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Sicherheit an Surfstationen/schulen...

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    Sicherheit an Surfstationen/schulen...

    Hallo Leute,

    sicher waren viele von euch schon an verschiedenen Surfstationen auf dem Globus und haben so einige Sicherheitssysteme die es and den Surfschulen gibt kennen gelernt.

    An einigen Surfstationen werden die Surfer gezählt anhand der Mastfüße, Gabelbäume oder Boards die auf dem Wasser sind. An anderen wird vieleicht einfach nur ab und zu mal aufs Wasser geschaut um zu sehen ob niemand um Hilfe schreit.

    Mich würde Interessieren was für Sicherheitssysteme ihr in welchen Ländern kennen gelernt habt und was für Erfahrungen ihr damit gemacht habt?

    Vielen Dank für euer feedback!

    #2
    Ehrlich gesagt, keine Ahnung was du meinst.
    Aber als ich letztens in Wulfen war, hab ich Böen mit 33Kn gemessen und die schicken Vollanfänger aufs Wasser. Find ich irgendwie nicht so gut, auch wenn die den Termin gebucht haben, das sollte man irgendwie anders regeln. Fragt man sich, warum so viele nach der ersten Stunde auf dem Wasser nicht weitermachen

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      #3
      Kommt drauf an wie groß die Segel waren ... auf Fuerte beim Anfängerkurs (ich war damals 15 Jahre jung) hatten wir Segel von 1,2-1,5qm und die Boards mit über 200l. Es ist besser bei viel Wind was zu lernen, dann klappt es bei weniger Wind desto besser, als bei fast Flaute, wenn man kein Stück voran kommt und man nicht weiß, ob man das Segel richtig hält ... alles schon gehabt

      Sicherheitssysteme: Bunte Lycras für die Surfschüler, Motorboot, das die abgetriebenen Surfschüler einsammelt ... bei Leihmatrial gibt es die üblichen Stecksysteme und die Hoffnung, dass die Leute von der Surfstation, sowie andere Surfer auf dem Wasser ihre Augen offen halten!
      Lebst du nur oder surfst du schon?

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        #4
        also wir haben bei uns funkgeräte, die wir jedem gast mitgeben. damit kann er selbst das boot holen, falls etwas passiert. die funkgeräte sind in einem aquapack und werden um den hals getragen.
        anstatt der nummerierten mastfüsse bekommt jeder gast 2 schlüsselanhänger, die er zum entsprechenden segel hängt wenn er raus geht und wieder zurück hängt, wenn er reinkommt.
        bis jetzt war das eigentlich immer ziemlich erfolgreich.
        "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

        surf-wiki.com

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          #5
          Zitat von wind-surfi Beitrag anzeigen
          Kommt drauf an wie groß die Segel waren ... auf Fuerte beim Anfängerkurs (ich war damals 15 Jahre jung) hatten wir Segel von 1,2-1,5qm und die Boards mit über 200l. Es ist besser bei viel Wind was zu lernen, dann klappt es bei weniger Wind desto besser, als bei fast Flaute, wenn man kein Stück voran kommt und man nicht weiß, ob man das Segel richtig hält ... alles schon gehabt
          Ich hab auch letztes Jahr versucht einer Freundin das Surfen bei ca 20 Knoten beizugringen mit 2,4qm Anfängersegel. Die Dinger flattern im Wind wie nix gutes, das Ding konnte ich dann auch nicht vernünftig halten. Anfängersegel sind m.M.n. eh nur was für die allerersten Schritte auf dem Wasser (wie geil wär das denn?) und danach sollte man direkt auf ein 3.3 Wavetuch oder so umsteigen, damit die nicht so flattern ...

