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Boardbreite vs. Windstärke

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    #16
    Zitat von Spreetech Beitrag anzeigen

    .....@ Dr. Spin Out
    Ja, da ist eine Reparaturstelle vorne links. Habe das Brett vor ein paar Wochen hinter Dresden abgeholt. Wartst Du das? Das sah aber nicht nach 100kg aus.
    Bis zu welcher Windstärke kann man denn noch vernünftig mit dem Board fahren?......
    Dann ist es wohl tatsächlich mein altes Board, das ich vor 5 Jahren nach Berlin verkauft habe.

    Ich hatte den iSonic 155 nur als Schwachwindboard eingesetzt, er kam mit 9er Segel bei ca. 12 kn auch passiv ins Gleiten und wurde ab 18 kn mit Segel 7,5 dann schwer zu beherrschen, wenn der Chop über 20 cm hoch wurde.
    Also idealer Einsatzbereich von 10-15 kn, bei 20 kn ist das Board mit Sicherheit fast unfahrbar, da es auf dem kabbeligen Wasser zu schnell wird und unkontrolliert auf die Wellen aufschlägt. Da ist dann ein Schleudersturz vorprogrammiert.

    mfg

    Dr. Spin Out

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      #17
      Ich hatte gehofft, dass man mit dem iSonic auch mal bis Windstärke 6 (im Mittel) fahren kann. Einbußen beim Halsen oder Speed hätte ich da in Kauf genommen. Aber wenn es gar nicht geht, dann muss halt im kommenden Jahr ein neues Brett her.
      Die größe wird davon abhängen, wie ich mich bis dahin in Gleitfahrt und Wasserstart weiterentwickelt habe.
      Was ist denn so das Mindestvolumen bei Wind ab 18kn, Segelgröße max. 7,5 (damit es noch handlich bleibt) und 100kg, um ins Gleiten zu kommen?

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        #18
        wo willst du denn morgen surfen gehen? havelseen?

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          #19
          Morgen bin ich ab 9 am Rangsdorfer See.
          Sonntag wahrscheinlich auch.

          Bei Westwind fahre ich zum Rangsdorfer See und bei Südwind zum Wolziger See (Blossin).
          Den Motzener See will ich mal ausprobieren. Bei Westwind kann man am Sportplatz auf das Wasser.

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            #20
            "Seis drum. Bleib trotzdem beim Tipp: Das ist kein Board für 20 Knoten Wind. Da muss was schlankeres, freemovigeres her. Es geht hier um deine Surfzeit. Die sollte man nicht verplempern."

            das mag ja grundsätzlich so sein aber:
            in Berlin hats viel häufiger 10-15 knoten als eben darüber. sprich mit dem großen hast eindeutig mehr surfzeit als mit was kleinem es sein denn du bist dauerpendler in den norden oder süden.

            für's wochenende sieht die prognose mal gut aus:
            http://de.windfinder.com/weatherfore...angsdorfer_see
            aber:
            ->für die küste wäre das eine recht normale vorhersage. hier in berlin ist's doch eher die absolute ausnahme (eben wenn oben an der küste von sturmtief die rede ist...)
            ->dass es im november so warm ist dass die leute noch gerne aufs wasser gehen und eben auch mal wind über 18kn mitnehmen(denn von april bis oktober hier sonst höchstens 3 mal hat)

            bleib bei dem isonic.
            du wirst ihn sicherlich auch morgen fahren können. aber sei halt vorsichtig ihn nicht kaputtzuhauen - material zerstören geht halt bei unwohnten bedingungen(an land und auf dem wasser) besonders schnell. für 95% der anderen surftage (mit 10-15 knoten eben) paßt der 155er für dein gewicht sicherlich ganz wunderbar (mit eben entsprechend großen segeln)

            es bringt dir nichts jetzt über einen 130er (das ist bei deinem körpergewicht+rigg quasi fast ein sinker, der shotstart im ausnahmefall gerade noch so zuläßt.sowas wäre für dich im binnenland nur in ausnahmefällen zu gebrauchen oder eben an der küste) nachzudenken - macht keinen sinn bevor du nicht mit dem großen bei wenig wind einwandfrei klarkommst.

            bei der volumenbetrachtung immer das restvolumen sehen:
            155-105kg körpergewicht -10kg rigg- 5kg (neo finne mastfuß schuhe trapez haube) - 10kg boardgewicht = 20 liter restauftrieb
            schon bei 10 litern weniger hast nur noch halb soviel restvolumen. bei 15 litern nur noch 1/4. und bei 20 biste quasi bei null(vielleicht nicht ganz, wenn board und rigg entsprechend leichter sind)
            (ob man das boardgewicht tatsächlich mitbetrachten muss oder nicht weiß ich nicht 100%. ich glaube aber schon. vielleicht kann das ja mal hier jmd fundiert beantworten oder verneinen)

