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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aufkommende Blödheit ?


cogito
13.08.2008, 15:40
Ich surfe seit 1987 und seit 1989 in den Fußschlaufen - wie das Gesetz es befiehlt: erst vorne rein, dann hinten. Und dies problemlos mit folgenden Brettern:
einem 120 L Custom Made, einem Mistral Classic 278 (104 L) u. Explosion (145 L), einem Bic Vivace 82 L.

Nun fahre ich seit 2 Jahren ein Madd 135 (135 L) sowie ein Mistral Switch (87 L) und habe Schwierigkeiten in beide Fußschlaufen zu kommen. Am ehesten geht es noch ganz unlehrbuchmäßig mit der hinteren zuerst und dann die vordere - dies vor allem beim Madd. Aber so richtig dolle ist das auch nicht: nehme ich zu schnell Fahrt auf, komme ich nicht mehr in die vordere Schlaufe, da ich dann hinten zu leicht verkante.

Jetzt grübele ich darüber nach, woher denn plötzlich dieses Problem kommt.

miha
13.08.2008, 17:41
Am ehesten geht es noch ganz unlehrbuchmäßig mit der hinteren zuerst und dann die vordere
Ich hab es so "falsch" gelernt und mache es immer noch bei Wellen so weil ich dann stabiler gegen die Wellen ankomme wenn es zum Gleiten z.B. gegen die Wellen nicht reicht und der vordere Fuß noch vorne stehen muss.

komme ich nicht mehr in die vordere Schlaufe, da ich dann hinten zu leicht verkante.
Jetzt grübele ich darüber nach, woher denn plötzlich dieses Problem kommt.
Hast du vielleicht das Trapez von Sitz auf Hüft gewechselt und belastest jetzt weniger den Mastfuß? Verkanten klingt nach zu wenig Mastfußbelastung und zuviel hinten.

Kevin
13.08.2008, 19:07
ich geh hinten immer zuerst in die schlaufe, weil ich sonst bei überpower keinen halt hätte wenn ich zuerst in die vordere gehen würde.

Speedaholic
13.08.2008, 21:20
Moin,

wenn es geht, hilft es manchmal, die Schlaufen etwas weiter in die Brettmitte zu setzen...oder bei Hifly kenne ich einen, der hat sie schräg angebracht....(die vordere sowieso ;-))

jogi1111
14.08.2008, 03:03
- wie das Gesetz es befiehlt: erst vorne rein, dann hinten.

Ooops - ich gehe meist auch erst in die hintere Schlaufe und dann erst in die vordere. :eek:

Gerade bei meinen neueren Brettern, die sehr stark beschleunigen und bei denen die Fußschlaufen sehr weit außen liegen, ist das sonst so eine Sache. Damit ich dann nicht durch ungewolltes Ankanten des Brettes anluve, gebe ich auch gezielt Druck über die Gabel auf den Mastfuß, um die Last von den Füßen zu nehmen; hänge mich also gut rein und setze den hinteren Fuß erstmal neben bzw. leicht vor die hintere Fußschlaufe und drehe den Fuß dann rein. Viel Zeit bleibt da nicht !

Nur wenn's gemütlich zur Sache geht, fange ich mit der vordere Fußschlaufe an, denn die vordere allein kann keinen Schleudersturz verhindern ...:cool:


Gruß Jogi
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Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)

netteversand
20.08.2008, 17:08
Hi,
mit verkanten meinst Du, dass die Kiste in den Wind schießt?
Das hatte ich dieses Jahr im Sommer weil mir meine Finne fürs 7,0er Segel auf meinem 135 Liter Brett gebrochen ist. Ich bin dann mir ner für meine Verhältnisse viel zu kleinen Finne bei Angleitbedingungen durch die Gegend geeiert und jedesmal wenn ich so langsam auf die Rutsche kam und in die weit außen montierte hintere Schlaufe wollte, lufte die Kiste an wie Sau -- ich dann Körper nach vorne -- Druck auf den Mastfuss -- und öfterns leider voll auf Maul.

