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Erste Gleiterfahrungen: Steuerungsprobleme

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    Erste Gleiterfahrungen: Steuerungsprobleme

    Ich habe letztes Jahr mit Windsurfen angefangen und habe am Ende der Saision mit der Trapez angefangen, bin aber noch nie so richtig ins Gleiten gekommen.

    Letztes WE habe ich zum ersten mal die Gleitgrenze erreicht und habe dann sofort etwas merkwürdig erfahren: als ich "fast" in Gleiten war, fing mein Brett an "wie eine Schlange" hin und her zu fahren, so wie am Skislalom-Kurs. Ist das normal? Wie kann ich mein Kurs beim Gleiten halten?

    Mein Gear:
    Starboard Go 185 Ltr. mit 50 cm Finne
    NorthSails Quattro 6,5
    Mein Gewicht: 85 KG

    Bin übrigens bisher nie mit Schlaufen gefahren ...

    Danke im Voraus für allen Tipps!

    Gruss
    Whizkid
    (Sorry about my shitty German, bin ja kein Native Speaker!)

    #2
    Hi Gary,

    sobald du gleitest, wird die Fußsteuerung viel bedeutender. Das bedeutet, du musst aufpassen, dass deine Füße an der richtigen Stelle stehen.

    Eine 50er Finne mit 6,5er Segel ist natürlich auch nicht optimal. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das Brett immer versucht hat in den Wind zu drehen, sobald du einen kleinen Schritt in Richtung der Schlaufen gemacht hast.
    Wasserqualität Niedersachsen


    http://www.badegewaesser.niedersachsen.de/index.php?p=k

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      #3
      Zitat von Cpt.Sternhagel
      Hi Gary,

      sobald du gleitest, wird die Fußsteuerung viel bedeutender. Das bedeutet, du musst aufpassen, dass deine Füße an der richtigen Stelle stehen.

      Eine 50er Finne mit 6,5er Segel ist natürlich auch nicht optimal. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das Brett immer versucht hat in den Wind zu drehen, sobald du einen kleinen Schritt in Richtung der Schlaufen gemacht hast.
      Danke mein Capitän!
      Ich habe ein 40 cm Finne (war mit dem Brett original dabei), aber "irgendwo" habe ich gelesen dass für ein Board mit soviel Volumen braucht man eine großere Finne. Ich werde beim nächsten die 40er Finne probieren. NÄCHSTE FRAGE: was hat der Segelgröße mit der Finnegröße zu tun? Oder anders gefragt: welche Finne passt zum welchen Segel?

      Ezzy 4,7
      NS Quattro 6,5
      NS Prisma 7,5

      50er Teknosport Finne
      Drake 40er Finne

      Gruss und Danke
      Gary

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        #4
        Ich kenne mich mit so superbreiten Brettern auch nicht so genau aus. Generell gilt aber: je größer das Segel unso größer die Finne. Allerdings kann man mit der Finne auch seinen Fahrstil tunen. Willst du lieber ein wendiges Brett (= kleinere Finne), soll es gut gleiten (= größere Finne), leicht kontrollierbar (= kleinere Finne), von allem etwas (= mittlere Finne).

        Wenn ich z.B. mein 7er Segel fahre, dann benutze ich je nach Lust und Laune oder Windrichtung/Windverhältnisse Finnen zwischen 27 und 41 cm.
        Wasserqualität Niedersachsen


        http://www.badegewaesser.niedersachsen.de/index.php?p=k

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          #5
          Hi

          man kann bei dem brett zu dem segel eigentlich gar keine finne empfehlen, es ist halt n lernbrett und nich mehr, hab allerdings in leucate jemanden gesehen der das brett zum formula umfunktioniert hat, sprich er hat ne 65 ger finne gefahren und 11 qm segel

          ich empfehle dir auf n kleineres brett umzusteigen sobald du das Können dafür auf dem großen brett gelernt hast, (gleiten, schlaufen, trapez)

          hang loose simon

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            #6
            Zitat von simon.r.
            Hi

            man kann bei dem brett zu dem segel eigentlich gar keine finne empfehlen, es ist halt n lernbrett und nich mehr, hab allerdings in leucate jemanden gesehen der das brett zum formula umfunktioniert hat, sprich er hat ne 65 ger finne gefahren und 11 qm segel

            ich empfehle dir auf n kleineres brett umzusteigen sobald du das Können dafür auf dem großen brett gelernt hast, (gleiten, schlaufen, trapez)

            hang loose simon
            ich danke erstmals Allen für die gute Tipps, aber ... so weit bin ich noch nicht, dass Material so eine große Rollle spielt. Wie gesagt, mein Problem am Samstag war, dass sobald ich die Gleitgrenze erreicht habe fing mein Brett an im "Slalomlinie" zu fahren. Ich bin bisher noch nie in Gleiten gekommen. Stehe immer ziemlich mittig auf dem Brett wie es sein soll wenn man im Verdrängerfahrt fahrt. Hänge mich im Trapez und versuche mit zunemende Speed die Füße ein bisschen nach hinten und aussen zu stellen. Wie kann ich das Brett flach und gerade aus halten?

