Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Experiment 107 L mit Severne Glide 7,5!

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #16
    evtl. war die Finne zu klein?

    Zitat von Lurchi Beitrag anzeigen
    Aloha,

    ich habe am Samstag bei böigen 3 Windstärken mal versucht das 7,5er Glide auf meinem 107 L Stoke zu fahren.

    Nach einiger Eingewöhnungszeit klappte das auch – Vergnügen war es keines – aber eines fiel mir auf.

    Wenn ich in Dümpelfahrt unterwegs war und stärkere Böen kamen tauchte das Board richtiggehend nach vorn weg.

    Meistens konnte ich das stoppen in dem ich gleich nach hinten Druck gab, aber einige Male stand ich fast senkrecht im Wasser.

    Nun hat der Stoke nur 62 cm Breite (ist zwar bis 7,5 m2 angebeben) aber ich denke das der Druck den das Glide auf das Brett ausgeübt hat einfach zu groß war.

    Was denkt Ihr – wäre das mit einem 105 Slalombrett die so um die 70 cm breit sind besser?

    Vielen Dank schon einmal und
    viele Grüße

    Michael
    hallo Michael,
    vielleicht war für diese Kombi Leichtwindsegel und relativ kleines Brett auch die Finne zu klein, evtl. mal ne 38er oder sowas ähnliches probieren und nicht zu kurze Trapeztampen
    Grüsse GL

    Kommentar


      #17
      Zitat von curve360 Beitrag anzeigen
      Auf einem Binnensee ist das durchaus möglich. Komm mal zum Dümmer, da kommst du an einigen Tagen vor lauter Dümpelfahrt kaum vorwärts und plötzlich reisst es dir förmlich die Arme raus.
      Wenn du dann ein sehr vortriebsstarkes Segel wie das Glide hast, kann es dir passieren, dass du nach vorne weggehst, also entweder Schleudersturz oder nach vorne Abtauchst. Da kann man nur die Wasseroberfläche ständig beobachten und auf jede Böe gefasst sein.
      Ich glaube, dasselbe würde auch auf einem 70cm breiten Slalomboard passieren, vielleicht sogar noch eher, da die recht kurz sind und vorne wenig Volumen haben.
      Jau - ich hab's kapiert, also keine Kontrollprobleme bei mehr Wind/heftigen Böen im Gleiten, sondern beim Angleiten. Ist ja nicht so, dass wir hier auf dem Steinhuder Meer immer völlig konstanten Wind hätten, auch wenn es Meer heißt

      Da stimme ich curve360 und Stefan zu: dass könnte aufgrund des geringen Bug-Volumens der Slalombretter dort noch schlimmer aussehen

      Das Problem habe ich aber immer, wenn ich mit relativ großen Segeln und kleinem Brett unterwegs bin: man steht an der Schwelle zum Gleiten und hält das Segel in einer sehr Schleudersturz gefährlichen Art nach vorne geneigt, um jeden Windhauch einzufangen, um genug Druck auf den Mastfuss zu geben und eine flache (Vor)Gleitlage einzunehmen. Und so sollte es auch sein !
      Jede unverhofft einfallende Böe erzeugt da zwangsweise einen Abgang nach vorne. Die Betonung liegt halt auf unverhofft - und dagegen kann man ja was tun !

      Mein Tipp geht dann nur in diese Richtung: Genau so weitermachen wie bisher und dabei ein besseres Gefühl für Böen entwickeln. Eine größere Finne, ein Slalomboard oder eine andere Mastfussposition bringen da nicht wirklich etwas ...


      Gruß Jogi
      _______________
      Der Kluge ärgert sich über die Dummheiten, die er machte, der Weise belächelt sie. (Curt Goetz)

      Kommentar


        #18
        Tauchfahrt

        Hai Lurchi
        Ich weis ja nicht, wieviel du wiegst. Ich bin bei Dümpelfahrt mit dem Stoke schon auf Tauchfahrt gewesen und deshalb entsprechend weit vorne stehend. Da kann es sicher passieren, daß bei einer Böe zuviel Gewicht auf die Brettspitze drückt. Deshalb helfen nur Pontons oder auf ein größeres Brett wechseln.

        aloha w_surfer

        Kommentar


          #19
          Zitat von jogi1111 Beitrag anzeigen

          Mein Tipp geht dann nur in diese Richtung: Genau so weitermachen wie bisher und dabei ein besseres Gefühl für Böen entwickeln. Eine größere Finne, ein Slalomboard oder eine andere Mastfussposition bringen da nicht wirklich etwas ...


          Gruß Jogi
          _______________
          Der Kluge ärgert sich über die Dummheiten, die er machte, der Weise belächelt sie. (Curt Goetz)
          Hallo alle zusammen,

          das hat sich bei mir im Laufe des Nachmittages auch so rausgestellt. Ich hab zwar ein gutes Auge für den Wind als ehemaliger Regattasegler, aber das Abtauchen war mir neu.

          Bezüglich Finne habe ich auch genügend Reserve (Lessacher Hyper Duo Speed mit 38 Länge) aber es beruhigt mich doch das das Phänomen nicht unbedingt nur mir passiert.

          Auf dem Steinhuder Meer habe ich früher auch etwas besonderes beobachten können. Und zwar war bei bestimmten Windrichtungen der Wind etwa 2 m über der Wasseroberfläche und das Wasser spiegelglatt.

          Nach einiger Zeit kam er dann runter und es war jedesmal toll dann mit dem 470 iger ins gleiten zu kommen. Es gibt einfach Sachen die vergisst man nicht

          Dank an alle und viele Grüße
          Michael

          Kommentar

          Lädt...
          X