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wann wieder Vollgas nach Leistenbruch-OP

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    wann wieder Vollgas nach Leistenbruch-OP

    Hatte vor drei Wochen eine beidseitige Leistenreparatur. Es wurde minimalinvasiv, also laporoskopisch gearbeitet und zwei Netze eingetackert.
    Habe mich nun quer durchs Web gelesen und der Grundtenor ist bei konservativen Methoden mind. 6 Wochen > dann ganz vorsichtig anfangen und bei minimalinvasiv schon ordentlich Belastung nach einer Woche... Mein Arzt meinte aber, ich sollte 6 Wochen gar keinen Sport machen.
    Da pro Jahr in Dt. ca. 150000 Leistenbruch-OPs durchgeführt werden (90% Männer) gibt es hier doch sicher Erfahrungen. Wann habt Ihr wieder angefangen? Wann wart Ihr komplett schmerzfrei? Ich spüre bei Belastungen zumindest rechts einen kleinen Schmerz so ähnlich wie Seitenstechen. Habe vorgestern mal eine ganz vorsichtige Spazierfahrt gemacht. Bei unbedachten Bewegungen (Material ranziehen nach Waschgang) gab es doch ein etwas ungutes Gefühl (leichter Schmerz) untenrum. Nun will ich mal noch wenigstens 2 Wochen warten.

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    ...auch sonst noch freie Termine im Winter - auch Einzelbett im Zweierzimmer.

    #2
    Nachdem ich nun schon im "fortgeschrittenen" Sportleralter bin denke ich das es am besten ist sich langsam ranzutasten.

    Dein Körper wird sich schon melden wenn Du es übertreibst. Ich würd halt die Segel- und Windstärke langsam steigern und dann passt das schon.

    Auf jeden Fall gute Besserung +
    viele Grüße
    Michael

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      #3
      Zitat von Lurchi Beitrag anzeigen
      Nachdem ich nun schon im "fortgeschrittenen" Sportleralter bin denke ich das es am besten ist sich langsam ranzutasten.

      Dein Körper wird sich schon melden wenn Du es übertreibst. Ich würd halt die Segel- und Windstärke langsam steigern und dann passt das schon.

      Auf jeden Fall gute Besserung +
      viele Grüße
      Michael
      Bin ebenfalls der Meinung das man es zwar versuchen kann, aber trozdem alles langsam angehen sollte.

      Wirst es schon merken falls da was Schmerzt und kannst dann immernoch abbrechen.

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        #4
        Habe vor ein paar Tagen einen Windsurfer getroffen, der selbst pro Woche 3-4 Leistenbrüche mit der modernen, minimalinvasiven Methode repariert. Er meint, dass nach einer Woche das "Gröbste" verheilt ist und die Netze angewachsen sein sollten. Auf alle Fälle kann man dann anfangen, wieder Sport zu treiben und dabei aber auf die Signale des Körpers achten. Bei mir sind es nun 4 Wochen und ich muß mir keine Sorgen machen. So konnte ich die letzten Tage weniger blockiert in den kleinen Wellen herumturnen...
        Ich staune, dass es hier offensichtlich kaum Leute mit Leistenbruch gibt

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          #5
          Zitat von goforward Beitrag anzeigen
          Ich staune, dass es hier offensichtlich kaum Leute mit Leistenbruch gibt
          Hey,
          schreib das doch mal in den "Bruch-Material hält nix mehr aus" Frett, vielleicht ist die Resonanz dann größer

          Weiterhin gute Besserung! Und langsam an.
          check: www.surfshop-muenster.de

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            #6
            Ich hatte letzten Dezember einseitig eine minimalinvasive Leistenbruch-OP, allerdings ohne Tackern. Ich wollte schnell wieder Skifahren (Rennlauf) und fragte auch den Arzt. Hinsichtlich der üblichen Belastungen beim Skifahren hatte er nach drei Wochen keine Bedenken (natürlich trotzdem so ausgedrückt, dass er nicht in Haftungsprobleme kommen würde). Insoweit ist der Heilungsprozess dann weit genug. Das Problem könnte nur noch sein, dass man blöd stürzen und sich etwas in die operierten Teile hineinstoßen kann. Das kann dann wohl mindestens 6 Wochen bis drei Monate zu starken Blutungen führen, weil der operierte Bereich insoweit noch gefährdeter ist als normales Gewebe. Für das Surfen dürfte das genauso gelten. Risiko und Vorsicht kannst du selber am besten einschätzen. Ich bin dann Slalom trainieren gegangen ...

