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  • mariachi76
    antwortet
    So gegen 1985 herum als 9-jähriger am Baggerteich, da war noch Windsurf-Boomzeit, viele am Windsurfen, bei einer mobilen Surfschule 2 Saisonen lang hin und wieder ein Brett ausgeborgt. Ich war damals komplett verrückt danach, dann war der Surfverleih plötzlich weg. Danach folgten 30 Jahre sporadisches surfen 1x pro Jahr wenns im Urlaub zufällig die Gelegenheit gab. Ich habs dadurch nie wirklich gelernt (nur dümpeln + Basishalse).
    Einmal in Hurghada, dürfte so um 2000 herum gewesen sein - bei geschätzen 6-7bft und entsprechendem Wellengang rausgegangen, ich war komplett überfordert aber ca. 100m lang erstmals in Gleiten gekommen. Ich wusste gar nicht was Gleiten ist und erst recht nicht wie mir geschieht und schon gar nicht dass es da sowas wie ein Trapez gibt, aber es hat sich angefühlt wie der Höllenritt meines Lebens!.
    Dann aber weiterhin nur 1x pro Jahr weitergesurft, nie wirklich besser geworden, dazwischen noch Papa von 2 Kindern geworden... Und es sollte so weitergehen bis ich 2016/17 entdeckt habe, dass der Neusiedlersee in Ostösterreich nicht allzu weit weg ist von meinem Wohnort Wien und es dort eine tolle Surfszene gibt. Also nichts wie hin, Material ausgeliehen, hatte damals überhaupt keine Ahnung vom Material, bin bei zu viel oder zu wenig Wind mit zu kleinem oder zu grossem Material raus und dann ein paar mal halbwegs kontrolliert ins Gleiten gekommen. Da wars endgültig um mich geschehen.
    Dann Ende 2017 sofort eigenes Material gekauft (Magic Ride 130 und drei neue 5.5/6.5/8.0 Segel, einen super Surflehrer fuer Einzelunterricht gefunden und die letzten 3 Jahre war ich einfach nur mehr süchtig. Seit 2018 wohne ich in Shanghai/China, mittlerweile v.a. mit Freerace/Slalom-Material und einer Segelpalette von 5.0 - 9.2 unterwegs. Meist ist hier Leichtwind 10-15kn, entsprechend fahre ich meistens 7.8/8.6/9.2. Stehe nun absolut sicher in den Schlaufen, heize wie ein Wahnsinniger am See rauf und runter und werde eigentlich nicht mehr Nass dabei .

    Mittlerweile bin ich auch weltreisender in Sachen Windsurfen - letztes Jahr Jericoacoara Brasilien, Boracay Phlipinien, Mui Ne in Vietnam und Maui/Hawaii.

    lg
    mariachi76

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  • aurum
    antwortet
    herrlich, jetzt wird die Threadleiche schon zum 2.mal innerhalb von ein paar Wochen geschändet

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  • Wellenreiter08
    antwortet
    Ich habe vor vielen, vielen Jahren mit dem Surfen angefangen. Ich glaube ich war 23 oder 24. Damals sind wir von der Uni aus an einen Campingplatz zum Surfen gefahren. Ich hatte schon immer mega Lust zu Surfen und diese Erfahrung werde ich nie vergessen

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  • susannescholl
    antwortet
    Moin Leute
    Ich bin hier relativ langweilig - meine Eltern sind surfer und ich hab immer als Kind alles mitgemacht Irgendwann hat sich aber die echte Leidenschaft entwickelt...

    Schöne Grüße
    Susanne

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  • Goldencoast
    antwortet
    Auslandssemester 2010 in Australien. Erster Surfkurs war die Hölle. Die auf die Fresse gepackt und mega anstrengend. Irgendwann in Byron Bay nochmal just 4 fun ein Long board bemietet und auf einmal ging es perfekt. Jede zweite Welle stand ich zumindest für 1 sekunde Etliche Wochenenden wiederholt bis es immer besser ging. Zwischenzeitlich an der Goldcoast legenden wie Kelly Slater getroffen die einem noch tipps gegeben habem. Und so kam es dazu. waynetrain und so..

