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Vom Einsteiger zum Halsenhetzer: Mein Tagebuch

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  • acidman
    antwortet
    Auf welchem Campingplatz warst du denn?

    Tagesgaste machen doch alle drei?

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  • Spreetech
    antwortet
    Auf der Zielgeraden

    Ist schon eine Woche, aber immer noch in lebhafter Erinnerung, als sich die Gelegenheit bot, nach einem Kundentreffen einen Umweg über das Salzhaff zu fahren. Die Windvorhersage hat auch gepasst und durch den früh angesetzten Termin war ich tatsächlich um 12:00 mit dem ersten Schwung Material am Wasser.
    Hatte mich diesmal entschieden, einen anderen Campingplatz auszuprobieren, in der Hoffnung auf kürzere Wege. Leider durften Tagesgäste mit dem Wagen nicht auf das Gelände, so dass es dann doch gute 200m zum Strand waren.
    Die Windprognosen waren so gut, dass ich mich von der einsetzenden Flaute nicht hab beirren lassen und mit 8,6m2 losgedümpelt bin. Da hatte ich schon gut einen Kilometer zu Fuß zurückgelegt.
    Wie bei Reifenpannen, die einen meistens am Scheitelpunkt der Tour ereilen, so schien der Wind nur darauf gewartet zu haben, bis ich am Ende des Salzhaffs angekommen war und fing dann so vehement an zu blasen, dass ich mit letzter Kraft auf Downwindkurs zurück zum Ausgangsort geschafft habe. Also wieder zum Auto und das 6,7er geholt aber mit falschem Mast. Dann zwar den richtigen Mast gegriffen, aber die Gabelbaumreduzierung für RDM vergessen. In Summe hatte ich zu diesem Zeitpunkt bald mehr Kilometer zu Fuß als auf dem Wasser zurückgelegt.
    Endlich war das Material wieder vorbereitet, verhieß der Blick auf´s Wasser nichts Gutes. Ob das für 6,7m2 reichen wird? Dazu wollten die Beine auch immer mehr in die Sofastellung: Frust machte sich breit! Aber wenn man schon mal hier ist, kann man es ja wenigstens versuchen.
    Unverhofft kommt oft: Es wurde die beste Session meines bisherigen Surferdaseins!
    2km-Schläge in knietiefen Wasser, bei einem Grundwind, der immer gereicht hat, um nach der Halse wieder ins Gleiten zu kommen und moderate Böen, bei denen man angepowert noch gut reinhalten konnte.
    Am Ende hatte ich 47km auf der Uhr, soviel wie nie zuvor. Zählt man die Lauferei dazu, komme ich auf über 50km. Ich glaube, das kann man gelten lassen.
    Bei der Distanz kommen auch einige Halsen zusammen. Da wundert es nicht, dass ich meine Alpha-Racing-PB auf knapp 16kn steigern konnte. Mein Ziel sind 20kn. Dann müssen die Halsen aber durchgeglitten sein und ich kann diesen Thread als anerkannter Halsenhetzer beenden.

    Für diejenigen die es interessiert:
    Materialtechnisch war ich mit einem Rocket 145, Rapid 6,7 und 30cm Seegras unterwegs.
    Mastfuß habe ich immer weiter bis ganz nach hinten geschoben. Dadurch wurde das Board freier und laufruhiger.
    Die Variotampen habe ich probeweise von ca. 28“ auf maximale 30“ gestellt. Dadurch stand das Segel aufrechter und hatte etwas mehr Power. Allerdings fing das Trapez dann an seitlich in den Rippen zu drücken. Habe dann wieder zurück auf ca. 28“ gestellt.
    Hatte ein paar mal Spinout und war bestimmt 20m im Driften bis ich das Board wieder einfangen konnte. Ich schiebe das mal auf die Finne (billiges Noname) und besorge was anständiges.

    Übermorgen geht es in den Urlaub nach Schweden. Der Spot „Haga Park“ auf Öland ist nicht weit weg. Drückt die Daumen, dass es den ein oder anderen Windtag gibt.

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  • Spreetech
    antwortet
    Hallo Stephan,

    bin Morgen auf dem Rangsdorfer dabei, wenn es noch 13kn werden.
    Der berüchtigte eine Knoten fehlt aber noch.


    Gruß
    Andreas

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  • stg
    antwortet


    dieses gesuch grad im daily dose entdeckt:
    ps: würd mich ja morgen auch mit 'weniger' zufrieden geben aber etwas muss die sonntagsprognose noch hoch damit es überhaupt sinn macht.

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  • Spreetech
    antwortet
    Latte des 8,6er ist repariert. Habe im Bauhmarkt ein passendes Alurohr besorgt und mit 2k-Kleber in die Tubelatte geklebt. Die oberste Latte ist ja nicht so sehr belastet, das sollte eine Weile halten.
    Die letzten beiden Sessions war aber 9,5er-Wetter. In Kombination mit meinem iSonic155 und einer 58cm-Finne habe ich meine persönliche Material-Obergrenze gefunden. Das Zeug ballert dermaßen Höhe, dass ich Probleme habe, zurück nach Lee zu kommen. Da wird jedes Windloch genutzt, um die Höhe wieder zu vernichten.
    Ich schätze, dass ich 13-14kn zum Angleiten brauche und dann Windlöcher bis 10kn kurzzeitig halten kann. So bei 20kn dürfte Schluss sein, wobei sich der Wohlfühlbereich immer weiter nach oben schiebt, je freier ich das Board kriege.
    Bei stärkeren Böen habe ich ordentlich Druck auf dem hinteren Fuß. Mit leicht gebeugten Knie ist das auf Dauer ganz schön anstrengend. Vielleicht mal die Tampen oder vorderen Fußschlaufen weiter nach hinten setzen?!

