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Vom Einsteiger zum Halsenhetzer: Mein Tagebuch

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  • Spreetech
    antwortet
    Schön mal wieder von dir zu hören.
    Als Freelancer ist ein vergeudeter halber Tag am See teuer!
    Außerdem muss ich gestehen, dass ich seit 5 Wochen kein Sport mehr gemacht habe. Dementsprechend ist meine körperliche Verfassung.
    Ich starte im Januar die neue Saison mit Ergo-Training und Stabilisationsübungen. Im März geht es dann mit dem Rad wieder auf die Straße. Dann bin ich ab Ende März fit für das Projekt 60km/h.

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  • blinki-bill
    antwortet
    Dran bleiben!

    Klar gibt’s da Tage, an denen fragt man sich: Wars das Wert?

    Dann immer an das Motto vom Meister denken:
    A bad day on Water beats a good day in the office

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  • Spreetech
    antwortet
    Fazit 2019

    Trotz neuem Hoodshorty zum Drunterziehen, habe ich die letzten 2 Windtage verstreichen lassen. Zeit für einen Jahresrückblick.
    In meinem emotionalen Fazit muss ich mir eingestehen, dass der Suchtfaktor auf den heimischen Seen immer mehr nachlässt. Wo ich in der Vergangenheit noch hektisch zum See aufgebrochen bin, braucht es mittlerweile etwas Überwindung, um mich aus der Komfortzone, sprich Sofa, herauszubewegen. Zu oft ist der Wind eingeschlafen nachdem alles aufgebaut war, oder er war so böig, dass ein entspanntes Gleiten, neben Dümpeln und Überpower, die Ausnahme war.
    Andererseits hat sich in diesem Jahr ein Gefühl der Erleichterung und Genugtuung eingestellt. 4 Jahre nach meinem Wiedereinstieg fühle ich mich angekommen. Klar, an der Powerhalse muss ich weiter feilen, aber ab ca. 12kn bin ich am Start und habe bis ca. 25kn noch die Kontrolle.

    Mit 600km an 4 langen Wochenenden, ist Suhrendorf zu meinem heimlichen Homespot geworden. Das will ich im kommenden Jahr weiter ausbauen. Denn ein Surftag auf Rügen wiegt mindestens 3 Tage am Homespot auf.
    Zusammen mit den Homespot- und Urlaubssessions (Chaluppy/Polen, Haga Park/Schweden) sollten das in Summe über 1.000km gewesen sein.

    Materialtechnisch hat sich nicht viel verändert. Auf der Wunschliste für das kommende Jahr steht ein Ersatz für mein 8,6er Vapor und ein JP FSW 11x. Mal sehen, wie die Geschäfte über den Winter laufen.

    Ich befürchte, es wird März werden bevor ich wieder auf´s Wasser komme.

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  • Spreetech
    antwortet
    60 bis 60

    War nochmal ein paar Tage am Schaproder Bodden mit dem Ziel, die ein oder andere PB zu verbessern.
    Nachdem die 30kn gefallen sind, lockt nun die 60km/h-Schallmauer. Mit meinem kleinsten Board (ein Twinser mit 138l) brauche ich da schon Laborbedingungen. Neben der passenden Windrichtung muss auch eine Böe zur richtigen Zeit den nötigen Extraschub liefern. Über 50km/h sind es immerhin geworden, die 60km/h waren aber noch ein Stück weg.
    Andy Laufer macht mir Mut. Der ist letztens mit großem Slalommaterial auf dem Kochelsee bei Kabbelwelle 40kn geballert! Vom Alter und Gewicht her spielen wir in der gleichen Liga...
    Gut, surftechnisch spielt er doch eher Championsleague und ich Kreisliga. Deshalb lautet mein neues Motto "60 bis 60".
    Wenigstens komme ich mit der Halse voran, bis zum Segelshiften bin ich jetzt im Gleiten. Das spiegelt sich auch in einer neuen PB beim Alpha Racing wider, da konnte ich mich von 16kn auf 17,3kn verbessern.
    Auch meine Tochter macht Fortschritte, gleich ihren zweiten Halsenversuch hat sie gestanden. Kein Wunder bei dem Lehrmeister, schließlich habe ich bestimmt jeden möglichen Fehler selber mal gemacht.
    Die nächste Tour geht eventuell im März nach Ägypten. Bis dahin gilt es, die Durststrecke zu überstehen. Ich hoffe, ich bekomme meine gute Form einigermaßen durch den Winter, Stichwort: "innerer Schweinehund".

