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Carbon Masten

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  • BoardStar
    antwortet
    Grundsätzlich bin ich sehr dafür, dass jeder über seinen “ökologischen Fußabdruck” nachdenkt.
    Aber ein Carbonmast zerfällt im Schadensfall ja nicht automatisch in Millionen von Mini-, Mikro- oder Nanopartikeln. Er bricht durch und es gibt ein Teil mehr als vorher. (Und wahrscheinlich noch ein paar Splitter...)
    Meist passiert das ganze in Ufernähe und der Surfer schleppt das defekte Rigg komplett mit Board an Land.
    Wenn dann das Carbon zusammen mit anderem Müll verfeuert wird, freut sich der Energieanbieter über den guten Brennwert - vermutlich ziemlich vergleichbar mit Carbon aus Braun- oder Steinkohle...

    Wenn ich sehe, was im Wasser so alles herumtreibt, habe ich tatsächlich ein vergleichsweise ziemlich gutes Gewissen. Und ich pflege und repariere mein Material, um es ressourcenschonend möglichst lange nutzbar zu halten.

    Der Weg zum Spot ist natürlich ein Thema, aber andernfalls würde ich wohl für ein anderes Hobby durch die Gegend fahren oder sonstwie Energie verbrauchen. Die Flugreise nach Teneriffa halte ich für vertretbar, “Urlaub” auf dem Kreuzfahrtschiff (mit Flugreise zu den Häfen) oder zum Shoppen nach NewYork ist sicher schlimmer. Und unser Hotel hat weder Pool noch Heizung oder Klimaanlage.
    Dafür ist das Haus daheim gut gedämmt. Allerdings mit Styropor, aus dem man vermutlich 1000 Surfbretter hätte schnitzen können - alleine der Verschnitt hätte wohl für meine aktuellen Boards gereicht...
    Und so ein Brett ist ebenfalls brennbar und hat somit noch eine halbwegs sinnvolle Verwertung vor sich, wenn der letzte Nachnutzer in etwa 15 Jahren damit durch ist.

    Richtig schlimm ist dagegen die Entsorgung von fleißig fürs Recycling gesammelten Plastikmüll, der dann nach Asien exportiert und von dortigen Müllkippen über Flüsse ins Meer gespült wird...
    Ich sammele dann mit meinem Sohn am Strand den angespülten Müll, der dann wahrscheinlich wieder nach Asien verschifft wird. Ist auch irgendwie ‘Recycling’ - im Sinne von ‘Kreislauf’... :-/

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  • jojoo
    antwortet
    Zitat von reini1008 Beitrag anzeigen

    Jetzt seit doch mal ganz ehrlich, Umweltschutz ist SEHR wichtig, aber laßt doch mal die Kirche im Dorf. Muss jetzt alles schlecht und kaputt diskutiert werden ?

    Wir paar Surfer können sicher dazu beitragen Umweltschutz zu betreiben, aber retten können wir und Greta allein die Welt auch nicht, solange andere große Kontinente darauf verzichten.
    Alles was wir tun können ist in der Tat nur den Bewohnern anderer Kontinente vorleben, dass man in Sicherheit, Demokratie, Frieden und Wohlstand auch ohne verantwortungslose Umweltzerstörung leben kann.

    Und das fängt bei jedem einzelnen an.

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  • reini1008
    antwortet
    Generell ist es schön, dass ihr euch darüber Gedanken macht über Carbon und Mikropartikel, aber ich stelle mir die ganze Zeit folgende Frage: Wie kommt ihr zu eurem Spot und ist das nicht ein vielfaches an Umweltbelastung ?

    Jetzt seit doch mal ganz ehrlich, Umweltschutz ist SEHR wichtig, aber laßt doch mal die Kirche im Dorf. Muss jetzt alles schlecht und kaputt diskutiert werden ?

    Wir paar Surfer können sicher dazu beitragen Umweltschutz zu betreiben, aber retten können wir und Greta allein die Welt auch nicht, solange andere große Kontinente darauf verzichten.

    Ist und war nur meine persönliche Meinung.

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  • Störtebeker1558
    antwortet
    Dann sollte ich wohl wieder auf Alu Masten zurückgreifen....

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  • jojoo
    antwortet
    Zitat von Coptersurf Beitrag anzeigen
    Habe eine Frage bezüglich der Verbundsstoffe bei Carbonmasten , einige haben Nanozusätze , wie verhält es sich zum Wasser wenn diese bersten oder eben sich Stücke lösen? sind die Nanopartikel in der verarbeitung fest oder wird das Wasser durch die Teile kontaminiert? einem bekannten ist vor kurz ein Mast gebrochen überall flog Carbon rum am Strand fand ich persönlich nicht so klasse hat versucht alles aufzusammeln nur bei Nanozusätzen ist dies nicht mehr möglich... hat jemand da einsicht in die Produktion ?
    Dir ist schon klar, dass unser Sport in seiner jetzigen Form eine zieliche Umweltsauerei ist?

    Die angesprochenen Carbonfasern haben idR einen Durchmesser von 5000-9000 Nanometern, sind also größer als der "typische" Nanopartikel einer Größe von 1-100 Nanometern. Ob es das besser macht?

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  • Robby (Munich)
    antwortet
    Nanozusätze und Zumüllen der Weltmeere sind Dank Schülerin Greta in aller Munde.
    Beim Mast ist das jedoch im Kunststoff gebunden. Zudem glaube ich nicht, dass Nanoteilchen beim Surfequipment genutzt werden.
    Einzig durch Verschleiß/Materialabrieb wird minimal Kunststoff in die Umwelt freigesetzt.

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  • Coptersurf
    hat ein Thema erstellt Carbon Masten.

    Carbon Masten

    Habe eine Frage bezüglich der Verbundsstoffe bei Carbonmasten , einige haben Nanozusätze , wie verhält es sich zum Wasser wenn diese bersten oder eben sich Stücke lösen? sind die Nanopartikel in der verarbeitung fest oder wird das Wasser durch die Teile kontaminiert? einem bekannten ist vor kurz ein Mast gebrochen überall flog Carbon rum am Strand fand ich persönlich nicht so klasse hat versucht alles aufzusammeln nur bei Nanozusätzen ist dies nicht mehr möglich... hat jemand da einsicht in die Produktion ?
    Zuletzt geändert von Coptersurf; 10.07.2019, 21:32.

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