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    #16
    Zitat von robat1 Beitrag anzeigen
    4.
    mit 85kg ist man in der Regel kein Schwächling und wenn du dann vom Segelaufholen schon völlig entkräftet bist wie du beschreibst, hat man dir selbst diesen aller ersten Handgriff nicht richtig gezeigt.

    Nicht du ziehst das Segel aus dem Wasser sondern dein Körpergewicht und zwar ohne dass du dich bückst.
    Auf die Schnelle:
    - Beide Beine gleichweit vom Mast entfernt aufs Brett
    - auf beide Beine einen möglichst identischen Druck/Gewicht verteilen (den ganzen Vorgang über auf die Gewichtsverteilung achten), damit das Brett immer 90 zum Wind bleibt oder sich so ausrichtet.
    - mit Startshot in den Händen "ganz" aufrichten und mit ganz gestreckten Armen ein klein wenig rurücklehnen dass richtig Spannung am Startshot entsteht.
    - geduldig Abwarten bis sich das Bret so ausgerichtet hat dass das Segel (90 zum Brett) möglichst genau vom Wind weg zeigt.
    - nun lehnst du dich etwas mehr zurück und wartest geduldig bis das Segel zu steigen beginnt.
    - Die Arme und der Rücken bleiben weiterhin größtenteils gestreckt, aber im selben Maß wie das Segel aus dem Wasser steigt reduzierst du gleichzeitig deine Rücklage bis es frei schwebt und an der Gabel gegriffen werden kann.

    Auf die Weise kostet der Shotstart ziemlich wenig Kraft. Vorausgesetzt dein Brett ist nicht zu klein dass du einiger Maßen stabil stehst.
    Gut erklärt Noch als Ergänzung:

    Auch die Position des Materials bei Beginn des Shotstarts ist sehr wichtig, wenn die Kraft knapp ist Bei Gleitwind wichtiger als das Gewicht des Riggs.

    Dreh' vor dem Versuch das Brett/Segel richtig hin, schwimmend im Wasser. Das dauert ein wenig, ja, aber es spart viel Kraft. Und ich persönlich ruhe mich dabei gleich ein wenig aus...

    Bei sehr starkem Wind hilft es auch , das Segel nicht direkt hoch zu ziehen sondern erst mal seitlich den Mast zum Wind hin, sobald etwas Wind unter das Segel kommt geht es einfacher zu heben. Dabei aber das Board immer noch quer zum Wind halten - allerdings wird dann auch der Stand instabiler. Es geht da nur um ein paar cm, das reicht schon. Mir hat es geholfen, Experimentieren!

    UND die Größe des Boards ist wirklich entscheidend!

    Ich bin ein 100kg-Brummer und fahre "hier" auf Binnensehen 150l. Im Urlaub habe ich auch mal 144l probiert und selbst diese paar Liter machen schon sehr viel aus: die ersten paar Shotstarts klappten noch, aber nach ein paar mißlungenen Versuchen in der Welle war die Kraft weg, an dem Tag musste ich mehrmals "gerettet" werden, weil ich einfach nicht mehr konnte. Am nächsten Tag dann 155l gefahren und bei ähnlich großen Wellen absolut kein Problem mehr. Ich sehe das aus eigener Erfahrung als Einsteiger genau wie Robert sagt: zu früh ein zu kleines Board ist nur Frust. Die sagten mit dort, bei dem starken Wind soll ich das kleine Board nehmen, aber ich habe keinen VORTEIL bemerken können. Wenn es einen gibt, dann wusste ich den bei meinem Könnens-stand einfach nicht zu nutzen.

    Und da Du ja auch das Board gewechselt hast: Ja, für einen Einsteiger/Aufsteiger und wie man mir sagte auch für erfahrene Surfer ist jedes neue/andere Board erst mal ein bisschen wie ein Neuanfang, Neulernen. Erst recht wenn es kleiner ist als das gewohnte. Beim Umstieg von 160 auf 150 habe ich drei Tage gebraucht, bis ich wieder einigermaßen die Sicherheit hatte. Angleiten fällt mir jetzt noch deutlich schwerer.

    Was ich noch mache um mehr "Surftage" zu kriegen:

    Windskaten!

    Man braucht kein Wasser (was für mich schwerer zu erreichen ist) und vor allem man hat bei viel weniger Wind schon Spaß...

    Klar, ist nicht genau dasselbe, ABER: Nachdem ich auf dem Windskater z.B. Back-fahren und Heli-Tack geübt habe, hat es danach auf dem Wasser auch beinahe sofort geklappt - insofern hilft es schon denke ich.

