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  • Linex
    antwortet
    Er hat's überlebt

    Kurzer Zwischenbericht von der Mastbruchfront.

    8 stündigen Aufbau hat er überlebt. Am nächsten Tag war ich auch gleich
    bei 4-5 Bft. ein paar Stündchen auf dem Wasser. Hat er auch überlebt.
    Ich übrigens auch

    Das Teil ist in Italien gefertigt und ist nun nicht mehr silber sondern blau.
    Vielleicht bricht blau ja nicht so leicht wie Silber oder Gold

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  • Seb72
    antwortet
    Meine Reihenfolge wäre tatsächlich: USA, China, Italien.
    Oh je

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  • daddy_o
    antwortet
    Zitat von Linex Beitrag anzeigen
    So, ich werde das Teil nun in mein Segel stopfen, voll durchspannen und bis
    morgen Mittag liegen lassen. Wenn's nicht wieder knallt, sollte er diesmal
    halten. Hoffen wir's mal....
    Toi, toi, toi.

    Guckt ihr eigentlich bei den Masten nur auf die Marke oder auch mal auf das "Made in ..."? Ich habe/hatte Masten Made in Italy, USA und mal nicht angegeben, also denke ich China. Jetzt ratet mal welcher Mast der beste war/ist.

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  • Linex
    antwortet
    Ist denn schon Weihnachten..

    Mein Mast ist heute gekommen

    Und wie schnell das gegangen ist. 6 1/2 Wochen. Wahnsinn.

    So, ich werde das Teil nun in mein Segel stopfen, voll durchspannen und bis
    morgen Mittag liegen lassen. Wenn's nicht wieder knallt, sollte er diesmal
    halten. Hoffen wir's mal....

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  • Seb72
    antwortet
    Zitat von wwwerner Beitrag anzeigen
    ... Der Gabelbaumanschlag ist dabei der Punkt, an dem die Kraft des Surfers ansetzt ...
    Mir würde das als Begründung ausreichen
    Ich seh´s so wie Du, wwwerner.

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  • wwwerner
    antwortet
    Zitat von goforward Beitrag anzeigen
    Wavemasten brechen (im Waschgang) meist zwischen Gabelbaum und Verbindungsstück. Warum? Im Bereich des Gabelbaums sind viele Masten verstärkt und damit weniger flexibel. Das Gleiche gilt für den Bereich der Verbindungshülse, da ist verhältnismäßig eher gar nix flexibel. Bei der Mastbiegung wird also der Bereich zw. Verbindung und Gabelbaumanschlagbereich mehr gebogen, als an anderen Stellen des Mastes.
    Ein Beispiel:
    Kompression - deutlich mehr Flex im Topp.
    Und so sieht’s „in Echt“ aus. Wird der Mast nicht in der Mitte belastet, sondern wie im Segel an den Enden zusammengezogen, dann verändert sich die prozentuale Biegung unten kaum. Die Toppbiegung legt im Vergleich zu IMCS nochmals zehn Prozent zu.

    [ATTACH]21389[/ATTACH]
    Foto Quelle: Surf

    Das bedeutet, dass man die Verbindungsstelle inkl. Verstärkung eigentlich gar nicht wahrnimmt. Ein Mast bricht bei Überbelastung durch eine übermäßige Biegung meistens oberhalb der Gabel, weil er im unteren Bereich insgesamt steifer ist. (Ist auf dem Bild ja gut zu erkennen). Der Gabelbaumanschlag ist dabei der Punkt, an dem die Kraft des Surfers ansetzt und am unteren Ende des Mastes das Board. (Seht es mir nach, bin kein Physiker )

    Alles was oberhalb der Gabel sitzt muss nun bei Überbelastung alles "ausbügeln". Erfahrungsgemäß wird der Mast oberhalb der Gabel brechen. Dabei ist es m. M. nach unerheblich, ob dort eine Trennhülse eingeklebt ist oder eben nicht.

    Hier sieht man mal wie lange es braucht, bis ein Mast bricht. RDM, Ansatzpunkt des Gewichtes (E-Motor) mittig, ca. 20 cm oberhalb der Verbindungshülse.

    http://www.youtube.com/watch?feature...&v=p7GTSWbHzhA
    Zuletzt geändert von wwwerner; 09.07.2014, 15:25. Grund: Ergänzung Video

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  • Linex
    antwortet
    :

    Hallo goforward,
    ich werde jetzt auch Pro. Dann geh ich zum Surfen, hab 10 Masten dabei und wenn's mal knallt nehm ich halt den nächsten.
    Tja, leider werd ich kein Pro mehr und des weiteren hat Otto-Normal-Surfer
    nur einen Mast für sein Segel. Ich kaufen Mast, ich fahre in Urlaub, ich rigg auf,
    knall, Segel im Arsch, Mast auch dort! Dann geh ich mal schnell in den nächsten
    Surfshop und besorg mir für gut 1000,- Euro ein neues Rigg.

    Ich kann mir auch was Gebrauchtes kaufen. Wenn dann knallt hab ich nicht mal
    Garantie!!! Und billig sind die gebrauchten auch nicht gerade.

    Es geht ja nicht darum, dass mal Equipment kaputt gehen kann, sondern dass
    man für sein sauer verdientes Geld was Vernünftiges bekommt. Eigentlich ist
    es erschreckend, wieviele Kollegen schon Mastbrüche hatten bzw. sahen.

