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  • Robby (Munich)
    antwortet
    Zitat von aurum Beitrag anzeigen
    Lanzarote fand ich als Windsurfrevier grausam
    insbesondere, weil ich mieten mußte, was nur an einer wegen Windabdeckung ungeeigneten Bucht geht und das Riff draußen in den 14 Tagen nicht "lief"
    mit eigenem material mag man bessere Uferbereiche finden

    und das Wellenrevier Famara dürfte vom Passat ziemlich abgedeckt sein

    mit Begleitboot ist der 9km-Trip eine unspektakuläre Nummer, die man sich auch sparen kann
    wozu soll das gut sein? 9km am Stück ist doch nichts erwähnenswertes

    ok, 90km mit Begleitboot wäre toll
    reife Leistung, wenn man es wirklich schafft
    und wenns nicht klappt, kein Beinbruch sondern einfach nur nicht erwähnenswert
    Stimme Dir voll zu.
    Ja, die 90 km sind eine Herausforderung, wenn es zu viel wird, dann einfach ins Boot steigen und alles ist gut.
    Kann ja auch sein, dass der Wind konstant bläst und es gut rüber geht.

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  • aurum
    antwortet
    Lanzarote fand ich als Windsurfrevier grausam
    insbesondere, weil ich mieten mußte, was nur an einer wegen Windabdeckung ungeeigneten Bucht geht und das Riff draußen in den 14 Tagen nicht "lief"
    mit eigenem material mag man bessere Uferbereiche finden

    und das Wellenrevier Famara dürfte vom Passat ziemlich abgedeckt sein

    mit Begleitboot ist der 9km-Trip eine unspektakuläre Nummer, die man sich auch sparen kann
    wozu soll das gut sein? 9km am Stück ist doch nichts erwähnenswertes

    ok, 90km mit Begleitboot wäre toll
    reife Leistung, wenn man es wirklich schafft
    und wenns nicht klappt, kein Beinbruch sondern einfach nur nicht erwähnenswert
    Zuletzt geändert von aurum; 09.09.2019, 10:34.

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  • BoardStar
    antwortet
    Zitat von Robby (Munich) Beitrag anzeigen
    ... Hat es der Kerl noch bis an Land geschafft? oder mußtest Du Ihn abschleppen? Warum hat er keine Luft bekommen?
    Er lag auf seinem Brett und abgebauten Rigg (Mastbruch), als ich an ihm vorbeikam. Ich habe dann versucht, ihn abzuschleppen, bis er wohl endgültig erschöpft war und/oder in Panik geraten ist - Wir kamen auch nicht wirklich gut vorwärts, in Ufernähe gab es dann auch noch nen Luv-Stau. Ich bin dann noch zu ihm ins Wasser, zum Beruhigen und dass er nicht einfach untergeht. Im quasi allerletzten Moment kam dann ein Jetski der ihn eingesammelt hat. Ich blieb zurück und musste mit zwei Boards über Felsen aussteigen, am allerletzten Ende der Bucht, ca. 1,5km vom Startpunkt entfernt... :-/

    Seit damals ist für mich klar, dass ich im Notfall einen weiteren Surfer suche, einer passt auf und der andere organisiert Hilfe.
    Und zur Selbstrettung würde ich immer mein Rigg entsorgen, was ich auch schon einmal in SPO tun musste - Segel gerissen bei fieser Strömung und Wasser um 10Grad...

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  • Robby (Munich)
    antwortet
    [QUOTE=manihiki;381986]
    Zitat von Robby (Munich) Beitrag anzeigen
    Paros nach Naxos sieht ebenfalls realistischer aus.
    Hattest Du das schon mal gemacht?[\QUOTE]

    Also: im Sinne deines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Komm erstmal an auf der Insel. Dann nimm irgendwann in die Fred Olsen Fähre von agaete hin und zurück bei viel Wind oder fahr mit deinem Freund mit der Yacht mal rüber. Dann wirst Du vielleicht merken dass das mit dem rübersurfen keine gute Idee ist. Ich persönlich fahre nie weiter raus als ich meine notfalls schwimmen zu können, und beim Segeln nur gesichert aus dem Cockpit raus bei Wind weil ich als Segler Respekt vor dem Meer habe und als Windsurfer und Surfer weiß wie es ist im Meer und in der Brandung zu schwimmen, weiß wie schwierig bis unmöglich rettungsmanöver auf See bei viel Wind sind.
    Ja das ist richtig.
    Im letzten Jahr ist der Engländer John Fisher bei hohen Wellengang bei der Volvo Ocean Race über Bord gegangen. Trotz Wendemanöver der Profis, haben die den Knaben im Wasser verloren, obwohl er noch eine Signallampe hatte.
    https://www.faz.net/aktuell/sport/me...-15514713.html

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  • Robby (Munich)
    antwortet
    Zitat von aurum Beitrag anzeigen
    2x 9km sind natürlich relativ locker abzureiten, wenn die Windrichtung für beide Richtungen paßt und Wetteränderungen sind bei stabiler Passatwindlage nicht unbedingt wahrscheinlich
    ist halt das blöde Risiko, daß ausgerechnet in der Mitte ein ernsthaftes Materialproblem (irgendwas bricht oder man rauscht auf ein Treibgut) (oder Gesundheitsproblem) auftritt und doch kein Handyempfang ist
    wofür?
    Die Fred-Olsen fährt dort auch die Route nach Lanzarote. Die Katamaran-Fähre ist in rund 30 Minuten auf der anderen Seite.
    Da sind eigentlich immer viel Boote unterwegs.
    Wenn ich das mache, dann wahrscheinlich nur in Begleitung eines Bootes, wo dann mein Kumpel sich einen paar Drinks an Deck gönnt.

