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HILFE ! Komme schwierig ins Gleiten !!

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    HILFE ! Komme schwierig ins Gleiten !!

    Hallo Leute,

    nach meinem letzten Surfurlaub habe ich jetzt beschlossen mich mal nach Rat umzusehen. Also, ich bin ca. 97kg schwer und fahre eine E-Ray 130. Komme mit einem 7er Segel bei gutem Wind ans Gleiten ran und gleite auch, aber halt nicht so toll - davon abgesehen eiert "jeder" an mir vorbei.

    Weiterhin habe ich immer das Gefühl ich stehe nicht richtig, in die Fußschlaufen kam ich bisher nur ein einziges mal und dann ist die Kiste auch direkt angeluvt.

    Jetzt kommen wir zum Hauptproblem: Irgend habe ich immer das Gefühl für den Druck im Segel zu weit vorne zu stehen und nach vorne gezogen zu werden , gehe ich nach hinten luvt das Teil an. In der Mitte steh ich dann und balanciere mit Kraft zwischen Brett und Wind und muss z.T. mein Segel noch fast zum Abfallen nach vorne schieben wenn ich etwas das Gewicht nach hinten gebe.

    Selten das ich richtig im Trapez hänge , das Segel zieht schön und das Brett ist mit mir und allem im Gleichgewicht. Die Posotion der Trapeztampen habe ich geprüft da mir das Segel mächtig am hinteren Arm zieht - mach ich die Trapeztampen weiter nach hinten , ziehts mich übers Brett. Sonst hab ich auch ein paar Tipps ge-checkt.

    Vielleicht erinnert sich einer von Euch an so ein Verhalten aus seiner "Aufsteiger" Zeit und sagt mir was es sein könnte ? Evt. einfach zu wenig Wind ?

    Wäre offen für ein paar gute Ratschläge. Merci Ekim

    #2
    wintertrockenkurs.....

    )
    Original geschrieben von Ekim

    Jetzt kommen wir zum Hauptproblem: Irgend habe ich immer das Gefühl für den Druck im Segel zu weit vorne zu stehen und nach vorne gezogen zu werden , gehe ich nach hinten luvt das Teil an. In der Mitte steh ich dann und balanciere mit Kraft zwischen Brett und Wind und muss z.T. mein Segel noch fast zum Abfallen nach vorne schieben wenn ich etwas das Gewicht nach hinten gebe.

    servus ekim,
    also ich bin zwar jetzt mal überhaupt nicht in deiner gewichtsklasse , aber so ganz allgemeingültige sachen gibts ja schließlich auch.
    bestimmt kriegst du hier auch richtige expertenantworten noch...(äh...sobald die mal von der oma wieder auskuriert sind )
    na klar, intuitiv hast du recht, du mußt weiter nach hinten stehn, sonst kommst du nicht ins gleiten und dich ziehts eh nur vornüber weg...deshalb gibts die schläufchen ja auch dahinten...! genau. allerdings wenn man dann dabei lediglich ans weiterhinten denkt und dann zwangsläufig die luvkante belastet mit den füssen....dann geht dir dein bug in den wind...du darfst also bei dieser ganzen sache nicht den druck auf den mastfuß vergessen!! ich schätze, dass ist die (haupt?)ursache des problems. das mit der segelsteuerung rettet da auch nicht mehr aus der misere, es ist wohl eher der fehlende druck auf den mastfuß......
    so jetzt bin ich mal gespannt auf die herren der liga :-)....was die dazu so meinen. falls ich mich nämlich komplett irre...äh....
    viele grüße,
    barbara

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      #3
      Hi Ekim,

      ich wiege soviel wie Barbara, sie in Pfund ich in kg, ungefähr nochmal 10 mehr als du.
      Ab der Gewichtsklasse gilt:

      auf die Dauer hilft nur Power.

      Ich habe auch ein Board von 135 l, das ich meist mit 8.0 oder 6.6er Segel fahre. Mit mir und Rigg drauf schwimmt das gerade so. Mit dem 8er Segel brauche ich gute 5 Bft um in gleiten zu kommen, nur so zum Vergleich.
      Mein anderes Board hat 170 l das fahre ich mit 9.8 und 12,5m2. Das gleitet wesentlich früher an so bei 3-4 und ich komm erher in die Schlaufen.
      Du brauchst einfach mehr Wind oder ein grösseres Segel. Das Anlufen kommt vielleicht daher, dass du zu früh nach hinten gehst und die Lufkante belastest.
      Gruß
      Poseidon

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        #4
        Einen wirklich interessanten, hilfreichen, geistreichen Beitrag zu deinem Rutschproblem findest du nur hier:

        http://www.surftoday.de/index.php?sh.../showtut&id=23

        weiss au net wer des geschrieben hat

        (die Literzahl des empfohlenen Boards darf bei Dir ruhig etwas mehr sein) nach Weihnachten sowieso , ...oder ??