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            #6
            Das Thema Sicherheit finde ich ganz wichtig und auch wenn meine kurze Notiz vielleicht nicht ganz der eigentlichen Intuition folgt, möchte ich anmerken, daß ich es schon oft beobachten konnte, wie alleine das tragen einer Schwimmweste belächelt, gar verspottet wurde. Und mir selbst haben totale Anfänger am Gardasee (wo Sicherheitswesten fast schon dazugehören) im Brustton der Überzeugung erklärt, wie uncool doch Sicherheitswesten wären. Diese Einstellung ist nicht gut. Ich denke, da sollten Surf-Schulen etwas gegensteuern(?)
            GPSsies.com ist ausgesprochen praktisch

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              #7
              In Pepelow macht man sich da keine Dattel! Im vergangen Jahr sind drei Mädels abgetrieben. Zwei konnte ich zum Strand zurück geleiten aber die dritte war schon so weit draußen, dass ich mich nicht mehr hin getraut habe...alle anderen Leute und das Personal haben entweder nix bemerkt oder nichts unternommen. Erst nachdem ich Bescheid gesagt habe, lief das Rettungsboot aus. Die arme war mächtig durchgefroren...
              __________________________
              Warum ist eigentlich immer dann Wind, wenn ich keine Zeit habe?

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                #8
                ich find so sicherheitswesten eher gefärhlich, wenn ich unterm segel im trapez hänge komm ich da doch kaum mehr weg durch den starken auftrieb ?
                hatte es jedenfalls schon oft so das ich zum "befreien" tauchen musste und das geht ja nu nicht so gut mit ner schwimmweste.
                und wenn man man ohnmächtig wird, muss man auch glück haben das man genau mittem gesicht nach oben treibt, ist glaube auch eher unwahrscheinlich.

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                  #9
                  Also ich stürze eher bei Manövern (die ihr schon könnt ) und häng nicht mehr im Trapez.
                  Die Zeiten, wo ich im Trapez Schleuderstürze machte sind zum Glück vorbei.
                  Mich stört ne Weste also nicht und unterm Segel vortauchen geht, finde ich, problemlos.

                  Mein letztes Erlebnis war in Berlin (dort hab ich keine Weste), als ich beim Sturz das kalte Wasser "eingeatmet" hab und fast 2min nur nach Luft ringen mußte
                  Hätte mit Weste wohl deutlich höher geatmet ... und dann halt auch mehr Luft.
                  Fürn Wasserstart ist sie auch ein schönes Komfortplus.

                  Seit ich sie hab, überwiegen für mich die Vorteile und bei starkem Wind oder kalter Umgebung zieh ich sie auch an.
                  Nur den Zwang dazu am Gardasee find ich nicht so prall.

                  Hängts lose

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                    #10
                    das problem an den westen ist, dass sie bei einem ohnmächtigkeitsfall nicht helfen. dafür bräuchte man spezielle westen mit auftrieb rund um den hals, ich habe jedoch noch keinen surfer mit einer solchen weste gesehen.

                    und ich persönlich kann schwimmen, solange ich noch bei bewusstsein bin oder mich zumindest am board festklammern. somit sehe ich in den westen keinen vorteil.

                    betreffend sicherheit kommt noch dazu, dass z.b. bei gebieten mit ablandigen wind sich einfach viel zu viele leute überschätzen. ihr glaubt gar nciht, wie oft ich schon gesagt habe, dass komplette anfänger nicht weiter als 20-30m rausfahren sollten und dann wieder umkehren. etwa 80% der leute beherzigen diesen gutgemeinten rat nicht und fahren so lange raus, bis sie nicht mehr können. die einzige möglichkeit zur besserung sehe ich nur darin, dass ich dann halt ein bisschen warte mit dem boot, sie allerdings IMMER im auge behalte!!
                    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

                    surf-wiki.com

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                      #11
                      Ich hab das schon befürchtet, daß über meinem Beitrag zu den Schwimmwesten auch die Diskussion über deren Nutzen vom Zaune bricht; dabei ging es mir bei diesem Bsp. eher um die Einstellung zum Thema überhaupt. Wobei ich, nach vielen Jahren Leistungsschwimmen, die Schwimmkünste vieler Leute (die in der Schule Schwimmunterricht hatten und sonst nur im Sommer mal in den See springen) mit Zurückhaltung bewerten würde. Aber das ist ein anderes Thema. Meiner Meinung nach bietet Neopren selbst schon genügend Auftrieb.

