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    SUP gesucht

    Hallo zusammen,

    ich suche für mich und meine Freundin 2 iSUP-Boards und kennen uns auf dem Gebiet leider sehr wenig aus und hoffe ihr könnt mir etwas Input geben.

    Grundsätzlich sind wir an Allrounder-boards interessiert

    Gewicht
    1x ca 75-80kg
    1x ca 60-65 kg

    Hautpeinsatzgebiete: Kanäle und Alster und sonstige Seen in Hamburg und umgebung

    Ab und an auch mal auf Seen und Flüssen im Südamerika-Urlaub.

    Gibt es Bretter die ihr empfehlen könnt? Meine absolute Schmerzgrenze liegt bei 800€ pro Board. Bekommt man dafür etwas anständiges?

    LG
    AKC

    #2
    Man bekommt etwas sehr Anständiges schon für weniger als die Hälfte. Z.B. nächste Woche bei Lidl von F2. Ansonsten kann ich persönlich die Fit Ocean empfehlen, die es z.B. bei Keppler gibt. Zum Vergleich besitze ich auch noch ein 1300,-€ Naish Board. Das hat einen ziemlich teuren Schriftzug drauf .... Was die Steifigkeit angeht, ist das Fit Ocean dem Naish deutlich überlegen. Ich habe im "Nachbar-Forum" unter dem Titel "billiges ISUP" dazu ein paar Bilder gepostet.
    Wasserqualität Niedersachsen


    http://www.badegewaesser.niedersachsen.de/index.php?p=k

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      #3
      Hi,

      danke für den Hinweis. Ich habe immer gelesen, anständige Board fangen bei 600€ aufwärts an. Das F2 von Lidl liegt grade mal bei 250€

      https://www.lidl.de/de/f2-stand-up-paddel-board/p297866

      Es gibt noch ein anderes

      https://www.lidl.de/de/f2-sup-doppel...rigPageSize=36

      inwieweit unterscheiden die sich, bis auf die Tatsache, dass bei dem einen noch ein Sitz zum anbringen mit dabei ist? Das zweite scheint auch deutlich mehr zu wiegen?


      Ist das das Fit Ocean Board welches du meinst?

      https://www.amazon.de/FIT-OCEAN-Aufb...ct_top?ie=UTF8

      Tut mir Leid wenn ich blöd frage, aber wo würdest du die größten unterschiede zwischen den 3 Board sehen?

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        #4
        Das erste ist ein ganz normales ISUP, welches bei F2 regulär 799,-€ kostet. Das Gewicht ist schon unterdurchschnittlich gering. Im letzten Ostseeurlaub was das das meistgesehene SUP.



        Es bei allen 3 Modellen ist viel Ausstattung enthalten, die dich sonst auch noch einmal 100 - 200,-€ kosten würde.


        Das zweite F2 ISUP hat zusätzlich ein Doppelkammersystem, wie man es von Schlauchbooten kennt. Bei ISUPs sehe ich das gerade zum ersten mal, da kann ich nichts zu sagen. Hier ist das Gewicht überdurchschnittlich hoch.



        Das Fit Ocean ist genau das, welches ich letztes Jahr für meine Frau gekauft habe (nur mit neuem Design). Es wirkt sehr robust, lässt sich gut Paddeln, du hast verschiedene Farben zur Auswahl. Hier ist es etwas günstiger:

        https://www.surfkeppler.de/Fit-Ocean_2
        Wenn du etwas Geduld hast, wirst du es im Verlauf des Frühjahrs noch einmal ca. 50,-€ günstiger bekommen.
        Wasserqualität Niedersachsen


        http://www.badegewaesser.niedersachsen.de/index.php?p=k

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          #5
          Noch was: alle genannten ISUPs haben eine "6" / 15cm Dicke. Das ist sehr komfortabel, wenn man nicht so oft paddelt und gibt etwas mehr Stabilität, was im Winter ganz "nett" ist. Paddler jenseits der 85Kg sollten diese Stärke unbedingt wählen, leichtere können auch dünnere 8"4" bis "5,5" ) wählen. Einen Vorteil bringt das nur, wenn du auch Wellen abreiten willst. Es lässt sich dann leichter ankanten.