    Gruß,
    - Oliver
    Zuletzt geändert von Smeagle; 28.04.2014, 12:06.

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      #17
      in die Welle sollte man nur, wenn man Wasserstart beherrscht
      und wenn der Wind dazu reicht
      letzteres nicht zu beachten, hat mich schonmal in wirklich schlimme Schwierigkeiten gebracht
      selbst auf nem Floß kann einem die Wackelei und Reinfallerei beim Schotstart die Kräfte rauben bis zum bösen Ende
      Gruß , Tilo

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        #18
        Zitat von aurum Beitrag anzeigen
        in die Welle sollte man nur, wenn man Wasserstart beherrscht
        und wenn der Wind dazu reicht
        letzteres nicht zu beachten, hat mich schonmal in wirklich schlimme Schwierigkeiten gebracht
        selbst auf nem Floß kann einem die Wackelei und Reinfallerei beim Schotstart die Kräfte rauben bis zum bösen Ende
        Tja,

        An sich gebe ich Dir recht.

        ich war halt 14 Tage dort, wollte Surfen und der Wind stand die ganze Zeit "falsch", so dass es ständig starken Schwell gab. Trotz mässigem Wind (~8-15noten) so hoch, dass ich im Sitzen auf dem Brett nicht mehr das Ufer gesehen habe.

        Solange der Wind mir für Wasserstart reichte kein Problem, aber sobald es so eher unter 10knoten waren klappte Wasserstart nicht mehr und dann wurde es schwierig...

        Aber die Jungs an der Station waren echt super nett, haben mir vorher versprochen mich im Auge zu behalten und mit dem Boot zu holen, wenn ich in Schwierigkeiten komme. Was auch super geklappt hat Und ab dem zweiten Tag mit dem größeren Brett und Gewöhnung an die Bedingungen war auch das dann nicht mehr nötig.

        Aber absolut richtig Dein Hinweis, sowas sollte man wirklich nur dann machen, wenn es sicher ist. Also man nicht auf's Meer raustreiben kann sondern an einem Gegenufer landet und vor allem wenn man nicht alleine ist. Wobei mir glaube ich auch ein anderer Surfer nicht geholfen hätte - ohne das Boot wäre ich nach Entkräftung jeweils am Gegenufer gelandet, und durch die Brandung dort nie wieder weg gekommen.

        Gruß,
        - Oliver

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          #19
          Ich würde Dir auch eher Mut machen wollen und hoffen, dass Du dabei bleibst. Ich hätte zwei Vorschläge:

          - Hol Dir einen Lehrer für einen oder zwei Tage und lass Dir den Wasserstart beibringen. Und dann übst Du den und übst und übst. Und wirst dann keine Probleme mehr in den Wellen haben.
          - Schau mal, ob Du Dein Material richtig eingestellt hast: Genug Vorlieksspannung vor allem (englisch "downhaul", falls da niemand deutsch spricht). Zu wenig macht das Rigg schlechter kontrollierbar, besonders bei viel Wind. Lass Dir da mal am besten auch von einem Profi am Strand helfen.

          Ob ein größeres Board wirklich hilft, weiß ich nicht. Der 130er Firemove sollte stabil genug sein für Dich. Gleiten kannst Du ja bereits. Und 85 kg ist jetzt nicht so wahnsinnig schwer.

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            #20
            er sollte lieber mal zunächst den beachstart üben, wenn er in Laborbedingungen zugange ist, dann ist der Wasserstart nämlich gar nicht mehr so schwierig
            das hätte am Veluwemeer, wo er nach eigenen Angaben einen längeren Aufenthalt hatte, einen mächtigen Lernfortschritt bringen können
            meist sollte sich auch abseits von zu bezahlenden Surflehrern jemand finden lassen, der in einer Surfpause mal das Segelhandling beim Beachstart zeigt und wie damit das Board dirigiert wird
            das dann üben
            und dann den Wasserstart
            steht und fällt mit Zeit am/auf Wasser, wenn Wind ist
            und da steht oft Arbeit und 3kindrige Familie dazwischen
            Gruß , Tilo

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              #21
              So Leute, Ihr habt mich jetzt echt motiviert dran zu bleiben, werde mir noch eine Saison geben. Versuche mal Eure Tipps und Tricks zu beherzigen, vielen Dank dafür. Vor 4 Jahren hat es ja schon Bedenken gegeben, ob die Range zwischen 5,5er Matrix und 7er Swift nicht zu groß für einen Rookie ist. Außerdem rackert man sich mit dem 7er Chambersegel schon beim Aufriggen ab und im Wasser läuft die Masttasche ordentlich mit Wasser voll, was das aufholen auch nicht leichter macht. Also bin ich heute mal kurz losgestiefelt und habe mir noch ein 6,5er Matrix gekauft, vielleicht erleichtert mir das ja den Aufstieg, werde berichten.

