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    Materialstrategie

    Da ich im Moment meine Segelpalette ein wenig auf Stand bringe sind mir ein paar Dinge durch den Kopf gegangen.
    Bislang habe ich die Segelabstufung so gewählt, dass ich mindest 2 Segelgrößen pro Board fahren kann und sich die Sailrange der Boards deutlich überschneidet. Ziel ist ja möglichst bei allen Windbedingungen das richtige Material auf dem Wasser zu haben.

    Beispiel für Fahrer 80 kg, Freeriden ab 13 Knoten Wind (sehr komfortable Auslegung):
    87 Liter (Sailrange 4,0-6,0)--> Segel 4,2, 4,7, 5,4
    105 Liter (Sailrange 4,5-7,0) --> Segel 5,4, 6,0, 6,6
    120 Liter (Sailrange 5,5-8,5) --> Segel 6,6, 7,8

    Die genannte Palette funktioniert an sich ganz prächig und wird wohl in ähnlicher Form von vielen so genutzt. Allerdings führt das auch dazu, dass sich mittlerweile ein ziemliches Arsenal an Finnen bei mir angesammelt hat. Allein den 105er Rocket fahre ich mit 5 Finnen (nicht gleichzeitig!), 2 davon Seegras.
    Ich habe in letzter Zeit ein wenig experimentiert und werde nun die Palette umstellen.
    Ausschlaggebend war vor allem ein Tag, an dem ich vom 5,4er Duke, nur im zu testen, auf das 6,6er S-Type umgeriggt habe, ohne das sich die Bedingungen groß geändert hätten. Es war sehr beindruckend wie hoch sich das 6,6er ohne Kontrollprobleme fahren ließ. Bis 24 Knoten scheint das bei meinem Gewicht locker zu funktionieren. Die meisten anderen waren mit 5,7nern auf dem Wasser.
    Für mich hat das zu der Erkenntnis geführt, dass 5,4 und 6,6 auf dem 105er Rocket bei meinem Gewicht eigentlich keinen Sinn machen, weil das 6,0er die Range des Brettes voll abdeckt – In diesem Fall wohl 18-26 Knoten locker.

    Geplant ist nun: 1 Segel pro Board, und zwar etwa das mittlere in Sailrange.

    Beispiel:
    87 Liter (Sailrange 4,0-6,0)--> Segel 5,0 (Freemove)
    105 Liter (Sailrange 4,5-7,0) --> Segel 6,0 (Freerace)
    120 Liter (Sailrange 5,5-8,5) --> Segel 7,3 (Freerace)

    Dann passt normalerweise die Serienfinne und man hat es leicht den richigen Trimm (Mastfuß- und Fußschlaufenposition) zu finden.

    4,2 und 7,8 behalte ich erstmal, benutzen werde ich sie wohl, wie in der Vergangenheit auch, sehr selten.

    Wie seht ihr das? Sailrange der Boards ausnutzen oder nur das eine "ideale" Segel pro Board fahren.

    Viele Grüße
    Andi

    #2
    Du hast Sorgen !!
    Die hätte ich auch gern.

    Bei mir sieht es anders aus und bin trotzdem mehr als zufrieden:
    83 kg
    4,5 u.5,5 auf 90 L FSW
    6,2 u. 7,5 auf 120 L Glider

    das reicht mir ....., wer will den das ganze "Gerödel" rumschleppen.

    Es gibt nur zwei Winde: geht, oder geht nicht !!

    Viel Spass mit deinem Luxusproblem ( oder wolltest du nur "prollen" ?)

    Reini 1008

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      #3
      Zitat von reini1008 Beitrag anzeigen
      ..oder wolltest du nur "prollen" ?..
      Ach quatsch, mir geht das ganze Gerödel ja gegen den Strich.
      An meinem Homespot fahren die meisten Surfer einen Transporter oder Kombi mit Dachbox.
      Ein Arbeitskollege dagegen ist Kiter und fährt Cabrio.
      Na ja - anderes Thema.

      Andi

      Kommentar


        #4
        Zitat von reini1008 Beitrag anzeigen
        Bei mir sieht es anders aus und bin trotzdem mehr als zufrieden:
        83 kg
        4,5 u.5,5 auf 90 L FSW
        6,2 u. 7,5 auf 120 L Glider..
        87 Liter (Sailrange 4,0-6,0)--> Segel 5,0 (Freemove)
        105 Liter (Sailrange 4,5-7,0) --> Segel 6,0 (Freerace)
        120 Liter (Sailrange 5,5-8,5) --> Segel 7,3 (Freerace)

        So dramatisch finde ich den Unerschied aber auch wieder nicht.

