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Sportliches Aufsteiger Brett mit viel Volumen um die 190L

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    Sportliches Aufsteiger Brett mit viel Volumen um die 190L

    Ein Freund von mir Surft seit dem letzten Jahr (Verleih Bretter), nun möchte er sich endlich ein eigenes Brett zulegen.
    Er wiegt stolze 100kg, und kann die Windsurf Basics, wie Wende, Halse, Kreuzen, an Land zurückkommen.
    Trapezfahren und Gleiten möchte er lernen. Eventuell später Wasserstart.

    Mein Ratschlag war entweder den Tabou Bullit 185L, den JP Funster Sport 195L oder Starboard Go Windsurfer 195L zu nehmen.
    Ich weiß aber nicht die Bretter einzuschätzen. Eventuell wäre ein Bic Techno 293 noch was, aber das Brett wäre Ihm zu lang, wie er meinte.
    Selbstentwickler im KVP Mode (Kontinuierlicher-Verbesserungs-Prozess)

    #2
    Surfline Munich baut auch spezielle Boards für Menschen wie deinen Kumpel. Da Kleinserie sind der Preis und die Qualität entsprechend. Das wäre dann tatsächlich sportlich, da hier kein Schwertkasten verbaut ist - das drückt das Gewicht extrem nach unten. Ob Schwert oder nicht muss sich dein Freund noch entscheiden. Mit dem genannten Level macht ein Schwertboard meiner Meinung nach keinen Sinn mehr wenn man Gleiten lernen möchte. 280cm Länge reichen zum Höhelaufen im Dümpeln dann aus.
    Kommt aber auch aufs Revier an. Bei wenig Aussicht auf Gleitwind wäre ein sportliches Schwertboard wie der neue Windsurfer LT evtl. auch etwas!
    die coolen Jungs fahren Sinker

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      #3

      tja, diese DropInn-Dinger von Surfline Munich sind leider hinten zu schmal wie auf den Bilder zu sehen. Bei 60 kg und Mordswind scheint das ja viell. zu funktionieren wie bei etlichen anderen Boards auch, aber bei 100 kg säuft das Ding wahrsch hinten ab .

      -----> "kein Schwertkasten verbaut ist - das drückt das Gewicht extrem nach unten"
      Extrem ? Extrem wäre 80 % - das glaube ich nicht ... . In der Realität gibt es mittlerweile etliche große Boards für Leichtwind, schwere Surfer, etc. , die im Gegensatz zu früher trotz Schwert wenig Gewicht auf die Waage bringen - das ist ja das Coole an der modernen Zeit !

      schau mal hier
      http://surf-forum.com/forum/thread/2...ungs/?pageNo=1

      lies auch das
      http://surf-forum.com/forum/thread/2...nden/?pageNo=1

      und für die Mitleser, die sich von Kurzbretterfreunden belabern lassen:
      https://oaseforum.de/showthread.php?...nf%E4ngerfrust



      Letztlich ist die Wahl, ein großes Board zu nehmen, sehr gut,

      das Starboard kennen einige im Surf-forum,

      aber auf dem Wasser bedeuten Gleiten und Wasserstart viel Winddruck im Segel bei 100 kg, also viel Wind oder großes Segel. Nicht jedes Revier gibt dies her. Beispiel Bic 293: die Heizer mit dem Brett wiegen unter zumeist 50 kg und nutzen rel große Segel:

      https://www.sail-world.com/photos/sa...4be_w16001.jpg













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        #4
        Die o.g. Bretter bewegen sich im Bereich von knapp 200 L Volumen, da macht das Gewicht eines Schwerts, denke ich, wirklich kein Problem.
        Interessant erscheint mir inzwischen das JP Funster Sport, welches auf dem Explorer (Vorgänger) basiert.
        Der Explorer wiederum basierte nach meiner Recherche auf dem X-Cite Ride, welch ein recht sportliches Brett war. Wenn der JP Funster Sport in die gleiche Richtung schlägt, wäre das wohl ein Brett mit Potenzial nach oben.
        Selbstentwickler im KVP Mode (Kontinuierlicher-Verbesserungs-Prozess)

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          #5
          ...ach mein Thread http://surf-forum.com/forum/thread/2...ungs/?pageNo=1

          ich habe für die zwei schwere Jungs (120-130 kg) ein Tanker RRD Easyride L mit 220L gekauft, würde aber nicht unbedingt als Sportliches Aufsteiger Brett bezeichnen.