              Grüße

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                #22
                Servus

                na super!

                Dann überleg dir mal noch konkrete Fragen warum das Eine oder Andere bei dir nicht geht.
                Um so genauer und unmissverständlicher du das Problem beschreibst um so perfekter werden die Ratschläge.

                Du hast z.B. nie erzählt in welche Richtung das Brett wegdreht oder was sonst noch das Problem beim Beachstart war.

                Die Antworten Würde ich mir dann ausdrucken und Abends nach dem Surfen durchlesen.
                Denn auf dem Wasser vergisst man gerne alles was einem geraten wurde.

                Und hier im nachfolgenden Link hab ich noch was für dich.
                Ich bring doch meinen Kumpels den Wasserstart auch immer erst an Land bei damit sie das nötige Segelgefühl schon vor dem Wasserversuch perfekt beherrschen.

                Aber leg dich ganz unter das Segel und lass dich vom Wind ins Sitzen ziehen nicht so wie im Film gleich im Sitzen versuchen und übe beide Strartrichtungen dutzende male an Land bis dus im Schlaf kannst und dann erst aufs Wasser.

                http://www.youtube.com/watch?feature...&v=N5fTQPRAR88

                Robert
                Zuletzt geändert von robat1; 29.04.2014, 21:51.

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                  #23
                  NIEMALS aufgeben!

                  Moin Medicx!
                  Sehr gute Entscheidung, weiter zu surfen!
                  Häng Dir die Wurst nicht zu hoch – immerhin ist es eben doch ein Unterschied,
                  ob man das Surfen mit 21 oder 41 Jahren beginnt.
                  Es dauert alles eben länger. Ohne mich mit Dir vergleichen zu wollen, aber mir geht es ähnlich wie Dir.
                  Mein Schimpfwortrepertoire bekommt regelmäßig sein update.
                  Und manchmal scheint’s mir, als surfe jeder Surfschüler besser.
                  (...genau, Tilo! Wahrscheinlich gehöre ich zu den Talent freien! So what! Wat‘n schlümm dran!?)
                  Aber ich habe unendlich viel Spaß am Surfen, auch wenn vieles nicht so funktioniert, wie ich mir das vorstelle.
                  „Theorie und Praxis“ eben. Trotz der Niederlagen stellen sich aber auch immer wieder kleine (Teil)-Erfolge und
                  Aha-Effekte ein, über die ich mich freue und die mich aufbauen.
                  Deinen Beitrag fand ich gut, und von den vielen ausführlichen Antworten mit den Tipps profitiere ich auch!
                  Dankeschön an alle!
                  Kiten als Alternative? Ochnööööö...was für eine Sünde...bist Du zufällig ausgesprochen begeisterter Lenkdrachensteuerer? Sonst, wie Seb schon meinte: „2-Tage-Kurs antesten“.
                  (...damit Du die Kite-Flausen aus dem Kopf bekommst...)
                  Grüssle, Tine
                  No pain - no gain.

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                    #24
                    Nur Mut

                    ich kann dein Problem völlig nachvollziehen.
                    Hab mir nach meinem ersten Kurs auch erstmal ein 130 L Brett zugelegt, Segel drauf und dann schön Baden gegangen.

                    MMn solltest du dich erstmal sicher auf deinem Brett fühlen, wenn du rausfährst.
                    Meine damit, es sollte groß genug sein damit der Schotstart, irgendwie, immer klappt.
                    Ich habe mir ein Starboard GO 170 zugelegt.
                    Das gleitet gutmütig an, ist ~90cm breit, du kannst dich nicht am EVA Deck verletzen und du bekommst es so gut wie nicht zerstört.
                    Ist zwar nicht so sportlich und leicht wie ein Rocket oder RRD, wenn du die aber nicht zum laufen bringst hast du auch nichts gewonnen

                    Damit klappte der Wasserstart dann auch irgendwann. In die Schlaufen war kein Problem, da die recht weit innen liegen.

                    Der Umstieg auf was kleines kam dann auch recht schnell.