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              #21
              Zitat von stg Beitrag anzeigen
              ...
              in Berlin hats viel häufiger 10-15 knoten als eben darüber. sprich mit dem großen hast eindeutig mehr surfzeit als mit was kleinem es sein denn du bist dauerpendler in den norden oder süden.
              ...
              bleib bei dem isonic.
              ...
              es bringt dir nichts jetzt über einen 130er (das ist bei deinem körpergewicht+rigg quasi fast ein sinker, der shotstart im ausnahmefall gerade noch so zuläßt.sowas wäre für dich im binnenland nur in ausnahmefällen zu gebrauchen oder eben an der küste) nachzudenken - macht keinen sinn bevor du nicht mit dem großen bei wenig wind einwandfrei klarkommst.
              ...
              Seh das genauso.
              Ich finde auch, dass (z.B.) der Müggelsee in Ufernähe einfach unangenehm wird, bei mehr Wind. In Rangsdorf war ich als Kind ... ist glaub genauso.
              Da musst Du dich, lieber Spreetech, einfach irgendwie durchwurschteln

              Und mit dem Restvolumen:
              Zitat von stg Beitrag anzeigen
              (ob man das boardgewicht tatsächlich mitbetrachten muss oder nicht weiß ich nicht 100%. ich glaube aber schon. vielleicht kann das ja mal hier jmd fundiert beantworten oder verneinen)
              Zählt alles mit
              Boardvolumen(Liter)-Gesamtmasse(kg)=Restauftrieb(L)
              Funktioniert deswegen, weil 1L Wasser genau 1kg Wasser ist.
              Und wenn Du bis zum Knie ins Wasser tauchst, steigt auch der Auftrieb um die Literzahl der Beine

              Grüße

              Kommentar


                #22
                ... achso noch zum iSonic: hat auch sehr wenig Volumen im Bug, gelle?
                Dann wird die Wende schon sehr kniffelig! Da solltest anfangs auf der Viper üben.

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                  #23
                  Offengestanden wundere ich mich über die große Pro-(Free) Formula Fraktion hier im Forum

                  Wers mag kann da gern mit fahren mit so einem 100 cm breiten Board mit 220 cm länge. Einen leichten Einstieg hat man damit nicht. Da kann hier noch so viel lamentiert werden. Gut weiter kommt man auch nicht:
                  - Durchgleiten beim Halsen: schwierig, bis unmöglich.
                  - Wenden: Flott rum, dann gehts.
                  - Fußsteuerung: so ca. wie ein Gehweg
                  - Überpowert: Nur Fliegen ist schöner

                  Angleiten tun die von mir genannten Boards (es waren 140 bis 150 l, 80 cm Breite) übrigens ganz hervorragend. Ich seh da keinen Vorteil beim iS bei Segelgrößen <9 m².
                  Zuletzt geändert von blinki-bill; 13.11.2015, 20:06.
                  check: www.surfshop-muenster.de

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                    #24
                    Wenn man bei sehr wenig Wind fahren möchte, wäre auch Foiling eine gute Alternative:
                    http://www.ahd-boards.com/models/afs-1/

                    https://www.youtube.com/watch?v=ABvC6jOeROM

                    Man beachte das Video bei ca. 0:40. Da überholt er gerade einen stehenden Formulasurfer mit ca 10 qm Segel.

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                      #25
                      Hallo,

                      vielleicht ist jemand interessiert an meinen Erfahrungen, die ich am Samstag auf dem Rangsdorfer See (Westwind mit ca. 5Bft im Mittel) sammeln konnte.
                      War mit einem alten 6,3er Segel (nocam) unterwegs. Alle anderen hatten so um 7qm aufgezogen.
                      Wollte ja unterschiedliche Finnen und Mastfußpositionen testen und Gleitfahrt mit "Fußschlaufen fahren" üben.

                      Nachdem ich ja mit dem iSonic155 (155l, 222x100cm) in der Gleitfahrt (mit 54cm Finne und ohne Fußschlaufen zu benutzen) nachvollziehbarerweise Probleme mit der Kontrolle hatte, ging das mit 44cm Finne und Mastuß weiter vorn deutlich besser. Als ich dann noch vor der Gleitfahrt den hinteren Fuß in die Schlaufe gesetzt habe, hat sich sogar ein Hauch von Sicherheit während der Gleitfahrt eingestellt. Der iSonic wird dann im Gleiten auf leichtem Vorwindkurs sauschnell (subjektiver Eindruck), sodass es mir nicht gelungen ist, den vorderen Fuß in die Schlaufe zu bekommen, die sind sehr weit hinten plaziert.
                      Wenn man versucht wieder mehr am Wind zu surfen, bricht die Gleitphase ab.
                      Unterm Strich, noch zu anspruchsvoll für mich.

