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    Fußschlaufen

    Hallo,
    ich bins mal wieder. War gerade nen paar Tage auf Fehmarn am Wulfener Hals und habe dort fleißig geübt. Lief auch alles echt gut; starten ist, dank eurer Tipps, für mich kaum noch ein Problem.

    Jetzt bin ich nur beim nächsten Problem, dem Fußschlaufenfahren.
    Ich bekomme das Brett zwar schon gut auf Geschwindigkeit, nur komme ich nicht in die Fußschlaufen rein (sind groß genug eingestellt und auch mittig genug).
    Das Board luvt immer stark an, wenn ich in die hintere Fußschlaufe gehe, natürlich vorrausgesetzt ich komme durch eine göttliche Fügung in die vordere Schlaufe.


    Schon mal im Vorraus danke für die Tipps.

    Ist echt nen Klasse Forum, mit Klasse Usern, jeder einzelne Tipp hat mir bisher geholfen.

    Hang loose

    #2
    wichtig ist, dass du beim angleiten viel druck über den mast auf den mastfuß und somit auf die brettmitte ausübst. dann kannst du ja beim angleiten ein wenig abfallen um schneller zu werden und das anluven auszugleichen. hast du mit der mastfußbelastung ne ordentliche verteilung deines gewichts, bzw des segeldrucks aufs brett hinbekommen, dann kannst du dich im fußschlaufenbereich eigentlich zimlich frei bewegen und ein uns aussteigen sollten ohne anluven und absinken des hecks kein problem sein...
    ein tricktionary ist auch seehhr hilfreich bei sochen übungen..
    hang loose
    Zivi Norderney 2006

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      #3
      Wenn das Ding aluvt, hole ich immer mit der Segelhand etwas dichter und bringe mehr Druck auf den Mastfuß. Wenn möglich, kannst du auch versuchen, deinen Körper noch etwas nach vorne zu verlagern. Eine Möglichkeit ist ja auch noch, vor der ganzen Aktion etwas abzufallen, dann stört es nicht so, wenn es ein bisschen anluvt. Das hat mir zumindest damals geholfen. Ich persönlich gehe zuerst meist auch in die hintere Schlaufe, aber das ist denke ich Geschmackssache.

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        #4
        hey

        Ich habs bei meinen ersten Versuchen so am besten hinbekommen ...

        Starten ... anfahren vorderer Fuss nahe am Mast, hinterer zwischen den vorderen und hinteren Schlaufen ... ins Trapez einhängen

        dann leicht abfallen, also das Segel dicht nehmen und in der Segelebene nach vorne schieben, vorderer Arm leicht Strecken ... die Zugkraft des Segels nimmt dabei zu und das Brett beschleunigt ... versuche die Kraft auszugleichen indem du dein Gewicht gefühlvoll ins Trapez und etwas nach vorne orientiert legst ... nicht in Richtung Luv sondern nach unten/vorne auf den Mastfuss ... nicht einfach zu beschreiben :-)

        das Board sollte dann sofern genug Wind da ist "passiv" angleiten ... ich rutsche dann zuerst (ist aber Geschmackssache) in die vordere Schlaufe, beschleunige noch ein wenig mehr und danach in die hintere Schlaufe...

        Die Bewegung auf den Board in die Schlaufen sollte gleichmässig durchgeführt werden da sich ansonsten der Kurs ändert ...

        hoffe meine Beschreibung hilft ...

        ciao

        ... ich liebe das meer ...

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          #5
          Hey,

          wie schon erwähnt, das Trictionary ist eine super Hilfe beim Erlernen sämtlicher Manöver und Basics. Diese Anleitung finde ich persönlich aber auch sehr gelungen: http://www.guycribb.com/userfiles/do...omfortable.pdf
          Auf der HP gibt es auch noch viele andere hilfreiche Beschreibungen!

          Viel Erfolg beim weiterlernen und viele Grüße!

          Manuel

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            #6
            Zitat von Harrycan Beitrag anzeigen
            Hallo,
            Das Board luvt immer stark an, wenn ich in die hintere Fußschlaufe gehe, natürlich vorrausgesetzt ich komme durch eine göttliche Fügung in die vordere Schlaufe.
            Das mit dem Anluven liegt daran, dass du zuviel Gewicht auf den hinteren Fuß verlagerst. Wie Flo schon geschrieben hat, ist es einfach unumgänglich zu lernen, möglichst viel Druck auf dem Mastfuß zu geben, sodass nur noch ein Bruchteil des Gewichts über die Füße auf das Board gegeben wird. Es kann auch etwas helfen einfach mal in die schlaufen zu schlüpfen, wenn du nicht im gleiten bist.