    ... Etwas komisch finde ich dass ich auf Lanzarote keine Surfer gesehen habe, hingegen extrem viele auf Fuerteventura. Am Wind kann es eigentlich nicht liegen.
    Vielleicht kann es einer aufklären warum das so ist?
    ... Gran Canaria und Teneriffa liegen etwa gleichauf mit Surfer aufkommen (wie bei vielen anderen Sachen auch).

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  • Robby (Munich)
    antwortet
    Zitat von BoardStar Beitrag anzeigen
    Du willst Dich auf Deinen Handyempfang verlassen, ernsthaft..???
    Und dann soll Dich ein Kumpel finden, der erstmal noch zu seinem Boot muss und erst auf Deinen Anruf hin losfahren soll..?

    Und Du liegst mit gebrochenem Mastfuß oder Armbruch (oder was weiß ich), mittlerweile ohne Handyempfang im 4m tiefen Wellental und wartest. Ja, klar. Ein super Plan..!

    Ich hatte schon mal in der Medano-Bucht einen wirklich guten Surfer an meinem Brett hängen, der kurz vor dem Ufer plötzlich anfing zu rufen “I can not breathe, I collapse..!” Das war kein Spaß und nur noch 50m vom letzten Eckchen der Bucht entfernt...

    Ganz ehrlich, genieß’ Dein Auswandererglück und unseren Neid, aber möglichst lange..!
    Na ja, das dauert noch eine Weile bis ich dort hinmache. Werde sicher zuerst in der Bucht von Las Palmas, und dann noch im Süden beim Dunkerbeck was machen. Der und seine Leute dort wissen ja was geht. Später vielleicht auf Fuerteventura - Sotavento , dort in der Lagune.
    ... Hat es der Kerl noch bis an Land geschafft? oder mußtest Du Ihn abschleppen? Warum hat er keine Luft bekommen?

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  • manihiki
    antwortet
    Zitat von Störtebeker1558 Beitrag anzeigen
    Der Atlantik ist keine Spielwiese....
    [QUOTE=Robby (Munich);381982]Paros nach Naxos sieht ebenfalls realistischer aus.
    Hattest Du das schon mal gemacht?[\QUOTE]

    Also: im Sinne deines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Komm erstmal an auf der Insel. Dann nimm irgendwann in die Fred Olsen Fähre von agaete hin und zurück bei viel Wind oder fahr mit deinem Freund mit der Yacht mal rüber. Dann wirst Du vielleicht merken dass das mit dem rübersurfen keine gute Idee ist. Ich persönlich fahre nie weiter raus als ich meine notfalls schwimmen zu können, und beim Segeln nur gesichert aus dem Cockpit raus bei Wind weil ich als Segler Respekt vor dem Meer habe und als Windsurfer und Surfer weiß wie es ist im Meer und in der Brandung zu schwimmen, weiß wie schwierig bis unmöglich rettungsmanöver auf See bei viel Wind sind.

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  • BoardStar
    antwortet
    Du willst Dich auf Deinen Handyempfang verlassen, ernsthaft..???
    Und dann soll Dich ein Kumpel finden, der erstmal noch zu seinem Boot muss und erst auf Deinen Anruf hin losfahren soll..?

    Und Du liegst mit gebrochenem Mastfuß oder Armbruch (oder was weiß ich), mittlerweile ohne Handyempfang im 4m tiefen Wellental und wartest. Ja, klar. Ein super Plan..!

    Ich hatte schon mal in der Medano-Bucht einen wirklich guten Surfer an meinem Brett hängen, der kurz vor dem Ufer plötzlich anfing zu rufen “I can not breathe, I collapse..!” Das war kein Spaß und nur noch 50m vom letzten Eckchen der Bucht entfernt...

    Ganz ehrlich, genieß’ Dein Auswandererglück und unseren Neid, aber möglichst lange..!
    Zuletzt geändert von BoardStar; 08.09.2019, 22:27.

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  • aurum
    antwortet
    2x 9km sind natürlich relativ locker abzureiten, wenn die Windrichtung für beide Richtungen paßt und Wetteränderungen sind bei stabiler Passatwindlage nicht unbedingt wahrscheinlich
    ist halt das blöde Risiko, daß ausgerechnet in der Mitte ein ernsthaftes Materialproblem (irgendwas bricht oder man rauscht auf ein Treibgut) (oder Gesundheitsproblem) auftritt und doch kein Handyempfang ist
    wofür?

