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Surfbent vs Noseprotector

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    Surfbent vs Noseprotector

    Hi,

    da ich mir in meine mit viel Mühe (perfekt) reparierte Nose schon wieder eine ordentliche Beschädigung geschleudert habe, denke ich nun mal über einen Protector nach. Das klassische T am Gabelbaumkopf habe ich drauf - hat wohl nichts gebracht.
    Konkret habe ich die angepassten Nose Protektoren von http://www.carbonprotect.de/ im Kopf. Alternativ denke ich an einen Surfbent. Für zwei Boards macht das 300 vs 59 Euro. Habt ihr mal etwas Negatives aus erster Hand zum Bent gehört (beschädigte Mastschiene oder abgerissener Powerjoint sind mir nur als Befürchtung und nicht als Erfahrung bekannt).

    Ich will auf jeden Fall nicht ständig meine Nose reparieren, muss aber auch das Gefühl behalten, ans Limit gehen zu dürfen ohne Reue ... Passiert halt noch recht oft bei mir

    Danke!
    Schmiddi

    #2
    Hallo Schmiddi,
    ich habe auch zwei boards mit den Noseprotektoren von carbonprotect.de ausgerüstet. Die sind schwer empfehlenswert da leicht, schön und robust.

    Bezüflich Nosebent liest man zwar immer wieder von der Möglichkeit einer ausgerissenen Mastschiene, aber so wirklich einen echten Fall hätte ich noch nie gehört. Was aber ein Fakt ist: Der Nosebent ist so richtig im Weg, wenn man mal das Segel übers Brett ziehen möchte. Das kann Wasserstarts je nach Lage von Segel und Board richtig mühsam machen. In 99% der Fälle ärgert er daher nur, in in 1% der Fälle verhindert er auch wirklich eine Beschädigung.

    Der Noseprotektor dagegen ist nie im weg und ärgert nicht. Einmal ankleben und für immer gut sein lassen :-). Daher meine klare Empfehlung. Auch wenn der Protektor mehr kostet, aber wer will sich schon ärgern beim Windsurfen...?

    lg
    mariachi76
    Severne Fox 105L, JP Magic Ride Pro 130L, JP Super Lightwind Pro 165L
    Severne Gator 5.5, 6.5, 8.0, Overdrive 7.0, Turbo GT 9.2

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      #3
      Moin,
      ich bin bei solchen Dingen auch immer leicht skeptisch.
      Aber: bei uns fährt jemand den Bent und ist recht begeistert. Hat beim DuckJibe - üben schon einiges vom Bug und Rail ferngehalten. Negatives ist nicht aufgefallen.
      Einzig: es passt nicht jeder Mastfuss(teller) in den Bent und eine Power XT kann in der Bedienung auf dem Wasser eingeschränkt sein.
      Gruß
      Zuletzt geändert von Rosas-Fahrer; 27.10.2019, 16:50.

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        #4
        Zitat von mariachi76 Beitrag anzeigen
        HDer Nosebent ist so richtig im Weg, wenn man mal das Segel übers Brett ziehen möchte. Das kann Wasserstarts je nach Lage von Segel und Board richtig mühsam machen.
        Moin,
        das Problem kann ich nicht erkennen. Sobald das Rigg ein wenig geliftet wurde, ist der Bent nicht mehr im Weg.
        Gruß

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          #5
          Kann ich nicht bestätigen, man muss ziemlich liften um das Segel darüber zu bekommen

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            #6
            Moin,
            steh gerade auf dem Schlauch
            Wie wäre die Situation?
            Gruß

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              #7
              Na wenn Du die Brettspitze unter dem Mast herschieben willst, denke ich. Das Teil ist ja vorne erhöht.

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                #8
                Habe ebenfalls zwei Protectoeren von carbonprojekt und kann Mariachi beipflichten. Die Protektoren schützen die Nase effektiv, sind sehr leicht und ich konnte keine Veränderung am Fahrverhalten feststellen. Sehen auch sehr dezent aus und verschandeln optisch die Boards nicht.

                Es gibt Leute die sagen, bei richtig schlimmen Einschlägen könne die Nase komplett abbrechen und nicht mehr reparabel sein. Im surf-forum.com gibt es Fotos von einem solchen Bruch. Denke aber, das sind Einzelfälle und ohne Protector wäre die Nase wohl ziemlich tief gespalten. Dort im Forum gibt es auch einen User der Alternativen baut (kaktus). Die werden sogar sehr stimmig in den Boardfarben lackiert. Wie diese preislich liegen, weiß ich leider nicht.

