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Blutiger Anfänger

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    Blutiger Anfänger

    Hallo Zusammen,

    bin neu hier im Forum und wollte mal nach eurem Rat fragen. Also vor 2 Jahren hab ich am Gardasee das erste mal Windsurfen ausprobiert und war sofort begeistert. Hab damals irgend n altes Brett und Segel von Bekannten gehabt. Dann hab ich mir immer wieder vorgenommen es nochmal auszuprobieren. Jetzt war ich vor ein paar Wochen am Brombachsee und hab von meinem Onkel son altes Teil ausgeliehen. Fanatic Fun/Race 340 heißt das Brett und das Segel Gaastra Slalom mit 4.7 m² Größe. Naja aller Anfang ist schwer aber gerade ausfahren und mehr oder weniger eine Wende klappen schon^^

    Jetzt meine frage, würdet ihr mir raten erst mal mit dem equipment weiter zu üben oder dass ich mir eine eigene Ausrüstung zulege? Wenn ja, habt ihr irgendwelche Empfehlungen oder generell Tips zum üben?

    Danke schon für Eure Antworten
    Gruß
    Rahl

    #2
    Hey...
    Das alte Material hat sicher seine Berechtigung, ich würde Dir zum schnellen und einfachen Lernen OHNE Frust aber neues Material empfehlen --Boards 160-180 Liter oder sogar mehr mit Breite 75-80cm - je nach Können und Eigengewicht. Diese sind kippstabil und man geht nicht ständig baden so wie auf den schmalen Planken. Ich selbst habe auf einer Fanatic Bee 124 Liter mit 60cm Breite am Gardasee in Torbole angefangen -- schlimmer gehts nicht!! Das endet in Frust und meist beim Kiten
    Auch die neuen Segel sind hinsichtlich Handling, Anfängerfreundlichkeit, Angleitverhalten usw. den alten weit überlegen, was ebenso das Lernen erleichtert. Mit Segel ca. 5,0m2 bist Du anfangs wohl gut bedient.

    FAZIT:
    Geh zum Altmühlsee und leih Dir Material aus bis Du die Basics kannst und kauf Dir dann erst eigenes Material. Ich persönlich würde NIE mehr auf dem Vorkriegsmaterial anfangen wollen. Die Surfschule dort hat super Material ( Fanatic, North) und Du kannst alle Boardgrössen und Segelgrössen probieren, sehen was Dir gefällt, womit Du zurechtkommst und Dich steigern. Ich selbst bin oft am Altmühlsee und fahre jetzt nach 1 1/2 Jahren ein 130 Liter Board und Segel bis 7.7. Mit dem richtigen Material wirst Du das bald auch machen...
    Ausserdem ist es sinnig, im Sommerurlaub in gute Reviere wie Fehmarn, Rhodos, Fuerte usw. zu fahren um wirklich viel üben zu können...

    Grüsse

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      #3
      Alles klar, danke für deine Tipps

      Muss man am Altmühlsee eigentlich son Schein haben um Material auszuleihen?

      Gruss

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        #4
        Kann Docorsurf nur zustimmen, auch mit dem öfter mal im Urlaub surfen.

        Surfen am Altmühlsee macht zwar oft einen Heidenspaß - aber kann auch manchmal recht schwierig zu fahren sein und gerade am Anfang fällt es da nicht unbedingt leicht.
        Deshalb: Tapfer weitersurfen und nur nicht zu schnell aufgeben, es lohnt sich dreimal!
        Und im Urlaub an anfängerfreundlicheneren Spots zu surfen ist sicher auch gut, zb ein Stehrevier.

        Und falls es mal am Altmühl nicht recht klappen will - wer am Altmühl surfen kann, kann (fast) überall surfen!
        Zuletzt geändert von Edgar; 11.07.2011, 23:24.

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          #5
          Altmühlsee ist doch Kindergarten ... so nen schönen konstanten Wind wirst in Süddeutschland nirgends finden (außer am Bodensee bläst es mal)

          Haha Scherz Beiseite, wenn Du´s ernst meinst nimm ruhig öfters dein altes Zeugs und geh üben.
          Aber ich würde dir zusätzlich raten, ab und an mal das neue Material auszuleihen und für dich schwierige Sachen zu üben. Z.B. ist Halsen auf neuen, breiten Boards einfacher und Trapzfahren mit modernen (druckpunktstabilen) Segeln auch.
          Soweit ich weiß kostets am Altmühl 30 Euro für 3h und nen Schein braucht man nicht.

          Ich hab auch mit unpassendem Material (eig. war mein Board zu klein) wiederangefangen, aber es machte zwischendrin immerwieder plötzling *bing* und ich konnte wieder was (Trapez, Wasserstart, wenden, halsen).

          "Robby, wie haben sie so gut surfen gelernt ?" Antwort Naish: "Time on water".