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  • Robby (Munich)
    antwortet
    Zitat von manihiki Beitrag anzeigen
    Mehrfach mit 46 bis 49 Fuß Segelyacht. 0 bis 48 Knoten Wind. Bis 4 Meter Dünung. Hatte nie gleichmäßig starken Wind auf der gesamten Strecke. Ausgangs/Ziel auf GC war immer Mogan. Las Palmas als Start und über Nordküste find ich problematisch. Fahr mal bei richtig starkem passat 35 Knoten 1. mit der Fähre 2. mit einer Segelyacht 3. wenn Du danach trotzdem noch die Strecke surfen willst, versuch es mal mit paros naxos.
    Paros nach Naxos sieht ebenfalls realistischer aus.
    Hattest Du das schon mal gemacht?
    Da sind recht viele Inseln drumherum.
    Ist der Wind dort zuverlässig?

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  • Störtebeker1558
    antwortet
    Der Atlantik ist keine Spielwiese....

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  • Robby (Munich)
    antwortet
    Eigentlich habe ich es schon gesagt, dass ich von dem Tripp Gran Canaria absehe, hingegen Fuerteventura nach Lanzarote für viel realistischer halte.
    Da sind es ca. 1km zur vorgelagerten Insel und dann ca. 9 nach Lanzarote.
    Wenn was ist, ich habe immer ein Handy dabei, dann rufe ich einen Kumpel an der eine Segelyacht auf den Kanaren hat, der würde mich holen. Der Handyempfang geht auf den Kanaren sehr weit. Ein Kumpel von mir ist Zahnarzt, und wir waren auf einer Vulkan-Besteigung. Aufm Vulkan hatte ständig die Zahnarztpraxis angerufen.
    Wenn nichs hilft, dann halt Leuchtmoniton abschießen. Habe so ein Teil parat.
    PS: würde sowas aber aufschieben, bis ich ein kleineres Brett fahre. Mir ging es darum ob es realistisch ist.

    Zudem hat mir ein Holländer der einen Verleih hat erzählt, dass mal einer Mastbruch hatte, und dann zu einer Boje hin ist um zu Telefonieren. Der hatte auch so einen wasserdichten Beutel mit Handy drin. Der Knabe hat dann die See-Rettung geholt.

    Kann aber schief gehen.
    Bei Leucate, bei einem abländigem Sturm (könnte Mistral od. Tramontana gewesen sein - keine Ahnung) war einer nicht auf dem See, sondern offenem Meer. Die haben dann schwere Hubschrauber hinterhergeschickt. Von dem Knaben war danach nichts mehr zu hören.
    Zuletzt geändert von Robby (Munich); 08.09.2019, 21:03.

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  • aurum
    antwortet
    ok, nehmen wir mal an, du kommst dann ziemlich erschöpft auf der anderen Isel an: was dann?
    mit FLugzeug zurück? im Neo?
    mit ner Fähre?

    wie kommst du zu Flughafen/Fähre?
    nehmen die Inselhüpferflüge Surfbrett mit? (wie das Zeug einpacken für den Flug?)

    zurücksurfen?
    am gleichen Tag?

    na klar: mit gemütlichen 30km/h in 3h hin, 3h zurück
    klingt gar nicht so schlimm ;-)

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  • Robby (Munich)
    antwortet
    Ich denke nun auch dass unterschiedliche Windbedingungen auf der Fahrt und die Kondition eine sehr große Herausforderung sind.
    Zudem ist die permanent einseitige Belatung auch nicht ohne.
    Der Bruder von einen Freund hatte mal die Meerenge zwischen Atlantik und Mittelmeer überquert. Er ist dabei fast umgekommen. Dort sind natürlich um Gibraltar rum auch oft starke und wechselnde Winde und eine gefährliche Unterströmung.
    Die Distanz zwischen Fuerteventura und Lanzarote halte ich hingegen für durchaus machbar, da man ja auf der vorgelagerten Insel eine Pause einlegen kann.
    Hintergrund, ... ziehe in einem überschaubaren Zeithorizont beruflich auf die Kanaren.
    Zuletzt geändert von Robby (Munich); 08.09.2019, 18:31.

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  • manihiki
    antwortet
    Zitat von Robby (Munich) Beitrag anzeigen
    Hat jemand schon einen Tripp auf dem Surfbrett von Gran Canaria (Las Palmas) nach Teneriffa (Santa Cruz) gemacht?
    Ist sehr hohes Fahrkönnen zwingend?
    Ich denke an die Strömungen bei den Kanaren, ob diese bei dem Tripp problematisch sind. Immerhin sind es zwischen Las Palmas und Santa Cruz rund 90 km Luftweg.
    Mehrfach mit 46 bis 49 Fuß Segelyacht. 0 bis 48 Knoten Wind. Bis 4 Meter Dünung. Hatte nie gleichmäßig starken Wind auf der gesamten Strecke. Ausgangs/Ziel auf GC war immer Mogan. Las Palmas als Start und über Nordküste find ich problematisch. Fahr mal bei richtig starkem passat 35 Knoten 1. mit der Fähre 2. mit einer Segelyacht 3. wenn Du danach trotzdem noch die Strecke surfen willst, versuch es mal mit paros naxos.

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