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Komm bei der Wende nicht rum

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    Komm bei der Wende nicht rum

    Hallo, wie mein Nickname schon sagt, eben Neusurfer, deshalb vielleicht dummer Frage:
    Bei starkem Wind (also über 4 Bf) komm ich nach der Wende nicht richtig rum, ich luv immer gleich wieder an und schaff es nicht, abzufallen und loszufahren. Ich steh schon mit dem Fuß vorm Mast, so dass das Brett vorne untergeht, Segel so weit nach vorne wie nur geht und treibe trotzdem parallel vor dem Wind, bis ich wieder reinplumpse. Ich fahr ein F2 Board ca. 2,7 lang mit 120 L, mit 6,8m² Segel auf Binnensee.
    Gibts da einen Trick , der mir weiterhelfen könnte?

    #2
    Die Seite hattest du schon gewechselt ? Dann den vorderen Arm gestreckt halten, hinten richtig dicht ziehen,notfalls überziehen , auch mit den Fingern etwas Richtung hinten rutschen,(so kommt der Mast auch weiter nach vorn),den Mast nach vorne halten,bis du merkst, das der Wind ins Segel drückt, dann mit den forderen fuss das board durch den Wind drücken, bis du wieder fahrt auf nehmen kannst.
    Zuletzt geändert von gun1; 15.11.2014, 12:00.

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      #3
      wende

      hi, es bringt nichts, wenn du mit einem fuß vor dem mast stehst - versuche den gabelbaum waagrecht zu nehmen, bleibe mit der vorderen hand zunächst am Mast und "kippe" den Mast ein wenig nach vorne richtung brettspitze.....

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        #4
        Hi,
        Genau wie von Gun1 schreibt: Du musst das Segel dicht halten. Dazu Segelhand nach hinten und den hinteren Arm anwinkeln, dann drückt sofort der Wind das nach vorn gekippte Segel rum und du kannst losfahren. Klick Da kannst du sehr gut sehen wie nach dem Bugwechsel das Segel dichtgeholt bzw. überzogen wird.
        check: www.surfshop-muenster.de

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          #5
          Im Video von Bill sieht man gut, dass der Protagonist sich gleich nach dem Seitenwechsel an das Segel "hängt" und dabei richtig, das Rigg nach vorn schiebt, um auf neuem Kurs abfallen zu können. Sehr gut zu sehen ist dabei, dass diese Methode sehr viel Volumen (im Bug...) erfordert - ein kleines Brett säuft da sofort ab. Deshalb hier eine alternative Methode, wie man sie auch gut im Livestreaming der PWA (Welle) beobachten kann:
          - carvend Anluven
          - vordere Hand an den Mast, vorderer Fuß vor den Mastfuß
          - Segel nach hinten (unten) und überziehen, bis das Unterliek das Schienbein berührt
          - Jetzt, d.h. ggf. deutlich bevor der Bug voll im Wind steht, die Segelseite wechseln und mit backgehaltenem Rigg (und das ist der entscheidende Unterschied zu der anderen Variante) den Bug durch den Wind drücken.
          - Nun wieder Druck auf der "richtigen" Segelseite reinholen und losdüsen.

          Hier nur kurz back durch den Wind gdrückt und Boom-to-Boom: Waveboardwende

          Wann exakt die Seite gewechselt wird, ist abhängig von der Geschwindigkeit und aktueller Windstärke. Im Windloch tendenziell eher wechseln und in der Böe entsprechend später.

          Wichtige Vorübung für die Wende auf dem kleinen Brett ist, bei wenig Wind auf einem größeren Brett Backfahren üben (auf beiden Seiten!) Das läuft dann auch schon fast wie bei der Wende, nur dass die Segelseite auf halbwind gewechselt wird. Nach einer Weile mit backgehaltener Balanceübung kann man dann auch mal versuchen, durch Anluven (segel nach hinten/unten) mit dem Bug durch den Wind zu gehen - voila die Wende!

          Noch freies Doppelzimmer in Médano über Weihnachten/Silvester Bilder - klick!
          ...auch sonst noch freie Termine im Winter - auch Einzelbett im Zweierzimmer.

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            #6
            Ein wichtiger Knackpunkt ist noch, dass du, sobald du auf der neuen Seite stehst, zum abfallen tief in die Knie gehst.
            die coolen Jungs fahren Sinker

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              #7
              Ja, hört sich ja ganz einfach an, muss ich dann im Frühjahr mal probieren.
              Warum eigentlich ins Segel hängen, dadurch wird doch der Schwerpunkt nicht nach vorne gelegt
              Aber probieren geht über studieren
              Auf jeden Fall euch allen ein herzliches Dankeschön

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                #8
                Weihnachtsgeschenk... Tricktionary
                Zivi Norderney 2006

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                  #9
                  Zitat von gun1 Beitrag anzeigen
                  ... hinten richtig dicht ziehen ...
                  Das war der genau Grund warum es bei mir plötzlich geklappt hat

                  Mein auch noch relevanter Knackpunkt war, dass ich teilweise schon nach 1/3 der Drehung die Seite wechsel (je stärker der Wind).
                  Fuss vorm Mast mach ich auch nicht mehr wirklich, weils sonst vorne abtaucht

                  Happy Training!

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                    #10
                    Möglichst so lange wie möglich im gleiten bleiben,denn im gleiten ist das board sehr viel stabiler, als wenn es fast steht.Gewicht und rigg nach hinten verlagern, dann taucht es nicht ab.Einfach mal probieren, im gleiten das Segel nach hinten auf das Wasser oder board zu drücken, dann nach vorn gehn und den Mast zwischen die Beine nehmen, rigg weiter nach hinten drücken.
                    Zuletzt geändert von gun1; 18.11.2014, 14:18.

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                      #11
                      das wichtigste ist meiner meinung nach die geschwindigkeit, mit der man um den mast rum geht. die meisten sind zu langsam!

                      der zweite meistgemachte fehler ist ganz klar, dass man nur versucht mit dem segel zu steuern. du kannst das board mit den füssen drücken, in beide richtungen. also falls du nicht in der gleitfahrt bist, versuche das board mit dem hinteren fuss nach lee zu drücken, somit geht die nase in den wind. dann schnell rumhüpfen und dabei das segel gleich am mast gepackt nach vorne reissen. danach mit dem vorderen fuss das board wegdrücken und abfallen. voilà!
                      "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

                      surf-wiki.com

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                        #12
                        sehr gute tipps hier, danke!

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                          #13
                          Segel nach in-Wind-Drehen etwas überziehen, um Mast tippeln in wahnsinniger Geschwindigk., ab in die Knie und abfallen, wird hier näher beschrieben http://www.educatium.de/windsurfen/
                          ich tippele auch wie im Film aus den 30ern um den Mast, bin dafür dabei sehr sicher

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                            #14
                            es geht irgendwann auch mit einem Satz, also einem Sprung, es ist nur eine Frage der Anzahl der Wenden

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                              #15
                              Hab auf Youtube eine Serie mit Trainingsvideos von Collin Dixon entdeckt, via Teneriffa Windsurf Solutions TWS, die sind klasse. Morgen geht's gen Spananien, da werde ich mal testen wie gut die Videos sind (an mir kanns schließlich nicht liegen wenns nicht klappt )
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