Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Vom Einsteiger zum Halsenhetzer: Mein Tagebuch

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Spreetech
    antwortet
    Überpower-Trim

    Das mit der kleineren Finne werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren.
    Habe schon die 51er-Originalfinne gegen eine "Sonntag" -Slalomfinne in 47cm ausgetauscht. Da merke ich als sogar Hobbysurfer einen Unterschied, gerade wenn es dann ruppiger wird.
    Klar, wenn der Wind zulegt, setze ich den Gabelbaum etwas tiefer und den Mastfuß 2-3cm weiter vor. Auf Youtube habe ich aber letztens von Profis gehört, dass die den Gabelbaum gleich 10cm tiefer hängen und den Mastfuß auch deutlich weiter vor schieben. Kommt auch auf die Todo-Liste.

    Einen Kommentar schreiben:


  • blinki-bill
    antwortet
    Ich hab das 9.5er aus der Palette ausgemustert. Das Geschleppe ging mir auf den Kex. 520er Mast, der nirgendwo reinpasst. Eine Segeltüte die quer durchs Auto geht...
    Dann auf dem Wasser war der Angleitvorteil gegenüber dem 8.6 marginal, der Kraftaufwand etwas überpowert dafür umso größer.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Rosas-Fahrer
    antwortet
    Moin,
    bei mir ist die Erfahrung am Anfang ähnlich gewesen.
    Unter der Gleitgrenze eine Qual - Gewicht, Handling....
    Dann die Erleuchtung: Gleiten, wenn viele anderen Stehen. Manöver sind weiter zum vergessen.
    Nahm der Wind weiter zu und die 8.5er Kollegen rutschten auch los, war es richtig geil, weil du einfach viel schneller warst - vor allem in den Windlöchern durchgeballert bist.
    Danach wurde es "unruhig". Es wurde mehr und mehr Kraft als Technik notwendig.
    Nachdem ich ein paar mal die PWA-Jungs hautnah in Rosas sehen konnte, wie die mit dem XXXL-SL umgehen, habe ich da mal genauer nachgefragt. "Mein" Hauptproblem mit dem 9,5er war immer der falsche Trimm - viel zu sehr auf Starkwind. Dadurch ist es zu flach und wurde dann aufgrund der langen Segellinie auch gerne mal bockig. Also: einfach mal weniger Vorliek geben.
    Gruß
    P.s. Gilt nur für Racesegel; Finnengröße unbedingt anpassen, bei angeblasenen 9,5er Segel reichen auf den 85er SL locker 43cm

    Einen Kommentar schreiben:


  • Spreetech
    antwortet
    9,5m2: eine Hassliebe

    Mein größtes Segel mit 9,5m2 hat viel mit einem Esel gemein. Ein Arbeitstier, bei dem man nie genau weiß, wie es sich verhalten wird.
    Man schwankt zwischen Frust, wenn es dann doch 1m2 zu klein ist, und Glückseligkeit, wenn man schon fast foilmäßig über glattgebügeltes Wasser wie auf Schienen dahingleitet.
    Werden die Böen zu kräftig, stellt sich aber auch schnell ein Gefühlsmix aus Angst und Trotz ein. Man sieht die Böe kommen, will aber den bevorstehenden Abflug nicht wahrhaben.
    So oder so bleibt es ein Muss in der Segelpalette.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Spreetech
    antwortet
    Die Sessions, die nie zu Ende gehen dürften!

    Wenn man sich, aus Vernunft vor den alten Knochen, vor jedem Stich vornimmt: „Der Eine noch und dann ist Schluss“, danach aber einknickt mit: „Ach, Einer geht noch“, dann sind das die Sessions, die nie zu Ende gehen dürften!
    So, gleich mehrfach bei 15kn-20kn und Sonne während eines langen Wochenende just auf Rügen erlebt. Die Windrichtung war nahezu perfekt, um sich in knietiefen glattgebügelten Wasser des Schapproder Bodden dem Rausch der Geschwindigkeit hinzugeben. In Zahlen: 150km bei max. 57km/h.
    Jedoch, ohne gute Vorbereitung helfen die besten Bedingungen nicht. Daher habe ich schon im Januar begonnen, mich körperlich auf die Saison vorzubereiten. Und natürlich gab es auch wieder einige Neuanschaffungen, darunter ein 138er Madd und eine ordentliche 47er Sonntag-Finne für mein 164er Bird.
    Mit der neuen Finne ist der Bird die Waffe auf den heimischen Binnenseen, da geht immer was mit Segeln zwischen 7,5m2 und 9,5m2. Wenn es dann mal stärker bläst, geht es auf den Madd mit Segeln runter bis 6m2.
    Seine Stärken spielt der Madd aber in den flachen Boddengewässern durch seine zwei Finnen aus. Die Standard-Finnen in 31cm waren zu lang, so dass ich mir vor Ort auf Rügen noch 2 Lessacher Duo Weed in Carbon gekauft habe. 220€ haben erst ganz schön wehgetan, aber die Finnen haben so gut funktioniert, dass ich keine anderen mehr mit diesem Board fahren werden. Spinout-frei bis 8,6m2 und in Verbindung mit meinem 6,7er Rapid wurden alle PB´s pulverisiert!
    Die nächsten Ziele sind anvisiert. Nachdem die 30kn-Marke geknackt ist, lockt die 60km/h-Schwelle.
    Nicht zu vergessen, die Powerhalse. Die muss endlich auch bald mal sitzen.
    Mal sehen was die nächsten Sessions so bringen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Spreetech
    antwortet
    Umbruch

