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Ägypten und Perenterol

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    Ägypten und Perenterol

    Hi,
    ich flieg ja nun schon mit ziemlich mulmigen Gefühl im Bauch demnächst nach Ägypten. Man weiss ja was einen dort Durchfallmäßig so erwartet. Jetzt überlege ich mir vorbeugend Perenterol einzuwerfen. Was haltet ihr davon ? Wenn ja wie lange vorher, welche Dosierung ?
    Oder gibts irgendwelche Alternativen ?

    Sonnige Grüsse
    elyaque
    Zuletzt geändert von elyaque; 30.04.2009, 15:27. Grund: ergänzt

    #2
    Moin
    aus leidvoller Erfahrung weiss ich,
    in Ägypten musst du folgende Regel anwenden:
    "Koch es, schäl es, brat es oder vergiss es."
    Es liegt natürlich auch daran wo du hinfährst.
    Im Robinsoclub z.B.ist das Risiko sehr überschaubar.
    Gehst du aber in "billige" Hotels, wo das Essen mit normalem Leitungswasser gereinigt wird, dann heisst es aufpassen.
    Wenns passiert, dann dort den Arzt fragen.Der weiss was hilft.
    Perenterol oder Immodium kannst du dann essen wie Smartie; wirken tun die dann nicht.
    Hoffe dir etwas geholfen zu haben

    Gruss
    der nightsurfer
    ...mehr speed durch höhere Geschwindigkeit

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      #3
      bei meinen aufenthalten in helnan dahab, wo ich in einer gruppe auch einmal original einheimisch essen war in nem zelt (komisches zeug gabs da)
      in so ner russisch besiedelten klitsche in hurghada
      sowie im shams safaga hab ich nie das mitgenbrachte immodium gebraucht
      bei letztgenanntem aufenthalt waren aber durchaus andere gäste betroffen, denen mit einheimischen mitteln(antibiotika?) teuer geholfen wurde
      Gruß , Tilo

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        #4
        Hi,

        bin sehr anfällig, war deshalb vor dem ersten Mal Ägypten extra bei einem Arzt für Reisemedizin. Mir hat Perenterol forte sehr gut geholfen.

        Ich musste eine Woche vor Reisebeginn mit der Einnahme beginnen, Dosierung weiß ich nicht mehr, steht aber im Beipackzettel. Auch während dem Aufenthalt konsequent weiter nehmen.

        Mir hat der Arzt auch noch das oben schon genannte "cook it, peel it, or leave it" empfohlen. Habe mich dran gehalten und hatte tatsächlich - oh Wunder - keine Probleme!!!

        Falls es dich doch erwischt: Im Beipackzettel steht;glaube ich, noch eine Dosierung für akute Fälle.

        Es gibt auch zwei homöopathische Mittel, die bei akutem Durchfall gut helfen (Arsenicum album in D 6 und Okoubaka in D 3) - falls es hier irgendwelche Fans von Naturheilverfahren gibt...

        Was mir der Arzt ganz dringend empfohlen hat für Ägypten ist eine Hepatitis-Impfung!!

        Viel Spaß! Bin ein bisschen neidisch :-))

        Gruß
        Regina

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          #5
          Hi Regina, wie dosiert man Okoubaka in D 3 ?
          Ansonsten werde ich das mit dem Perenterol forte mal ausprobieren.
          Danke für die Tips.
          elyaque

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            #6
            Oukabaka ist gut, nützt aber dann eher, um Reste von einer Erkrankung loszuwerden. Dosierung: da es ein homöopathisches Medikament ist, reichen 2 Globuli pro Gabe.

            Gegen einen bakteriellen Infekt nützen aber nur Antibiotika.

            Meine Empfehlung: guten Breitbänder mitnehmen. Und wenn's losgeht, nicht lange warten und sofort einwerfen, Packung aufbrauchen.

            Auch in Aegypten darf man sich nicht täuschen lassen von den perfekt aussehenden Hotelbuffets. Finger weg von Salat und geschälten Früchten.

            Hab mir in Dahab auch mal was eingefangen und kenn drum die u.g. Apotheke aus eigener Anschauung.

            Gruss

            David

            PS: In der Nähe der Hotels Dahabeya/Swiss Inn gibt's eine Apotheke. Dort gibt's nicht nur Antibiotika und Viagra (im Glas, liegen wie Drops auf der Ladentheke), sondern auch Elektrolyte. Diese sind Gold wert, wenn man mit dem Magen Probleme bekommt, weil man sonst sofort entkräftet.

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              #7
              Hi elyaque,

              wegen Dosierung Okoubaka: Wenn du Globuli in D 3 hast, würde ich auch eine Woche vorher anfangen und während der Reise weiter machen mit 3-mal tägl. 5 Globuli.

