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    #61
    Surfer + Kiter gemeinsam ergibt oft ein schönes Bild... wenn es denn klappt...
    es darf halt nur niemand sein Board, Segel oder Kite verlieren udn es evtl. in eine Badezone treiben lassen... das ist äußerst negativ für alle Wassersportfreunde... und könnte böse Konsequenzen bzgl. des Spots haben

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      #62
      Nun: Wir sollten nicht unbedingt jetzt die Kiter dafür verantwortlich machen ... ich denke, die machen Fehler... aber Surfer esben auch. Und manche sich ja auch schon zur Sprache gekommen.

      Die Frage ist doch, wie kann man Sperrungen von Spot verhindern?

      Und da greifen die eigentlichen Themen, die man früher mal als "gute Manieren" bezeichnet hat:
      Sich so zu benehmen, dass man andere nicht stört!
      Das heisst z.B. den Platz sauber zu verlassen (auch wenn er vorher vielleicht schon nicht so sauber war!),
      nicht zuparken (was auch meint, dass man mit grossen WoMos und Wohnwagen nicht überall hinfährt, keine Wagenburgen bildet, so parkt, dass für andere genug Platz bleibt),
      Regeln akzeptieren, auch wenn sie nicht auf den ersten Blick einsichtig sind, oder gar meine "Freiheit" einschänkt... und wenn es ein Surf- oder Kiteverbot gibt nicht einfach ignorieren sondern vielleicht mal nachfragen.
      Kurzum, unsere Freiheit als Surfer endet dort, wo die Freiheit der anderen anfängt!

      Zusammenarbeit mit Behörden suchen
      Da waren Surfvereine doch was tolles, den damit hatten die Behörden einen Ansprechpartner und die Surfer ein Sprachrohr. Wenn es das nicht gibt, kann man sich immer noch selber organisieren. Aber auch die Presse kann hier eine Rolle übernehmen. Wenn an einem Beamten erklärt, dass eine Einfahrthöhe von 1,80 nicht nur MoMos abhält, sondern auch Berlingos und PKW mit Material auf dem Dach, kann man vielleicht ja ein offenes Ohr finden. Wie schon oben geschrieben: Wir Surfer haben ein Problem, weil wir nicht organisiert sind...

      Man kann einer Gemeinde aber auch schlecht erklären, dass sie einen Surfparkplatz einrichten sollen, wenn dann nur Surfer drauf stehen wenn Wind ist und ansonsten ist es dort leer!

      Wie gesagt: Es auf die Kiter zu verküzen ist zu billig. Wenn ich mir ansehe, wie sich auch teilweise Windsurfer benehmen, würde ich auch sagen,dass ich mit so einem Pack nichts zu tun haben will!
      Aber ich bin eben Teil dieses Packs, das schafft einen anderen Standpunkt!

      Jens
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        #63
        Lobby schaffen