Das habe ich kaum wegbekommen. Mastfuß ganz nach vorne machte es besser aber es war immer unangenehm. Habe dann einen 48cm Stachel, den ich noch hatte, reingeschraubt und es war alles in Ordnung . Top Speed war zwar futsch aber das Schlaufenprobelm war weg.

Versuchs doch mal mit einer etwas größeren Finne dann "legt" sich ein Brett ja eher auf die Leekannte und man kann gemütlich auf oder in die Schlaufe latschen.

Gruss
Guido

noworkteamsurf
06.09.2008, 11:48
ähm wieso geht ihr alle in die hintere zu erst????? also ich hab das so noch nie gemacht, ich geh immer erst vorne, dann hinten und es klappt egal mit welchem Brett, egal wie alt das ist, egal wat fürn Wind - immer vorne dann hinten!!!! läuft wie geschmiert und soll auch so sein, denn wer hinten zuerst reingeht der belasstet zu sehr das Heck und die Gefahr abzusaufen ist imens - so steige ich vorne ein, und kann endspannt hinten rein und die volle angleitpower mitnehmen!!!!
ausserdem geht das binnen weniger Sekunden -daher auch kein Problem bei ner Böe - kein Schleudersturz kein gar nichts!!! ich will mich mit den Schlaufen ja nicht ewig aufhalten!!!

Hypnokröte
06.09.2008, 13:16
Also ich geh meist schon vorm Angleiten in die Schlaufen und nehme auch meistens erst die hintere. Komme damit irgendwie auch besser klar bei Kabbel und ruppigen Bedingungen.

robat1
28.09.2008, 12:19
Hallo Zusammen....

vorab:
ich wunder mich in diesem Forum nun schon seit Tagen, wie viele Leute hier weder Zeit für ein Hallo noch zum Namen drunter setzen haben.
mächtig :cool:
Ich find das einfach unpersönlich bis unhöflich!

ähm wieso geht ihr alle in die hintere zu erst????? also ich hab das so noch nie gemacht, ich geh immer erst vorne, dann hinten und es klappt egal mit welchem Brett, egal wie alt das ist, egal wat fürn Wind - immer vorne dann hinten!!!! läuft wie geschmiert und soll auch so sein, denn wer hinten zuerst reingeht der belasstet zu sehr das Heck und die Gefahr abzusaufen ist imens - so steige ich vorne ein, und kann endspannt hinten rein und die volle angleitpower mitnehmen!!!!

Genau so würde ich das auch unterschreiben!
Es gibt nur 2 Ausnahmen wo ich zuerst hinten einsteige, weil mir das Gleiten da schei.. egal ist.
1.) Wenn ich so sehr überpowert bin, daß es mir das Segel fast aus der Hand reißt.
2.) Wenn ich bei zu wenig Wind durch eine wirklich steile Brandung raus will.

Ich bin nicht der tolle Akrobat auf dem Brett, dafür hab ich schon zu früh mit Surfen angefangen und bin heut schon zu träge. Aber wenn man beim Angleiten und den üblichen kleinen Wettkämpfen mit den Kollegen ganz vorne mitfahren will und und nicht bei jedem Schlag mit der Bugwelle des Gegenser kämpfen will sollte man daran arbeiten das zu lernen.
Für mich ist das Probelm von cogito (oder incognito ;-) ) ein Zeichen, daß man beim Umsteigen:
1.) zu wenig Druck im Segel hat (etwas anpumpen daß das Brett schon vorher frei läuft)
2.) zu wenig Druck auf dem Mastfuß lastet (etwas mehr Mut zu Schleudersturz ;-)
3.) Zu wenig Konzentration auf das Zehenspitzengefühl (nicht so plump reintreten)
4.) nochwas, mehr Konzentation darauf, daß die Segelstellung, also die Anströmung des Segels beim Umsteigen nicht verrissen wird als möglichst unverändert bleibt.
Dann hat man auch keine Schleuderstürze, die hab ich dabei nie!

