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Brett-Marken-Cluster???

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    Brett-Marken-Cluster???

    Moin Leute,

    ich möchte mir demnächst ein Wave- oder Freemove-Board kaufen, das erste für mich dieser Art, und bin natürlich mal wieder völlig überfordert bei der Vielzahl an Marken und Shapes, die auf dem Markt zu finden sind.

    Deswegen meine Frage: Gibt es irgendwo eine Auflistung, in der Marken geclustert sind, z.B. nach Preis- und Qualitätssegment?

    Welche Marke produziert "für die breite Masse", welche eher im "High-End" Bereich für Contest-Fahrer, welche ist eher hochpreisig, welche eher "gut und günstig".

    Ich habe die letzten drei Surf-Ausgaben hier liegen und da sind super Tests drinne über Freestyle und Waveboards. Aber dann lese ich die Tests und bin immer noch dezent überfordert

    Das hier hat bestimmt auch ein bisschen damit zu tun, dass jedermann Vorlieben hat, aber vielleicht gibt es ja irgendwo eine möglichst objektive Clusterung... Oder jemand mag hier direkt mal ein bisschen was auflisten?


    (Kurz zu mir: Surfe seit 3 Jahren, aktuelles Brett ein JP Magic Ride 119 l aus 2016, bin sehr zufrieden damit, aber wollte mir demnächst halt eins zum Einstieg in die Welle holen mit so 89 - 92 l, vielleicht sogar noch einen Tick kleiner, wiege 55 kg)

    #2
    Moin,
    hole dir doch noch das Windsurfingjahrbuch 2019 hinzu. Dort sind u.A.
    12 Crossoverboards getestet. Vielleicht hilft dir das bei der Entscheidung.
    Meine absolut subjektive Empfehlung: Quatro Power pro.
    Aber es gibt noch viele andere gute Bretter.
    Gruß
    Rolf
    Das Schlimmste an manchen Menschen ist, dass sie nüchtern sind, wenn sie nicht betrunken sind.
    William Butler Yeats ( 1865 - 1939 )

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      #3
      Du suchst den Benz unter den Boards? Gibt es nicht.
      Die meisten kommen eh von Cobra.
      Hol Dir ein schönes Freestyle/Waveboard so um die 95 L.
      Gruß Murphy

      Say no to big Boards.

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        #4
        Es gibt "Gerüchte" (=viele persönliche Einzelerfahrungen) die einigen Brettern unterschiedliche Qualitäten zuschreiben.

        Ist aber schwer, da "die ganz Wahrheit" zu finden.

        Wie schon gesagt, kommen fast alle aus der gleichen Fabrik, sind aber dennoch unterschiedlich gebaut (weil die Specs zum Aufbau ja von der Marke kommen). Qualitätsprobleme haben sie aber alle, weil Cobra halt gerne mal Mist baut, quer über alle Marken. Lagen vergisst oder mal eben andere Boxen verbaut etc... Ist fast alles Handarbeit.

        Wenn überhaupt Cluster, könnte man in Cobra und "alle anderen" unterteilen "Alle anderen" sind dann echte Custom-Boards. Die sind auch entsprechend teuer.

        Gruß,
        - Oliver

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          #5
          Wieso sind die Customs teurer?

          Wenn du dir mal die Preislisten ansiehst ist das gar nicht unbedingt so, außer bei den Billigbauweisen der Serienboards.

          Ok, die bekommst du nicht im Auslauf, aber dafür sind sie wenigstens gut verarbeitet, leicht, werden nicht sofort weich, haben nicht bei jeder Berührung Lackschäden, kriegen beim normalen Fahren keine Dellenund werfen nicht sofort irgendwelche Bläschen, nur weil da mal ein bisschen Wasser drankommt (was ja bei einem Windsurfbrett schon mal vorkommen soll).

          Dann werden sie möglicherweise sogar noch auf dich zugeschnitten und eventuell kannst du auch noch ein spezielles Design aussuchen.

          Um auf die Ursprungsfrage zurückzukommen, würde ich ein Thommen G-Wave aus persönlicher Erfahrung empfehlen. Fährt sich super in der Welle und auch bei Starkwind auf dem Baggersee.
          Wegen der Größe fragst du am besten den Hersteller, die beraten dich auch gut.