        Andi

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          #5
          ***********
          Viel Spass mit deinem Luxusproblem ( oder wolltest du nur "prollen" ?)
          **********

          @reini1008
          Bitte ncht persönlich nehmen, aber solche Aussagen verschönern hier einem nicht das Leben hier... ... Das Problem von Daytona haben wohl 100000 andere Surfer und dem sollte geholfen werden!! Und erst recht nicht auch noch uns arme Luxussurfer "anpöbeln"... das geht ja wohl überhaupt nicht... das ist ein Windsurferforum und doch kein Fussballer-Forums-Niveau hier....!!!! So, genug gestänkert..


          Also ich habe auch 3 Bretter (73, 85 und 96l) und muss wir wohl aufgrund von Gewichtszunahme irgendwann mal noch ein 105l holen...bei mir hängt halt stark vom Revier ab.. local Baggersee 96l/5 - 5.8 - 6.5 ..Mittelmeer : meistens 85lFSW 4 - 4.5 - 5 - 5.8

          Die Idee mit einem Segel/Brett halte ich für ungünstig, da du dir deinen Einsatzbereich der Bretter komplett einengst..Reini macht es doch vor dass es auch mit 2 BRettern geht.. wenn du eh den 105er stÄndig fährst, kannst ja den 120l und das gross Segel verkaufen... dann siehte ob das klappt oder nicht..

          Bestimmt kommt noch der eine oder andere Tip...!!! Viel Spass dabei

          Gruss

          R.

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            #6
            Von sechs Segeln runter auf drei. Das ist schon eine Diät.

            1 bzw. 1,3qm Abstand ist auch etwas ambitioniert. Vom Gefühl her würde ich sagen zwei Boards und vier Segel.

            Gruß Thomas

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              #7
              Zitat von Rad Beitrag anzeigen
              Die Idee mit einem Segel/Brett halte ich für ungünstig, da du dir deinen Einsatzbereich der Bretter komplett einengst...
              Ist vielleicht oben nicht deutlich genug rausgekommen.

              Ich hebe es deshalb noch mal raus:

              "Ausschlaggebend war vor allem ein Tag, an dem ich vom 5,4er Duke, nur im zu testen, auf das 6,6er S-Type umgeriggt habe, ohne das sich die Bedingungen groß geändert hätten."

              Beide Segel haben funktioniert. Der Wind war recht böig und in Spitzen bis etwa 24 Knoten.

              Ich denke mittlerweile, dass ein Segel den optimalen Windreich eines Brettes locker abdeckt. Ein 6er Freerace Segel kann man auf dem 105er auch als Hobbysurfer bestimmt bis 26 Knoten fahren. Darüber macht der 105er dann auch keinen Spass mehr. Und wenn der Wind so nachläßt dass es nicht mehr läuft funktioniert das 7ner schon mit dem 120er.

              Fährt man aber 2 oder 3 Segelgrößen auf dem selben Board passt der Trimm oft nicht richtig: Finne zu groß, Fußschlaufen zu weit außen - oder umgekehrt.

              Um auf Reini zurückzukommen. Ein 6,2er ist auf einem 120er meiner Erfahrung nach nicht mehr so toll. Habe ich damals viel gefahren, um das Durchgleiten der Halse zu üben. Dann hab ich mir den 105er geholt, der für das 6er ideal ist.

              Ich bin mit den drei o.g. Boards (87, 105, 120) seit 5 jahren unterwegs und, mit der Staffelung sehr zufrieden. Nur die Segelpalette werde ich jetzt umstellen.

              Um das kurz zusammen zu fassen: Ich vermute mittlerweile dass 4 Boards mit 4 Segeln mehr Sinn machen, als 2 oder 3 Boards mit 6 Segeln.

              Grüße Andi

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                #8
                sorry...da habe ich dich wirklich falsch verstanden......drum lass ich dich nun aber auch mit deiner Zusammenfasssung allein...

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                  #9
                  "Ausschlaggebend war vor allem ein Tag, an dem ich vom 5,4er Duke, nur im zu testen, auf das 6,6er S-Type umgeriggt habe, ohne das sich die Bedingungen groß geändert hätten."

                  Das wird dir immer mal wieder passieren. Ich bin ziemlich umriggfaul. Da fahre ich dann manchmal noch mein 5,2er flachgezogen, wo andere auf 4,7 gehen.