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  • Spreetech
    antwortet
    Typische 9,5er Session

    Gestern wieder mal 9,5 am Homespot gefahren.
    Von Dümpeln bis Böen jenseits der 20kn war wie gewöhnlich alles dabei.
    Streckenweise wären 8,6 völlig ausreichend gewesen, allerdings hätte ich es dann durch viele Windlöcher nicht mehr geschafft.
    Mit ca. 20km in 1,5h, bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, schon eine der besseren Sessions am Homespot.

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  • rob1111
    antwortet
    Gute Bedingungen (bedeutet für mich Wind über 12kn) hat man hier leider viel zu selten.
    Ich bin froh wenn ich hier 5-10 mal im Jahr aufs Wasser komme. Es muss ja auch noch mit Beruf und Familie passen wenn dann mal Wind ist.

    Auf die meisten Surftage komme ich bei langen Wochenenden am Gardasee oder im Urlaub...

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  • Spreetech
    antwortet
    Zitat von rob1111 Beitrag anzeigen
    Die Windschwankungen kenne ich vom Chiemsee nur allzu gut.
    Ich komme mit Surfurlauben leider nur auf 25-30 Tage surfen im Jahr. Mein Homespot ist leider nicht der beste
    Bei guten Bedingungen muss der Chiemsee doch aber traumhaft sein!
    Dann lieber 1x Chiemsee als 3x Baggersee.

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  • rob1111
    antwortet
    Die Windschwankungen kenne ich vom Chiemsee nur allzu gut.
    Ich komme mit Surfurlauben leider nur auf 25-30 Tage surfen im Jahr. Mein Homespot ist leider nicht der beste

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  • Spreetech
    antwortet
    Hallo Rob1111,

    seit ich den Bird 164 habe, kommt das 9,5er fast genauso oft wie das 8,6er zum Einsatz, gefolgt von 7,5 und 6,7.
    Wobei das 9,5er zwei Gesichter hat.
    An der Küste fährt es zahm und gutmütig, obwohl ich auf Rügen zeitweise auch auf das 8,6er hätte wechseln können. Man hat immer genug Zeit, das Setup nach und nach anzupassen.
    Auf den heimischen Binnenseen habe ich aber oft auf einer Strecke das volle Programm zwischen Dümpeln und hoffnungslos überpowert.

    Im Schnitt komme ich in 2 Wochen 1-2x auf´s Wasser. Zusammen mit den Urlaubssesions dürften das ca. 40x sein.

    Gruß
    Andreas

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  • rob1111
    antwortet
    Bei mir ist 9,6 und 85cm/142l Slalom Brett auch die meist gefahrene Kombination.
    Hauptproblem ist mein Körpergewicht von ca. 110kg
    Oder ich muss öfter Urlaub in Windigeren Gebieten machen.

    Auf wie viele Surftage kommst du mittlerweile im Jahr?

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  • Spreetech
    antwortet
    Leichtwindtage am Schaproder Bodden auf Rügen

    das Auto vollgestopft mit 2 Boards, 5 Segel, 3 Gabelbäume und 3 Masten, so ging es für 5 Tage nach Rügen.
    Nachdem es eine Woche zuvor noch über mehrere Tage mit Windstärken jenseits 6Bft geballert hatte, flaute die Windvorhersage Richtung Anreisetag ab.
    Aber man muss auch mal Glück haben. An vier von fünf möglichen Surftagen wehte der Wind mit ca. 12-13kn im Mittel.
    Am Ende musste ich nur den Bird 164 mit Vapor 9,5 auspacken und hatte nach 5 Sessions immerhin ca. 180km auf der Uhr.

    Noch vor 3 Jahren hätte das ganz anders ausgesehen. Wenn von zehn Surfern drei rumdümpelten, war ich einer davon. Lorch sei Dank, bin ich inzwischen bei den Dreien dabei, die gleiten, während die anderen noch spazieren fahren. Ich muss gestehen, das ist schon ein erhebendes Gefühl an parkenden Surfern vorbei zu brettern, wohl wissend wie neidisch und frustriert ich an deren Stelle war.

