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Palette Slalom

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    Palette Slalom

    Hi, Frage an die Racer:
    Was habt ihr für ne Palette, was macht Sinn für mich als ambitionierten Hibbyfahrer?
    Ich habe jetzt 85cm Falcon und 8,4er Warp. Die meisten Hersteller bieten ja drei Salomboards an, und an Segeln scheint 8,4 - 7,7 - 7,0 - 6,3 - 5,6 ungefähr gängig zu sein.
    Ich fahre hauptsächlich im Binnenland (Bodensee, Comersee, Urnersee, Sivaplana...) bei entweder grade so 12 Knoten oder dann 25 Knoten aufwärts.
    Die gesamte Palette muss ich mir natürlich selbst zusammenstellen, aber ihr könnt mir gerne mit ein paar Infos helfen:
    Wie sieht es mit der Abstufung aus, kann ich z. B. 8,4 so lange fahren bis 7,0 funktioniert oder brauche ich 7,7? (immer mit 100% Mast und Trimmsystem). Wie schauts bei den Boards aus? Gross und Klein? Gross und Mittel? Alle drei? Passende Finnen natürlich vorausgesetzt.
    Ich bringe recht fitte 90kg mit, bei 1,84m. Klar geht die gesamte Palette am besten, aber wo funktionieren die Lücken besser, wo tun sie weh?
    Fanatic Hawk 95 (2008?) - Tabou Rocket 125 (2011) (for sale) - Fanatic Falcon TE 85cm (2017) - RRD X-Fire v10 108 (2018)//
    North Hero 4.2 & 4.7 - Duke 5.0, 5.4 & 5.9 - North Warp 5.6, 6.2, 7.0, 7.7, 8.4, 9.0// Winheller Fins

    For Sale

    #2
    Also ich habe 9,5 - 8,7 - 7,8 - 7,0 - 6,0 - 5,0.


    Und selbst da überspringe ich oft Zwischengrößen. Der untere Bereich (5 - 6 - 7) ist OK. Aber der obere ist zu dicht.

    Also wenn ich jetzt neu zusammen stellen würde dann so in etwa folgendes nehmen, nach unten immer dichter beieinander:

    5,2 - 6 - 7 - 8,2 - 9,6

    So ganz grob, komt natürlich auch drauf an welche Größen es gibt

    Boards habe ich 72cm und 85cm. Da ist 5,2 eigentlich schon zu klein, geht aber noch.

    Gruß,
    - Oliver

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      #3
      8,6/7,8/7,0/6,4 Racesegel
      85er/71er SL und ein 62er Freerace

      Bei den Verhältnissen hier im mittleren Westen ist das 6.4er am wenigsten unterwegs und das 8.6er am häufigsten, danach das 7.8er.
      Diese beiden Größen halte ich für unverzichtbar. Du kannst M.E. von 9.5 auf 7.8 wechseln, aber nicht von 8.5 auf 7.0.

      Wenn du keinen Defi mitfahren willst oder keine Speedambitionen hast, dann brauchst du auch kein SL Segel <6 m², denn die Böen musst du einfach abkönnen mit dem 7er.
      Ein Trimmsystem habe ich ein Jahr probiert und mich nicht damit anfreunden können. Es geht auch gut ohne. Jetzt habe ich allerdings eine Gabel mit innenliegendem System und werd der Sache wieder eine Chance einräumen.
      100 % Masten hab ich nicht nur 95er

      Habe alles von NP / JP. Passt schön zusammen und ich hab kein Gefummel mit Spacern oder ggfls. nicht passenden Biegekurven etc.
      Zuletzt geändert von blinki-bill; 25.10.2018, 15:57.
      check: www.surfshop-muenster.de

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        #4
        Moin,
        je nach den Windbedingungen, die du am häufigsten nutzen wirst, würde ich enger abstimmen.
        Wenn dir ein 9,5 er gefällt und nicht zu anstrengend ist:
        9,5 (85er Board)
        8,6 (85 oder 72er Board)
        7,8 (72er Board)
        7,0 (72 oder 62er Board)
        6,4 (62er Board)

        Eine Größe kannst du sparen
        8,6 + 7,8 = 8,2 -> haben aber nur noch weniger Hersteller im Programm.

        Masten: es reichen auch 75%er
        Viieel wichtiger: gute Carbongabel

        Gruß

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          #5
          Rosas-Fahrer Einstellung teile ich

          schau, dass du frühzeitig einen ganzen Segelsatz bei einem Regattafahrerafahrer anfragst / reservierst, dann wird es nicht zu teuer und es sind auch alle Größen verfügbar ... spart locker 50 bis 60% des Neupreises
          ist zwar 1 x viel Geld, aber es passt auch alles zusammen und oftmals sind einige Segel sogar ungefähren oder neuwertig

          dazu mind. immer 2 dazu PASSENDE Finnen pro Brettgröße einplanen

          PS.:
          ich wechsel die Bretter alle 3-4 Jahre, jedes Jahr kommt ein neues, so hab ich halbwegs aktuelles Material, muss mich aber auch nicht immer auf anderes einstellen

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            #6
            Ich bin mit ca. 105-110kg Abtropfgewicht "etwas" schwerer als du, aber ich denke es sollte auch für dich kein Problem darstellen von 9,6 auf 7,8 zu wechseln.
            Mit einem 9,6er bist du halt nochmal bisschen früher angepowert als mit einem 8,4er.