                    Wenn du soweit bist, kannst du immernoch ein kleineres Brett besorgen.
                    Außerdem hast du dann gleich noch ein Leichtwindbrett und vor allem was für den Nachwuchs.
                    Gruß

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                      #25
                      Hier wurde schon geschrieben was für einen tollen motivierenden und anspornenden Effekt Freunde beim Surfen auf einen haben können. Klar, Surfen ist eine Einzelsportart aber auf Dauer würde es mir auch fad werden wenn ich nicht ständig Leute am Strand treffe die ich kenne oder nicht hin und wieder mit einem Kumpel und/oder meinem Bruder ein Wochenende am Gardasee verbringen könnte.
                      Eine super Möglichkeit Anschluss an Gleichgesinnte zu finden und noch Fortschritte beim Surfen zu machen sind natürlich von diversen Stationen angebotene Seminare mit professionellen Trainern und Rund-um-Sorglos Paket. Die meisten Shops in Deutschland und ich denke auch die meisten Surfclubs (vielleicht auch einer in deiner gegend) bieten auch jährlich Gruppenreisen, meist kombiniert mit Testevents, an. Ich selbst fahre da hin und wieder gerne mit, man trifft alte Bekannte und pusht sich gegenseitig. Meist geht es dann auch an familienfreundliche Spots und der nichtsurfende Anhang hat oft auch eine schöne Zeit mit anderen nichtsurfenden Teilnehmern. Oft ist auch mal ein Trainer dabei der einem dann immer noch den ein oder anderen Kniff zeigen kann. Während so einer Reise hat ein Kumpel von mir drei Tage Surfkurs bei Roberto Hoffman gemacht und konnte nach einer Woche in den Fußschlaufen fahren. Die Option mit professionellem Trainer würde ich dir auch empfehlen, da machst du garantiert Fortschritte.
                      Jojo
                      die coolen Jungs fahren Sinker

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                        #26
                        Zitat von jojoo Beitrag anzeigen
                        Hier wurde schon geschrieben was für einen tollen motivierenden und anspornenden Effekt Freunde beim Surfen auf einen haben können. Klar, Surfen ist eine Einzelsportart aber auf Dauer würde es mir auch fad werden wenn ich nicht ständig Leute am Strand treffe die ich kenne oder nicht hin und wieder mit einem Kumpel und/oder meinem Bruder ein Wochenende am Gardasee verbringen könnte.
                        Eine super Möglichkeit Anschluss an Gleichgesinnte zu finden und noch Fortschritte beim Surfen zu machen sind natürlich von diversen Stationen angebotene Seminare mit professionellen Trainern und Rund-um-Sorglos Paket. Die meisten Shops in Deutschland und ich denke auch die meisten Surfclubs (vielleicht auch einer in deiner gegend) bieten auch jährlich Gruppenreisen, meist kombiniert mit Testevents, an. Ich selbst fahre da hin und wieder gerne mit, man trifft alte Bekannte und pusht sich gegenseitig. Meist geht es dann auch an familienfreundliche Spots und der nichtsurfende Anhang hat oft auch eine schöne Zeit mit anderen nichtsurfenden Teilnehmern. Oft ist auch mal ein Trainer dabei der einem dann immer noch den ein oder anderen Kniff zeigen kann. Während so einer Reise hat ein Kumpel von mir drei Tage Surfkurs bei Roberto Hoffman gemacht und konnte nach einer Woche in den Fußschlaufen fahren. Die Option mit professionellem Trainer würde ich dir auch empfehlen, da machst du garantiert Fortschritte.
                        Jojo

                        Stimmt. Meine Frau hat auch deutlichst weniger Motivation seit wir wegen der kids nicht mehr gemeinsam aufs Wasser können... leider...

                        Ich frag mich auch immer woher die vielen Surfer kommen die den Biss gehabt haben durch die Anfangszeit zu kommen. Ist eben nicht wie kitesurfen. Dort wird dir alles 'geschenkt', windsurfen lernen ist harte Arbeit.

                        Lernen durch Intensität heisst das Motto und das Revier ist sicher nicht ohne Einfluss auf den Erfolg.

                        Grüße und Kopf hoch
                        teenie
                        Wind, Wasser und Wellen- gibts was schöneres?