        An dem, was Jens geschrieben hat, ist schon eine Menge dran. Ich denke auch, es macht keinen Sinn, die Schuld auf die Kiter zu schieben.
        Vielmehr sind zwei Dinge meiner Meinung nach wichtig: 1. Man muss sich in die Lage der anderen versetzen. Ich hole da noch mal das Beispiel vom Vandet Sø bei Klitmøller raus. Dort hatte sich der Bauer, zu dessen Grund der Parkplatz gehört, bereit erklärt, dass der von Surfern und Kiter genutzt werden durfte. Das war eine good will Aktion, von der er keinerlei Nutzen hatte. Nun musste er leider am Ende mit ansehen, dass nicht nur der Platz verwüstet und vermüllt wurde, sondern auch noch irgendwelche Vollidioten mit ihren Autos durch seine angrenzenden Felder geheizt sind. Ich glaube, ich muss nicht erklären, dass die Motivation des Bauern nicht besonders hoch war, den Platz weiter der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Und dabei ist es auch völlig nebensächlich, ob Surfer, Kiter oder die wild gewordene Dorfjugend für die Schäden verantwortlich waren.
        Der zweite Punkt ist, dass wir Surfer und auch Kiter keine Lobby haben. Meist tauchen wir nur in der lokalen Presse auf, wenn irgendwo was schief gelaufen ist. Und woher sollen die Gemeinderäte denn wissen, dass wir besser als unser Ruf sind. Also heißt es, eine Lobby zu schaffen. Das könnte man zum Beispiel, wenn sich Leute, die häufig an den Spots sind oder Locals zusammen tun und etwa eine Müllsammelaktion starten. Nicht im Stillen, sondern die örtlichen Pressevertreter informieren, oder wenn die nicht selber motiviert sind zu kommen, selber Fotos von der Aktion machen, einen Pressetext schreiben und an die zuständige Redaktion schicken. Ich weiß aus eigener Erfahrung in einem anderen Themenfeld, dass vor allem die Lokalredaktionen äußerste dankbar für solche Meldungen sind und sie in den meisten Fällen veröffentlichen. Wenn man sich öfters etwas einfallen lässt, das uns Surfer in einem positiven Licht zeigt, und die Redaktionen mit Pressemitteilungen beliefert, kann eine vorher negative Grundstimmung ganz schnell auch mal kippen. Und so werden dann auch die Gemeinden auf unsere Probleme aufmerksam. Das Problem ist aber meist, dass man Leute zusammen bekommt, die sich in ihrer Freizeit diesem Thema widmen und so etwas kontinuierlich durchziehen. Natürlich können Vereine so etwas am besten, aber die haben ihre Hausaufgaben an ihren Heimatrevieren meist schon vor vielen Jahren gemacht. Da haben es die unorganisierten Surfer, die meist nicht einmal Bürger der Spot-Gemeinden und damit auch keine Wähler sind, viel schwerer.
        Ich denke, wir als surf Magazin können vielleicht auch in dem einen oder anderen Fall helfen, aber wir sind natürlich als überregionales Magazin nie so dicht dran. Aber Facebook, Foren etc. kann man natürlich auch nutzen, um Interessengemeinschaften zu gründen, die dann auch in der realen Welt etwas bewegen können.
        Das waren jetzt mal ein paar Denkansätze von meiner Seite. Vielleicht habt ihr auch noch Ideen, in welcher Form wir als Magazin oder mit diesem Forum helfen können.
        Aber für einen selber sollte man auf jeden Fall den Grundsatz beherzigen: Zerstöre nicht das, was du eigentlich genießen möchtest (frei nach einem australischen Umweltaktivisten).
        Kreativen Abend noch
        Andreas
        Surf

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          #64
          jupp... die Lobby fehlt!

          @Andreas...
          überregional könnte man doch evtl. eine Aktion bzgl. der Höhenbegrenzung starten - oder?
          dies ist ja auch keine einzelne Region beschränkt, sondern betrifft alle Spots mit Schranke...
          wie Jens schon sagte... auch normale PKWs mit dachgepäck komemn nicht mehr durch...und außerdem gehört in vielen Familien der gute alte Transit oder eben ein Bulli inzwischen auch schon zum Familienauto und ist nicht unebdingt nur dort vorhanden, wo gesurft wird... insofern betrifft es ansich alle Leute, die mit so einem Auto parken möchten...
          nicht vergessenw erden darf der "normale" Urlauber, der auch häufig einen Dachträger mit sich führt...sei es für Fahrräder oder eben ein dachkoffer für das liebe Strandspielzeug der Kleinen :-) ...
          vielelicht könnte man sich auch überregional dafür einsetzen, dass an größeren Parkplätzen..und dazu gehören auch die Spotparkplätze..dass man dort etwas größere Mülleimer zur Verfügung stellt, denn dies verhidnert, dass ein Mülleimer überquillt und unansehnlich aussieht, denn leider nehmen nicht viele ihren eigenen Müll wieder mit...
          überregional könnte man sich auch für die Parkzeit ensetzen, dass Parken mindestens so lange möglich ist, solange es hell ist...

          vielelicht könnte man auch ein einheitliches Schreiben verfassen, die die Surfer + Kiter vor Ort unterschreiben können udn dann an die jeweilige gemeinde schicken könnten..aber eben etwas Einheitliches....

          nur kleine Ideen...
          aber ich denke auch,d ass es wichtig ist, dass man sich zusammenschließt und sich halt "vernünftig" verhält.. Surfer ebenso wie Kiter oder sonstige leute, die sich am und im wasser herumtreiben...