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  • champion95
    antwortet
    Das Thema ist zwar alt, aber was solls...

    Naja obwohl unser Surfrevier mit ca. 30 Surftagen pro Jahr (davon die Hälfte mit 7,5m² oder größer) eher bescheiden ist, hat fast jeder Inselbewohner irgendwie ein altes Surfbrett rumliegen. Mein Vater ist bis zu der Geburt meines 18 monate älteren Bruders gesurft, musste dann aber wegen Zeitmangel aufhören. Da unsere Familie aber weiterhin Mitglied im Surfclub Reichenau war, wurde ich im Alter von 12 auf ein Surfbrett gestellt. Nach einigen beschissen Tagen wegen wackeligen Brettern, bleischweren Segeln und dummen Touristen, die mich schier überfahren hätten, hatte ich kein Interesse mehr am Surfen. Ein Jahr später trieb mein Vater anfängertaugliches Material für mich auf. Die Wetterbedingungen waren dann während der Schulferien für 4-5 Tage optimal für mich, sodass ich danach immerhin hin und her dümpeln und wenden konnte. Dann bei meinem nächsten Surftag kam urplötzlich eine Regenfront auf uns zu, die mit ca. 5bft begleitet wurde. Fragt mich nicht wie, aber ich hab mein Kinderrigg irgendwie festgehalten und bin mit gefühlten 250km/h über den See gebrettert. (Es waren vllt 15 km/h ^^ ). Seitdem bin ich süchtig und habe minimalistisch gelebt, um mir Surfzeug kaufen zu können. Jetzt, mit 17 Jahren, bin ich vollständig ausgerüstet. Nach 3 ein- bis zweiwöchigen Urlauben am IJsselmeer (2x Hindeloopen, 1x Molkwerum), gehts dieses Jahr im August mit meinem Vater (der übrigens auch wieder surft) nach TENERIFFA!
    Mission: Backloop !

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Jetzt muss ich Kenneth mal widersprechen. Ich habe vor zehn Jahren einen Surfkurs (allerdings windsurfen) gemacht und es nicht bereut. Mit null Plan vom Surfen sich einfach ein Brett zu kaufen und ahnungslos in den Wind zu stürzen, das finde ich gefährlich, besonders bei ablandigem Wind. Beim Wellenreiten sollte man zumindest jemanden dabeihaben, der einem die Technik erklärt und sich über Strömungen etc. erkundigen!!) Damals bin ich irgendwie bei jedem Wind raus und war manchmal in prekären Situationen. Nicht auszudenken, was ohne mein durch den Kurs vermitteltes Grundwissen passiert wäre. Und ich fand auch gut, dass mitten im Chaos (plötzlich aufkommender starker ablandiger Wind und fehlendem Plan, wie man plötzlich welche Gliedmaßen bewegen sollte) der Surflehrer stets ein ruhiger Fels in der Brandung war.

    Ich kam damals durch die Begegnung mit einem Surfer auf die Idee, das selbst zu wollen. Es war die Sehnsucht, die mich aufs Wasser trieb, ich wollte auch ein Stück der Freiheit und Lockerheit erlangen, die er an den Tag legte. Es ging mir um das Lebensgefühl. Und dann stellte ich erstaunt fest, das Glück der Erde liegt nicht auf dem Rücken der Pferde, sondern der Surfboards... da draußen gab es kein Unglück mehr, nur den Wind und die Schaumkronen und das wunderschöne Board unter mir und alle Sorgen blieben am Strand zurück... und so ist es heute noch.(Und ich fluche zum Glück nicht mehr so oft wie ganz am Anfang. )

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  • Lunatic
    antwortet
    Schöne Geschichte, aber deine Vorgänger reden hier übers Windsurfen

