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8,4 m² bei böigen wind

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    8,4 m² bei böigen wind

    hallo,

    heut war es sehr böig bei uns am see. schwankte zwischen absolute flaute und windstärke 4-5.
    um auch in den "windstillen" phasen im gleiten zu bleiben probierte ich es mit meinem 8,4er north s-type.
    doch bei zu viel wind kam ich garnicht mehr zurecht. ich schaffte es einfach nicht das segel im wind zu halten, das schothorn zog sich immer aus den wind.
    um das ganze auszugleichen schob ich die tampen mehr richtung schothorn, doch so richtig half dies auch nicht.
    auch höhelaufen fiel mir ziemlich schwer, bin ständig abgetrieben. obwohl ja eigl. ein großes cambersegel für höhelaufen gemacht ist.

    da auch andere mit über 8er segeln gut unterwegs waren liegt es anscheinend an mir.
    doch ich weiß einfach nicht was ich falsch mache, tampen noch weiter richtung schothorn schieben?
    oder vlt mastfuß verschieben? fahre den immer ziemlich weit vorne.

    wäre dankbar für jeden tipp.

    gruß
    philipp

    #2
    Ich glaube bei so unterschiedlichem Wind kann man nicht viel machen. Je nach Material hättest Du auch ein 7er Segel nehmen können bei einem 110 Liter Board o.ä. - muss man mal testen, ob das geht. Ich weiß ja nun nicht, wie schwer Du bist und welches Board Du hattest. Aber ich nehme eher ein kleineres Board, als ein kleineres Segel, wenn der Wind stärker wird.

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      #3
      Liegt sicherlich am Trimm.
      Hört sich für mich nach viel zu stark durchgesetztem Achterliek an.
      Achterliek nur einhängen +1-2 cm!
      Vll ne andere Finne probieren, Mastfuß weiter nach hinten, müsstest uns aber mal verraten, was für ne Finne du unter welchem Board probiert hast.

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        #4
        Mastfuss nach hinten.
        Kleinere Finne (kann ein kleineres Brett ersetzen, steht auch einer der letzten Surf)
        Mehr Looselech
        Grüße aus Bayern
        sigpic

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          #5
          Hört sich nach zu wenig Vorliek und Alugabel an.
          Das S-Type muss auch noch bei oberen 4 gut gehen. Also als erstes mal mehr Vorliek, bis die Anzeige oben wirklich auf "max" steht. Hilft das nicht, dann mal über 'ne andere Gabel nachdenken. Die von dir beschriebene Druckpunktwanderung gibts eigentlich nicht mehr so ausgeprägt und mit einer steifen Gabel hört das eigentlich komplett auf. Da kannste dann in den Böen hinten ein wenig aufmachen und gut ist.

          Im Gegensatz zum Tipp da oben würd ich den Mastfuß ehr Mitte/Vorn montieren. Dann kriegeste bei Überpower mehr Druck nach vorn aufs Board indem du das Segel aufrecht fährst und die Gabel von unten runterziehst.

          Nichtsdestotrotz ist natürlich irgendwann mal Ende. Ist beim Surfen eh gelegentlich schwierig das richtige Material zu treffen, dann muss man entscheiden ob man die Böen sausen läßt oder lieber in den Löchern rumsteht
          check: www.surfshop-muenster.de

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            #6
            Muss mich korrigieren ....
            Meinte Mastfuss weiter vorne bei mehr Wind ....
            Mastfuß nach vorne = mehr Drück über den Mastfuß auf dem vorderen Teil des Brettes also Brett liegt flacher im Wasser, Board steigt nicht so schnell ...
            Blinki hat da schon recht
            Grüße aus Bayern
            sigpic

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              #7
              danke für eure vielen tipps,

              also ich fahre ein f2 xantos 140l 2008 mit standardfinne und wiege knapp 80kg.
              am segeltrimm kann es eigl nicht liegen, vorliek war fast über die max-markierung gezogen und achterliek war ca. 2cm übern neutralpunkt.

              was mir bei andern immer auffällt, dass das schothorn im gleiten schon fast im wasser schleift. bei mir ist das meist noch ein halben meter übern wasser, weiß nicht warum, aber eventuell ist das ja die fehlerquelle.

              werde die nächsten tage sicher nochmal mit dem 8,4er bei böigen wind unterwegs sein, mastfuß schieb ich ganz nach vorne, vlt hilft das ja schon.
              ansonsten probier ich einfach mal alles aus und berichte euch dann wieder.

              achso, meine fußschlaufen habe ich damals als anfänger weit vorne montiert, kann sein das es besser wird wenn ich diese wieter nach hinten setze?

              mfg
              philipp

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                #8
                Ne eher nicht. Setz die mal lieber ganz nach Außen, dann ist der Hebel besser. Beim S-Type müsstest du das Unterliek relativ dicht auf das Board bekommen. Schlaufen/Mastfußposition/Gabelhöhe immer so, dass du im normalen Windbereich eine neutrale Druckverteilung auf beide Füße hast.