            Was die Gabel und Masten angeht bin ich voll bei Rosas-Fahrer:
            Carbongabel für die großen Segel (bis 7,5 würde ich sagen) ist ein muss.
            Bin von Alu auf Carbon gewechselt und der Unterschied ist enorm.

            Ich fahre 9,6 (Gun Cannonball) und 7,8 (Warp) auf einem 85cm Falcon mit 3 verschiedenen Finnen.
            Ab ca. 18kn wechsle ich mit dem 7,8er auf ein 125l Brett (das Brett ist schon alt und wird wenn es den Geist aufgibt durch einen Freeracer ersetzt).
            Auf dem Brett geht es dann weiter runter mit einem 6,7 Freemove Segel und kleinerer Finne.
            Wenn dann der Grundwind bei ca. 25kn ist wechsle ich mit dem 6,7er Segel auf ein 104 Liter Brett.
            Wenn es noch stärker wird kommt mein 5,3er Segel zum Einsatz (wieder mit kleinerer Finne).
            Das obere Ende der Fahnenstange ist bei mir dann ein Bic Saxo 87l mit dem 5,3er Segel. Die Kombination ist dann allerdings mit sehr viel Vorsicht zu genießen, weil das unter ca. 30kn sofort schwimmen bedeutet

            Zwischen dem 6,7er und dem 5,3er brauche ich noch ein 5,8/6,0er da der Sprung zu groß ist.
            Bei uns am Chiemsee komme ich aber bei meinem Gewicht eh nur extrem selten dazu, so klein zu fahren (letztes Jahr einmal, bei 33-45kn Wind ).

            Macht für mich in Summe 3 Bretter 142-125-104 (den Saxo zähle ich mal nicht mit), 5 Segel 9,6-7,8-6,7-(6,0)-5,3, 6 Finnen, 3 Masten und 3 Gabeln.
            Mit dem Material komme ich von 13-41kn zurecht.
            Zuletzt geändert von rob1111; 26.10.2018, 11:13.

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              #7
              Hi, ja Carbongabel ist klar. Hab ne North Platinum Race.
              Es geht explizit um ne Slalomrange. Werde mal schauen ob ich ne komplette Serie irgendwo bekomme.
              Fanatic Hawk 95 (2008?) - Tabou Rocket 125 (2011) (for sale) - Fanatic Falcon TE 85cm (2017) - RRD X-Fire v10 108 (2018)//
              North Hero 4.2 & 4.7 - Duke 5.0, 5.4 & 5.9 - North Warp 5.6, 6.2, 7.0, 7.7, 8.4, 9.0// Winheller Fins

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                #8
                für die 2018ner Segel bist du da etwas spät dran ;-) viele haben ihr Zeug schon verkauft oder ich mehr komplett

                die 8.6er Segelgröße hat den Vorteil, dass diese auf einem 71 & 85er Brett zu fahren ist
                7.8m2 ist beim 85er schon recht klein

                theoretisch kannst du aber, wenn du den 85er auch mal "bestimmungsgemäß" einsetzt, direkt vom 9.6er & Dickschiff, auf den kleineren 71er mit 7.8m2 wechseln ... wichtig ist immer, dass du mehrere Finnen hast, um den Einsatzbereich der Bretter zu vergrößern / anzupassen

                Bedenke, GUTE Finnen kosten Geld und sind mind. so wichtig, wie das Segel oder Brett !! (was viele unterschätzen oder nicht glauben wollen)

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                  #9
                  Alles eine Frage des Luxuses

                  Hallo Phillip,
                  da Du eher in böigen Revieren (Seen) unterwegs bist, ist es gut, wenn man eine dichtere Palette an Segeln hat, weil Du dann Dein Segel genauer auf den mittleren Wind einstellen kannst, ohne dass Du in den Böen völlig überpowert bist und in den Lullen untergehst. Bei eher gleichmäßigem Wind (Küste) reicht eine etwas gröber abgestimmte Palette i.d.R. aus.

                  Ich fahre 9.5 / 8.6 / 7.8qm NP RS Racing (nicht sooo wasserstartfreundlich, aber extrem überpowered immer noch gut zu kontrollieren) und 7.2 / 6.2qm NP RS Slalom (einfacheres Handling). Die drei Großen sind auch für böiges Revier auf jeden Fall eng genug abgestimmt, bei den Kleineren könnte noch ein 6.7er dazwischen passen; ist aber nicht zwingend nötig.