    Nach 4 Wochen endlich wieder auf dem Wasser gewesen.
    Ich war doppelt aufgeregt. Einmal ist die Vorfreude nach so langer Zeit groß und zum anderen habe ich eine Neuanschaffung das erste Mal fahren können.
    Es handelt sich dabei um einen neuwertigen Lorch Bird 164. Der war auch gebraucht nicht billig, Testberichte und Forenbeiträge aber sehr vielversprechend. Zusammengefasst: gut kontrollierbares Frühgleitboard.

    Gestern gab es genau die Bedingungen, um die untere Gleitgrenze testen zu können. Habe erst vorsichtig mit Vapor 8,6 begonnen. Die Wasseroberfläche war nur leicht gekräuselt, aber die kleinste Böe hat ausgereicht, um an der Gleitschwelle zu kratzen. Bei etwas kräftigeren Böen ging es fließend und kinderleicht in die Gleitfahrt über. Sobald der Druck im Segel nachlässt, ist die Gleitfahrt allerdings schnell wieder beendet.
    Nachdem ich auf Vapor 9,5 gewechselt bin, waren auch längere Gleitfahrten möglich. Dabei lag das Brett sehr laufruhig auf dem Wasser. Gut, es war fast keine Kabbelwelle vorhanden, aber das Board machte den Eindruck, dass es nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen wäre. Die angepriesene gute Kontrollierbarkeit hat sich in einer kräftigen Böe bestätigt. Nur allmählich begann das Board zu fliegen. Man hatte genug Zeit, um das Gewicht auf den Mastfuss zu verlagern oder mehr auf Amwindkurs zu gehen.
    Die außen liegenden Schlaufen sind noch gut zu erreichen. Ist man da erst mal drinn, lässt es sich gemütlich cruisen. Und wird die Böe mal stärker, kann man sich wunderbar an der hohen runden Heckkante mit der Ferse gegenstemmen.
    Auch wenn sich das anhört als hätte ich einen Deal mit Lorch: Das ist pure Begeisterung!

    Parallel zum Kauf des Bird habe ich entrümpelt. 3 Boards, 2 Segel und ein Mast wurden über Dailydose verkauft. Das hat etwas Geld in die Kasse gespült. Allerdings ist wieder soviel Platz vorhanden, dass Neuanschaffungen drohen.

    Ich bin jetzt gespannt, was die nächsten Sessions bringen. Wie verhält sich das Board bei mehr Wind mit kleineren Finnen.


    Gruß
    Andreas

    Einen Kommentar schreiben:


  • funsurfer61
    antwortet
    Hallo,
    Ich habe auch einen 145er Rocket LTD und fahre häufig Stehgewässer mit Seegras. Bei mir haben sich die Leasacher DuoWeed und noch besser Bullweed mit Überstand nach vorne bewährt. Für Deine Kombi mit 7,5 müsste eine 32er reichen. Dann nimmst Du für das 6er noch eine 28er. Die gibt es bei Wolfgang direkt in G10 oder Karbon und er schleift die Konkaven auch noch persönlich nach.
    Ich hab mir für mein 8,8er s-Type SL auch noch eine 36 und 40er geholt.
    HG

    Einen Kommentar schreiben:


  • Spreetech
    antwortet
    Finnenauswahl

    Nach dem Urlaub das erste Mal wieder am Homespot gewesen.
    Der hat in den letzten Wochen 1/2m an Wassertiefe verloren. Entweder war dadurch die Kabbelwelle kleiner als üblich, oder es lag am Umstieg von den verschärften Ostsee-Flachwasserbedingungen im Urlaub. Auf jeden Fall war während der Böen entspanntes Cruisen angesagt. Die Windlöcher waren leider zu groß, um sich zur nächsten Böe zu retten. Trotzdem am Ende über 30km auf der Uhr gehabt.
    War mit Rocket145, 7,5er-3Cam und 44er Slalomfinne unterwegs.
    Nachdem ich in zwei Böen dann doch Probleme bekam, die Nase unten zu halten, hatte ich überlegt, eine 40er Finne einzubauen. Die Entscheidung nahm mir ein Grundkontakt ab. Das erste Mal, dass ich eine Fimme verloren habe.
    Durch die schlechten Erfahrungen mit zu kurzen Seegrasfinnen war ich unsicher, ob die 40er Finne bei 76cm, 7,5m2 und 100kg dagegenhalten könne.
    Sie hat!
    Nur ein kleiner Spinout, ansonsten mehr Kontrolle und ruhigere Gleitfahrt.
    Musste mich bei starken Böen nicht so sehr nach Luv retten und konnte den Kurs länger halten. Allerdings konnte ich weniger Höhe machen und das Angleiten bei kräftigen Böen war anstrengender, da das Board mehr anluvte.
    Ehe ich mir dieses Jahr noch ein neues Board zulege, probiere ich vielleicht erst noch kleinere Finnen aus. Z.B. eine 38er mit meinem 6er Segel, um den nutzbaren Windbereich nach oben zu erweitern.
    Meine spinoutanfällige Seegrasfinne (30cm) sollte ich auch durch höherwertige Finnen (z.B. 30cm+28cm) ersetzten.
    Ich schaue gleich mal bei Dailydose rein.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Spreetech
    antwortet
    Zitat von rob1111 Beitrag anzeigen
    Der iSonic ist doch ein Leichtwindboard.
    Oder willst du mit Formula anfangen?
    Der iSonic hat seine besten Jahre hinter sich, einige Macken und bestimmt auch schon Wasser gezogen. Mit dem Board bin ich zu 50% unterwegs. Daher soll der ersetzt werden.