          Im Lidl gibt es auch eine Elektro-Pumpe (Online). Da die Mädels sich jenseits der 10 PSI doch schwer tun, bleibt die Pumperei dann bei dir hängen. Dafür zieht sie dich dann auf dem Wasser ab .... Eine gute Pumpe (und im SURF-Test Preis-Leistungs-Sieger) ist die Sevylor:

          https://www.amazon.de/Sevylor-Hochdr.../dp/B00H2M9X20.
          Wasserqualität Niedersachsen


          http://www.badegewaesser.niedersachsen.de/index.php?p=k

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            #6
            Vielen Dank für deinen Input!

            Ich glaube ich werde mir dann 2x das Fit Ocean Magic Glide holen.
            Für die Freundin werde ich dann erstmal pumpen

            Mir schießen grade noch 2 Fragen in den Kopf:


            1) Ist die eigene Körpergröße irgendwie relevant für die Länge und breite des Boards? Meine Freundin ist etwas über 1,60m groß. Ist das Magic Glide mit seinen Maßen: 325 x 81x 15 cm damit trotzdem gut für ihre Körpergröße?

            2) Mir ist klar, dass das Magic Glide ein Allrounder Board ist. Mich würde aber mal interessieren, ob man damit auch mal längere Strecken (8-10 km) zurücklegen kann bzw. wie groß der Geschwindigkeitsunterschied zu Touring-Board ist. z.B. das hier:

            https://www.surfkeppler.de/Fit-Ocean...20-incl-Paddle

            scheint ja ähnlich zu sein zu dem Magic Glide, nur eben spitzer, länger und breiter. Wäre das eine Alternative für uns beide?
            Zuletzt geändert von AKC88; 27.04.2019, 15:14.

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              #7
              325cm ist für ein iSUP schon recht kurz: das ist ein 10.6er Board, und damit kann man schon vernünftig geradeaus fahren, bei einem Board unter 3 Meter wird ein Anfänger alle 3 Schläge die Paddelseite wechseln müssen, wenn er nicht im Kreis fahren will...
              Ich habe ein Panda 9.6, das kann man richtig steif aufpumpen, das ist bis 90 kg geeignet, damit kann man mit etwas Übung 6-8 mal paddeln, bis man die Seite wechseln muss. Das hat einen meiner Meinung nach genialen Schnitt, ist einerseits schön wendig, andererseits kann man noch gut geradeaus fahren. Richtig lange Touren sind da vielleicht nicht das Ideale, aber da ist auch ein Board mit 325 cm noch recht kurz für: ab 12 Fuß, d.h. 366cm merkt man eigentlich erst, dass man auch schon mal 10 Schläge auf einer Seite machen kann, ohne zu wechseln - Länge läuft.
              Wobei ich persönlich zunächst auch immer mehr auf Länge geachtet habe - übrig geblieben von einem halben Dutzend längerer Boards ist allerdings nur mein 14 Fuß Raceboard, das ist ein Hardboard, einfach Klasse! Alle anderen habe ich verkauft, übrig sind zwei 9.6er iSUPs und ein 9.6er Hardboard.
              Das liegt einmal daran, dass ich die 9.6er Boards aufgepumt bzw. als Hardboard sogar noch ins Auto bekomme, dann sind die 9.6er iSUPs schön leicht, das Panda auch schön klein zum Reisen und das Red Paddle Compact nochmal halb so groß, weil man es mittig faltet vor dem Zusammenrollen.
              Und damit geht vom Flachwasser bis zu kleinen wellen alles. Da ich recht schnell paddle, bin ich mit dem Raceboard in Gemeinschaft eh viel zu schnell (bzw. fange an zu frieren, weil die 12er Boards so lahm/gemütlich paddeln), mit dem 9.6er bin ich dann ähnlich schnell wie meine Wochenend-SUP Bekannten mit 11-12 Fuß langen Boards, das passt dann...
              Vom Fahrgefühl her fand ich 4" dicke Boards besser als die 6" dicken Boards, das ist etwas direkter, und man wird von Wind und Wellen nicht so leicht ins Kippeln gebracht, wie bei den dickeren iSUPs: mein 12.6er JP fand ich von daher besser als das 12.6er Naish One, das bei Kabbelwellen (Ostsee...) nicht so viel Spaß machte. Wobei man mit den 6"er Boards auch schön kippstabil fahren kann, wenn man "normal" fahren möchte: ich mag es sportlich, gehe gern nach hinten, um einen Pivot Turn zu machen oder eine kleine Welle mitzunehmen. Da ist ein 4"er Board stabiler, allerdings sind mehr als 80kg Körpergewicht z.B. beim JP nicht ganz optimal, beim Panda geht das, da man bis 25 PSI aufpumpen kann.
              Wer viel reist, wird auf Dauer vermutlich eher bei einem kleineren Board landen (bzw. ein kurzes für die Reise, ein längeres für Touren), wer nur mal ab und an paddelt, ist mit 10.6 bis 12.6 langen Boards sicher besser bedient.
              Und: so viel macht der Unterschied zwischen 10.6 und 12.6 bezüglich der Geschwindigkeit gar nicht aus, vielleicht einen 0,5-1 Kilometer in der Stunde, je nach Shaping.