        -sorry soll nicht heissen das meine Vorredner nicht doch eher recht haben

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          #5
          Hi Dr,

          besser kann man es nicht beschreiben. Nur eines habe ich nicht kapiert

          close the cab

          also schließe das Führerhaus
          Gruß
          Poseidon

          Kommentar


            #6
            Original geschrieben von poseidon
            Hi Dr,

            besser kann man es nicht beschreiben. Nur eines habe ich nicht kapiert

            close the cab

            also schließe das Führerhaus

            irgendwie trifft ...close the cab. ...ja auch irgenwie zu

            allerdings seh ich immer wieder welche die sich anscheinend
            mit...close the gap...nicht so richtig anfreunden können und
            mut zur lücke beweisen....

            pearl

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              #7
              oder hiess des "close the Cap...?" Blende runter und durch *grr*

              weiss der Geier wo ich den Druckfehler her hab

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                #8
                Bleibt noch zu erwähnen, daß Du warscheinlich bei der Fußbelastung und Körperhaltung noch Fehler machst... Ist uns autodidakten warscheinlich allen so gegangen.
                Häufigster Fehler: Beim Dichtholen des Segels zum Angleiten wird das Gewicht auf den hinteren Fuß verlagert. Dieser drückt dann das Brett unter wasser und hebelt die Brettspitze in den Wind.

                Versuch mal folgendes: Mach deinen Mastfuß ins vordere Drittel der Mastspur. Bei Verdrängerfahrt auf Halbwindkurs auf eine Böe warten. Leicht abfallen, Segel dosiert dichtholen und Körpergewicht auf dem vorderen Fuß lassen, dabei in kleinen Etappen nach hinten "Tippeln" bis der vordere Fuß knapp vor der vorderen Schlaufe steht. Wenn das Board nun Fahrt aufgenommen hat, den vorderen Fuß in die Schlaufe stellen und erstmal weiter beschleunigen. bei stabiler Gleitfahrt den hinteren Fuß ebenfalls in die Schlaufe stellen. Voila, der Turbo zündet und jagt Dich in andere Dimensionen...(Wenn Du mit dem E-ray130 richtig angepowert bist, überholen Dich normalerweise nur noch wenige - zB. Ich mit meinem Stingray 130 TT mit den Flammen am Heck).
                Nicht entmutigen lassen! Und lass Dir beim Angleiten Zeit. Ich hab jahrelang den gleichen Fehler gemacht. Das A und O ist, daß man nicht zu früh nach hinten geht und den Mastfuß und den vorderen Fuß belastet.

                Noch was zu den Trapeztampen: Nicht in zu großen Schritten verstellen! oft reichen schon 2-3cm und manchmal muß man nur eine Tampenhälfte nach vorne oder nach hinten stellen. Wenn Du also zB. Zug auf dem hinteren Arm hast, reicht es für den anfang völlig, das hintere Tampenende ein paar cm nach hinten zu schieben. Alternativ funktioniert das auch mit dem vorderen - muß man eben ausprobieren aber weniger ist oft mehr.

                Ich hoffe das hilft Dir... Die wichtigen Punkte, die ich jetzt vergessen habe sollten die anderen Leute hier sicher noch hinzufügen... Letztlich hilft nur ÜBENÜBENÜBEN...
                Gruß,

                Stefan

                http://www.scheurlesiebdruck.de/stefan/Stefansurf1.jpg

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                  #9
                  Also ich bin auch keine Expertin, und by the way auch nicht deine Gewichtsklasse.
                  Ich habe jedenfalls den Eindruck, dass auch die richtige Körperhaltung viel ausmacht, d.h. den Körper strecken und die Kiste nicht so durchhängen lassen.

                  Du musst einfach alles mal ausprobieren, was hier so geschrieben wird, irgendwann klappt's dann schon!


                  Herinke

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                    #10
                    bei 97kg ist dein board für Aufsteiger vielleicht etwas zu klein.....aber das heißt nicht,du kommst damit nicht ins Gleiten!!! Du bist vielleicht zu verkrampft u.willst zu schnell in die Schlaufen,wenn das Ding einmal vernünftig anfährt.Denk doch dabei einfach ,das wär ne Frau : ,gaaanz langsam und voooorsichtig (soll ja auch andere geben) .....versuch den Segeldruck zu kontrollieren und konzentriere dich erstmal nur darauf,den vorderen Fuß in die vordere Schlaufe zu bekommen,während der hintere zwischen den Schlaufen,aber mittig auf dem Brett steht,ohne eine Kante zu belasten.Wenn du so ins Gleiten kommst,dann rutscht der hintere Fuß bald automatisch in die Schlaufe.... also,mit Gefüüühl,nicht unnötig die Brettkanten belasten denke an die Kurven einer Frau : ...sorry Mädels,wollte es ihm nur erklären...ggg*Gruß Frank

                    Kommentar


                      #11
                      Aloha,

                      blöde Antwort, ich weiß, aber man kann auch erst einmal gleiten ohne unbedingt in den Schlaufen zu stehen - geht zwar auf die Fußsohle, aber die Schlaufen kommen dann schon von allein.