Robert

jogi1111
28.09.2008, 13:58
Hi Robert,

(nur der Form halber ;) )
Üblicherweise lasse ich die Anrede auch weg, weil viele nicht mit Namen zeichnen und ein "Hallo zusammen" scheint mir entbehrlich ...

Einen Namen darunter fände ich auch gut - man kann den ja in die Signatur geben und fertig ...
Aber jeder wie er mag.


Es gibt nur 2 Ausnahmen wo ich zuerst hinten einsteige, weil mir das Gleiten da schei.. egal ist.
1.) Wenn ich so sehr überpowert bin, daß es mir das Segel fast aus der Hand reißt.
...


Naja - es gibt hier im Forum (mich eingeschlossen) eine Menge Surfer, die man glatt als "Heizer" bezeichnen muß. Und da fährt man immer mehr oder weniger überpowered durch die Gegend. Wenn Du bei 4 Bft. versuchst, mit dem 5,7er durch Abfahren von Windwellen endlich ins Rutschen zu kommen (Schleuderstürze sind da ausgeschlossen), muss ich mich beeilen, damit mich das 9er nicht vom Brett lupft :eek:

Etwas anderen kommt noch hinzu: Wenn ich ein gemütliches Freerideboard fahre, das ewig braucht, um mal auf 40 Sachen zu kommen und dessen Schlaufen weit innen angebracht sind, kann ich auch switch stance in die Schlaufen gehen oder erst mit dem vorderen Fuß oder mit beiden zugleich oder erst mit dem hinteren oder dem mittleren ...

Bei einem Slalomboard sitzen die Schlaufen weit aussen (fast schon im Wasser) und gut angepowered wie üblich, muss Du verdammt schnell sein, um da aussen noch reinzukommen, bevor Du am Fliegen bist. Und da packe ich oft den Fuß zuerst rein, der wichtiger ist :D


Gruß Jogi
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Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken, ist einer von ihnen überflüssig. (Winston Churchill)

Slaughthammer
19.10.2008, 14:22
Naja - es gibt hier im Forum (mich eingeschlossen) eine Menge Surfer, die man glatt als "Heizer" bezeichnen muß. Und da fährt man immer mehr oder weniger überpowered durch die Gegend. Wenn Du bei 4 Bft. versuchst, mit dem 5,7er durch Abfahren von Windwellen endlich ins Rutschen zu kommen (Schleuderstürze sind da ausgeschlossen), muss ich mich beeilen, damit mich das 9er nicht vom Brett lupft :eek:

genau so mach ich das auch.... und oute mich auch mal als heizer :cool:

allerdings finde ich es auch angenehmer bei so gerade eben angleitbedingungen erst hinten reinzuschüpfen und den anderen fuß dann noch fast am mast stehen zu haben. durch die weiter schrittstellung kann ich dann sehr geziehlt mein gewicht verlagern und hab keine einbußen was das angleiten angeht. ich hab mit dem hinteren fuß in der schlaufe einfach ein sichereres gefühl und ich denke auch, dass ich das brett dann besser kontrollieren kann. und ich mag es nicht, wenn der vordere fuß in der schlaufe steht und der hintere direkt daneben. hab die füße lieber etwas weiter auseinander. gibt mir bessere kontrolle übers brett (hebelgesetze und so)

aber ich kenne auch viele, die mit dieser technik überhaupt nich klar kommen und erst in die vordere gehen, womit ich wiederum nicht klar komme. ist wohl geschmackssache.

gruß, Onno

goforward
19.10.2008, 23:35
Nur bei extrem böigen Bedingungen suche ich zuerst in der hinteren Schlaufe Halt - ansonsten immer zuerst die vordere. Aber back2topic - der Fredstarter wollte wissen, warum er plötzlich Probleme hat...
Hmm, ich habe auch 88 angefangen, ich könnte mir aber nicht vorstellen, warum ich plötzlich Probleme mit dem Einsteigen in die Schlaufen haben müßte. Meine Bretter sind auch aktuell und sehr kurz (Guerilla, Pocketwave) und nach kurzer Eingewöhnung nutze ich die Schlaufen so, wie vorher auf den etwas längeren Brettern.