          Für Basics ist super geeignet, aber für gleiten lernen, musst schon ordentlich pusten.


          http://surf-forum.com/forum/thread/2...nden/?pageNo=1 --> als Leichtwindsetup fahre jetzt ein Raceboard und bin mega happy drüber, ab 6kn gehts ab...
          JP SLW 168 Gold — SB Formula 158 — Patrik F-Race 130
          Gunsails Sunray 9.6 — Vector 8.0 — Vector 7.1 — Torro 6.3

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            #6
            Zitat von Robby (Munich) Beitrag anzeigen
            Die o.g. Bretter bewegen sich im Bereich von knapp 200 L Volumen, da macht das Gewicht eines Schwerts, denke ich, wirklich kein Problem.
            Interessant erscheint mir inzwischen das JP Funster Sport, welches auf dem Explorer (Vorgänger) basiert.
            Der Explorer wiederum basierte nach meiner Recherche auf dem X-Cite Ride, welch ein recht sportliches Brett war. Wenn der JP Funster Sport in die gleiche Richtung schlägt, wäre das wohl ein Brett mit Potenzial nach oben.
            Naja Schwert oder nicht, da kommen rasch mal 2-3 kg zusammen. Das fällt beim Gleiten definitiv auf. Für die ersten Versuche okay...
            Habe mir diesen Funster mal online angesehen: Positiv finde ich die 3 Fußschlaufenpositionen, Tabou und Starboard haben derer nur 2. Negativ ist mir die geringe Breite von 72,5cm aufgefallen - das macht zum Gleiten wahrscheinlich erstmal nicht viel aus, aber die ganzen Basics wie Wende und Halse werden schwerer.

            Mein Ratschlag wäre eher sich so ein Schwertboard weiter auszuleihen und bei höherem Fahrkönnen in einen Freerider mit ca. 150 Litern zu investieren. Surfschulen helfen das nötige Level rasch zu erreichen.
            die coolen Jungs fahren Sinker

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              #7
              Ehrlich gesagt halte ich 150L bei Surfern die 100kg+ wiegen für zu wenig dimensioniert, um bei ganz wenig Wind (auch Dümpeln) komfortabel zu manövrieren.
              Die Basics kann er ja, und hat die Phase auf Anfängerbrettern durch.
              Viele betrachten den Schritt vom Anfängerbrett hin zum Freerider als zwingend, ohne zu berücksichtigen dass es noch die voluminöse Funboardklasse mit langen noch akzeptabel leichten Boards, inklusive Schwert gibt. Nicht jeder hat viel Wind am Baggersee vor der Haustür, und irgendwie müssen ja auch schwere Aufsteiger auf die Zeit auf dem Wasser kommen.
              Zuletzt geändert von Robby (Munich); 24.09.2020, 03:39.
              Selbstentwickler im KVP Mode (Kontinuierlicher-Verbesserungs-Prozess)

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                #8
                Zitat von Robby (Munich) Beitrag anzeigen
                Ehrlich gesagt halte ich 150L bei Surfern die 100kg+ wiegen für zu wenig dimensioniert, um bei ganz wenig Wind (auch Dümpeln) komfortabel zu manövrieren.
                Die Basics kann er ja, und hat die Phase auf Anfängerbrettern durch.
                Viele betrachten den Schritt vom Anfängerbrett hin zum Freerider als zwingend, ohne zu berücksichtigen dass es noch die voluminöse Funboardklasse mit langen noch akzeptabel leichten Boards, inklusive Schwert gibt. Nicht jeder hat viel Wind am Baggersee vor der Haustür, und irgendwie müssen ja auch schwere Aufsteiger auf die Zeit auf dem Wasser kommen.
                Wenn es um herumdümpeln bei wenig Wind geht dann ist ein Schwertbrett mit Fußschlaufen die bessere Wahl - egal wie viel der Surfer wiegt. Ein Neukauf lohnt sich dafür nicht. Nach 1-2 Saisons Benutzung sind auf dem Gebrauchtmarkt dann meist nur noch 50% des Neupreises zu erzielen. Ein gutes Gebrauchtboard kann man auch mit nur 100€ Wertverlust weiterverkaufen.
                die coolen Jungs fahren Sinker

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                  #9
                  Zitat von Robby (Munich) Beitrag anzeigen
                  Ein Freund von mir Surft seit dem letzten Jahr (Verleih Bretter), nun möchte er sich endlich ein eigenes Brett zulegen.
                  Er wiegt stolze 100kg, und kann die Windsurf Basics, wie Wende, Halse, Kreuzen, an Land zurückkommen.
                  Trapezfahren und Gleiten möchte er lernen. Eventuell später Wasserstart.