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            #65
            Zitat von surfAndreas Beitrag anzeigen
            .....Und woher sollen die Gemeinderäte denn wissen, dass wir besser als unser Ruf sind.....
            Provokant gefragt: Sind wir das! Oder meinen wir das nur zu sein.

            Ok, wir schmeißen kein Öl ins Wasser, wir brauchen nur den Wind..... aber dann jagen wir mit den Quads oder Enduros durchs Gelände, verbrennen das letzte Holz und müllen die Strände zu!!!

            Übertrieben dargestellt!


            Klar, aber es gibt immer ein Spektrum zwischen A und Z. Aber der sogenannte und viel zitierte "Surfspirit" ist nur noch eine Legende aus längst vergangenen Zeiten. So leid es mir tut.

            Aber der Lord hat eine Perspektive aufgezeigt und ich denke wir sollten uns alle so verhalten! Dann haben wir eine Lücke .........

            Viele Grüße vom hoffungsvollen
            Lurchen
            Zuletzt geändert von Lurchi; 02.07.2010, 21:15.

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              #66
              Erst mal sollte man sich fragen welche Spots werden geschlossen und warum werden sie geschlossen?
              Sicher gibt es Surfer und Kiter die den letztendlichen Ausschlag geben mit ihren Verhalten, doch was viel mehr unangenehm auffällt bei Gemeinden und Naturschutzverbänden ist das völlige überfüllt sein der kostenlosen Spots.
              Spots die mit Campingplätzen verbunden sind und wo es kostet werden lange nicht so frequentiert.
              Dieser angebliche und gern beschworene Freiheitsdrang(für mich ist das Geiz ist Geil Mentalität)sorgt für Probleme.
              Hinzu kommen noch die Womos der normalen Menschen; denn oft suchen wir uns ja Spots aus die auch Landschaftlich schön sind, also auch reizvoll für diese freiheitsuchende Klientel.
              In Orth auf Fehmarn hat die Gemeinde vorbildlich einen Stellplatz geschaffen, doch unterhält man sich mal mit dem Kassierer kommt folgendes:
              Die meiste Entrüstung kommt von den Womofahrern wegen der Parkgebühr!
              Und die sind es auch die laufend abends fast nur mit Gewalt zu vertreiben sind und einen riesen Aufstand machen den Tagesparkplatz dann zu räumen.

              Michael, den Surfspirit erlebe ich immer noch an verschiedensten Spots, doch die scheren sich nicht um Parkgebühren sondern nutzen CP.
              Problem ist der Zeitgeist unserer Gesellschaft:
              Möglichst alles, möglichst billig, am besten umsonst!

              P.S. und wehe eine Gemeinde erhebt eine Gebühr für das Nutzen des Sees;
              konnte man gerade hier in einen anderen Thread nachlesen wie das Verhalten ist(und ich möchte nicht wissen Wieviele im Stillen auch so denken).

              Tja Andreas, wer muß umdenken und sein Image verbessern?
              Es grüßt der Bernie

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                #67
                Zitat von Bernie B Beitrag anzeigen
                ....In Orth auf Fehmarn hat die Gemeinde vorbildlich einen Stellplatz geschaffen, doch unterhält man sich mal mit dem Kassierer kommt folgendes:
                Die meiste Entrüstung kommt von den Womofahrern wegen der Parkgebühr!
                Und die sind es auch die laufend abends fast nur mit Gewalt zu vertreiben sind und einen riesen Aufstand machen den Tagesparkplatz dann zu räumen.
                ....

                P.S. und wehe eine Gemeinde erhebt eine Gebühr für das Nutzen des Sees;
                konnte man gerade hier in einen anderen Thread nachlesen wie das Verhalten ist(und ich möchte nicht wissen Wieviele im Stillen auch so denken).