            Gruss
            Whizkid

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              #7
              Hallo!
              Habe genau das gleiche "Steuerungsproblem" wie Du, seitdem ich von meinem ersten 170 l auf ein 131 l Brett umgestiegen bin. Sobald es kurz vorm Gleiten ist, fängt es an zu "tänzeln" Hab leider auch noch keine Lösung gefunden ... werde deshalb weiterhin den Beitrag gespannt verfolgen ... Vielleicht hat ja jemand noch einen tollen Tipp???!!!

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                #8
                Hey leute....bin kein meister aber vielleicht ist das ja ein Tipp:

                Wenn du vorm gleiten bist und du merkst das dein Brett net mehr das macht was du willst...versuch es mal mit einmal schnell pumpen und dann schnell in die schlaufen!!! Sobald man in den Schlaufen steht geht alles von alleine find ich!

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                  #9
                  Zitat von quack
                  Sobald es kurz vorm Gleiten ist, fängt es an zu "tänzeln"
                  Jetzt kräftig dichholen und mit den Füßen das Board quasi nach vorne schieben (Beine anspannen). Dann klappt´s mit dem Gleiten.
                  Gruß Murphy

                  Say no to big Boards.

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von Murphy
                    Jetzt kräftig dichholen und mit den Füßen das Board quasi nach vorne schieben (Beine anspannen). Dann klappt´s mit dem Gleiten.
                    Danke Murphy! Ich glaube das ist das! Bin jetzt heiss drauf das auszuprobieren! (Schade das es am Dümmer kommende WE windmässig nicht so doll aussieht ....)
                    Gruss
                    Whizkid

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                      #11
                      Versuch auch mal die kleinere Finne. Wenn es für Dich zum gleiten reicht mit dem 6,5er, ist die 40er mehr als genug.

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                        #12
                        das erste gleiten geht doch -zumal auf einem GO- auch, ohne in den schlaufen zu stehen.
                        wenn du schneller wirst, strecke das vordere bein und winkle das hintere an. dein körper muss in spannung sein, nicht schlaff. du wirst etwas abfallen, aber so geht das eben. lass die arme lang, leicht gebeugte ellenbogen. dichtholen, aber nicht überziehen. es muss auch starkwindig genug sein.
                        wenn dein brett dann ins gleiten kommt, wird es ruhiger, es rauscht übers wasser.
                        und dann ab in die schlaufen, zuerst die vordere.....
                        viel glück
                        ina
                        Zuletzt geändert von nixxe; 10.05.2006, 16:51.

                        kaum macht man was richtig, schon geht es!

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                          #13
                          kann mich den anderen nur anschließen, so bald du in den schlaufen stehst, wird alles stabiler.. Du hast festeren Halt und dein Segel zehrt dich nicht immer bei jeder Boe richtig Lee... Einfach in der Phase des Angleitens dein Board mit Riggsteuerung und/oder Fußsteurung auf Halb- bzw. Raumwind bringen.. Rutschen lassen .. zack in die Schlaufen und ab die Post .. Du wirst merken, so bald du in den Schlaufen stehst, stabilisiert alles ...

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                            #14
                            Zitat von nixxe
                            ....wenn dein brett dann ins gleiten kommt, wird es ruhiger, es rauscht übers wasser.
                            ....und genau das ist es, was dich süchtig machen wird!!!
                            Gruß

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                              #15
                              Zitat von whizkid
                              ... so wie am Skislalom-Kurs. Ist das normal?
                              Moin,
                              um auf deine Eingangsfrage zu kommen: Ja, das ist normal.
                              Je nach Brettgröße, Körpergewicht usw. ist dieses "Schlingern" in der Übergangsphase vom Verdrängen zum Gleiten bei jedem Board zu spüren. Die "Führung" durch das Brett wird mit zunehmender Geschwindigkeit (in Verdrängerfahrt) geringer, die zu langsame Geschwindigkeit reicht aber häufig noch nicht aus, als dass die Finne die Führung übernehmen kann.
                              Gruß

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