Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Neoprenhandschue für Herbst/Winter = dicke Unterarme

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #16
    ...fahre zum Teil sehr unterschiedliche.
    Die wärmsten sind für mich die Fäustlinge von Dakine, mit Vorkrümmung und Leder im Handflächenbereich.
    Wahrscheinlich liegt da der Grund mit dem Schmerz im Unterarm.
    Die sind in der Handfläche schön dünn.
    Die Glow von ION sind auch nicht schlecht, halten aber nicht lange ständige Shotstarts aus.
    Eskimo von Ascan auch bequem.
    Mit dem besseren Druck im Trapez, zieht´s auch nicht im Arm, kann ich nur bestätigen.

    Kommentar


      #17
      ja, Shotstart ist ein wichtiges Thema. Meine Finger waren vom Fahren in der Kälte schon einmal so kraftlos, dass ich das Seilchen kaum fest greifen konnte, zumal der Grip an der Leine nicht sonderlich wirkt.

      Aber gewusst wie, Trick Nr 17, man nimmt eine dicke Leine, die geflochtene, die ist eh besser als dieses neumodische Strumpfband


      achja, etwas Französisch-Unterricht: Trick Nr 17 heisst in Frankreich übrigens "System D", falls ihr mal in F ein Problem habt, Auto, Finne, etc., "System D"


      Kommentar


        #18
        bei der geflochtenen Leine, womöglich noch mit Knoten, kannst du dir aber auch ganz schnell das Brett ruinieren, wenn der Knoten zwischen Brett und Mast gerät (ist mir früher mehrfach passiert) weil die dickere Leine tiefere, bleibende Eindrücke hinterläßt wie eine dünne Gummileine

        Kommentar


          #19
          oh, ich nutze die dicke moderne Leine, die nachgeben müsste,

          aber habe dort einen fetten Knoten eingefädelt, um eine Art Golfball in der Hand zu halten ... hatte sogar überlegt, einen 2. für das große Segel einzubringen.


          Aber ich schaue mal, ansich ist die Kordel auf Zug und die Knoten müssten eher oben liegen, also bei seitlichem Segel, wo es nun einmal liegt

          Kommentar


            #20
            wir nutzten auch schon beim Wellenreiten im kalten Wasser Gummihandschuhe. Sie müssen nur wege des Wassereindringens abgetaped werden


            Kommentar


              #21
              Der beste Tipp gegen müde Unterarme ist ein dünner Gabelbaum oder V-Grip. Ich fahre übrigens offene und habe teilweise zwar kalte Hände aber nie kraftlose Unterarme (26cm Holm).
              "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

              surf-wiki.com

              Kommentar


                #22
                Kann ich nur bestätigen. Meine kälteste Session in diesem Winter war ca. 5/5 Grad (Wasser/Luft) am Wavespot und ich hatte meine offenen Fäustlinge meist noch nicht mal über die Fingerspitzen gezogen.
                Gabel ist eine Carbon Slim von AL360.


                (Was ich mich gerade mal frage: Alu ist ja ein sehr guter Wärmeleiter. Ob das wohl auch irgendeine ne Rolle spielt, also Wärme aus den Hand-Innenflächen durch den nassen Belag über die Holme „abtransportiert“ wird..?
                Ich bin mir zumindest sehr sicher, dass ich bei einer Alugabel stärker spüre, ob das Holmmaterial selbst kalt ist.)

                Kommentar


                  #23


                  "teilweise zwar kalte Hände aber nie kraftlose Unterarme (26cm Holm)."

                  ja, das gilt es abzuwägen. Ich hatte zuletzt gute geschlossene Handschuhe, aber wurde irgendwann kraftlos, da man stets den Neo eindrücken muss, bevor die Kraft auf den Baum übertragen wird !


                  Kommentar


                    #24
                    Hi

                    bei mir liegt als alter Sack das letzte Wintersurfen schon eine Ewigkeit zurück. Aber ich erinnere mich nur zu gut an den mega krassen Schmerz wenn das warme Blut "nach" dem Surfen minuten lang zurück in die Hände drängt.
                    Da könnte man fast schreien.

                    Aber das war ohne Handschuhe bei 4-5C Wasser und Luft nahe Null. Auch mit Haushalts-Spülhandschuhen die guten Gripp hatten war das nur etwas bessen.

                    So Fäustlinge mit Loch an der Innenhand hatte ich auch mal aber die blieben bei einem aktiven Fahrstil oder gar in der Welle nie an den Fingern und blieben deshalb bald wieder zuhause.

                    Krafftlos wurden die Unterarme aber eher wenn man zu aufgeregt war und verkrampfte. Mit den kalten Händen hatte das eher wenig bis nichts zu tun.

                    Zitat von BoardStar Beitrag anzeigen
                    .......
                    (Was ich mich gerade mal frage: Alu ist ja ein sehr guter Wärmeleiter. Ob das wohl auch irgendeine ne Rolle spielt, also Wärme aus den Hand-Innenflächen durch den nassen Belag über die Holme „abtransportiert“ wird..?
                    Ich bin mir zumindest sehr sicher, dass ich bei einer Alugabel stärker spüre, ob das Holmmaterial selbst kalt ist.)
                    Bei mir waren das immer Alugabeln, dass ich den Unterschied nicht erfahren konnte.
                    Aber theoretisch muss bei der sehr dünnen Grippisolierung vom wärmeleitenden Alurohr in jedem Fall ein Unterschued zum Carbonrohr bestehen.

                    Im Labor wäre das ganz sicher nachweisbar wenn die Hand um den Holm mal eine Weile geschlossen bleibt, aber ob das beim ständigen umgreifen und eintauchen in 4-5C kaltes Wasser und Wind mit 0-5C eine große Rolle spielt ist recht fraglich.

                    In der Welle spielt das also sicher keine Rolle. Bei langen unveränderten geradeaus-Schlägen im Flachwasser wird es sich aber vermutlich schon auswirken und welche Art vom Gripp spielt sicher auch eine Rolle.

                    Robert
                    Zuletzt geändert von robat1; 04.04.2021, 07:45.

                    Kommentar

                    Lädt...
                    X