                ...
                So war es am Brouwersdam bei der Einführung esben auch. Aber die Gemeinden (das Gebiet gehört zu zwei gemeinden, die es gemeinsam pflegen) machen sich da keinen Kopf.

                Wer einen Wagen mit kaltem Motor da stehen hat (der Wächter ein netter Mensch, prüft das wirklich) ohne Ticket oder Aufkleber, bekommt eine Knolle, die fast doppelt so hoch ist wie die Jahresgebühr. Die Jahresgebühr ist moderat: 35 €uro!
                Wer nach Einbruch der Nacht noch dasteht bekommt von der Polizei eine Knolle.... da hilft kein Jammern oder Zetern.

                Auf der anderen Seite sieht jeder, dass das Geld nicht im Säckel verschwindet, sondern der Rasen gepflegt wird, Müll entsorgt, Toiletten und Dusche täglich gereinigt werden und wenn nötig repariert wird.

                Heute, nach ca. 20 Jahren hat sich jeder dran gewöhnt. Und es funktioniert einfach!

                Auf der Seeseite ist alles frei weil eben niederländisches Recht. Da aber gibt es eben eine Kitezone an die sich die Kiter aber nicht halten

                Das Ergebnis ist, dass die Niederländer den Surfern ein gutes Angebot gemacht hat und sie damit dazu gebracht hat, dass 80% das "bezahlte Stehen" angenommen hat! Ich fahre auch nur an die See, wenn es sich da lohnt.

                Freiheitsdrang vs. Geiz? Hmm, manchmal schwer zu sagen. Aber ich denke, es ist oft beides, wenn bei jedem auch unterschiedlich ausgeprägt. Mit meinem Bus brauche ich aber, wenn ich niemanden mit Unrat und Toilette ärgern will, einen Campingplatz. Wenn ich da geizig wäre, würde es auf Dauer meinen SPot kaputmachen... und das wäre nicht nur egoistisch sondern auch ziemlich dämlich!!! Bei uns Surfern trifft es nicht die Ärmsten der Nation! Da ist es nicht zuviel verlangt für einen reinen Übernachtungsplatz auch mal 10 - 30 Euros auszugeben.

                Jens
                Zuletzt geändert von LordSurfer; 03.07.2010, 08:38.
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                  #68
                  Zitat von Bernie B Beitrag anzeigen
                  "..."In Orth auf Fehmarn hat die Gemeinde vorbildlich einen Stellplatz geschaffen, doch unterhält man sich mal mit dem Kassierer kommt folgendes:
                  Die meiste Entrüstung kommt von den Womofahrern wegen der Parkgebühr!
                  Und die sind es auch die laufend abends fast nur mit Gewalt zu vertreiben sind und einen riesen Aufstand machen den Tagesparkplatz dann zu räumen.

                  P.S. und wehe eine Gemeinde erhebt eine Gebühr für das Nutzen des Sees;
                  konnte man gerade hier in einen anderen Thread nachlesen wie das Verhalten ist(und ich möchte nicht wissen Wieviele im Stillen auch so denken).

                  Tja Andreas, wer muß umdenken und sein Image verbessern?
                  Also, Bernie, genau diese Verallgemeinerungen, die man aber auch sonst in der Gesellschaft immer wieder findet, sind es, die mich so stören und die einfach nicht objektiv genug sind. Sind es wirklich die Wohnmobilfahrer (Diese Aussage implementiert: ALLE) oder vielleicht nur 5%? Oder 7%? Dann sähe die Sachlage schon ganz anders aus.

                  Für mich unverständlich, dass viele hier offensichtlich ein Problem mit Wohnmobilen zu haben scheinen. Okay, vielleicht nicht viele, aber bei einigen frage ich mich tatsächlich, wo das herkommt. Es gibt doch im Grunde keine bessere Möglichkeit an den Spot zu kommen bzw. dort dann zu surfen (ich meine noch nicht mal das Übernachten):

                  Material immer dabei, je nach Womo wirklich VIIEL Platz.