                      Deshalb sage ich lieber gleich dazu, daß es mehr ein Eindruck von mir ist - ein Gefühl! Aber mir scheint, daß Sicherheitsaspekte von vielen Surfen als eher nebensächlich, überflüssig und uncoll betrachtet werden.

                      Aber z.B. am Gardasee bei Shaka finde ich es sehr gut, daß dort oft die Boote gleich draußen sind und am Ufer jemand mit Fernglas den See im Auge behält.
                      Zuletzt geändert von RRD125; 04.05.2011, 21:40.
                      GPSsies.com ist ausgesprochen praktisch

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                        #12
                        Ich bin immer sehr vorsichtig beim Surfen. Wenn ich allein auf dem Wasser bin, dann surfe ich nur in Ufernäher und auch sonst fahre ich nicht übermäßig weit raus, schließlich kann immer irgendwas kaputt gehen. Eine Schwimmweste halte ich für überflüssig, weil der Neo Auftrieb bietet und das Surfbrett auch zum Paddeln genutzt werden kann. Im Zweifel wäre ich eher für einen Helm...

                        Aber selbst auf "meinem" Baggersee (14 qkm) fahre einige Anfänger mit riesigen Segeln ewig weit raus und kommen dann nicht mehr zurück, weil der Wind wieder mal gedreht hat. Neulich hatten wir einen, der konnte kaum den Schotstart und fuhr bei 5 bft mit mehr als 7qm raus...tja, zurück musste er dann am Ufer laufen.
                        __________________________
                        Warum ist eigentlich immer dann Wind, wenn ich keine Zeit habe?

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                          #13
                          Zitat von sheshe Beitrag anzeigen
                          betreffend sicherheit kommt noch dazu, dass z.b. bei gebieten mit ablandigen wind sich einfach viel zu viele leute überschätzen
                          In deiner Station ist mal so ein Russe aufs offene Wasser rausgefahren. Sein Kumpel stand zwischen mir und Rob Horne und hat gesagt: "great surfing if you consider he doesn't know how to swim". Der Herr aus Russland durfte dann im Hotelpool vom Hilton erst mal schwimmen lernen.

                          Gruss

                          David

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                            #14
                            Hmmm, da Surfen, wie Moped fahren auch, immer latent gefährlich ist, sollte man Anfängern viel mehr helfen die Bedingungen richtig einschätzen zu lernen und entsprechend vorsichtig zu sein, statt ihnen beizubringen "selbstüberschätzung is nich so wild, irgendwer fischt dich schon raus".

                            Mit den Westen is das so ne Sache, eigentlich find ich sie ganz gut und nützlich, mag sie aber nicht gerne tragen weil ich mich da immer etwas eingezwängt fühle :/
                            Man kann mit den Dingern problemlos unter einem Segel vor tauchen und klatscht beim Sturz wegen des Auftriebs nicht nur auf die Oberfläche ... und vor Rippenbrüchen koennen sie auch schützen.

                            Grüssle

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                              #15
                              Gerade zurück vom Wulfener Hals. Ebenfalls starker Wind und Anfänger auf dem Wasser... allerdings machen Coaches einen guten Job* und alle fuhren nach kurzer Zeit. Dazu kommt das der Burger Binnensee nun nicht wirklich ein Revier mit exorbitantem Gefahrenpotential ist... außer bei falscher Finnenwahl für eine ebensolche.

                              * meiner Beobachtung nach
                              Zuletzt geändert von frankausdortmund; 10.05.2011, 17:30. Grund: siehe *
                              Ich bin Windsurfer, kein Astronaut!

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