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  • Kenneth
    antwortet
    Geniale Stories und cool, sowas mal zu lesen.
    Also ich hab erst vor zwei Jahren angefangen. Damals war ich mit mit meiner Freundin in Frankreich bei Biarritz in einer Ferienwohnung (hier noch mal der Link, für alle, die auch Surfen gehen wollen) und hab da einfach auf gut Glück meinen Astralkörper auf ein extra dafür gekauftes 7'3'-Bic-Mini-Malibu geschwungen und hab mich in die tosenden Wellen gestürtz. Die Strände bei Biarritz sind eigentlich top für Anfänger!
    Anfangs mit recht geringem Erfolg, weil die Wellen an dem Tag einfach zu krass für mich waren und ich nicht einmal geschafft hab, ins Line-Up zu paddeln. Entweder wurde ich runter gespühlt oder ewig weit zurück gedrängt. -.- (Passt also auf und fahrt zum Anfang lieber Weißwasserwellen.)
    War schon anstregend und ich hab all meine Kraft fürs Paddeln verballert. Dann am nächsten Tag waren die Wellen besser, gerade morgens und abends. Da hab ich dann auch ein paar mal auf dem Brett gestanden und es war unglaublich gut. Seit dem bin ich glaub ich abhängig von dieser Sportart geworden.
    Es ist ja nicht, wie beispielsweise beim Snowboarden, wo man, wenn man sich abledert, wieder einfach aufsteigt und weiterfahren kann - man muss sich ja jede Welle beim Surfen erarbeiten und aufpassen, keinem anderen den Surf kaputt zu machen. Schon einen Tick schärfer der Sport.
    Auf jeden Fall versuche ich seitdem möglichst viele Trips an Nord- und Ostsee zu machen, hab mir dafür extra so einen Neo mit Kaputze und Handschuhe etc. gekauft.
    Jedem der Surfen lernen möchte kann ich daher aus eigener Erfahrung nur empfehlen - macht keinen Surfkurs, das ist Geldverschwendung. Kauft euch lieber ein ordentliches Brett und übt von allein. Lasst euch im Surfshop ein paar Tipps geben, achtet auch auf euer Gewicht und nehmt lieber ein größeres Brett, da man mit denen leichter auch die kleinen Wellen wegen des Volumens bekommen kann. Ein paar Tipps von Freunden, die schon gesurft sind, haben bei mir völlig ausgereicht und ich hab, wie gesagt am zweiten Tag ein paar Wellen gestanden.
    Ich hoffe, dass ich einigen potentiellen Surfern hier den einen oder anderen hilfreichen Tipp da lassen konnte.

    Gruß Kennie
    Zuletzt geändert von Kenneth; 25.10.2013, 13:21.

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  • Sonnenwind
    antwortet
    Jo, viele Geschichten zu dem Thema. Meine ist da ziemlich unspektakulär. Kam durch meinen Ex zum Surfen. Ich sollte es doch wenigstens mal ausprobieren. Dann stellt der mich ins Wasser und läßt mich den Beachstart üben. Nix mit auf dem Brett stehen und Segel hochziehen. Man- hat das gedauert bis ich fahren konnte. Dann irgendwann Wasserstart, Füße in die Schlaufen und ab ging die Luzie. Aber am "Seil" das Segel hochziehen kann ich immer noch nicht. Muß ich mal üben...
    Mein Ex ist übrigens zum Kiten übergegangen und surft gar nicht mehr

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  • Erdfrau
    antwortet
    Ich bin mit 13 Jahren angefangen - da meine Eltern damals jedes Jahr nach Heiligenhafen fuhren, kam irgendwann Langeweile auf..also was Sportliches gesucht...dann den Surfschein gemacht und vom Bazillus besessen.
    Leider schlief das Hobby dann mit dem Einstieg ins Berufleben ein...dieses Jahr bin ich durch unseren Urlaub in Dänemark wieder richtig heiss drauf geworden.
    Also wieder ein paar Sachen einkaufen und neu anfangen....momentan ist dann der Dümmer wieder angesagt, um den Einstieg und die Regelmäßigkeit zu finden..ist auch nicht so weit weg, wie die Ostsee oder halt Dänemark.
    Fehlt mir jetzt nur noch ein schönes , "bedienungsfreundliches" Freerideboard, denn mein altes Waveboard ist auf dem Binnensee doch ganz schön bockig oder es ist einfach zu wenig Wind.
    Aloha

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  • Julie2
    antwortet
    Hey! Ja ich bin jetzt 14 und habe mit 7 Jahren in Sardinien angefangen zu surfen. Seitdem surfe ich jedes am Gardasee, Sardinien oder Norderney. Letztes Jahr war ich in Ägypten- das war schon cool. Ich liebe windsurfen über alles.