                Ein wichtiger Zusatznutzen war für mich auch die Verminderung der Verletzungsgefahr. Habe mich vorher bei Stürzen oft mehr darauf konzentriert, den Mast irgendwie an der Nase vorbei zu lenken, als auf meine eigene flimpfliche Landunf zu achten.

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                  #9
                  Die Diskussion hier relativiert für mich mal wieder den Mehrpreis meiner Witchcraft Boards.
                  Seitdem ich die Teile fahre, mache ich mir über Einschläge auf der Nose keine Gedanken mehr, ebensowenig über ein weiches Deck oder sonstigen Bruch.
                  Daher ist auch der Gebrauchtmarkt für die Bretter super, mein Shaman 88 von Februar 2012 habe ich vorgestern für 750€ verkauft und es gab einige Interessenten dafür.
                  Und nachhaltig ist das auch...

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                    #10
                    Zitat von BoardStar Beitrag anzeigen
                    Na wenn Du die Brettspitze unter dem Mast herschieben willst, denke ich. Das Teil ist ja vorne erhöht.
                    Moin,
                    ich kenne es so, dass man mit dem Masttop in der Hand in den Wind schwimmt und nicht das Brett irgendwo hin dreht...
                    aber egal.
                    Gruß

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                      #11
                      Zitat von Seewasser Beitrag anzeigen
                      Ein wichtiger Zusatznutzen war für mich auch die Verminderung der Verletzungsgefahr. Habe mich vorher bei Stürzen oft mehr darauf konzentriert, den Mast irgendwie an der Nase vorbei zu lenken, als auf meine eigene flimpfliche Landunf zu achten.
                      Moin,
                      isch steh da irgendwie auf dem Schlauch....
                      Gruß

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                        #12
                        Das sollte "glimpfliche Landung" werden. Bevor die Protektoren an den Boards waren habe ich bei Stürzen immer erst versucht den Mast irgendwie an der Nase vorbeizubekommen und bin dann anschließend gerne seitlich mit einknickendem Mastarm ins Rigg geflogen, was mitunter schmerzhaft war. Jetzt konzentriete ich mich mehr auf die eigene Flugkurve, weil ich die Nase passabel geschützt weiß.

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                          #13
                          Wenn du selber schon Erfahrung mit laminieren hast könntest du dir so einen Protektor auch einfach selber bauen.
                          Ich habe mir einen aus 4 Lagen Carbon laminiert und dann auf die Nose geklebt.
                          Seit dem natürlich keinen Schleudersturz mehr gehabt

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                            #14
                            Danke für eure Antworten!
                            Interessant ist, dass man in diversen Foren eigentlich keine negativen Erlebnisse von Nutzern des Bents mitbekommt. Einmal habe ich etwas von einer schnell abgenutzten Masttasche gelesen (ich glaube das war bei der Oase), ansonsten von Nutzern nur Positives. Trotzdem herrscht eine hohe Skepsis (bei mir zunächst auch). Ich denke ich teste das Ding mal aus und lasse euch wissen, wenn es mir den Mastfuß raushebelt, der Powerjoint abreißt oder der Wasserstart erschwert wird
                            Zum selbst Laminieren fehlt mir gerade die Zeit. Da jetzt guter Wind ist, will ich aufs Wasser und nicht in die Werkstatt...Die Carbonprotects sehen absolut super aus und sind bestimmt jeden Cent wert, aber ich denke, dass der Bent eigentlich eine Top Lösung ist.

                            Grüße!

                            Edit: @Mariachi: war das bei dir eine Erfahrung mit dem Wasserstart oder eine Annahme? Ich persönlich halte das nämlich auch so wie @Rosas-Fahrer und lifte erst, bevor ich mir mit der anderen Hand ggf. das Board ausrichte (eine Hand bleibt am Mast, die andere rotiert das Board, falls es in die falsche Richtung zeigt)
                            Zuletzt geändert von Schmiddi; 28.10.2019, 13:22.

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                              #15
                              Zitat von Rosas-Fahrer Beitrag anzeigen
                              Moin,
                              ich kenne es so, dass man mit dem Masttop in der Hand in den Wind schwimmt und nicht das Brett irgendwo hin dreht...
                              aber egal.
                              Gruß
                              Schwimmen finde ich anstrengender als drehen

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