass ich dann mit ihm einen Surfkurs belegen würde, .... nun ja.. da kam das große Grinsen und der dachte sicher "die Alte spinnt"... :D
2003 haben wir dann beide zusammen einen Surfkurs besucht....
für mich war das das letzte Mal allerdings, dass ich auf einem Brett stand, denn mir fehlt einfach der Surfanzug und ich muss zugeben, dass es mir ohne Anzug doch zu kalt ist hier oben :o ...
aber Sohnemann ist seither "Surfer" und seit diesem Jahr hat er auch Gefallen am Wakeboarden gefunden....
insofern beginnt "mein Traum" in meinem Sohn weiterzuleben :-)...
aber vielleicht schaffe ich es ja doch noch einmal auf Brett :-)... denn nun wird Sohnemann das Brett "zu groß/nicht Ostsee-geeignet"... meine Chancen auf das Brett steigen... wenn der Surfanzug, der mir passen könnte, mal gefunden werden würde :rolleyes: :D ...

also ihr lieben Frauen...
lasst euch nicht unterbuttern und setzt euren Willen durch, damit es euch nicht so ergeht wie mir.....
ich fungiere somit zurzeit als "Taxi", "Träger", "Nahrungsbeschaffungstante" usw.... ach ja... und als "Zahlmami" :D ...
aber nächstes Jahr will er den Führerschein machen... da fällt zumindest das Angewiesensein auf Mami weg und ich schätze, dass es dann ein weiteres altes Vehikel mit riesigem Dachkoffer auf der Straße geben wird :o

m.e.
22.12.2005, 15:41
Wichtig sind aus meiner Erfahrung:

1. kippstabiles Board
2. !!!LEICHTES Rig um die 5 qm!!!
3. ein warmer Anzug
4. Die Fähigkeit beim Erklären, sich in die eigenen Anfänge zurückzuversetzen...

Allerdings, wird es nie wirklich funktionieren wenn der Partner, nur um dem anderen 'ne Freude machen zu wollen, das Surfen erlernen will. Es muss schon ein wirkliches Bedürfnis sein - das ist eigentlich das allerwichtigste.
Jedenfalls kann man nicht sagen, dass ausschliesslich 'ne Schulung zielführend ist, dafür hab ich schon zu viele schlechte Schulungen gesehen - ausserdem hab ich's meiner Liebsten ganz gut beigebracht (... leider ist sie jetzt genauso infiziert wie ich, weshalb im Urlaub niemand mehr aufs Auto aufpasst, wir Tonnen an Material herumkarren und Abends irgendwie nicht mehr automatisch das Essen auf dem Tisch steht... - hm - hatte ich zu Beginn so nicht bedacht ;-) Also Jungs, überlegt's Euch nochmal ;-))))
Ansonsten ein Rat für Euch Mädels: Laßt Euch nicht mit dem ausrangierten schweren Krempel Eurer Gönner abspeisen, damit macht's wirklich kaum Spass! 100% Carbonmast und Carbongabel sind v.a. bei kleineren schwachen Mädels fast unerlässlich...
Haut rein

Marcus

mammut
22.05.2006, 00:24
bin selber noch dabei es zu lernen (hab dieses jahr angefangen). aber ich würde mich freuen wenn meine kleine auch lust dazu bekommt. bzw. sie hat sich ja schon dazu geäussert. sie will es im sommer selber gerne mal ausprobieren - ich soll es ihr zeigen. werde dann mal schauen wie ihre lust dann ist & ihr dann evtl. 'n kurs sponsern. denn ich bin leider nicht der geduldige typ! vielleicht werde ich dann sogar mit ihr zusammen den kurs machen, denn schaden kann es bestimmt nicht.
bekomme es nur jetzt schon mit der angst zu tun wenn ich an die bevorstehende materialanschaffung denke. ich selber brauch noch einiges an material....

Amerigo
10.08.2007, 10:10
Ich hab schon Leute beobachtet, die blutige Anfänger auf ihrem 100l Board mit einem 6,5er Racesegel zu schulen versuchten.

Gerade letzte Woche am Comersee erlebt, genau das. Nebenan machten Anfänger ihre Versuche auf 180-Liter Schwertbrettern mit 4.7-Segeln und konnten bis zum Abend schon Halsen.