          Also, gut überlegen. Wer am falschen Ende spart, zahlt manchmal doppelt.
          Zuletzt geändert von Francnorth; 11.02.2019, 16:34.
          Hang loose

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            #6
            Zitat von Murphy Beitrag anzeigen
            Du suchst den Benz unter den Boards? Gibt es nicht.
            Die meisten kommen eh von Cobra.
            Hol Dir ein schönes Freestyle/Waveboard so um die 95 L.
            Eins A Tip. Da ist für jeden Geschmack was dabei. Als Einsteiger auf Laufruhe und Kontrollierbarkeit achten und nicht auf Wave Eignung oder Top Speed. Habe persönliche Erfahrung mit RRD und JP FSW. Laufruhig, kontrollierbar, drehfreudig. Ich persönlich halte in der Klasse auch nicht unbedingt was von Thruster Setups. Mag anders sein, wenn man häufiger auf offener See zum Surfen kommt. Oder auch 40 kg weniger wiegt

            Gegen den Thommen spricht M.E., dass er eine US Box hat. Das Gefummel mag sich antun wer will.
            check: www.surfshop-muenster.de

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              #7
              @Thommen: Das Schöne an Custom Mades ist, dass die sogar eine Powerbox einbauen, wenn man das gern möchte. Zumindest wenn das technisch möglich ist. Das kann man sich aussuchen, Ist eben nicht wie bei Serienboards.

              Ich persönlich würde bei der Größe immer Thruster nehmen, dann hat man zumindest die Option. Ich fahre am Binnensee lieber Singlefin und in der Welle lieber Thruster.
              Zuletzt geändert von Francnorth; 11.02.2019, 16:33.
              Hang loose

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                #8
                Zitat von Francnorth Beitrag anzeigen
                Wieso sind die Customs teurer?

                Wenn du dir mal die Preislisten ansiehst ist das gar nicht unbedingt so, außer bei den Billigbauweisen der Serienboards.

                Ok, die bekommst du nicht im Auslauf, aber dafür sind sie wenigstens gut verarbeitet, leicht, werden nicht sofort weich, haben nicht bei jeder Berührung Lackschäden, kriegen beim normalen Fahren keine Dellenund werfen nicht sofort irgendwelche Bläschen, nur weil da mal ein bisschen Wasser drankommt (was ja bei einem Windsurfbrett schon mal vorkommen soll).

                Dann werden sie möglicherweise sogar noch auf dich zugeschnitten und eventuell kannst du auch noch ein spezielles Design aussuchen.

                ...
                Also, gut überlegen. Wer am falschen Ende spart, zahlt manchmal doppelt.
                Moin,
                mit den Preissteigerungen der letzten Jahre sind Customs natürlich immer interessanter geworden.
                Bei SL - Boards ist dies vielleicht nicht so, da die Test-/Entwicklungsaufwände für eine Customschmiede kaum möglich sind.
                Und du hast immer das Problem der "Katze im Sack".
                Interessant finde ich diese Custom-Serie-Idee. Shapes, die erprobt sind werden in Bauweise, Finbox usw. auf die eigenen Bedürfnisse angepasst...
                Mein bisher einzige Custom war allerdings ein Reinfall - ich nehm lieber Serie in guter Bauweise und kann es gut wieder verkaufen...
                Gruß

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                  #9
                  Okaaaay…. also ich sehe nun, es gibt einen Unterschied zwischen Serie und Custom, das war mir gar nicht so ganz klar.

                  Innerhalb der Serienboards gibt es wohl keinen Unterschied und alle ist eine Frage des Könnens, Geschmacks und der Zahlungsbereitschaft.

                  Und am Spot wird es wohl immer Sprüche geben wie "Du fährst [HIER BELIEBIGE MARKE EINFÜGEN] ?? Das ist ja nicht so meins." oder "Da stimmt doch Preis-Leistung gar nicht!" oder oder oder …. ;-)

                  Dann geht's im Frühling wohl mal nach Fehmarn, Bretter durchtesten und dann entscheiden ;-) Und eins nehmen, mit dem man gut kann, egal, was drauf steht!

                  Hang Loose alle miteinander :-D

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                    #10
                    Ein guter Plan. In Landkirchen kannst du da sehr gut was ausleihen.

                    Die Serienboards entstehen nach meinem Verständnis auch weitgehend in Handarbeit nach den Vorgaben der jeweiligen Hersteller in ein und derselben Fabrik. Dort entstehen diese Boards seit >30 Jahren. Das entsprechende KnowHow etc. ist M.E. sehr gut vorhanden. Die oben genannten Mängel kann ich so für die Marken die ich gefahren habe (RRD, Fanatic, JP) nicht bestätigen. Wenn ich meine Boards nach 2-3 Saison abgebe, dann sehen die meist noch sehr gut aus.
                    check: www.surfshop-muenster.de

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