    Danke für die Tipps. Werde ich bei nächster Gelegenheit ausprobieren.

    Einen Kommentar schreiben:


  • blinki-bill
    antwortet
    Der Fuß und Segelwechsel erfolgt M.E idealerweise in einer Bewegung zwischen Vor- und neuem Raumwindkurs. Wer sehen will wie es richtig geht: PWA Videos ansehen, denn die Profis können das richtig gut.
    Oder hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=ZP4h_Ix6ZhU

    Einen Kommentar schreiben:


  • rob1111
    antwortet
    Zitat von Spreetech Beitrag anzeigen
    ... iSonic155....
    Ich hadere noch, ob es ein Leichtwindboard wird oder halt etwas kleineres.
    Der iSonic ist doch ein Leichtwindboard.
    Oder willst du mit Formula anfangen?

    Einen Kommentar schreiben:


  • rob1111
    antwortet
    Zitat von Essener Beitrag anzeigen
    Dein Board hinterlässt bei mir allerdings den Eindruck, dass es viel zu groß ist.
    Kleiner macht bei dem Wind mMn keinen Sinn. Er ist ja nicht überpowert oder es mangelt an Kontrolle über das Brett.
    Fraglich ist, ob er bei den Bedingungen mit dem relativ kleinen Segel überhaupt so viel Geschwindigkeit aufbauen könnte, um die Halsen ansatzweise durchzugleiten.

    Meine Tipps wären:
    -vorher Raumkurs für mehr Geschwindigkeit
    -Segel länger dicht halten und dann auf etwa Vorwindkurs Fußwechsel und dann shiften

    Einen Kommentar schreiben:


  • Spreetech
    antwortet
    Zitat von Essener Beitrag anzeigen
    Ich muss sagen, dass ich mir deine Technik schlechter vorgestellt hätte.
    Im Video sieht es viel besser aus, als vermutet.
    Für mich machst du beim Halsen schon sehr viel richtig.
    Schau dir mal die Halsen von den WC Profis an. Da funktioniert meist auch nichts richtig.
    Natürlich gibt es immer irgendwelche Verbesserungsmöglichkeiten. Das macht Surfen nie langweilig.
    Dein Board hinterlässt bei mir allerdings den Eindruck, dass es viel zu groß ist.
    Danke für das Lob.
    Definitiv muss da bald zu meinem Rocket145 und iSonic155 ein kleineres Board her. Allerdings hat man im Berliner Raum nur 10% Wasserstartbedingungen und für den Rest komme ich mit den Boards gut klar. Ich hadere noch, ob es ein Leichtwindboard wird oder halt etwas kleineres.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Essener
    antwortet
    Ich muss sagen, dass ich mir deine Technik schlechter vorgestellt hätte.
    Im Video sieht es viel besser aus, als vermutet.
    Für mich machst du beim Halsen schon sehr viel richtig.
    Schau dir mal die Halsen von den WC Profis an. Da funktioniert meist auch nichts richtig.
    Natürlich gibt es immer irgendwelche Verbesserungsmöglichkeiten. Das macht Surfen nie langweilig.
    Dein Board hinterlässt bei mir allerdings den Eindruck, dass es viel zu groß ist.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Brigge
    antwortet
    Zitat von blinki-bill Beitrag anzeigen
    Moin,
    sieht gar nicht so schlecht aus. Du bist in den Knien zum abfedern, verlierst aber dann Tempo, weil du das Segel hinten zu weit auf machst und das Board hinten zu weit runter drückst. Das Gewicht muss also mehr nach vorn, dazu folgende Tipps:
    • Weniger Eng halsen,
    • breiter greifen, vor allem Segelhand weiter nach hinten,
    • beim Einleiten einmal kurz über Gabel und Schothorn nach hinten sehen, das bringt den Drehimpuls, Der Körper geht dabei nach vorn mit dem Rigg, der Druck kommt auf den Mastfuß,
    • Halse zwischen Raum- und Raum beenden, also 90°, nicht 180°,
    • weiter üben

    Das ist auch meine Kritik: Das zu frühe Segelaufmachen vermindert die Geschwindigkeit.

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X