                      Die Viper (160l, 275x75cm) habe ich erst mit der Standardfinne (40cm) und mittlerer Mastfußposition gefahren. Gleiten ging fast gar nicht. Hier ließ sich die vordere Fußschlaufe wunderbar erreichen, auch schon in Verdrängerfahrt. Die nächstmögliche hintere Schlaufe war zu weit weg. Da wäre ich auch in Gleitfahrt mit meinen 100kg mit dem Heck versunken.
                      Habe dann eine 50cm Finne eingebaut und den Mastfuß weiter nach hinten versetzt. Gleiten ging deutlich früher los (natürlich kein Vergleich zum iSonic) und war auch, mit dem vorderen Fuß in der Schlaufe, sehr gut kontrollierbar.

                      Fazit:
                      Habe viel Spaß gehabt und bin zuversichtlich, dass ich irgendwann ordentlich über den See gleiten werde.
                      Für mehr Gleitspaß müssen wohl aber auch zwei moderne Segel (7qm+8qm?) angeschafft werden.

                      Fragen:
                      Kann man mit Board- und Segeltrimm das Erreichen der zweiten Schlaufe erleichtern? War ja mal der vordere und der hintere Fuß.

                      Welche Segelgrößen würdet Ihr mir empfehlen (100kg, Binnengewässer, max. 6Bft im Mittel)
                      Max. Geschwindigkeit ist mir nicht so wichtig, daher würde ich eher nocam-Segel für besseres Handling bevorzugen.
                      Dachte da an ca. 7qm für 5Bft und >8qm für 4Bft.
                      Bei größer 5Bft könnte ich ja noch auf mein alter 6,3er ausweichen, falls ich mit einem 7er nicht mehr zurecht komme.
                      Ist bei Leichtwind bis 4Bft ein Segel mit Cambern vielleicht doch besser geeignet, um früher ins Gleiten zu kommen?

                      Gruß Andreas

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                        #26
                        Zitat von Spreetech Beitrag anzeigen
                        Fragen:
                        Kann man mit Board- und Segeltrimm das Erreichen der zweiten Schlaufe erleichtern?
                        Gruß Andreas
                        Durch variieren der Gabelbaumhöhe kannst du die Standposition etwas verändern.
                        Je höher desto weiter kannst du das Segel nach hinten neigen und somit auch selbst weiter zurückgehen.
                        Auf einen Formula(oder Freeformula) fährt man die Gabel sowieso höher als auf anderen Boards.
                        Zitat von Spreetech Beitrag anzeigen
                        Fragen:
                        Ist bei Leichtwind bis 4Bft ein Segel mit Cambern vielleicht doch besser geeignet, um früher ins Gleiten zu kommen?
                        Gruß Andreas
                        Bist du denn des Wahnsinns solch eine ketzerische Frage zu stellen
                        Hatten uns doch gerade erst darüber gestritten in einen anderen Thread.

                        Meine Meinung:
                        Das ist abhängig vom Hersteller und Segel, Ich meine aber ein Cambersegel harmoniert besser mit dem Isonic.
                        Und lass dich nicht kirre machen von Blinki; ich nutze gern und oft meinen Formula auch mit 8,2er Segel. Das macht mir deutlich mehr Spaß als auf einen großen SL, und die Punkte von Blinki kann ich in keiner Weise nachvollziehen.
                        Das ist aber auch persönliche Geschmackssache.
                        Am Stein haben wir einen Aufsteiger der nutzt den Formula sogar mit 5,6er Racesegel(mit 67kg), der hatte vorher Freeride und Freeraceboard, kam mit denen aber nicht zurecht.
                        Zuletzt geändert von Bernie B; 16.11.2015, 21:24.
                        Es grüßt der Bernie