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                #8
                Danke auch dir für deinen Input.

                ich schwanke momentan zwischen diesen beiden Boards die ich jeweils 2 mal kaufen möchte.

                https://www.surfkeppler.de/Fit-Ocean...ue-incl-Paddle

                Länge 325cm
                Breite 81cm
                Dicke 15cm
                Gewicht 8kg

                https://www.surfkeppler.de/Fit-Ocean...20-incl-Paddle

                Länge 365cm
                Breite 86cm
                Dicke 15cm
                Gewicht 11kg


                Wenn ich dich richtig verstanden habe, macht es von der Geschwindigkeit und Stabilität vermutlich keinen großen Unterschied, allerdings werde ich bei letzterem vermutlich länger geradeaus fahren können bevor ich auf der anderen Seite paddel richtig? Vom Gewicht her liegt da immerhin 3kg Unterschied.

                zu welchem der beiden Boards würdet ihr uns raten? Einsatzgebiet wären primär Hamburger Alster und Kanäle.
                Gefühlt bietet mir das zweite Board etwas mehr Flexibilität, da ich damit sowohl entspannt, als auch über längere Strecken einfacher fahren kann. Liede ich damit richtig? Kayak-Funktion haben beide.
                Zuletzt geändert von AKC88; 27.04.2019, 18:00.

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                  #9
                  Vielleicht bin ich da schon nicht mehr der richtige Tippgeber, da ich das SUP weder als Familien-Tobeinsel noch als gemütliches Touringboard nutze, heißt:
                  Das kleine Board hat grundsätzlich schon genug Volumen für dein Körpergewicht, da hätte ich es schön gefunden, wenn das 12er Board nicht noch breiter ausfallen würde, sondern einfach nur länger wäre. Dann hätte ich sofort zum 12er tendiert. Mit seiner größeren Länge und Breite ist es natürlich noch stabiler, aber wofür, wenn man es nur allein nutzt? Durch die größere Länge müsste es schon etwas besser geradeaus fahren, allerdings wirst du bei 34 Zoll Breite das Paddel nicht so gerade von vorn nach hinten ziehen können, als wenn es nur 32 Zoll breit wäre (es ist ja gut 5 cm breiter in der Mitte) -, außerdem hast du noch mehr Volumen, das bewegt werden muss, und das auch bei Wellengang mehr Angriffsfläche bietet.
                  Als reines Touringboard auf Flachwasser ist es sicher prima, sollte ich persönlich zwischen beiden wählen müssen, würde ich wohl das kürzere nehmen, eben weil es schon ausreichend Volumen hat (bis 140 kg!), und weil es spürbar leichter ist, und natürlich auch schneller aufgepumpt wird. Wer regelmäßig paddelt, weiß das zu schätzen.
                  Wenn du es nur für Seen und Flüsse bei wenig Wind einsetzen und eher längere Touren paddeln wirst - und das war ja deine Frage -, wirst du mit dem 12er Board aber schon etwas mehr Luxus spüren.
                  Von daher also das 12er.
                  Hast du mal bei Makaio geschaut? Das sind günstige Boards, die aber solide gebaut sind, da findest du z.B. ein schmaleres 12.6er Board, das MAKAIO 12.6 SP SPORT TOURING SUP. In 12.6 würde ich selbst mir glatt ein Makaio Board holen, da ich in der Größe nichts mehr habe, der Preis super ist, und ich eine Mittelfinne ausreichend finde (lässt sich auch besser zusammenrollen).
                  Als Gesamtpaket sind die Fit Ocean Air SUP aber unschlagbar.
                  Zuletzt geändert von everydaysup; 27.04.2019, 20:24.

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                    #10
                    Moin,

                    danke für deinen Kommentar.

                    Ja ich muss auch sagen, dass mich die Breite vom Touring-Board etwas abgeschreckt hat.