    Reicht langsam mit dem Ostwind. Wann gibt es endlich wieder Westwind?

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  • Spreetech
    antwortet
    Extrem böig war es.
    Die Böen haben mit meinem 7,5er für max. 500m Gleitstrecken gereicht. Leider ist mir letztens bei meinem Vapor 8,6 die oberste Latte gebrochen, damit wäre deutlich mehr gegangen.
    Wenn man es positiv sieht, war es eine gute Übungssession mit den Schwerpunkten: Aktiv Angleiten und möglichst lange im Gleiten. bleiben.

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  • acidman
    antwortet
    wie war es? in der innenstadt war gefühlt kein Wind

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  • acidman
    antwortet
    viel Erfolg, ich würde bei der Vorhersage auch noch größer als 7,5 einpacken

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  • Spreetech
    antwortet
    @acidman
    Wolziger See
    Stehe schon in den Startlöchern.
    Warte noch das nächste Update um 13:00 bei Windfinder ab und bin dann wahrscheinlich ab 15:00 auf dem Wasser.

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  • acidman
    antwortet
    @spreetech: wo gehts hin bei der ostlage?

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  • blinki-bill
    antwortet
    7,5 passt. Bei uns am Homespot würd ich da noch das 8.6er mit aufladen und das 6er zuhause lassen.
    Ist von Spot zu Spot ja auch sehr unterschiedlich.
    Zuletzt geändert von blinki-bill; 24.05.2018, 07:45.

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  • Spreetech
    antwortet
    Wie bei ersten Mal

    Habe gerade in aufgeregter Vorfreude den Wagen gepackt.
    Für Morgen sind stabile 14-15kn im Mittel mit Böen bis 20kn bei Sonne und 23°vorhergesagt!
    Bei Segeln von 6-7,5m2 und Finnen von 38 - 48cm müsste diesmal etwas passendes dabei sein.

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  • blinki-bill
    antwortet
    Haha, in die böse Vorhersage Falle tappt jeder mal. Und immer wieder. Daher: Immer das nächst größere / kleinere Setup mit rein ins Auto. Ist 3 mal mehr laufen aber du hast am See was du brauchst.

    Der Mastfuß ist genau da richtig, wo das Board zwischen frei Gleiten/Fliegen und Abflug die Balance hält. Die Taktik da mal cm weise ran zu gehen ist genau richtig.

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  • Spreetech
    antwortet
    Vergleichswährung

    Endlich hat man sich abgewöhnt, den Euro in D-Mark umzurechen , da ertappt man sich, ihn mit einer neuen Vergleichswährung zu bewerten.
    1.200€ musste ich letztens für eine Autoreparatur berappen, da hätte ich bei Dailydose ein schönes Board mit Segel und Mast bekommen
    Apropos PKW: Auch hier verschieben sich Bewertungskriterien. Was interessiert mich Lackfarbe, Fahrassistenten, Hubraum,... . Ne Dachreling und innen Platz für 250cm-Boards muss er haben.

    Heute wieder zu einer kurzen aber intensiven Session auf dem Wolziger See gewesen. Bei Vorhersagen von max. 13kn im Mittel hatte ich nur großes Zeug (9,5m2) eingeladen und mich verzockt. Die 13kn waren relativ stabil mit Böen bis ca. 20kn.
    Mit der Kombi ließ sich zwar der komplette See (3km) auch durch Windlöcher abfahren, die Böen waren aber richtiger Sport. Nach 2h bin ich während einer Pause in meiner "Ringecke" sitzen geblieben.
    Mit PB in "Seemeile" und "1 Stunde" sowie neuen "Aha"-Erlebnissen bin ich nicht unzufrieden nach Hause gefahren.
    In letzter Zeit habe ich mit der Mastfußposition rumexperimentiert. Heute war der Unterschied deutlich zu spüren. Nach dem ersten Stich habe ich den Mastfuß aus der mittleren Position 2cm zurückgeschoben. Danach fuhr das Board freier und ruhiger über den Chop.
    Ich meine, man kann mit einer hinteren Mastfußposition auch besser mit der Körperposition spielen. Mehr nach vorne beugen (hinteres Bein strecken) mit Druck auf Mastfuß, um die Böen zu bändigen. Nach hinten lehnen (vorderes Bein strecken), um Gas zu geben und freier zu gleiten.
    Jetzt wo das System aus Gabelbaumhöhe, Tampenposition, Mastfussposition und Körperhaltung einigermaßen passt, will ich mit der Finnegröße spielen.
    Mal schauen wann es wieder Wind gibt.

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  • aurum
    antwortet
    hehe, du hast erst 3 Boards?
    insgesamt für mehr als eine Person?
    naja, jeder hat mal klein angefangen ;-)
    man braucht für jeden: kleines und großes Freeride
    kleines und großes Wave,
    SUP
    Foil
    macht pro also PKW nur ein Surfer und maximal eine nichtsurfende Begleitperson

    aber ok, mit sehr unterschiedlich schweren Surfern im Team ergeben sich Synergieeffekte/Überschneidungen
    Zuletzt geändert von aurum; 02.05.2018, 22:48.

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