                  Darunter dann 5.7 / 5.0 / 4.4 / 3.9qm, aber nicht zum Racen, zusätzlich noch 9.0 / 7.8 / 7.0qm NP V8 und 6.5 NP V6 zum Spaß haben.

                  Wenn ich überpowered bin, trimme ich zunächst das Segel nach, danach wechsele ich falls nötig erstmal zu einer kleineren Finne, dann ggf. zu einem kleineren Board, erst dann zu einem kleineren Segel. So gesehen, hat man eigentlich eine noch viel feinere Abstimmung, als nur die Wahl zwischen ein paar Segeln. Dazu kommt, dass moderne Segel, insbesondere Racesegel, einen enormen Windbereich abdecken.

                  Dennoch: Mit meiner Segelabstufung liege ich im Bereich von 9.5 ... 6.2qm mit 5 Segeln ca 0,8qm jeweils auseinander. Ein Segel weniger - und der Abstand vergrößert sich auf ca. 1,1qm (ginge gerade auch noch), noch ein Segel weniger, also nur 3 Stück, und man wäre auf einem Abstand von 1,7qm. Das wäre mir definitiv zu groß.

                  Mein Tipp: Lieber ein Segel mehr und damit meist etwas passender "betucht", als umgekehrt.

                  Gruß Jogi
                  _________________
                  Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird. (Charles de Gaulle)

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                    #10
                    Moin Jogi,
                    soviel Zeugs würd bei mir ehr zu Stress führen Habe aus dem Grund schon das 9.4er wegreduziert. Zuviel Material für zu wenig Effektivität.

                    Sind deine RS:Racing Evo 8, 9 oder X? Damit erledigt sich M.E. das einfachere Handling der Freeracer. Wer die Racesegel (kann nur für NP sprechen) der letzten 3 Saison kennt, der riggt M.E. keine Freeracer mit Cambern mehr auf. Es sei denn die sind schlicht zu teuer.

                    Eine Freeride "parallel Welt" betreibe ich auch. Das sieht dann so aus:
                    7.8er RS:Racing / 6.0er Ryde
                    7.0er RS:Racing / 5.5er Fusion
                    6.4er RS:Racing / 5.0er Fusion
                    check: www.surfshop-muenster.de

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                      #11
                      Moin Blinki-Bill,
                      hab' das 9.5er gerade dazu gekauft, weil mein 8.6er doch merklich weniger zieht, als mein 9.0er V8

                      Aber hast schon Recht: Racesegel (auch wenn meine etwas älter sind) fahren sich schon geil,
                      auch wenn man mal zum Shiften etwas (nach)treten muss.
                      Ist das bei den EVO 8/9/X besser geworden ?

                      Für die "Parallelwelt" habe ich gerade ein 5.7er NP Hellcat dazu genommen.
                      Das zieht zwar nur mittelmäßig, aber man kann es fahren, bis das Wasser wegfliegt
                      Geht nach oben 'raus fast wie ein Racesegel

                      Gruß

                      Jogi
                      _______________
                      Es gibt Wichtigeres im Leben als Surfen. Aber was ?

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                        #12
                        Zitat von jogi1111 Beitrag anzeigen
                        Ist das bei den EVO 8/9/X besser geworden ?
                        Rotation ist gar kein Thema. Das Profil ist schon tief und auch straff, aber einmal begonnen schnippen Latten und Camber auf die neue Seite. Habe zwar noch kein Evo X gefahren, aber das werden die nicht schlechter werden lassen. Das Evo 8 sollte noch mit Kurbel geriggt werden, das 9er zieht man mit der normalen Trimmhilfe. Ein echtes Aha Erlebnis.
                        check: www.surfshop-muenster.de

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                          #13
                          Moin,
                          ist ja geil, dass NP auch schon drauf gekommen ist, dass man Segel nicht kurbeln muss.
                          Gruß

                          Kommentar


                            #14
                            Smily vergessen...

                            Smily vergessen...

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                              #15
                              Zitat von Rosas-Fahrer Beitrag anzeigen
                              Moin,
                              ist ja geil, dass NP auch schon drauf gekommen ist, dass man Segel nicht kurbeln muss.
                              Gruß
                              Stört mich gar nicht, wenn da 'ne Kurbel nötig ist. Man hat ja genug North XT (bzw. XTR) zur Verfügung, die ich nicht nur als bequem/luxuriös empfinde, sondern für mich auch klar einen Sicherheitsgewinn darstellen. Denn wenn der Wind mal deutlich zunimmt, kann ich immer -auch auf bewegtem Wasser- schnell das Vorliek nachtrimmen und komme so sicher nach Hause.

                              Gruß Jogi
                              ________________
                              Die Welt gehört denen, die zu ihrer Eroberung ausziehen, bewaffnet mit Sicherheit und guter Laune (Charles Dickens)

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