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  • BoardStar
    antwortet
    Mich nerven Schäden am Board extrem, weil ich dann idR wertvolle Surfzeit verliere und mich um die Reparatur kümmern muss.
    Seit einigen Jahren fahre ich auf Teneriffa Witchcraft und habe mir jetzt auch für die Nordsee noch zwei Bretter bestellt.
    Nachteil: Die Dinger gehen nie wieder kaputt und ich brauche einen guten Grund für ne Neuanschaffung.
    Vorteil: Die Dinger gehen nie kaputt und haben einen vergleichsweise hohen Wiederverkaufswert.

    Materialtest a la Bouke Becker: https://m.youtube.com/watch?v=c29FzPbR7B4

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  • paulchen
    antwortet
    Ich hatte bisher 3 Bretter von JP (X-cite Ride / Freestyle), 1 Brett von RRD (Firestorm), 1 Brett von Starboard (Flare), 1 Brett von Goya (Custom Quad Wave) und neuestens ein Brett von Fanatic (Skate).
    Ein JP war in Epoxy-Sandwich, einer in Wood-Sandwich der Rest der Boards in Pro/TE (Carbon).
    Bisher hatte ich keine Probleme mit den Boards. Waren allesamt gut verarbeitet und einigermaßen hart in nehmen. Alle 7 Boards habe ich gebraucht aus 2. bzw. 3. Hand erworben.

    Natürlich hatte ich Reparaturen, welche aber immer durch unsachgemäße Behandlung entstanden sind (Kurier-Transportschaden, Fallen-lassen am Parkplatz, heftiger Mastkontakt an Boardspitze, heftiger Grundkontakt mit Finne). Ich gehe normal mit meinen Boards um (nicht mega vorsichtig, aber trotzdem mit dem Bewusstsein das es Performance-Sportgeräte sind).

    Also ich habe nur positive Erfahrungen mit: JP, RRD, Starboard, Goya und Fanatic!


    Gruß, Paul
    Zuletzt geändert von paulchen; 29.08.2019, 11:56.

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  • Brigge
    antwortet
    Mir sind einige Leute bekannt, die immer noch ihre alten Delta2-Bretter aus DDR-Produktion fahren. Bei einem kann ich sicher das Baujahr sagen, weil er es von mir gekauft hat: 1982. Bauweise: Ober- und Unterhälfte Laminat aus Glasmatte und Polyester, kein Sandwich, keine Stringer. Kern: Polyurethanschaum.
    Viele Grüße,
    Stephan

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  • sheshe
    antwortet
    Zitat von Robby (Munich) Beitrag anzeigen
    Hier haben sehr viele Thread Teilnehmer, sehr viel Wissen zum Thema beigesteuert.
    Zuletzt würde mich interessieren welche Marke ihr als sehr robust bewertet (vielleicht dazu die Bauweise) und welche Marke Ihr eher meiden würdet, da die Verarbeitung nicht stimmt.
    Also mein Patrik Freestyle hat von 2011-2018 gehalten und wurde ausschliesslich für Freestyle gebraucht. Der ist nach wie vor steinhart trotz intensiver Nutzung (500-600 Sessions) und wird jetzt als Foilbrett genutzt.

    Damals 2011/2012 waren dafür sämtliche JP Station-Boards innert kürzester Zeit weich zwischen den Schlaufen. Über die aktuellen kann ich nichts sagen.

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  • Robby (Munich)
    antwortet
    Hier haben sehr viele Thread Teilnehmer, sehr viel Wissen zum Thema beigesteuert.
    Zuletzt würde mich interessieren welche Marke ihr als sehr robust bewertet (vielleicht dazu die Bauweise) und welche Marke Ihr eher meiden würdet, da die Verarbeitung nicht stimmt.
    Es hilft ja auch nichts ein performantes Brett zu fahren, wenn das Gerät nach kurzer Zeit jede Menge Dellen an Deck hat.

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  • Robby (Munich)
    antwortet
    Welche Segelmarke ist das, der Du den Rücken gekehrt hast?

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  • Cpt.Sternhagel
    antwortet
    Als der Einsatz von Holz in den frühen 90ern aufkam -Starboard waren da die Pioniere- gab es doch reichlich Bruch bei uns am Spot. Ich erinnere mich noch ganz genau an die vielen auf dem Deck durchgetretenen Carves und Formulas. Andersrum habe ich meinen Acid Wood von immer noch. Der wurde zwar sehr selten gefahren, aber wenn, dann in ganz fiesen Bedingungen.



    Ich weiß nicht, wie das Holz eingesetzt wird. Ich glaube, damals war es ein Decklaminat, auf das direkt der Standlack aufgetragen wurde (???). Heute ist es wohl eher das Material zwischen 2 Sandwichlagen (zumindest bei Naish). Damals war Wood die Leichtbauweise!


    Egal wie verarbeitet - Holz ist ein Naturprodukt und nie gleichmäßig. Und wenn ich an Holz denke, das vor der Produktion eines Board ein paar Wochen in Thailand rumliegt, wird mir ganz mulmig.