                  Mein Ratschlag war entweder den Tabou Bullit 185L, den JP Funster Sport 195L oder Starboard Go Windsurfer 195L zu nehmen.
                  Ich weiß aber nicht die Bretter einzuschätzen. Eventuell wäre ein Bic Techno 293 noch was, aber das Brett wäre Ihm zu lang, wie er meinte.

                  für Trapez, Schlaufen und Gleiten lernen würde ich auch auf die breite achten.

                  meine kurze Story...
                  ..Ich (~95kg) habe 2017 auf Gecko HRS 156+ angefangen und alle Basics bis auf Schlaufen und Gleiten habe relativ schnell drauf.
                  Die HRS Bauweise war schon ok bzgl. haltbarkeit, aber was angleiten angeht war es für mich zu träge... Gecko verkauft!
                  Als nächstes folgte ein Aufsteigerboard Carve 141 in Carbon Bauweise ...Unterschied wie Tag und Nacht, im Gegensatz zu Gecko, das Ding ist geflogen!
                  Leider hat das Board keine Möglichkeit für Anfänger Schlaufenpositionen, somit war das Schlaufenlernen nicht gerade einfach und gleiten ohne Schlaufen war auch grenzwertig.
                  Darauf bin zum Wavecamp nach Griechenland...Tabou Bullit 145L geschnapt, 3er Schlaufen-Setup montiert und gleich reingeschlüpft... somit wurde der nächste Meilenstein gesetzt.
                  Trotzdem fehlte mir immer noch an Volumen bei Leichtwind...Carve 141 verkauft!
                  Nun folgte der Supadupa Leichtwindboard JP SLW 168 Gold den ich noch bis heute im Wind Range 12-25 kn einsetze.

                  Ich wollte aber noch öfters ans Wasser, anstatt auf Grundwind 12kn zu warten.
                  Anschließend folgte ein Raceboard , jetzt kann ich mit den Windsurffoiler ab 6kn losdüsen und bin super glücklich
                  JP SLW 168 Gold — SB Formula 158 — Patrik F-Race 130
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                    #10
                    Das ist genau der springende Punkt. Mindestens 12 Knoten abwarten, und das noch am heimischen Baggersee, da fallen einfach viele Surftage weg.
                    Schwere Piloten kommen schlicht nicht an viel Volumen vorbei.
                    Leider werden dann Tipps von vielen Surfern gegeben, die meistens an der Küste leben, und dort ganz anderen Wind gewöhnt sind. Zum einen konstanter aber auch i.d.R. stärker.
                    Der JP SLW 168 ist sicher gut, auch für Deine Gewichtsklasse, aber wenn Du rund 190 Liter unter den Füßen hast, kannst Du bei einem guten Brett auch schnell gleiten, und in Verdränger Fahrt funktionieren die Manöver besser. Die von mir eingangs genannten Bretter können das glaube ich ganz gut.

                    Sehr schade finde ich dass das SURF-Magazin zwar jedesmal löblich Manöver Tutorials zeigt, aber die Brett-Kategorie für den Step vom Anfänger zum Gleit-Aufsteiger sträflich vernachlässigt.
                    Das letzte Mal wurden solche Bretter in der SURF in 2012 !!! getestet !
                    Tatsächlich haben leichte Windsurfer das Problem nicht. Mit 70 kg kann man mühelos auf großen 150 L Freeride Boards seine ersten Gleitversuche machen, und hat genug Volumen unter den Füßen.
                    Vielfach kommen Wiedereinsteiger oder Neueinsteiger im fortgeschrittenem Alter aber locker mit 90kg und mehr daher. Das ist nicht selten. Findet jedoch leider keine Beachtung.
                    Schade da man so von vornherein einer ganzen Zielgruppe das Windsurfen verbaut.
                    Selbstentwickler im KVP Mode (Kontinuierlicher-Verbesserungs-Prozess)

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