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    Anfängerübungsprogramm

    Liebe Paddelinggemeinde, Ihr habt bestimmt ein paar gute Anfängerübungen, die helfen das Board besser im Griff zu haben. Ich bin soweit, dass ich bei leichten Wellengang nicht baden gehen.
    Ich bin Mal gespannt auf Eure Tipps. Laufen übers Board kann nur meine Tochter (9). Sie prahlt dann immer damit "Gugg mal Papa, dass kannst Du nicht". Ich muß dann immer frustriert antworten: Nein, kann ich nicht. Bin gespannt.

    #2
    Wo soll man da anfangen?
    Wichtigste Regel: das Paddel so senkrecht wie möglich halten auf dem gesamten Zugweg, und dabei das Paddel gerade am Board vorbei bis kurz hinter die Füße ziehen, dahinter wäre der Paddelzug nur noch uneffektiv. Je senkrechter du eintauchst und je gerader das Paddel nach hinten geführt wird, umso mehr Paddelschläge kannst du pro Seite machen, bevor du wechseln musst - und umso schneller bzw. gleichmäßiger kannst du paddeln.
    Wenn du versuchst, auf dem Board vor- und zurück zu gehen, versuche das auf der Mittelachse: gehst du mit den Füßen links und rechts vom Board, kippelt jedes Board hin und her. In der Mitte kannst du dich mit etwas Übung schon bald bewegen, sei es, dass du die Füße Schritt für Schritt verschiebst, oder aber einen Fuß hinter bzw. vor den anderen setzt. Aber möglichst auf der Mittellinie!

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      #3
      Wie bei allem Neuem, das ich autodidaktisch lernen möchte, habe ich damals vor ein paar Jahren Videos im Netz gesucht und auch viele gute gefunden. Bewegte Bilder sind viel effizienter als irgendwelche Beschreibungen und auch auf die typischen Fehlerbilder wird meist hingewiesen.

      Ich finde es schwierig hier, ohne dein Level zu sehen und deinen Lerntyp zu kennen konkrete Tipps und Übungen zu geben. Wenn ich mit jemandem paddeln gehe, schaue ich, welches die grösste «Baustelle» ist und gebe diesbezüglich einen Input, denn es ist wichtig, immer nur auf eine einzige Sache zu fokussieren und alles andere erst mal sein lassen.

      Es gibt viele Stolperfallen. Bei einigen Leuten, die man so auf den Gewässern sieht, hapert es manchmal schon bei sehr Grundlegendem, wie Paddellänge einstellen, Fussposition auf dem Board oder wie man das Paddel in den Fingern hält. Oft sieht man zu gestreckte Knie, Position sollte eher wie auf einem Snowboard sein, sonst funktionieren Balance und Kraftübertragung schlecht. Was ich bei sicher >90% der Paddler beobachte ist, dass sie aus den Armen paddeln anstatt aus dem Rumpf bzw. ganzen Körper.

      Ich habe übrigens den Eindruck, dass beim SUP die Eigenwahrnehmung schlechter mit der Realität übereinstimmt als bei anderen Sportarten. Von daher finde ich direktes Feedback von Anderen (Kollege oder in einem Kurs, Privatstunde) sehr essentiell um rasch Fortschritte zu machen.

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        #4
        Eure Tipps sind schon mal sehr brauchbar. Ich bin in der Lernphase aus dem Rücken zu ziehen (ist auch beim Drachenboot wichtig) . Dazu muss man zwangsläufig in die Knie gehen. Vidschos habsch mir abgeguggt, aber das laufen in der Mitte war mir so nicht klar.

        Mal ne witzige Anfängerstory von mir:
        Am Wochenende war ich mit dem Board unterwegs. Hinzu schicken Rückenwind aber rückzu...
        Ich paddel tapfer lang hin, eine Windböe erwischt mich frontal, man Sonnenschutzhut will fliehen. Ich greife nach der Mütze, das Board dreht sich um 180 Grad und segelt mit mir zurück. Das sind halt so Fragen, wie geht man am besten mit Gegenwind um. Danke Euch Grüße Thomas

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          #5
          Bei Gegenwind den Sonnenhut einstecken, das Paddel kürzer einfahren (oder mit der oberen Hand nicht mehr am Knauf, sondern tiefer greifen), und dann soviel in die Hocke gehen, bis der Widerstand geringer wird. Gleichzeitig hochfrequentiger paddeln.
          Ich liebe es, wenn der Wind von vorne bläst, so dass man gebückt gegen choppy Wellen anpaddeln muss - schöner als jede Muckiebude...

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            #6
            Super Tipp. Wenn ich morgen evtl. wieder rausgehe werde ich das Paddeln in der Hocke antesten. Letzte Woche bei 40 Grad war Sonnenhut Pflicht.

            Ich hab von den 40 Gradtouren böse Brandblasen davongetragen. Ich hatte die Uhr um und genau um die Uhr herum ist das Handgelenk zur Riesenbrandblase geworden. Ich denke dort hat sich das Wasser gesammelt und ist zu Lupe geworden und hat die Haut verbrannt. Es war trotzdem ein Klasse Wochenende, da die Schmerzen erst später kamen.

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              #7
              Hi zusammen

              Danke für die vielen Tipps! Diese werden mir sicher auch noch einiges bringen

              Ich habe diesen Sommer mit dem SUP ausprobiert und ich habe angefangen, mein Gleichgewicht auch an Land besser zu trainieren. Zum Beispiel mache ich den Klassiker, dass ich beim Zähneputzen nur auf einem Bein stehe.

              Ausserdem mache ich verschiedene Yoga-Übungen, die mein Gleichgewicht stärken. Diese hole ich mir vor allem auf Youtube.

              Damit fällt es mir hoffentlich auch auf dem Wasser bald leichter

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                #8
                Woow super Inputs, vielen Dank! Ich bin froh, dem Forum beigetreten zu sein, da kann ich einiges lernen. Stehe noch ganz am Anfang meiner SUP Karierre.

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