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                          #27
                          Zitat von Bernie B Beitrag anzeigen
                          Das ist aber auch persönliche Geschmackssache.
                          Am Stein haben wir einen Aufsteiger der nutzt den Formula sogar mit 5,6er Racesegel(mit 67kg), der hatte vorher Freeride und Freeraceboard, kam mit denen aber nicht zurecht.
                          Moin,
                          boah - super. Bist nicht du immer der, der die Meinung vertritt, dass man die eigene nicht als der Weisheit letzten Schlusses hinstellen sollte?
                          Hier wird jetzt ein Aufsteiger mit 5,6er Racesegel als Beispiel angeführt...
                          Nimm doch auch das Beispiel vom Stein, der mit max 4,7er Segel auf 80l Board rausgeht und immer am fahren ist.
                          Wie blöd sind nur die Leute, die im WC 9,5er Segel fahren - passt nicht so ganz
                          Gruß
                          P.s. am letzten WE wurde draußen auch Kiter außerhalb der Bojenkette "erwischt"

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                            #28
                            Zitat von Rosas-Fahrer Beitrag anzeigen
                            Moin,
                            boah - super. Bist nicht du immer der, der die Meinung vertritt, dass man die eigene nicht als der Weisheit letzten Schlusses hinstellen sollte?
                            Ganz genau!!!!!!

                            Und wenn es Jemanden Freude macht eine verrückte Kombi zu nutzen meinen Segen hat er, besonders wenn die Segelgröße für seinen Spaß ausreichend ist.
                            Zuletzt geändert von Bernie B; 16.11.2015, 20:10.
                            Es grüßt der Bernie

                            Kommentar


                              #29
                              da du die frage der segelgröße nochmal direkt stellst wiederhole ich mal:

                              "ich würd an deiner stelle eher 9.3+7.5 oder 8.7+7.2 neu (oder jung/gebraucht) kaufen."

                              ->die 8.7 bis 9.3 beziehen sich bei deinem gewicht auf ca 4 windstärken. also 11-15 knoten (wenn du glück hast rutscht es auch schon bei 10). bei oberen 4 also 15,16 knoten wird auch schon das nächstgenannte gehen
                              ->die 7.2 bis 7.5 beziehen sich bei deinem gewicht auf ca 5 windstärken. also 17-20knoten,
                              ->bei oberen 5 also 20,21 knoten kannst dann schon 6.5 nehmen oder wie in deinem fall 6.3 (deckt sich auch mit den oberen 5 windstärken die du am samstag hattest
                              http://de.windfinder.com/report/wind...eld/2015-11-14

                              was camber angeht:
                              ->bei dem großen wird es sich kaum vermeiden lassen. oberhalb von 8.2 gibt es kaum camberlose segel meine ich.
                              ich denke ein 2cam freerace oder 2cam frühgleitsegel wäre bei dir als großes sinnvoll.
                              was race mäßiges mit 4 cambern wird dich im halsenwiedererlernen wohl genauso bremsen wie bei wasserstarts usw. macht auf solch eher kleinen gewässern dann nur frust das ding ständig aus dem wasser zu wuchten.

                              ->beim kleinen entweder auch 2cam freerace oder freigleit oder auch was camberloses.
                              ->ich würd die so kaufen, dass sie auf denselben masten passen!
                              wird bei deinem gewicht fürs große auch ein 490er sein müssen.

                              -----------------
                              schön dass das mit der finne schonmal verbesserungen gebracht hat. wie gesagt das 155er board ist nicht unbedingt was für 20kn+ und 6er segel da isses kein wunder wenn man damit dann etwas verkrampft draufsteht.
                              von daher:
                              nächste mal weniger wind und größeres segel und du wirst dich wundern wie gut das dann mit der 44er finne wohl paßt. du wirst irgendwann ein setup haben was du in 90% aller tage an deinen homespots fährst. der rest des materials ist dann für die tage mit mehr wind, urlaub usw.

                              ----------------
                              die viper wird vermutlich nicht so frei laufen. die modernen vipers sind als anfänger und aufsteigerboard konzipiert. vermutlich hast da kein schalterartiges an- und durchgleiten, sondern einen fließenden prozess und eben in summe dann auch deutlich weniger geschwindigkeit. klar kann man die wenn man sich mühe gibt auch fliegen lassen aber nicht so frei und brachial wie eben einen isonic.
                              dennoch macht es sinn darauf zu üben. gesamte schrittechnik und segelshifttechnik bei der powerhalse wirst da drauf vermutlich besser verinnerlichen können.

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                                #30
                                @stg
                                Danke für Deine Unterstützung.
                                Mal sehen was man auf der Boot+Fun in Berlin (26.11. - 29.11.) eventuell günstig erwerben kann.
                                Freue mich schon auf Mittwoch. Wird vielleicht der letzte Surftag in diesem Jahr werden. Gehe gleich um 7:30 für 1,5h vor der Arbeit auf´s Wasser.
                                Versuche dann mal ein 7,3er (altes 4cam) mit der Viper in der Hoffnung auf längere Gleitphasen.

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