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    #16
    Zitat von LordSurfer Beitrag anzeigen
    Die entscheidende Frage ist an sich, wenn wir uns einig sind, dass der Twist was mit dem Anströmwinkel des scheinbaren WIndes zu tun hat, wie es sich mit dem scheinbaren Wind denn nun verhält.

    Meine These, dass der Winkelunterschied größer ist bei weniger Wind denn bei mehr kennt Ihr ja.
    Andererseits ist bei mehr Wind der Druckunterschied zwischen Lee und Luv, welcher uns schließlich den Vortrieb bringt, größer als bei wenig Wind. Der Twist soll für den Druckausgleich im Top sorgen, muß also bei mehr Wind stärker ausfallen und sich bei leichtem Wind verringern.
    Der Anströmwinkel spielt meines Erachtens nach dafür eine äußerst untergeordnete Rolle, zumindest solange, bis es zum Strömungsabriß bei zu großem Winkel kommt.
    grüße, Stephan

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      #17
      Zitat von Brigge Beitrag anzeigen
      Andererseits ist bei mehr Wind der Druckunterschied zwischen Lee und Luv, welcher uns schließlich den Vortrieb bringt...
      Moin,
      das hab ich schonmal irgendwo gelesen. Wie soll das funktionieren?

      In der Wiki steht was ähnliches. Angeblich soll ein Sog effekt entstehen, der uns nach vorn Zieht. Das ist M.E. falsch.
      Zuletzt geändert von blinki-bill; 26.02.2009, 08:45.
      check: www.surfshop-muenster.de

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        #18
        Zitat von blinki-bill Beitrag anzeigen
        In der Wiki steht was ähnliches. Angeblich soll ein Sog effekt entstehen, der uns nach vorn Zieht. Das ist M.E. falsch.
        Hier irrt der Laie .. und der Fachmann wundert sich:

        Da der Wind am Mast gleichstark ist, und der Wind auf der Leeseite des Segels einen längeren Weg hat als auf der Luvseite entsteht auf der Leeseite ein Unterdruck, der ca. 70% des Vortriebs ausmacht. Das gleiche ist an der Finne und an einer Tragfläche :-)

        Schau mal hier: http://de.wikipedia.org/w/index.php?...20080106140021

        Deswegen wäre ein Vollprofil effektiver, aber nicht zu handeln. Ein 5.0er Fivestar hatte den Vortrieb eines 6,5ers Herkömmlicher Bauart.

        Jens
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          #19
          Dieser schöne Vergleich mit einem Flugzeugflügel hinkt, denn ein Segel ist kein Körper und hat an Vorder- und Rückseite keine verschiedenlange Wegstrecken wie ein Flügel...somit also auch kein Auftrieb/Vortrieb

          Gut erklärt steht es hier -> http://www.cxon.de/topics/topic1.html

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            #20
            Soviel zum Thema Fachmann
            check: www.surfshop-muenster.de

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              #21
              Zitat von curve360 Beitrag anzeigen
              Dieser schöne Vergleich mit einem Flugzeugflügel hinkt, denn ein Segel ist kein Körper und hat an Vorder- und Rückseite keine verschiedenlange Wegstrecken wie ein Flügel...somit also auch kein Auftrieb/Vortrieb

              Gut erklärt steht es hier -> http://www.cxon.de/topics/topic1.html
              Morgen Werner,
              So ganz hinkt der Vergleich nicht.
              Racesegel haben die größeren Masttaschen nicht umsonst. Gab ja auch genug Versuche mit vollprofilierten Speedsegeln.
              Deswegen sagte ich schon am Anfang, das mit der Definition wird problematisch. Wahrscheinlich spielen beide Theorien eine Rolle.
              Gleiches gilt bei Finnen.
              gruss bernie
              Es grüßt der Bernie

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                #22
                Wennich es richtig lese, hinkt der Vergleich garnicht!