                Noch ein paar Fragen:
                In welcher Höhe fährst du die Gabel?
                Was für eine Gabel benutzt du?
                Wie groß bist du?
                Wie lange Tampen benutzt du?
                Zuletzt geändert von blinki-bill; 07.10.2011, 12:19.
                check: www.surfshop-muenster.de

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                  #9
                  hallo blinky bill

                  habe eine north gold gabel, ich weiß die hybrid gabeln sind eigl schwachsinn, aber hab die gebraucht relativ günstig bekommen.
                  bin 183cm groß, gabel ist knapp unter schulterhöhe und fahre 26er tampen.

                  was meinst du mit fußschlaufen weiter außen, ich kann meine nur nach vorn bzw hinten verschieben. gut, wenn ich die vorderen schlaufen nach vorn verschiebe sind sie auch weiter außen.

                  gruß
                  philipp

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                    #10
                    Die Fußschlaufen müssen beim heizen auf die Kante gebracht werden. Also so weit es geht nach aussen damit.
                    Bei der Gabel ist der Verstellbereich interessant. Wie weit hast du sie ausgezogen? Wenns bis ende ist, hast du deine Antwort...
                    Die Gabel wird dadurch sehr weich, die folge ist, das sich die Gabel in den Böen biegt, und dabei kürzer wird. Dein Schothorntrimm fällt also zusammen...

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                      #11
                      verstellbereich ist von 200-250 und ich fahr sie auf 236.
                      aber das würde ich doch merken wenn sich die gabel biegt und das schothorn locker wird.

                      das einzigste was einigermaßen hilft ist die tampen richtung schothorn zu schieben. obwohl mich das immer noch wundert, weil north ja eigl. den druckpunkt auf ihre segel aufklebt, da bin ich schon lange raus

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                        #12
                        Moin,
                        du merkst es insofern, als das dein Segel bei zunehmendem Wind Druckpunktwanderungen bekommt und du versuchst, die Tampen weiter nach hinten zu schieben um die Sache in den Griff zu bekommen. Als erste Hilfe mal hinten 1-2 cm mehr Schothorn-Spannung geben.
                        check: www.surfshop-muenster.de

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                          #13
                          Hi Philipp,

                          ich hatte mal ein 8,4er s_type von 2009. Auch bei stärkeren Böen ist das Shothorn nie weggedrückt worden.
                          Ich würde mal versuchen die Tampen etwas weiter nach vorne zu setzen.

                          Bei meinem ersten 8,3er hat es sehr geholfen die Gabel etwas tiefer (~5cm) zu befestigen. Ich hatte immer sehr viel Druck auf dem hinteren Bein und das vordere war bei viel Wind fast komplett entlastet.

                          Den Mastfuß würde ich auch Mitte bis Vorne positionieren.

                          Mit den anderen Tipps hier hast Du dann ja bald alle Möglichkeiten genannt bekommen
                          Versuch mal eines nach dem anderen aus und schaue ob Du die Veränderungen merkst und nachvollziehen kannst.

                          Ich hatte übrigens eine Alu-Gabel und keine Probleme mit Druckpunktwanderungen.....
                          sigpic
                          Bilder Boot Düsseldorf

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                            #14
                            Zitat von Willi_90 Beitrag anzeigen
                            danke für eure vielen tipps,

                            also ich fahre ein f2 xantos 140l 2008 mit standardfinne und wiege knapp 80kg.
                            ...mfg
                            philipp
                            Neben dem von mir oben geschriebenen, halte ich auch Dein Board für sehr schwergängig. Für Anfänger mag ein 10,5 kg Board ja noch gehen, aber später ist das surfen mit angezogener Handbremse. Für diese Bedingungen halte ich ein Board mit ~120 l und ca. 6,5 kg Gewicht für besser geeignet. Jedes kg weniger merkst Du deutlich im Angleiten.

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                              #15
                              ja, das glaub ich auch.
                              ich denk mit einem 120l slalomboard kann man eher mal durch eine böe durchfahren.
                              für nächste saison tausch ich den xantos in ein slalomboard, mal schaun ob ich dann besser zurecht komme.

                              ich dank euch allen für eure hilfe

                              gruß
                              philipp

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