              Wenn es dich richtig übel akut erwischt: Alle 10 Minuten 5 Glob., wenn du merkst, dass es besser wird, wieder seltener.

              (Brauchst keine Bedenken haben, dieses Präparat in D3 hat keine unerwünschten Wirkungen. Das Schlimmste, was passieren kann, ist dass es nicht hilft, bzw. nicht ausreicht)

              gruß
              Regina

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                #8
                Zitat von Amerigo Beitrag anzeigen
                Auch in Aegypten darf man sich nicht täuschen lassen von den perfekt aussehenden Hotelbuffets. Finger weg von Salat und geschälten Früchten.
                Ich weiss, selbst Schuld wenns mich erwischt, aber Urlaub ohne Salat ? Das geht gar nicht. idR ist das doch bei den Buffets das einzige was schmeckt.

                Sonnige Grüsse
                elyaque

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                  #9
                  Ist halt einfach das höchste Risiko, das man eingehen kann.

                  Aber ich versteh dich schon. Nimm einfach den Breitbänder mit, dann bist du auf der sicheren Seite, falls es losgeht.

                  Gruss

                  David

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                    #10
                    [QUOTE=Amerigo;267678]Oukabaka ist gut, nützt aber dann eher, um Reste von einer Erkrankung loszuwerden. Dosierung: da es ein homöopathisches Medikament ist, reichen 2 Globuli pro Gabe.

                    Hi David,

                    mich interessiert, wie du darauf kommst?

                    Habe ins Fachbuch geschaut, bevor ich Elyaque geantwortet habe. Die Stichworte bei Okoubaka sind u.a.: bei Reisedurchfall, zur Vorbeugung auf Reisen, zur Sanierung der Darmflora.

                    In der Homöop. hängt die Dosierung stark von den Potenzen ab. Bei den niederen bis D6 ist 3-mal tgl. 5 Gl. die Standarddosis.

                    Grüße
                    Regina

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                      #11
                      Hi Regina

                      Habe mich lange mit Homöopathen über dieses Thema ausgetauscht.

                      Kurz gesagt: da homöopathische Medikamente nicht über die Dosis funktionieren, spielt es keine Rolle, wie hoch die Dosis der einzelnen Gabe ist. Das ist ja auch die Logik der Homöopathie, wo man sagt, dass eine Verdünnung die Wirkung steigern soll. Es kann also nicht sein, dass die Wirkung über die Dosis erfolgt, sondern man muss eben das "richtige" hom. Mittel finden.

                      "Viel nützt viel" gilt eben bei Homöopathie nicht, sondern "wenig nützt viel".

                      Warum sage ich dann, man soll pro Gabe 2 Globuli nehmen, und nicht nur 1? Das ist aus meiner Beobachtung, wie Globuli hergestellt werden. Es kommt vor, dass man das mit besprühen macht - und in diesem Prozess kann es vorkommen, dass ein Globuli trocken bleibt. Darum 2 nehmen.

                      Habe diese Theorie an mir selber und meiner Freundin seit einigen Jahren getestet und es funktioniert sehr gut.

                      Liebe Grüsse

                      David

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                        #12
                        An alle, die jetzt genervt die Stirn runzeln: Ich weiß, ich weiß, das ist ein SURF-Forum ... und deshalb ist das mein letzter Beitrag zum Thema Homöopathie.

                        Dir David danke fürs Erläutern. Ich denke, wir sind uns einig, dass die Wahl des Mittels entscheidend ist, und dass Hom. nicht über die Dosis funktioniert. Doch welche Potenz wählst du bei einer Gabe von zwei Globuli?

                        Grüße
                        Regina

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                          #13
                          Hi Regina

                          Der Thread wird ja eh' nicht mehr gross weitergehen - ich denke, die Kollegen lassen uns hier schon noch was fachsimpeln.

                          Ich beginne meist mit D12 und D30. Aber auch das ist nicht zentral. Das richtige Mittel zu finden ist die grosse Kunst.

                          Übrigens: meine Freundin kuriert erfolgreich ihre Neoprenallergie mit Cantharis. Da hilft sonst nur die Cortison-Salbe.

                          Gruss

                          David

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                            #14
                            ... ach schön, das freut mich, dass ihr die Allergie homöopathisch behandeln könnt.

                            Schade, schade, dass es nicht auch ein Mittel zur Winderzeugung gibt

                            Liebe Grüße
                            Regina

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                              #15
                              Wie wäre es mit Zwiebel D6 und Weizenbier?

                              Sorry, auch wenn´s mein erster Beitrag ist, aber so eine Steilflanke muss einfach verwandelt werden!

                              Reinhau´n...

                              Micha

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