                Dass ein Segel so funktioniert hat also nichts mit unterschiedlichen Luftgeschwindigkeiten auf der windzugewandten (Luv) bzw. weggewandten (Lee) Seite zu tun - so wie etwa beim Flugzeugflügel. In Luv entsteht entsteht Staudruck, in Lee ein Unterdruck. Die Natur neigt dazu, unterschiedliche Energiepotentiale auszugleichen. Resultat ist eine schräg nach vorne gerichtete Kraft am Segel.
                Denn der im Lee entstehende Unterdruck wird eben genau durch das bewirkt, was im Absatz zuvor negiert wird :-)

                Entscheidend ist der Unterdruck der Leeseite. Sonst wäre das RAF-Prizip unwichtig. Denn nur die optimale Strömung der Leeseite erwirklt den optimalen Unterdruck.

                Und ohne Unterdruck kein Bemühen um den Ausgleich.

                Soviel vom Fachmann
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                  #23
                  Zitat von LordSurfer Beitrag anzeigen
                  Wennich es richtig lese, hinkt der Vergleich garnicht!

                  Und ohne Unterdruck kein Bemühen um den Ausgleich.

                  Soviel vom Fachmann
                  Ich bezog mich auf die angeblich unterschiedlichen Wegstrecken und nicht auf den Unterdruck auf der Leeseite...
                  \/
                  Zitat von LordSurfer Beitrag anzeigen
                  Da der Wind am Mast gleichstark ist, und der Wind auf der Leeseite des Segels einen längeren Weg hat als auf der Luvseite entsteht auf der Leeseite ein Unterdruck, der ca. 70% des Vortriebs ausmacht. Das gleiche ist an der Finne und an einer Tragfläche :-)

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                    #24
                    Zitat von Bernie B Beitrag anzeigen
                    So ganz hinkt der Vergleich nicht.
                    Racesegel haben die größeren Masttaschen nicht umsonst.

                    Gleiches gilt bei Finnen.
                    Naja, die großen Masttaschen doch wohl hauptsächlich deswegen, damit das Cambergedöns komplett im Segel, strömungstechnisch neutral, verschwindet. Die Strecken sind auf beiden Seiten gleich. Ebenso bei den symetrischen Finnen. Den meisten Auftrieb bekommt die Finne über ihre Fläche und Flex.

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                      #25
                      Zitat von curve360 Beitrag anzeigen
                      Naja, die großen Masttaschen doch wohl hauptsächlich deswegen, damit das Cambergedöns komplett im Segel, strömungstechnisch neutral, verschwindet. Die Strecken sind auf beiden Seiten gleich. Ebenso bei den symetrischen Finnen. Den meisten Auftrieb bekommt die Finne über ihre Fläche und Flex.
                      Zu den Masttaschen:
                      Warum haben die Racesegel denn so große Masttaschen?
                      Bei Freeridesegeln mit Cambern ist die lange nicht so groß
                      Und die Masttasche sieht bei Racesegeln angeströmt auf der Luvseite anders aus als auf der Leeseite. Auf der Leeseite ist sie stark gewölbt, auf der Luvseite nur ganz leicht gewölbt.Da die Masttasche nicht fest am Mast verbunden ist, sorgen die Camber für ein Tragflächenprofil.

                      Zu den Finnen:
                      Erstmal reden wir von Vortrieb, nicht vom Auftrieb.
                      Das mit dem symetrischen Finnen stimmte nur, wenn die Anströmung direkt von vorne käme. Da sie aber schräg seitlich angeströmt wird, braucht das Wasser an der angeströmten Seite einen kürzeren Weg(Luvseite) als auf der anderen Seite(Leeseite) Es entsteht also auch Über und Unterdruck. Deshalb werden auch keine asymetrischen Finnen gebraucht(die würden aber den Effekt verstärken).
                      Das gilt auch für Segel ohne Camber, da diese auch nicht direkt von vorne angeströmt werden.
                      gruss bernie

                      P.S. Deswegen hat ein RDM Mast auch aerodynamisch nicht den vollen Vorteil vom kleineren Durchmesser gegenüber einem SDM.
                      Es grüßt der Bernie