    Übrigens finde ich deine Idee mit dem Belastungstest sehr gut. Dann haut's
    wenigstens den Hersteller die Trümmer um die Ohren

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  • flo am start
    antwortet
    Ich freu mich ja schon auf das ewige hin und her von manchen am Strand, wenn anstatt einer Verbindungsstelle zwei zusammenpappen

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  • goforward
    antwortet
    Sehr häufig brechen Masten im Gabelbaumbereich.
    Das sind dann aber Brüche nach langer Zeit wegen der Belastungen durch das Frontstück. Wavemasten brechen (im Waschgang) meist zwischen Gabelbaum und Verbindungsstück. Warum? Im Bereich des Gabelbaums sind viele Masten verstärkt und damit weniger flexibel. Das Gleiche gilt für den Bereich der Verbindungshülse, da ist verhältnismäßig eher gar nix flexibel. Bei der Mastbiegung wird also der Bereich zw. Verbindung und Gabelbaumanschlagbereich mehr gebogen, als an anderen Stellen des Mastes.
    Neue Masten sind immer ein Risiko, deshalb kaufe ich lieber Gebrauchte. Vorschädigungen sind sehr deutlich auszumachen.
    Vom Slalomtraing in El Médano habe ich schon viele Storys über Mastbrüche gehört und erlebt. Da sind alle Marken mehr oder weniger davon betroffen. Oft knackt es bereits beim ersten Aufbau...
    Interessant ist, dass die Pros dann auch noch einen nach dem anderen Masten testen, weil es auch noch Performanceunterschiede in den selben Chargen gibt.

    Zum Thema Qualitätskontrolle: wie soll die aussehen? Röntgen um Lufteinschlüsse/Harzmangel zu lokalisieren? Biegemaschine? Aber warum eigentlich nicht: Die Windmühlenflügel (hier bei Nordex) werden vor Auslieferung auch einem mechanischen Extremtest unterzogen - was die an Biegung abkönnen, ist echt erstaunlich!

    P.s.: gleich geht es für zwei Tage nach Mukran > Vollgas!!! Beim letzten Mal vor vier Wochen waren, so wie heute auch, 38er Böen angesagt - tatsächlich waren es 45-50kn...
    Meine Quickmasten werden halten!
    Zuletzt geändert von goforward; 09.07.2014, 11:21.

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  • wwwerner
    antwortet
    Zitat von teenie Beitrag anzeigen
    Ohne das Teilungsstück sind die Masten sicher leichter und haltbarer...
    Leichter vielleicht, wenn dann aber nur marginal.
    Brechen würden sie auch als Einteiler, denn sie brechen ja nicht wegen der Verbindungshülse. Sehr häufig brechen Masten im Gabelbaumbereich.

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  • teenie
    antwortet
    1-teilig

    Mir wärs lieber wir hätten wieder einteilige Masten.
    Sicher, ab 490 unpraktikabel, aber da gibts ja die tollen North Extender.
    Also alles bis 9,x ist mit einem 460iger zu erschlagen.

    Blieben also nur die Formulacracks die längere Masten brauchen.

    Ohne das Teilungsstück sind die Masten sicher leichter und haltbarer, aber leider wohl nicht günstiger, denn der Transport zum Kunden wird teurer...

    grüße
    teenie

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  • Smeagle
    antwortet
    Zitat von Rosas-Fahrer Beitrag anzeigen
    Moin,
    die Aussage kann man natürlich so allgemein nicht stehen lassen:
    bei Segeln um die 9,5qm passt ein mittig geteilter 490er Mast. Die gefüllte Segeltasche ist da teils deutlich länger....
    Gruß
    Stimmt. Bei meinem 7er Naish passt der 460er Mast mit in die Segeltasche und beim 8,8er Naish der 490er.

    - Oliver

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  • Rosas-Fahrer
    antwortet
    Zitat von stg Beitrag anzeigen
    was die mastlängen angeht:
    ich wäre auch sehr für dreiteilige masten
    a) löst ein wenig die transportprobleme. die mastteile hätten dann nämlich die länge von segeln oder gabelbäumen und würden in entsprechende bags passen
    Moin,
    die Aussage kann man natürlich so allgemein nicht stehen lassen:
    bei Segeln um die 9,5qm passt ein mittig geteilter 490er Mast. Die gefüllte Segeltasche ist da teils deutlich länger....
    Gruß

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  • Dr. Spin Out
    antwortet
    Zitat von stg Beitrag anzeigen
    "North Dreiteiler findest du in der Tonne!!! !!! neben dem Strandparkplatz und da greift niemand nach."

    taugen die nichts? oder einfach nur deine einmalige negative erfahrung?
    Ich hatte 3 neue North silver in 400 - 430 - 460 cm (natürlich als 2-Teiler!)
    Von diesen als fast unzerstörbar (http://www.north-windsurf.com/deu/no...ast-technology) beschriebenen Masten sind in kürzester Zeit und ohne übermäßige Beanspruchung 2 Stück gebrochen (sind also jetzt 3-Teiler!)

    Vorher hatte ich NP Masten X6 (bzw Freeride pro) und da ist 10 Jahre bei gleichen Belastungen nix gebrochen.

    Also bei mir gibt es erst mal keine Noth-Masten mehr!
    Zuletzt geändert von Dr. Spin Out; 08.07.2014, 21:13.

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  • Seb72
    antwortet
    Zitat von Linex Beitrag anzeigen
    Ich wär für 3-teilig. Dann kann man die gebrochenen Teile besser austauschen

    Das ist die Marktlücke. Man nehme einen 5-teiligen Mast. Dann hab ich
    eine Mast für 400cm , 430cm, 460cm und 490cm. Ein Mast für alle Segel
    Transportfreundlich, Bruchteiletausch, vielleicht alles noch in unterschiedlichen
    Farben....

    Ok, das mit der Biegekurve kriegen die schon hin....
    "... und 3kg schwer" haste vergessen

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