    Fazit, mit Wood kann man Glück oder Pech haben. Mein ehemaliger JP schien mir seitens der Verarbeitung ganz solide zu sein, mein Starboard Acid fühlt sich so an, als ob er von jedem Hagelschaer durchsiebt werden könnte (aber er hat seitdem alles überstanden).



    Mein er Hawk hatte ein vollständiges Carbon-Kevlar Deck, was nach 3 Jahren weich wurde. Bei der Reparatur war genau das zu sehen, was Rosas oben beschrieben hat - die Lagen waren überhaupt nicht richtig verklebt. Ich habe mir dann (weil es ein super Brett ist) das gleiche noch einmal gebraucht gekauft. Der ist mittlerweile auch schon 13 Jahre alt, sehr viel benutzt und vollkommen in Ordnung.

    Was ist es denn nun, was ein Brett zerstört? Obsoleszenz? Pfusch? Schlechtes Material? Schlechte Verarbeitung? Schlechte Pflege?

    Bei meiner ehemaligen Lieblinssegelmarke sehe ich das auch in letzter Zeit immer mal wieder. Da wir hochwertigstes Material schlecht verarbeitet und das Segel sieht nach einer Saison aus wie früher nach 5.


    Fazit für mich: Die ordentliche Verarbeitung ist wichtiger als das hochwertigste Material. Aber weißt du, wer dein Brett baut?
    Zuletzt geändert von Cpt.Sternhagel; 25.07.2019, 15:29.

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  • jojoo
    antwortet
    Zitat von Rosas-Fahrer Beitrag anzeigen
    Moin,
    bei defekten Brettern ist häufig genug zu erkennen, dass sich die einzelnen Lagen nicht überlappt haben, Harz an manchen Stellen gar nicht vorhanden war usw.
    Das meine ich mit Produktionsfehler.
    Deine Ausdrücke "sehr empfindlich" und "deutlicher" irritieren mich. Was heißt dies denn aus deinen Erfahrungen? 10% empfindlicher als...???
    Gruß
    P.s. beachten sollte man, dass die Hersteller - unabhängig von der Bauweise - bei Cobra unterschiedliche Qualitätsstufen bestellen können. Vielleicht liegt hier das Problem?
    Ich habe schon abenteuerlich verklebte Slotboxen gesehen, die im Grunde nur am Unterwasserschifflaminat hingen und nicht mit dem Schaumkern verbunden waren, offensichtlich aus Mangel an Harz.

    Wegen Empfindlichkeit bei "Pro Version" Boards: Mein Starboard Ultrakode in leichtester Carbonbauweise (6,1kg) kriegt am Strand quasi schon vom Anschauen Löcher. Zum Glück ist er relativ leicht zu reparieren und fühlt sich auf dem Wasser sehr leicht und extrem direkt an. Dass Köster dieses Board nach ein paar Surftagen unter den Füßen wegbröselt kann ich nachvollziehen. Dafür fährt es halt extrem geil.

    Ganz anders mein älterer Tabou 3S LTD: Carbon-Kevlar im Deck macht das Board sehr schlagresistent und ich habe in 5 Jahren kein einziges Loch reingemacht. Weiche Stellen sind mir (trotz zahlreicher Loops) noch nicht aufgefallen und Standlack ist sowieso ein eigenes (leidiges) Thema. Das Board ist mit 6,5 kg schön leicht, mit direktem Fahrgefühl und robust. Für mich ein Kompromiss, deutlich besser als bedingungslose Hochleistungsbauweise. Ähnliches gilt für die Pro Version meines alten Goya One, das Board ist auch im sechsten Jahr nicht totzukriegen und sieht fast aus wie neu.

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  • wwwerner
    antwortet
    Zitat von Rosas-Fahrer Beitrag anzeigen
    Moin,
    bei defekten Brettern ist häufig genug zu erkennen, dass sich die einzelnen Lagen nicht überlappt haben, Harz an manchen Stellen gar nicht vorhanden war usw.
    Das meine ich mit Produktionsfehler.
    Deine Ausdrücke "sehr empfindlich" und "deutlicher" irritieren mich. Was heißt dies denn aus deinen Erfahrungen? 10% empfindlicher als...???
    Gruß
    P.s. beachten sollte man, dass die Hersteller - unabhängig von der Bauweise - bei Cobra unterschiedliche Qualitätsstufen bestellen können. Vielleicht liegt hier das Problem?

    Ok, so, wie du es oben beschreibst, ist es natürlich richtig. Wenn schlampig gearbeitet wird, ist dein Satz: "Sicherlich gibt es immer wieder "Produktionsfehler" womit die Haltbarkeit eingeschränkt ist." korrekt.


    Man könnte aber auch meinen, dass so mancher vermeintliche "Produktionsfehler" vielleicht auch in Richtung Obsoleszenz geht. Das ist aber nur eine Hypothese...