                      ... und dann das Führerhaus zu - und ab die Luzie !

                      Cu, Michael

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                        #12
                        Moin!
                        Also ich bin auch überhaupt nicht deine Gewichtsklasse, aber ich glaub die Probleme hatten wir alle früher oder später mal.
                        Was deine Trapeztampen betrifft, würde ich sie ein bisschen verkürzen weil dann der Hebel besser ist und außerdem kann es auch am segeltrimm liegen wenn du zu viel Zug auf der hinteren Hand hast. Versuch mal an deinem Schothorn ein bisschen mehr anzuziehen.
                        Was die angleit/anluv Probleme betrifft kann ich nur den Tipp geben das vordere Bein zu strecken um das Board flach zu halten und Druck auf den Mastfuß zu geben. Außerdem solltest du drauf achten, dass du genug Körperspannung aufbaust und nicht wie ein nasser Sack an deinem Segel hängst. Wenn du dann voll im Gleiten bist, ist es eigentlich nur noch ein Kinderspiel in die Schlaufen zu kommen. Der hintere Fuß bleibt einfach erstmal zwischen den Schlaufen stehen und der vordere schlüpft ganz vorsichtig in die vordere Schlaufe. Wenn du so weiterfährst belastest du kurz den vorderen Fuß und den Mast (versuch um ihn rumzugucken) und gehst dann schnell mit dem hinterenn Fuß in die zweite Schlaufe. Das wichtigste dabei ist eigentlich nur, dass du deine Fahrposition so wenig wie möglich aufgibst und immer voll druck im Segel und aufm Board behältst. Sobald du das nicht tust, säufst du hinten ab oder luvst an.
                        ich hoffe du konntest verstehen was ich meine und es hilft dir.
                        Hang loose!
                        David

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                          #13
                          Hi,

                          die Tipps sind wirklich alle gut.
                          Allerdings, finde ich, ist der ray mit 130 ltr (virtuelles) Volumen für dein Gewicht einfach zu klein, um damit einfach das Gleiten zu lernen.
                          Tausche doch mal mit einem Kumpel am Spot das Brett und versuche es mit dem 150er Ray. Du wirst sehen, alles geht wie von selbst.
                          Mit ein bisschen Erfahrung klappt's dann auch mit dem kleinen Ray.
                          Grüße
                          baer

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                            #14
                            Auch ich will meien Senf dazugeben:

                            Geht es wirklich ums Angleiten bei Schwachwind? Dann kannst Du sehr weit vorne stehen, umso mehr Fläche Du ins Wasser bekommst, um so besser.

                            Geht es ums Durchgleiten und in die Schlaufen kommen? Wichtig ist dabei vor allem, dass man das Gewicht nur ganz vorsichtig verlagert. An Deiner Stelle würde ich die Schlaufen auch erst mal ganz noch vorne verstellen (für schwere Fahrer sowieso Pflicht, für ungeübtere auch...). Erst reinschlüpfen, wenn richtig fahrt und Du dich an die Gabel hängen kannst.

                            Tampenlänge: Für das Angleiten eigentlich nicht so entscheident. Im Prinzip geht es auch ohne Trapetz (mache ich immer, weil ich meistens pumpe).

                            Was mir immer wieder auffällt: Die Leute trimmen ihre Segel wie Sau.
                            Richtiger Trimm bei Schwachwind: Schothorn so bauchig trimmen, dass man ins gleiten kommt, max bis über zum Anschlag an die Gabel. Kann Scheiße aussehen, aber das hilft. Die aufgedruckten Trimmempfehlungen sind nur Anhaltspunkte, Du kannst weit darüber hinausgehen.
                            Erst flacher trimmen, wenn man zu leicht ins gleiten kommt. Das Segel wird durch den Bauch langsamer, wenn Du einmal im gleiten bist.
                            Vorliek nur bisschen anziehn, aber nicht so extrem bauchig fahren.

                            Es hilft auch, sich das Material und den Trimm der anderen anzusehen, die im gleiten sind.

                            Gruss Lars

                            Kommentar


                              #15
                              Hi,

                              eure Tipps sind fahrtechnisch wirklich gut, aber das wird trotzdem nichts.
                              Der E-Ray 13o hat 121ltr Volumen, wenn es nicht das topaktuelle 2004er Modell ist. Ekim wiegt 97 kg,- ich denke, ohne Neo und Trapez.
                              Dann rechnet mal das Rigggewicht dazu und nun sagt mir, wie man da ins Gleiten kommen soll und dann auch noch in die Fußschlaufen und..., wenn man nicht gerade der Super-Crack ist ?
                              Ich meine das ist fast so, als würde ich bei meinem Gewicht auf's 75 ltr. Board steigen und mich wundern, dass das Brett nicht abgeht. Ich mache das auch, aber dann ab 6 Bft.
                              Also lieber Ekim: nicht verzweifeln, es liegt nicht an deinem Können. Mache es dir leichter und versuche es mit ´den obigen Tipps aber auch mit einem größeren Board.
                              Grüße
                              baer

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