                  Dusche / Nasszelle für tropfendes Neo- oder Sonstwas-Zeug.

                  Heizung, Umziehen im Winter/Herbst/Frühjahr ist ein Traum.

                  Kaffee muß raus? Kein Thema, rasch in die Nasszelle, Geschäfte machen.

                  Mit drei, vier Mann kurze Pause, Suppe kochen, herrlich!

                  Oder Tee / Kaffee...

                  Wenn man den ganzen Tag am Spot ist, legt man sich für ´ne Siesta kurz
                  mal hin.

                  Liste ließe sich noch weiter fortführen, aber außer Kosten und Höhenbeschränkungen fallen mir keine Nachteile dazu ein.

                  Grietz,
                  Tom
                  ...so dumm wie ich es brauche könnt ihr mir gar nicht kommen.

                  Kommentar


                    #69
                    WoMo Fahrer fallen besonders auf, weil

                    WoMo Fahrer fallen besonders auf, weil sie oft länger am Spot stehen und am liebsten vor Ort übernachten wollen, wenn sie schon ein so teures WoMo gekauft haben. Ausserdem sind so grosse uns hohe Fahrzeuge eher auffällig für Kontrollorgane.

                    Da reicht es dann halt (mental) nicht mehr für Campingplatz- oder Parkgebühr.

                    Folgende Punkte fallen mir - leider bei vielen - Surfern und Kitern auf, die zu Recht zu Ärger führen:

                    1. Parken wo es nur geht, am liebsten an der Wasserkante

                    2. Massive verbale und auch körperliche Angriffe gegen kritische Äusserungen von Badegästen oder Kontroleuren
                    ==> selbst mehrmals erlebt / erleidet am Darss und in DK

                    3. Hundeauslauf - ganztägig und ohne Aufsicht, da Besitzer Surfen/Kiten ist

                    4. Entsorgung von Fäkalien auf Wiesen und im Schilf

                    5. Übermässiger Platzverbrauch am Strand für Segel und Kites


                    Wenn von diesen Punkten mehrere an einen Spot über längere Zeit - in der Regel nur durch eine Minderheit - zusammen kommen ist Ärger vorprogrammiert.

                    Daher kann ich gut verstehen, dass es eigentlich nur noch die Surfer selbst sind, die glauben, ein cooles Image zu haben!!!!

                    Für die Gemeinden und andere Nutzer der Strand nahen Flächen sind Surfer und besonders Kiter ein zunehmendes Ärgerniss, wegen des Fehlverhaltens einiger.

                    Aber wenn fast jedes WE ein paar andere sind an einem Spot falsch verhalten, entsteht schnell ein verallgemeinertes Bild bei den lokalen Stellen.


                    Ich denke, dass Surfer und Kiter sich von dem vollständigen coolen freiheitsliebenden Image ein Stück weit verabschieden müssen und sich da an Regeln halten wo viele Leute sich den Strand und das Wasser teilen müssen.

                    Damit das Platz in den Köpfen findet, ist die SURF ein wichtiges Medium, das zu verbreiten.
                    Vielleicht für so ein Thema mal auf den einen oder anderen Testbericht verzichten !!!

                    Gruss
                    Gerhart

                    Kommentar


                      #70
                      Zitat von Antilärm Beitrag anzeigen
                      ....
                      Für mich unverständlich, dass viele hier offensichtlich ein Problem mit Wohnmobilen zu haben scheinen. Okay, vielleicht nicht viele, aber bei einigen frage ich mich tatsächlich, wo das herkommt. Es gibt doch im Grunde keine bessere Möglichkeit an den Spot zu kommen bzw. dort dann zu surfen (ich meine noch nicht mal das Übernachten):
                      ...
                      Nun Tom, deine Frage, woher das kommt, lässt sich einfach beantworten... ohne jeglichen Neid!

