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    #31
    :

    Hallo goforward,
    ich werde jetzt auch Pro. Dann geh ich zum Surfen, hab 10 Masten dabei und wenn's mal knallt nehm ich halt den nächsten.
    Tja, leider werd ich kein Pro mehr und des weiteren hat Otto-Normal-Surfer
    nur einen Mast für sein Segel. Ich kaufen Mast, ich fahre in Urlaub, ich rigg auf,
    knall, Segel im Arsch, Mast auch dort! Dann geh ich mal schnell in den nächsten
    Surfshop und besorg mir für gut 1000,- Euro ein neues Rigg.

    Ich kann mir auch was Gebrauchtes kaufen. Wenn dann knallt hab ich nicht mal
    Garantie!!! Und billig sind die gebrauchten auch nicht gerade.

    Es geht ja nicht darum, dass mal Equipment kaputt gehen kann, sondern dass
    man für sein sauer verdientes Geld was Vernünftiges bekommt. Eigentlich ist
    es erschreckend, wieviele Kollegen schon Mastbrüche hatten bzw. sahen.

    Übrigens finde ich deine Idee mit dem Belastungstest sehr gut. Dann haut's
    wenigstens den Hersteller die Trümmer um die Ohren

    Kommentar


      #32
      Zitat von goforward Beitrag anzeigen
      Wavemasten brechen (im Waschgang) meist zwischen Gabelbaum und Verbindungsstück. Warum? Im Bereich des Gabelbaums sind viele Masten verstärkt und damit weniger flexibel. Das Gleiche gilt für den Bereich der Verbindungshülse, da ist verhältnismäßig eher gar nix flexibel. Bei der Mastbiegung wird also der Bereich zw. Verbindung und Gabelbaumanschlagbereich mehr gebogen, als an anderen Stellen des Mastes.
      Ein Beispiel:
      Kompression - deutlich mehr Flex im Topp.
      Und so sieht’s „in Echt“ aus. Wird der Mast nicht in der Mitte belastet, sondern wie im Segel an den Enden zusammengezogen, dann verändert sich die prozentuale Biegung unten kaum. Die Toppbiegung legt im Vergleich zu IMCS nochmals zehn Prozent zu.

      [ATTACH]21389[/ATTACH]
      Foto Quelle: Surf

      Das bedeutet, dass man die Verbindungsstelle inkl. Verstärkung eigentlich gar nicht wahrnimmt. Ein Mast bricht bei Überbelastung durch eine übermäßige Biegung meistens oberhalb der Gabel, weil er im unteren Bereich insgesamt steifer ist. (Ist auf dem Bild ja gut zu erkennen). Der Gabelbaumanschlag ist dabei der Punkt, an dem die Kraft des Surfers ansetzt und am unteren Ende des Mastes das Board. (Seht es mir nach, bin kein Physiker )

      Alles was oberhalb der Gabel sitzt muss nun bei Überbelastung alles "ausbügeln". Erfahrungsgemäß wird der Mast oberhalb der Gabel brechen. Dabei ist es m. M. nach unerheblich, ob dort eine Trennhülse eingeklebt ist oder eben nicht.

      Hier sieht man mal wie lange es braucht, bis ein Mast bricht. RDM, Ansatzpunkt des Gewichtes (E-Motor) mittig, ca. 20 cm oberhalb der Verbindungshülse.

      http://www.youtube.com/watch?feature...&v=p7GTSWbHzhA
      Zuletzt geändert von wwwerner; 09.07.2014, 15:25. Grund: Ergänzung Video
      ~Surfshop Münster~

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        #33
        Zitat von wwwerner Beitrag anzeigen
        ... Der Gabelbaumanschlag ist dabei der Punkt, an dem die Kraft des Surfers ansetzt ...
        Mir würde das als Begründung ausreichen
        Ich seh´s so wie Du, wwwerner.

        Kommentar


          #34
          Ist denn schon Weihnachten..

          Mein Mast ist heute gekommen

          Und wie schnell das gegangen ist. 6 1/2 Wochen. Wahnsinn.

          So, ich werde das Teil nun in mein Segel stopfen, voll durchspannen und bis
          morgen Mittag liegen lassen. Wenn's nicht wieder knallt, sollte er diesmal
          halten. Hoffen wir's mal....

          Kommentar


            #35
            Zitat von Linex Beitrag anzeigen
            So, ich werde das Teil nun in mein Segel stopfen, voll durchspannen und bis
            morgen Mittag liegen lassen. Wenn's nicht wieder knallt, sollte er diesmal
            halten. Hoffen wir's mal....
            Toi, toi, toi.

            Guckt ihr eigentlich bei den Masten nur auf die Marke oder auch mal auf das "Made in ..."? Ich habe/hatte Masten Made in Italy, USA und mal nicht angegeben, also denke ich China. Jetzt ratet mal welcher Mast der beste war/ist.

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              #36
              Meine Reihenfolge wäre tatsächlich: USA, China, Italien.
              Oh je

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                #37
                Er hat's überlebt

                Kurzer Zwischenbericht von der Mastbruchfront.

                8 stündigen Aufbau hat er überlebt. Am nächsten Tag war ich auch gleich
                bei 4-5 Bft. ein paar Stündchen auf dem Wasser. Hat er auch überlebt.
                Ich übrigens auch

                Das Teil ist in Italien gefertigt und ist nun nicht mehr silber sondern blau.
                Vielleicht bricht blau ja nicht so leicht wie Silber oder Gold

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