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                          #27
                          Hey medicx, Windsurfen ist eine der am schwersten zu erlernenden Sportarten. Also nicht demotivieren lassen sondern versuchen so oft wie möglich aufs Wasser zu kommen. Dann überwindet man diese Anfangsfrustschwelle relativ schnell. Rate mal warum es zu diesen Kitehype gekommen ist, da willst ja wohl nicht dazugehören
                          Zivi Norderney 2006

                          Kommentar


                            #28
                            man könnte ja mal ne Studie machen, ob die Anzahl eigener minderjähriger Kinder in negativer Korrelation zum Fortschritt beim Windsurfen steht
                            wäre das ne schöne Bachelorarbeit?
                            dann kommt bald der nächste Umfrageaufruf ;-)
                            und der nächste Bachelor muß dann nachweisen, ob das dann auch ein (von mir vermuteter) Kausalzusammenhang ist
                            Zuletzt geändert von aurum; 06.05.2014, 12:54.
                            Gruß , Tilo

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                              #29
                              Hi medicx,
                              An deiner Stelle würde ich am Surfen dran bleiben, weil wenn man ihn einmal gelernt hat, ist es der bester Sport der Welt. Klar ist der Weg dahin erst einmal schwierig, aber nicht unmöglich.

                              leider kann ich dir nur Tipps von 7 Jahren surferfahrung geben (nicht sehr viel ich weiß )
                              Ich habe mit 9 Jahren von meinem Vater surfen gelernt, auch in stehrevieren wie Fehmarn und makkum, und das erste was ich gelernt habe war, nach dem schotstart, die wende, weil das extrem viel kraft sparen kann wenn eine Form des Richtungswechsels sicher sitzt und man nicht immer von neuem das Segel aufholen muss.
                              Dann hab ich den beachstsart gelernt, was ich dir auch nur empfehlen kann den so schnell wie möglich sicher zu beherrschen, weil du dann auch an Spots wie der Costa brava (wo ich glaub ich nach dem brouwersdam am öftesten Surfen war ) lernen kannst. Dann machst du den beachstsart am Ufer, fährst ein bisschen raus machst eine Wende, die du natürlich dann auch sicher können solltest , fährst zurück und kannst dann in ufernähe Sachen ausprobieren und üben wie eine halse, weil wenn die dann nicht klappt, egal du kannst dann ja den beachstsart
                              Den Wasserstart kann man auch super in stehtiefen Gewässern lernen, weil du Brett und Segel richtig ausrichten kannst, dich dann ins Wasser legst, also die Füße vom Boden nehmen und dann üben das Segel ein bisschen hochzudrücken bis der Wasserstart an such sitzt und dann die brettsteuerung mit dem Segel im schwimmen üben, aber dann hast du die Grundtechnik des wasserstarts schon drauf und der Rest sollte nicht mehr so schwer fallen.
                              Und der beste Tipp ist, wie schon von den vielen anderen gesagt, suche dir jemanden am Strand der ein Auge auf dich hat und dir Tipps gibt wie du schnell zum Erfolg kommst.

                              Und ich kann dir das tricktionary nur empfehlen, das gibts als App oder als buch glaube ich, wobei die App mit dem beginnend Guide kostenlos ist

                              Also bleib dran am surfen, denn es hilft nur üben üben üben, denn alle Surfer müssen üben, selbst die besten freestyler

                              Ich hoffe ich konnte ein bisschen helfen
                              Niels

                              Kommentar


                                #30
                                jetzt nicht um dir die motivation zu nehmen, im gegenteil, um deine misserfolge in der vergangenheit ins richtige licht zu rücken: windsurfen ist ein extremer kraftsport, da kann mir jeder sagen was er will, aber auch gestandene surfer sind nach einem anspruchsvollen tag mit viel zeit auf dem wasser einfach nur platt. bei grossem material sowieso, wenn da 5-6 bft ins segel reindrücken, erzeugt das einfach grosse kräfte, welche allein mir körperkraft kontrolliert werden müssen, und das während stunden. die meisten surfer so um die 40 haben in ihrer jugend, d.h. so zwischen 12 und 18 angefangen, sind vom virus infiziert worden und dann drangeblieben, mal mehr, mal weniger, aber haben ihre surfmuskulatur aufrechterhalten. ich spreche von so innerer körperspannungsmuskulatur, die sieht man äusserlich gar nicht mal so sehr, muss aber aufgebaut werden. diese muskulatur ist m.e. sehr spezifisch, d.h. sie kann eigentlich nur beim surfen selbst so richtig gebildet werden, fitnessstudio ist niemals ersatz.

                                m.a.w. wenn du mit 40 quereinsteigst, fehlt dir einfach grundsätzlich schon mal ein haufen kraft, und die aufzubauen erfordert entsprechenden zeitaufwand. von dem her ist dein ansatz leichtes material sicher der richtige. bleib dran, denn wenn's mal läuft, gibt's nix besseres auf der ganzen welt.

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