            Falls di Schlaufen zu eng sind, probiers einfach mal Barfuß, ist ja jetzt nict mehr so kalt und wenns dann immmernoch nicht klappt, kannst du probieren die Schlaufen in nicht zusammen gehörige Plugs zu schrauben, damit sie ein wenig weiter auseinander sind.

            Gruß

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              #7
              Könnt ihr mir nochmal in kurzen Stichworten schreiben, wie ich mehr Druck auf den Mastfuß bekomme.
              Muss nicht lang sein, hab versucht das mir selber zusammen zu suchen, bin mit meinem Ergebniss aber nich zu 100% zufrieden.

              Hang loose

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                #8
                kurz gesagt: nach vorne lehnen und dabei an der gabel abstützen. also so, dass wenn du die gabel loslässt du nach vorne kippen würdest. je mehr druck du im segel hast, desto einfacher ist das, weil du irgendwann ja mit deinem vollen gewicht an der gabel hängen musst um das segel zu halten.

                ich kam am anfang auch nur bei richtig viel wind ordentlich in die fußschlaufen. am besten probierst du das, wenn du so viel wind hast, dass du das gefühl hast, ohne fußschlaufen das brett nicht mehr kontrollieren zu können. bei solchen bedingungen hab ich die meisten fortschritte gemacht. und wenn zu wenig wind ist, geht das je nach brett gar nicht.

                gruß, Onno

                edit: wenn möglich, schraub die fußschlaufen zum lernen möglichst weit nach vorne und zur brettmitte hin, da kommt man am einfachsten rein (falls du das noch nicht hast)
                Zuletzt geändert von Slaughthammer; 19.04.2009, 17:39.
                wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

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                  #9
                  Hey,

                  So sollte es eigentlich gut klappen mit der Mastfußbelastung:

                  -Vorderen Arm gestreckt
                  -Ins Trapez einhängen
                  -Vorderer Fuß zwischen vorderer Schlaufe und Mastfuß, hinterer zwischen den Schlaufen
                  -Wenn du merkst, dass das Board ins Rutschen kommt, ein wenig nach hinten trippeln und das hintere Bein stark anwinkeln (Hintern runter). Dadurch belastest du über Das Trapez automatisch den Mastfuß sehr stark.
                  -Jetzt lastet dein Gewicht hauptsächlich im Trapez und auf dem hinteren Bein. Also ab mit dem vorderen Fuß in die vordere Schlaufe.
                  -Jetzt muss der hintere Fuß folgen. Dafür einfach das vordere Bein durchstrecken und so viel Druck wie möglich über den Zehenballen auf das Board bringen. Solltest du vorher erst im Halbgleiten gewesen sein, wirst du spätestens jetzt die Gleitgrenze durchbrechen. Im Vollgleiten dann vorsichtig nach hinten Tasten und den Fuß in die Schlaufe setzten
                  -Wichtig: Nicht nach unten gucken (Schleudersturzgefahr!) Übe an Land, die Füße blind in die Schlaufen zu setzen.
                  Viel Erfolg!
                  Manuel

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                    #10
                    Hi Harrycan,

                    habe letzten Herbst genau wie du mit den Fußschlaufen gekämpft und es wollte nicht klappen, bin auch immer angeluvt, kam aus dem Gleiten und konnte die Tipps der Fortgeschrittenen nicht umsetzen.

                    Wie Slaughthammer schon beschrieben hat: Überpowert fahren war bei mir auch die Lösung!! Es war wie ein kleines Wunder ...
                    (für mich war noch wichtig, gaaanz viel Platz auf den Wasser zu haben, die ersten Male mit Fußschlaufen gings dahin und ich hab nur versucht drauf zu bleiben und keinen bösen Sturz zu bauen)

                    Aufsteigergrüße!

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                      #11
                      am einfachsten ist, solange du noch nicht voll im Gleiten bist, den hinteren Fuss überhaupt nicht zu belasten, während du in die hintere Schlaufe steigst. Also du stehst kurz "einbeinig" und hängst den hinteren Fuss einmal in die Schlaufe, ohne ihn jedoch wirklich abzustellen. Wenn du dann gleitest, kannst du den hinteren Fuss wieder normal belasten.

                      Während dieser Phase ist allerdings die Schleudersturz-gefahr gegeben, weil du das Gewicht nach vorne verlagert hast > also gut auf Böen aufpassen

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