            HL - Wolfman

            P.S.: bei der Methode mit dem Tackern kann es dir passieren, dass du noch lange Nervenschmerzen hast, auch wenn alles gut verheilt ist. Das hätte hinsichtlich der Belastung dann eigentlich nix mehr zu sagen. Ich weiß aber nicht, ob man die verschiedenen "Schmerzarten" so gut unterscheiden kann ...
            Zuletzt geändert von wolfman; 09.11.2010, 12:39.

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              #7
              Nur, falls das mal jemand findet:
              Jetzt nach knapp 6-Wochen bin ich total beschwerde-/schmerzfrei!
              Ich kann die lporoskopische OP mit den Netzen/Netz innen nur empfehlen. Auch nach Allem, was ich so im Web gefunden habe. Bei den konservativen Methoden gibt es deutlich länger Probleme bei der Heilung. Zudem stabilisiert das eingebaute Netz langfristig die Unterbauchregion und erneute Brüche sind so wenigier möglich.

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                #8
                Zitat von goforward Beitrag anzeigen
                Nur, falls das mal jemand findet:
                Jetzt nach knapp 6-Wochen bin ich total beschwerde-/schmerzfrei!
                Ich kann die lporoskopische OP mit den Netzen/Netz innen nur empfehlen. Auch nach Allem, was ich so im Web gefunden habe. Bei den konservativen Methoden gibt es deutlich länger Probleme bei der Heilung. Zudem stabilisiert das eingebaute Netz langfristig die Unterbauchregion und erneute Brüche sind so wenigier möglich.
                Hi goforward,

                habs gefunden und finds klasse, dass solche Freds auch nach Jahren noch weiterhelfen Bin gerade aus dem KH entlassen worden und war direkt nach einem Tag schon wieder so gut wie schmerzfrei. Kann nur beipflichten, minimalinvasiv (TAPP-Methode) und alles ist gut. Freue mich, in 3 bis 4 Wochen, wenn der Schnee auch wieder weg ist, übers Wasser zu heizen.

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                  #9
                  ich hatte selbst 2 Leistenbrüche beide wurden mit der lporoskopische Methode operiert. Nach einer woche konnte ich anfangen wieder sport zu machen ( natürlich noch sehr verhalten ) also langsames joggen. man wollts ja nicht zu überstrapazieren. Nach 4 Wochen war ich dann schmerzfrei und konnte Sport in allen Facetten wieder genießen

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                    #10
                    Wie sieht´s denn mittlerweile aus?! Ich habe ja da immer ganz unterschiedliche Meinungen gehört, da muss wohl auch jeder ein bisschen auf seinen Körper hören, hm?!

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                      #11
                      Ja, meiner Erfahrung nach ist das wirklich von unterschiedlichen Faktoren abhängig - körperliche Fitness, Alter, vorherige Probleme in diesem Bereich, OP-Verlauf, Nachwirkungen, Komplikationen etc. pp. Auch wenn alles tutti läuft, haben manche Menschen auch längere Zeit danach noch mit Schmerzen oder Einschränkungen zu kämpfen. Das kommt ganz auf das Individuum an, denke ich... Man sollte aber in jedem Fall auf seinen Körper hören und sich nicht überstrapazieren - dann kann ja eigentlich nicht so viel schief gehen

                      Liebe Grüße
                      watergale
                      Ozean - längster Longdrink.

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                        #12
                        ja, ich gehöre zu den Tapp-operierten, die länger Probleme hatten. Manchmal auch erst nach 1-2 Tagen nach der Belastung, weswegen ich nach 10 Wochen immer noch etwas pausierte,

                        6 Wochen Großpause, halten und tragen ging gut, Windsurfen mit Druck nicht ganz so gut, Radfahren doof ,

                        es ist individuell so untersch., dass die Ärzte sagen sollten, es kann Tage bis Jahre dauern ...

                        Soundsoviel Prozent haben die "Schmerzen" sogar ihr Leben lang, jaja

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