                      Weissware braucht viel Platz.. alleine schon, weil ein Fair z.B. fast doppelt so lang ist wie ein Bus/Van. Deren Grösse bewegt sich auf PKW Grösse. Das heisst also per se, dass sie mindestenes 2, meist aber 3 oder 4 Parkplätze in Beschlage nehmen, weil sie statt längs auch noch quer stehen. Dann "nehmen sich deren Eigentümer auch noch "Campingplatz" direkt vor der Türe.. für Stühe, Tische, Liegen etc.

                      An einem Platz, wo sonst also 5 - 6 Bus- und PKW Fahrer stehen, habe ich also mehr als einmal erlebt, das eine Weissware stand... und niemand mehr Platz hatte oder dran vorbei kam.

                      Aber das reicht ja noch nicht: Weil das Aufladen bei Wind ja so umständlich ist, vor allem bei mehr als 2 Boards, kommen immer mehr Weisswarefahre auf die Idee, sich einen Hänger fürs Material zu beschaffen. Nun ist es doch schön, wenn der auch direkt am Wasser steht. Natürlich, man will ihn ja auch nicht abhängen: QUER! wieder 2 Plätze Weg. Andere können dann sehen wie sie mit ihren Stuff da durchkommen.

                      Wenn ein Spot leer ist, alles kein Problem. Aber wenn es voll ist, solte man nicht derart okkupieren. Als besonderes Bonbon kommen dann 2 oder 3 derart ausgestatten Schlachtschiffe zusammen, stellen sich alle quer dicht an Dicht und niemand kommt mehr durch!

                      Ich finde so ein Verhalten gedankenlos und egoistisch. Um wenn ich es an meinem Homespot recht verfolge ist es die Mehrheit der Weissware die sich so verhält! Ich denke so min 60 - 75%.. also nicht alle.

                      Ist Deine Frage nach der Ablehnung den Hymern und Flairs dieser Welt unter Surfern damit beantwortet? EIn Parkplatz sieht dann schnell aus wie ein Campingplatz.. und Leute die Parken wollen finden keinen Platz mehr...

                      Jens
                      Zuletzt geändert von LordSurfer; 03.07.2010, 11:01.
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                        #71
                        Hoi,
                        da haben wir sie, die Sau die durchs Dorf getrieben wird: Die WoMo fahrer

                        M.E. sinds nicht die WoMo fahrer. Es liegt schlicht und einfach am Wind. Ist Wind sind wir da. Und zwar in Rudeln. Ist Flaute ist nix los. Kein Mensch am Start. Außer der Lord und... wir Dauercamper. Bei uns gibts auch einen lokalen Surfclub, der sich für den Spot einsetzt.
                        Aber wer ist denn sonst noch in einem Verein, der den Kontakt mit den Tourismusverbänden vor Ort hält? Wer nimmt Teil an Infoveranstaltungen, oder ggfls. öffentlichen Ratssitzungen, die sich evtl. mit Themen wie Parkplätze am Wasser und deren Schließung o.ä. befassen?
                        Richtig: Keiner. Ist ja auch kein Wind.

                        BTW:
                        Ich kenn 'ne Menge Bulli Fahrer, die auch einen Anhänger haben für ihr Material.
                        check: www.surfshop-muenster.de

                        Kommentar


                          #72
                          Zitat von Antilärm Beitrag anzeigen
                          Also, Bernie, genau diese Verallgemeinerungen, die man aber auch sonst in der Gesellschaft immer wieder findet, sind es, die mich so stören und die einfach nicht objektiv genug sind. Sind es wirklich die Wohnmobilfahrer (Diese Aussage implementiert: ALLE) oder vielleicht nur 5%? Oder 7%? Dann sähe die Sachlage schon ganz anders aus.