                  Wer die rauf und runter Bedingungen an Nordsee und Gran Canaria kennt, weiß, daß es auf einen großen Einsatzbereich ankommt. Da fahre ich lieber ein etwas größeres Segel mit uncoolen fünf Latten, als in den Böen ein auffierendes Segel zu haben.

                  Entscheidend ist, daß es für dich vom Gefühl ( und Geldbeutel ) paßt. Bei mir:
                  82 l Twinser Waveboard
                  4,0 + 4,5 + 5,2 Wavesegel
                  Das Twinser fährt sich wie 10 Liter weniger und läßt sich lange kontrollieren. Daher kein 69 l Board mehr.

                  Gruß Thomas

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                    #10
                    Zitat von daytona98 Beitrag anzeigen
                    Ich hebe es deshalb noch mal raus:

                    "Ausschlaggebend war vor allem ein Tag, an dem ich vom 5,4er Duke, nur im zu testen, auf das 6,6er S-Type umgeriggt habe, ohne das sich die Bedingungen groß geändert hätten."
                    Diese Erfahrung steht erst mal für sich allein, kann ich natürlich nicht objektiv beurteilen.
                    Aber, unabhängig von der Segelcharakteristik von einem Duke und einem S.Type sind 1,2 qm Unterschied bei diesen Segelgrößen nicht vernachlässigbar. Soll heissen, dass Deine Erkenntnis sicher nicht auf alle anderen Segelkombis übertragbar sind. Die 3 Brett-3 Segellösung halte ich deshalb für eine falsche Schlußfolgerung. Das wirst Du dann spätestens auf dem Wasser feststellen.
                    Aloha

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                      #11
                      Zitat von daytona98 Beitrag anzeigen
                      ...

                      Um das kurz zusammen zu fassen: Ich vermute mittlerweile dass 4 Boards mit 4 Segeln mehr Sinn machen, als 2 oder 3 Boards mit 6 Segeln.

                      Grüße Andi
                      Eine weitere Möglichkeit wäre bei unbegrenzten Ressourcen auch mehr Boards als Segel zu haben. Vorteil wäre hier, daß man recht schnell bei Windveränderungen reagieren könnte ohne im Neo umzuriggen.

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                        #12
                        Ich habe mir mal bei Pryde die WInd Charts der segel angeschaut.
                        Danach haben H2 6,6, Hellcat 6,2 und Fusion 5,5 den selben Windbereich.
                        Man kann davon halten was man will (ich eher weniger) aber dass der Segeltyp u.U. einen Quadratmeter ausmachen kann scheint nicht unrealistisch.
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                          #13
                          Mal als Beispiel meine Kombi (bei allerdings guten 90 kg):

                          Tabou Rocket 125 und RRD FSW 101

                          Segel:
                          8,2 (Freerace ohne Camber), 7,0 (Freeride), 5,7 und 4,7 (Freemove).

                          Die zwei großen Segel fahre ich mit dem Rocket, die kleinen mit dem RRD. Finne wechsle ich höchstens mal beim kleinen bei sehr viel Wind. Das funktioniert problemlos. Gerade neuere große Segel haben eine enorme Windrange, so dass hier 1 qm Abstand problemlos fahrbar ist. Abdecken kann ich so 4 bis obere 6 Bft.

                          Davor gehe ich biken, danach gut essen :-)).


                          Gruß Rainer

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                            #14
                            Zitat von daytona98 Beitrag anzeigen
                            Ich habe mir mal bei Pryde die WInd Charts der segel angeschaut.
                            Danach haben H2 6,6, Hellcat 6,2 und Fusion 5,5 den selben Windbereich.
                            Man kann davon halten was man will (ich eher weniger) aber dass der Segeltyp u.U. einen Quadratmeter ausmachen kann scheint nicht unrealistisch.
                            Moin,
                            mit dem Quadratmeter hast du sicher Recht, ggf. ist es sogar noch mehr. Allerdings ist die Frage, ob sich dieses mehr an Segel auch noch gut fahren läßt. Bei Kabbel kann ein Board auch gerne mal "zu schnell" werden, so dass man freiwillig kleinere Segel fährt als man eigentlich nur auf das Segel bezogen müßte.
                            Gruß

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                              #15
                              UND:

                              ...ne schöne Duckjibe zu fahren ist viel geiler mit nem 5.5er als sich das Gesicht aufschlitzen zu lassen vom 6,6er...

                              Gruss

                              R.

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