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  • Marbello
    antwortet
    Ja, schönes Thema. Habe mit 19 das erste Mal auf dem Brett gestanden, war damals eher ein, sozusagen gesellschaftliches, Muss: mein neuer Freundeskreis in der Stadt, in der ich studierte, schien mir süchtig auf's Surfen zu sein, also habe ich es probiert mit geliehener Ausrüstung. Hat wider Erwarten Spaß gemacht, also habe ich es immer mal wieder gemacht. Ein Brett gekauft (Vater hat's gesponsert, zum Glück). Seitdem 8-10 Mal im Jahr, meistens auf Binnenseen, nur 1-2 Mal pro Jahr am Meer.

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  • Crazy Horst
    antwortet
    Schönes Thema.

    Ich bin mittlerweile fast 75% meiner Lebenszeit Surfer, der Prozentsatz der gesurften Echtzeit verliert sich aus geographischen Gründen dagegen im Promillebereich. Leider.
    Aus verschiedenen Gründen kann ich bei mir eigentlich von mehreren Starts sprechen, nach denen ich irgendwie anders zum Surfen kam.

    Wie für viele andere hat sich bei mir auch die erste Faszination durch das Beobachten meiner Eltern und anderer ergeben. In der Hochphase, den späten 70ern und frühen 80ern.
    Damals gab es für Kinder kein gescheites Material, und so dauerte es bis 1983, bis ich vom Körperbau her so weit war.

    Die ersten Jahre ging es rasend schnell voran, bereits in meiner zweiten Saison (so in etwa mein 15. oder 20. Surftag) ereilte mich mehr aus Versehen der erste Gleitrausch. Danach wars um mich geschehen. Bald schon bastelte ich an Wasserstart und Powerhalse.

    Frustrationen ließen aber nicht lange auf sich warten und für weitere Fortschritte war der jährliche Sommerurlaub mit der Familie und den 2-4 befreundeten Familien bald nicht mehr genug. Es galt, die Surfzeit mit möglichst vielen Trips auszuweiten. Das war quasi der Start in meine eigene Surfkarriere und der Schritt vom Gelegenheitssurfer zum Suchtsurfer (Fast alle, mit denen ich in den ersten 10 Jahren den Sport betrieb, haben diesen Schritt nie gemacht. Für sie blieb das ein Familiensport und ein Gemeinschaftserlebnis - als die gemeinsamen Familienurlaube endeten, endete auch ihre Surfkarriere. Ich hab das nie verstanden.)

    Der nächste Start war mehr ein Motivationsschub, als ich das erste Mal das Gefühl hatte, ein Waveboard zu beherrschen und somit das große neue Ziel Wellensurfen erreichbar schien. Das Ziel kommt mit Tippelschritten näher. Es bleibt ein Ziel.

    Noch mal anders kam ich zum Surfen, als ich mir von den ersten Ersparnissen meiner Berufstätigkeit endlich ein in sich stimmiges Equipment zusammenstellen konnte.

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  • marli
    antwortet
    bei mir war es 1976, durch meinen Vater.
    Unser Nachbar hatte die Surfschule am Walchensee und er fragte meinen Vater ob er nicht mal einen Kurs machen möchte. Danach bin ich auch gleich aufs Brett gestiegen.
    Lange Zeit bin ich dann nach der Schule immer mit dem Radl zu unserem Nachbarn zur Surfschule geradelt, damit ich aufs Wasser komme.
    Mein Vater hat dann vor 3 Jahren aus altersgründen aufgehört, aber ich bin immer noch dabei, so lange bis es halt die Knochen nicht mehr mitmachen.

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