                          Grietz,
                          Tom
                          Rede ich von allen Womofahrern?
                          Nein!
                          Ich rede von Denen die den falsch interpretierten Freiheitsdrang haben und sich überall niederlassen wo es nicht erwünscht ist.
                          Und da das nicht wie vor 30 Jahren eine kleine Minderheit ist sondern Massen unterwegs sind fallen sie dadurch unangenehm auf.
                          Übrigens zähle ich auch Bullis dazu die zwecks wilden Campens unterwegs sind.
                          Und Blinki ich muß da widersprechen, denn auf Fehmarn sind Höhenbegrenzungen nur dazu da(wie auch nun am Stein)um wildes Campen zu unterbinden.
                          Das es damit auch eine Prozentzahl trifft von sich korrekt verhaltenen Womo und Bullifahrern trifft ist bedauernswert, doch wie Du schon öfters angesprochen hast fehlt den Gemeinden das Personal um schwarze Schafe auszusortieren.
                          Holland ist da schon gefühlte 20 Jahre weiter, und da wird wie Jens schon berichtete rigoros durchgegriffen.
                          Selbst in Dänemark wird das schon gemacht.
                          Die Aufgabe der Surfer in Deutschland ist es den Behörden klar zu machen das solche Modelle funktionieren und man nicht jeden surfenden Womofahrer gleich diskreditieren muß.

                          Und Tom nicht falsch verstehen, ich(!) hab nichts gegen Womos und Bullis, sondern zeige hier lediglich auf wie Ihr wahrgenommen werdet bei Behörden.
                          Und die Argumente von Gerhart und Jens tragen ihr übriges hinzu das es Argumente der Gegner gibt Womos von öffentlichen Parkraum zu vertreiben.

                          Mit PKW habe ich noch nirgends Probleme gehabt als Surfer, und die Parkplätze am Stein sind weiterhin kostenlos.

                          P.S. Und ihr seit da nicht alleine mit Verein der sich für Belange der Surfer und Kiter einsetzt am Dümmer; und nur das ist der Grund warum ich beigetreten bin im Verein am Stein.
                          Ich bin nun wirklich kein Vereinsmeierer, und auch die Mitglieder dort nicht.
                          Es grüßt der Bernie

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                            #73
                            Zitat von blinki-bill Beitrag anzeigen
                            Hoi,
                            da haben wir sie, die Sau die durchs Dorf getrieben wird: Die WoMo fahrer ;-)

                            ...Ist Flaute ist nix los. Kein Mensch am Start. Außer der Lord ;-) und... wir Dauercamper....
                            Nein ... ich will nicht die WoMos als Sau durchs Dorf treiben ... ich habe nur geschildert, wieso es auch die Sicht gibt, Weissware nicht zu mögen

                            Stimmt: Ich werde jetzt einfach 2 Wochen nach NL fahren .. kein Wind, also habe ich grade meinen ollen Magnum aufgeladen
                            Also Flaute und der Lord sitzt am Strand!

                            Es sind viele Faktoren .. aber unter anderem waren es schon die Kiter, die WoMo Fahrer etc. Auch die FlashMobs der Surfer wenn denn mal Wind ist!

                            WoMos gehen eben nicht an jedem Spot, darüber muss man sich im Klaren sein... Kiten auch nicht und auch surfen nicht. Was aber dann ein Problem wird, dass WOMo-Fahrer surfen gehen Manche mögen die Teile für praktisch halten, andere die Gespanne mit Wohnwagen... aber eben nur an Spots, die das erlauben. Die kenne ich, ausser dem Brouwersdam nicht viele. Wenn man wirklich unabhäniger sein möchte, darf das Fahrzeug eben NICHT größer sein als ein PKW.

                            Wir reden hier auch an sich über geschlossene Spots und nicht geschlossenen WoMo Stellplätze ... Wenn ich an einen Spot will, muss ich einfach mit dem Wagen hinfahren, mit dem es geht! Wird allerdings eine ilusorische Barriere wie 180 cm eingezogen (160cm habe ich auch schon gesehen) ist das bescheuert, weil es auch normale Autos (Busse werden gerne von Familien >= 3 Kids gefahren) ausgeschlossen werden.

                            Als ich mein Auto gewählt habe, habe ich darauf geachtet, dass ich auch an kleine Spots fahren kann, was mit einem Weissware nicht geht. Also habe ich mich eingeschränkt und fahre gut damit. Im Übrigen ist es schon ein Luxusproblem, wenn man sich einen 80.000€ Flair nur zum Surfen kauft, oder??