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                        #26
                        Zitat von Bernie B Beitrag anzeigen
                        Auf der Leeseite ist sie stark gewölbt, auf der Luvseite nur ganz leicht gewölbt. Da die Masttasche nicht fest am Mast verbunden ist, sorgen die Camber für ein Tragflächenprofil.
                        Jetzt übertreibst du aber!
                        Dass es marginale Unterschiede gibt zwischen Luv- und Leeseite bei Racesegeln ist unbestritten, bringt aber nur einen sehr geringen "Vortriebseffekt". Von einer Tragfläche würde ich da nicht sprechen.

                        Wie auch immer, es geht hier ja eigentlich um den Twist und nicht um Finnen und Rdm und Sdm Masten.

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                          #27
                          Zitat von LordSurfer Beitrag anzeigen
                          Soviel vom Fachmann
                          Jo Fachmann, dann erklär mir als Laien doch mal wo du deine oben erwähnten 70% Vortrieb aus dem Unterdruck herholen möchtest. Lt. Bernie funzt das nur bei Cambersegeln. Demnach müssten die also 70% mehr Vortrieb haben oder was?
                          check: www.surfshop-muenster.de

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                            #28
                            Moin,
                            ein Tragflächeneffekt beim Flügel kommt doch durch die unterschiedliche Wegstrecken zustande.
                            Die deutlichen Unterschiede dürften beim Segel, egal ob Camber oder nicht, nicht vorhanden sein. Oder wie sollte sonst ein Segel auf Steuer- und Backboardseite funktionieren?
                            Gruß

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                              #29
                              Zitat von curve360 Beitrag anzeigen
                              Jetzt übertreibst du aber!
                              Dass es marginale Unterschiede gibt zwischen Luv- und Leeseite bei Racesegeln ist unbestritten, bringt aber nur einen sehr geringen "Vortriebseffekt". Von einer Tragfläche würde ich da nicht sprechen.

                              Wie auch immer, es geht hier ja eigentlich um den Twist und nicht um Finnen und Rdm und Sdm Masten.
                              Meinst Du?
                              Mit den marginalen Unterschieden siehst Du so, ob das die Segeldesigner so sehen ist ein anderes Thema
                              Warum sonst wohl nehmen Die die Topperformance brauchen all die negativen Eigenschaften die das mit sich bringt, auf sich?
                              Übrigens müssen Racesegel deshalb auch mehr twisten, denn im unteren Bereich baut sich ein starres Profil auf(durch Camber, Masttasche und Carbonlatten), und um dieses beherrschbar zu machen, brauche ich deutlich mehr Twist. Denn unser Mast ist im Gegensatz zum Segelboot nicht fest verankert. Da muß der Surfer dafür hinhalten. Als Beispiel mal wie es beim Segeln anders ist:
                              Schau Dir mal die Hydroptere an, warum wohl hat die so lange Ausleger?
                              Denn die ist nur für Geschwindigkeit ausgelegt.
                              Ich bin aber immer noch beim Thema Twist(denn Finnen und Segel flexen nicht nur, sie twisten auch)

                              @Blinki:
                              Ich hab nicht gesagt, das funktioniert nur durch Cambersegel, sondern Cambersegel verstärken diesen Effekt.
                              Zuletzt geändert von Bernie B; 26.02.2009, 13:10.
                              Es grüßt der Bernie

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                                #30
                                Zitat von Bernie B Beitrag anzeigen
                                Meinst Du?
                                Mit den marginalen Unterschieden siehst Du so, ob das die Segeldesigner so sehen ist ein anderes Thema
                                Warum sonst wohl nehmen Die die Topperformance brauchen all die negativen Eigenschaften die das mit sich bringt, auf sich?
                                Bernie, warum meinst du wohl, werden Camber in Segel verbaut und warum werden die in eine Masttasche verpackt? Glaubst du wirklich einzig und allein um ein Tragflächenprofil zu erhalten, das mehr Vortrieb liefert?

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