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  • Rosas-Fahrer
    antwortet
    Zitat von wwwerner Beitrag anzeigen
    Produktionsfehler? Die leichtesten Bauweisen, in der Regel Carbonlaminate sind nicht auf Haltbarkeit ausgelegt, sondern auf Gewichtsreduktion und Performance. Die Bauteile sind sehr empfindlich, was Druckpunktbelastung angeht, deutlich empfindlicher als FWS Bauteile.
    Moin,
    bei defekten Brettern ist häufig genug zu erkennen, dass sich die einzelnen Lagen nicht überlappt haben, Harz an manchen Stellen gar nicht vorhanden war usw.
    Das meine ich mit Produktionsfehler.
    Deine Ausdrücke "sehr empfindlich" und "deutlicher" irritieren mich. Was heißt dies denn aus deinen Erfahrungen? 10% empfindlicher als...???
    Gruß
    P.s. beachten sollte man, dass die Hersteller - unabhängig von der Bauweise - bei Cobra unterschiedliche Qualitätsstufen bestellen können. Vielleicht liegt hier das Problem?

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  • jojoo
    antwortet
    Schlagfestigkeit erreicht man v.a. durch eine dicke äußere Schicht des Sandwiches, dass die Sandwichplatte (egal ob PVC, Holz oder HD EPS) schützt. Dass Carbon da deutlich schlechter als Glasfaser abschneidet ist ja hinlänglich bekannt. Noch zäher als Glas ist z.B. Kevlar. Holz kann da nicht mithalten.

    Leider wird bei den meisten "Topbauweisen" das Carbon aber in der äußeren Schicht verbaut, damit man das auch schön sehen kann. Die untere Lage ist dann meist Glasfaser.

    Mir kommt das ziemlich dämlich vor: Eigentlich sollte Carbon direkt auf den Schaum um dort die Dauerbelastung von Füßen, Finne und Mastfuß mit geringer Dehnung aufzunehmen. Weniger Dehnung hier bedeutet weniger Risiko von Delamination zum Schaum. Glasfaser außen würde Sandwichplatte und Carbon aufgrund besserer Dehnungseigenschaften vor Schlägen schützen ohne zu schnell zu brechen.

    Noch besser wäre natürlich (bei gleichem Gewicht) Carbon innen und außen: Die innere Schicht könnte man etwas dünner als mit Glasfaser machen, die äußere Schicht etwas dicker um geringere Schlaggestigkeit auszugleichen. So ist das zumindest bei meinem alten Goya One noch: mehrere Lagen Carbon und ein stolzes Gewicht von fast 7kg. Dafür bocksteif und unkaputtbar.

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  • wwwerner
    antwortet
    Zitat von Rosas-Fahrer Beitrag anzeigen
    Moin,
    für mich eine sehr gewagte These.
    Sicherlich gibt es immer wieder "Produktionsfehler" womit die Haltbarkeit eingeschränkt ist.
    Produktionsfehler? Die leichtesten Bauweisen, in der Regel Carbonlaminate sind nicht auf Haltbarkeit ausgelegt, sondern auf Gewichtsreduktion und Performance. Die Bauteile sind sehr empfindlich, was Druckpunktbelastung angeht, deutlich empfindlicher als FWS Bauteile.

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  • jojoo
    antwortet
    Zitat von Robby (Munich) Beitrag anzeigen

    Sind "Full Wood Sandwich" (Holz) Boards langlebiger ?
    Was meinst du denn mit langlebiger?

    Man kann Boards so bauen, dass sie Dauerbelastung sehr gut standhalten und nicht "weich werden".

    Man kann auch Boards bauen, die Schleuderstürze aushalten ohne beschädigt zu werden.

    Das eine hat mit dem anderen wenig zu tun, da unterschiedliche Stellen des Sandwichlaminats beschädigt werden. Und das Sandwich ist eben immer ein Kompromiss aus Gewicht, Stoßfestigkeit und Langlebigkeit...

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  • Rosas-Fahrer
    antwortet
    Zitat von Robby (Munich) Beitrag anzeigen
    Danke für die Antworten.
    Ich habe mir auch schon gedacht, dass FWS (Holz) haltbarer als Carbon/Epoxid sind.
    Moin,
    für mich eine sehr gewagte These.
    Sicherlich gibt es immer wieder "Produktionsfehler" womit die Haltbarkeit eingeschränkt ist.
    Aber bei "normalem" Gebrauch....
    Und wenn einem selbst mal ein Board kaputt geht - wer gibt schon gerne zu, dass er es falsch behandelt hat.
    Statistisch ist es eh zu vernachlässigen.
    Ich selbst hatte bislang meine Schäden bei der vermeidlich schweren, stabilen Variante. Meine TE / TXTR / Ltd haben außer Lackschäden noch nie ein Problem gehabt. Das älteste, regelmäßig gefahrene Board hielt 13 Jahre und dann waren lediglich die Schlaufen und Pads verschlissen.
    Gruß

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  • blinki-bill
    antwortet
    Bei Philipp Köster hält ein Waveboard ~ 2 bis 4 Wochen.

    Also: Keine doppelt masthohen Doppelloops,
    dann kannste lange Spaß haben am Board

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