... der andere Anfänger, der von seinem "Freund" "geschult" wurde, hat nach 2 Stunden aufgegeben, ohne Erfolgserlebnis.

Auch toll: Die Freundin aufs 100l-Brett stellen, ohne ihr vorher zu erklären, wie das mit dem Wind und dem Segel theoretisch funktioniert. Kein Wunder, zieht sie sich nur 'nen Frust raus.

Gruss

Amerigo

sheshe
10.08.2007, 10:26
hmm, was hier so erzählt wird, ist bei mir genau auch passiert.

ich war 2 wochen in italien surfen, ca eine woche lang 5-6bft. meine freundin meinte dann, sie wolle es auch einmal probieren, weil es so einfach und so cool aussieht...
naja, hab sie dann mal bei etwa 2 bft auf ein 130l board mit einem 5.2 segel gestellt. sie hat sich super angestellt, und ich denke die anweisungen von mir waren eher surflehrerhaft und nicht so schwammig... als sie dann ein bisschen gefahren ist, (nach 1h...) sprang sie plötzlich vom board und kam hysterisch zurück. sie erklärte mir dann, dass sie angst vor dem tiefen wasser hat und nicht soo gut schwimmen könne. ich sagte dann, dass sie sich im stehtiefen ein bisschen austoben könne, doch die lust ist dann beiden vergangen und es hat beinahe im streit geendet.

naja, ich stell sie nun nicht mehr aufs board, denn wenn jemand so panische angst vor dem tiefen wasser hat, dann soll mans nicht provozieren! denn irgendwann würde der moment kommen, da sie einen mastbruch oder irgendwas da draussen hat, und ich denke sie wäre dann sehr am verzweifeln!

Amerigo
10.08.2007, 11:29
denn wenn jemand so panische angst vor dem tiefen wasser hat, dann soll mans nicht provozieren!

... da gab's mal diesen Russen in Dahab, der nicht schwimmen konnte. Da hat nicht mal mehr Rob gelacht, das war unlustig.

Gruss

David

steffsoni
04.09.2007, 15:58
sie erklärte mir dann, dass sie angst vor dem tiefen wasser hat und nicht soo gut schwimmen könne.

So hat das meine beste Freundin auch gesagt. Aber am Gardasee ist

Schwimmwestenpflicht.

Sie hat mit der Weste versucht abzutauchen (am stehtiefen Strand) und es gieng nicht - Begeisterung. Nun hatte Sie genug Mut: Mit 3er Segel und Badewannenboard konnte sie nach vier Tagen richtig wenden und halsen (immer mit Weste) und unter meiner im Fachbuch angelesenen Kommentare.

Mein Mann damal noch Lover hat´s ganz gut gemacht. Zuerst mußte ich ohne Segel auf so einer Badewanne tanzen, auf einem Bein hüpfen und spingen, Flugrolle und Purzelbaum machen. Dann Trockenübungen mit Segel am Strand.
Und dann - endlich - bei den absolut perfektesten Bedingungen (glattes Wasser und ein hauch von Wind) durfte ich mit dem absolut passenden Material aufs Wasser - und habe sofort Blut geleckt!
Für das richtige Material war ihm kein Weg zu weit (zum alte Dampfer und Kindersegel aus Keller und Speicher zu holen) später kein Preis (sauer angesparten Taschengelds) zu teuer.

Die Fausregel: zarte schwache Weibchen brauchen am Anfang lieber ein zu kleines Segel und zu großes Brett und glattes Wasser und sehr leichten Wind!!
Im Zeifelsfall lieber viel viel Geld investieren bis der Funke Feuer gefangen hat.

Wenn ich sehe wie coole Typen ihre Mädels auf Ihre Sinker mit riesigen Segeln stellen - da könnte ich nur noch ...(pieps pieps pieps..Kommentar rausgeschnitten). Da denke ich, die machen es genau richtig, wenn sie das Wasser für sich alleine haben wollen.

Grüßle Soni

PS: Mein Mann leiht sich jetzt mein superleichtes Weibchen-Rigg - damit er auch so hoch springen kann wie die anderen. Es kann auch Vorteile haben - so ein Damen-Equipment