                            Ich bin gegen übernachten am Spot! Es schafft eine 2 Klassengesellschaft: Die einen stellen sich nach vorne und alles zu, die nur für's surfen kommen durfen sonstwo stehen!

                            Jens
                            Zuletzt geändert von LordSurfer; 03.07.2010, 12:45.
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                              #74
                              Zitat von Bernie B Beitrag anzeigen
                              ..
                              Übrigens zähle ich auch Bullis dazu die zwecks wilden Campens unterwegs sind....
                              Stimmt... Ob Bus (oder Bullies, wenn der Motor hinten ist ) oder Zelt... wildes Campen geht nicht!
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                                #75
                                So einfach ist das nicht...

                                Also, das finde ich etwas zu leicht gemacht, aber gut, das sind Eure Erfahrungen. Wenngleich ich aber dagegenhalten wollen würde, dass das eben einfach Gegebenheiten sind, mit denen man sich arrangieren muß. Wenn ich heute (33°, Samstag, keine Wolke am Himmel) nach Heidkate (eigentlich ein Surfspot) fahren wollen würde, dann weiß ich noch hier bei mir im Garten, dass ich jetzt um 14:30 Uhr kaum einen Parkplatz bekommen werde, zumindest nicht in Deichnähe. Grund: Abermillionen Badegäste, mit allen möglichen Fahrzeugen angereist. So ist es doch an guten Surftagen auch: Ich weiß schon vorher wenn Wind angesagt ist, dass es voll werden wird. Was kann ich dagegen unternehmen? Früher anreisen (auch mit PKW) oder eben fernbleiben oder mir einen Spot aussuchen, der genügend Parkplätze bereithält.

                                Darüber kann ich mich nun aufregen, es aber auch als normal akzeptieren. Wo kämen wir denn da hin, wenn ich jetzt argumentieren würde, ich muß Surfstuff transportieren, vielleicht auch nur mit dem PKW, und ihr, liebe "normale" Badegäste habt ein Handtuch und ´ne Strandmuschel, da könnt ihr auch mit Bus und Bahn anreisen und hier nicht die Parkplätze am Surfstrand okkupieren.

                                Hier gibt´s ja auch oft genug zu lesen, dass man sich über Spots unterhält die mittlerweile fest in Kiterhand sind. Das ist nicht schön, aber ein Kiter hat doch das gleiche Recht zur Ausübung seines Sportes, oder? Und wenn ich das richtig sehe, sind viel mehr Spots ungeeignet zum Kiten und Verbote gibt´s da auch viel mehr. Und das "doofe" an der Kiterei ist doch, dass die Jungs und Mädels einfach schon immer viel früher und damit auch öfter an irgendwelchen Spots sind als wir Surfer, die können ja mit ihren 14er-Tüten schon viel früher über´s Wasser gehen als wir. Ganz automatisch wird so ein Spot natürlich dann mehr oder weniger schnell zum Kiter-Spot.

                                Im übrigen mache ich auch problemlos eine freundliche Ansage, wenn mir am Spot etwas auffällt: Müll, Parken vorm Durchgang zum Deich, Hundekot liegen lassen usw. Immer sachlich und wohlwollend, in den meisten Fällen gilt hier einfach: Wie man in den Wald hinreinruft, so schallt es heraus. Funktioniert eigentlich gut.

                                Ich weiß aber, was Ihr meint, habe das aber in so extremer Form bislang nicht erlebt. Einfach die Leute freundlich ansprechen, viele merken glaube ich gar nicht, was sie da veranstalten und kommen von selbst gar nicht darauf, dass sie andere stören oder behindern.

                                Grietz,
                                Tom ..der sich niemals irgendwo eine Liege mit Handtuch reservieren würde...

                                ...ist ja´n büschen hier wie im Sozialismus. Wollt Ihr, dass jeder nur´n Trabanten fahren darf und es nur einen TenCate zum surfen hat, nachdem man je zwanzig Jahre drauf warten mußte?
                                ...so dumm wie ich es brauche könnt ihr mir gar nicht kommen.

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