    Die Verhältnisse waren nahezu perfekt. Bei relativ konstanten, auflandigen Wind mit immer beherrschbaren Böen und einem ungewöhnlich hohen Wasserstand, konnte man problemlos Slalomfinnen im Stehbereich fahren. Dagegen waren im Frühjahr 25cm-Finnen schon grenzwertig.
    Das hat sich dann auch in der Verbesserung zweier PB´s widergespiegelt. Mein Alpha-Racing konnte ich zwar nur geringfügig verbessern, allerdings wurde der alte Rekord mit einem 6,7m2-Segel ohne Camber aufgestellt.
    Die Gleitphase kann ich mittlerweile bis zum Segelshiften aufrecht halten, ich sehe Licht am Ende des Tunnels! Mitte Oktober ist nochmal ein langes Wochenende auf Rügen gebucht. Ich glaube, da ist die durchgeglittene Halse fällig, sofern die Bedingungen mitspielen.

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  • Spreetech
    antwortet
    Soll ich es wirklich machen oder lass ich´s lieber sein

    Gestern klingelte der Wecker um 6:00. Alles war vorbereitet für eine Tagestour nach Rügen. Ein Kontrollblick auf die Windprognose war aber ernüchternd. Vielleicht würde ja das nächste Update um 7:00 die guten Vorhersagen vom Vortag bestätigen: Immer noch zu wenig für den Aufwand!

    Aber vielleicht reicht es nachmittags für etwas Spaß am Homespot.
    Das Gefühl, als ich dann um 13:00 bei Windfinder feststellen musste, dass man auf Rügen den ganzen Tag Traumbedingungen gehabt hätte, ist schwer zu beschreiben. Irgendwo eine Mischung aus Wut und Enttäuschung.

    Aber am Homespot könnte was mit dem 9,5er gehen.
    Von 2,5 Nettostunden war ich dann immerhin ca. 1h im Gleiten.
    Für den Spot schon einer der besseren Tage und somit am Ende doch noch alles richtig gemacht.

    Nebenbei konnte ich bei Böen bis 20kn testen, wie es sich verhält, wenn man den Gabelbaum beherzt >10cm tiefer setzt. Ein erleuchtendes Erlebnis. Dicke Backen und Panikattacken gehören der Vergangenheit an. Mit dem rausgestreckten Hintern gewinnt man zwar keine B-Note, aber man hat die Gewissheit, das nächste Windloch sicher zu erreichen.

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  • Rosas-Fahrer
    antwortet
    Zitat von blinki-bill Beitrag anzeigen
    Du bist auf jeden Fall auf dem richtigen Weg. Dein Material ist nicht von Wunschdenken geprägt. Will sagen: Du brauchst in und um Berlin keine 3 Waveboards sondern ehr ein 9er und ein Board was dieses Segel trägt. Nur so kommst du da auch aufs Wasser.
    Genau RÌCHTIG!
    Die Bedingungen geben die Material-Wahl weitgehend vor.
    Gruß

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  • blinki-bill
    antwortet
    Du bist auf jeden Fall auf dem richtigen Weg. Dein Material ist nicht von Wunschdenken geprägt. Will sagen: Du brauchst in und um Berlin keine 3 Waveboards sondern ehr ein 9er und ein Board was dieses Segel trägt. Nur so kommst du da auch aufs Wasser.

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  • Spreetech
    antwortet
    Zitat von blinki-bill Beitrag anzeigen
    Ich hab das 9.5er aus der Palette ausgemustert. Das Geschleppe ging mir auf den Kex. 520er Mast, der nirgendwo reinpasst. Eine Segeltüte die quer durchs Auto geht...
    Dann auf dem Wasser war der Angleitvorteil gegenüber dem 8.6 marginal, der Kraftaufwand etwas überpowert dafür umso größer.
    Ich würde auch nicht für ein 9,5 einen Extra-Mast kaufen wollen.
    Daher habe ich bei der Auswahl des 9,5er darauf geachtet, dass noch der 250er Gabelbaum und 490er Mast vom 8,6er verwendet werden kann.

    Ich habe mich schon ein paar Mal geärgert, dass ich nicht mutiger war und mit dem 9,5er auf´s Wasser gegangen bin.
    Liegt wahrscheinlich aber am Revier hier im Berliner Raum, da ist man in den Windlöchern über jedes bisschen an Mehr-Power froh. Ganz nach dem Motto: Es geht nichts über Hubraum, außer noch mehr Hubraum!

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