          Dranbleiben

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            #6
            Ach ähh und wie überall:
            Quatsch Leute an, welches Segel sie fahren und daß Du Anfänger bist usw. usw.
            Wenn man dann paar Surffreunde gewinnt ist es noch mal en genialerer Sport !
            Und es nimmt dir die vorhandenen Ängste, wenn andere bissl nach dir schauen

            Sebastian

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              #7
              Kauf dir kein Anfängermaterial, leih dir lieber alles aus bis du besser wirst und dann steig gleich um auf so 120-130l.
              Wenn du oft surfen kommst machst du gerade am Anfang riesen Fortschritte und bist das große Brett schnell leid

              und Tipps zum üben: Fand es gut gerade am Anfang öfters einige Tage hintereinander aufs Wasser zu kommen. Also der Tipp mit dem Urlaub ist wirklich nicht verkehrt

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                #8
                Ich würde mir ein Flachwasserrevier suchen und sofort auf ein 100l Board umsteigen. Dann noch 3 Segel und gut ist erstmal. Dann kann man später immer noch was zukaufen.

                Kommentar


                  #9
                  Nee mach das nicht mit nem so kleinen Board.
                  Hier ist der Wind einfach recht unkonstant und 10-30 Liter Restauftrieb sind jedem (selbst nem guten) Surfer willkommen.
                  Und vor allem gibts hier selten über 5 Bft

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                    #10
                    Zitat von Neopren Beitrag anzeigen
                    Ich würde mir ein Flachwasserrevier suchen und sofort auf ein 100l Board umsteigen. Dann noch 3 Segel und gut ist erstmal. Dann kann man später immer noch was zukaufen.
                    wenn das nicht ein Scherz sein soll...
                    Ciao Ragazzi en completo nero

                    Kommentar


                      #11
                      Hi,

                      Zitat von steffsoni Beitrag anzeigen
                      wenn das nicht ein Scherz sein soll...
                      wieso? Das 4,7 Segel würde doch dazu passen.
                      Gruß
                      Poseidon

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                        #12
                        Zitat von Seb72 Beitrag anzeigen
                        Nee mach das nicht mit nem so kleinen Board.
                        Hier ist der Wind einfach recht unkonstant und 10-30 Liter Restauftrieb sind jedem (selbst nem guten) Surfer willkommen.
                        Und vor allem gibts hier selten über 5 Bft

                        Sag mal, wie schwer bist Du ? Ich habe da schon 25 l Restauftrieb schon mit eingerechnet. Wenn Rahl allerdings 100 kg schwer ist, sieht die Sache anders aus.

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                          #13
                          Zitat von Neopren Beitrag anzeigen
                          Sag mal, wie schwer bist Du ? Ich habe da schon 25 l Restauftrieb schon mit eingerechnet. Wenn Rahl allerdings 100 kg schwer ist, sieht die Sache anders aus.
                          25 Liter Restvolumen? Für einen Einsteiger/Anfänger???

                          ja , nee...is klar...



                          Zum Üben der (Stehsegel)Basics mindestens 60, besser 80-100 Liter Restvolumen und ausreichend Breite unter die Füße...sonst wird das ne Frustveranstaltung sondergleichen... leihen ist immer eine gute option
                          kommt am Ende (auch wenn es sich im Moment nicht so anfühlt) auch deutlich günstiger...dann, ab und zu noch ein paar Schulungsstunden einstreuen...dann geht die Lernkurve auch schön steil nach oben...
                          freeridin' is not a crimesigpic

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                            #14
                            Der Tip mit dem 100l Brett ist ja zum wegrennen, beziehungsweise wegschmeißen.

                            Bloß keinen Dampfer kaufen. 3-5x leihen, dann auf 130l um-/einsteigen. Das mag am Anfang noch etwas kippelig sein, aber da findet man sich schnell zurecht, wenn man jung und ambitioniert ist.

                            Und wenn es dann doch noch nicht so toll ist, einfach nochmal das große Brett ausleihen.
                            "Okay ...ich will was backen ..."
                            "Backen ... 'n Apfelkuchen?"
                            "Ja, nen Apfelkuchen. Mein Ziel ist ein riesiger Apfelkuchen."
                            "Sehr gut Adam ... Ist die richtige Einstellung. Aus so einer Einstellung entstehen Kuchen!"

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                              #15
                              @Neo
                              Ich wieg 66kg.
                              "Wiedergelernt" hab ich mit 110L (=ca. 25L Restauftrieb). Das war kippelig, aber noch okay. Trotzdem haben danach 2 Tage aufm 140er die Sache deutlich verbessert ... v.a. halt wie die Füße bei der Halse stehen müssen.
                              Ich denke 125L wären okay gewesen und auch jetzt als größtes Board für <4Bft am Besten.
                              Deswegen kann er ruhig mit dem alten Board üben, aber manchmal kriegt man die Kleinigkeiten auf nem modernen "Tanker" doch besser hin

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