                    Btw. vielleicht sollte ich auch noch mal erläutern was ich mit "längeren" Strecken meine. Ich meinte hier Touren durch die Alsterkanäle Ca. 8 - 15km und nicht mehrtägige touren.
                    Meinst du, diese sind auch mit dem kürzeren/Allrounder-Board realisierbar sind?

                    Auf die Makaio Boards werde ich auch noch einen Blick werfen. Danke für den Tipp.

                    Kommentar


                      #11
                      Zu Weihnachten war ich in Lübeck und bin da mit dem 288cm langen iSUP um die Stadt herum und in Richtung Travemünde gepaddelt. Da habe ich kein längeres Board vermisst. Allerdings muss man bei 9.6 dann schon etwas sportlicher paddeln, und aufgrund des geringen Volumens von 225 Litern kommt regelmäßig Wasser aufs Deck.
                      Das ist mit dem 325 cm langen Board dann schon richtig Touring: es läuft leichter und du stehst mit 300 Litern üblicherweise trocken (der Seesack vorn eben auch).
                      Von daher reicht das meiner Meinung nach dicke.
                      365 cm sind dann nur noch etwas komfortabler, das allerdings bei 3 kg mehr Gewicht. Da die Rucksäcke meist etwas geräumig, d.h. labberig sind, merkst du sie schon, wenn du das lange Board auf dem Rücken transportieren willst. Mit Pkw oder Bulli ist das sicher egal.
                      Ich lagere meine Boards mittlerweile leicht aufgepumpt, um Knicke im Rail zu vermeiden. Das geht natürlich besser, je kleiner das Board ist.

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                        #12
                        Zitat von AKC88 Beitrag anzeigen
                        Moin,

                        danke für deinen Kommentar.

                        Ja ich muss auch sagen, dass mich die Breite vom Touring-Board etwas abgeschreckt hat.

                        Btw. vielleicht sollte ich auch noch mal erläutern was ich mit "längeren" Strecken meine. Ich meinte hier Touren durch die Alsterkanäle Ca. 8 - 15km und nicht mehrtägige touren.
                        Meinst du, diese sind auch mit dem kürzeren/Allrounder-Board realisierbar sind?

                        Auf die Makaio Boards werde ich auch noch einen Blick werfen. Danke für den Tipp.
                        Auf jeden Fall sind solche Touren machbar. Nichts anderes mache ich auch damit. Wegen der Breite: Wenn du nicht so regelmäßig paddelst und auch bei etwas frischenen Temperaturen noch eine gewisse Sicherheit haben willst, sind so ein paar cm Breite mehr nicht von Nachteil - und stören tun sie auch nicht, es sei denn es geht dir um Geschwindigkeit.
                        Wasserqualität Niedersachsen


                        http://www.badegewaesser.niedersachsen.de/index.php?p=k

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                          #13
                          Moin ihr beiden,

                          dann ist meine Entscheidung gefallen. Ich werde für mich und meine Freundin zwei mal das Magic Glide holen und damit starten.

                          Wenn ich irgendwann merke, dass ich doch noch mal deutlich längere Strecken zurücklegen möchte, spricht ja nichts dagegen auch noch mal zusätzlich in ein Touring Board zu investieren.

                          Vielen Dank an dieser Stelle noch mal, habt mir sehr geholfen!
                          LG

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                            #14
                            Da ihr mich zur Wahl des SUP-Board schon so gut beraten habt, habt ihr auch noch ein paar Tipps für vernünftiges Zubehör?

                            Suche:

                            2x Drybag
                            2x Coiled Leash
                            1x Schwimm/Kanu-Weste (meine Freundin schwimmt nicht so gut)

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                              #15
                              Zur Schwimmweste: da habe ich mir gerade die Floater One bei Gunsails bestellt, für leichten Auftrieb und Aufprallschutz beim Hardboard. Die haben natürlich auch weiteres Zubehör, da könntest du die Portokosten optimieren...
                              Ansonsten mag ich Coiled Leashes für die Hüfte (beim Wettkampfstart bleibt man nicht mit dem Fuß dran hängen, man tritt nicht drauf...), da hat Siren in Oldenburg eine gute.
                              Drybags habe ich einige günstige, dann noch zwei Hüfttaschen, wobei ich das Smartphone immer noch in einen Noaks Bag packe, da mir mal eine wasserdichte Smartphonehülle für den Hals im Wasser sufgerissen ist - und das Gerät war mitsamt Speicher tot...

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