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Look where you want to go.

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    Look where you want to go.

    Hallo zusammen,

    ich habe eine sehr grundlegende Frage zur Technik. In unzähligen Anleitungen und Videos, die man im Internet findet, heißt es:

    "Look where you want to go", also man soll dort hinsehen, wo man hinfahren möchte, um den Kurs zu ändern.

    Mich interessiert nun, was dabei eigentlich genau geschieht, dass sich der Kurs ändert. Man macht ja sicherlich unterbewusste Bewegungen, die dann den Kurs ändern.

    Danke und viel Grüße,

    Rolf

    #2
    Andersrum musst du dir das vorstellen.Du kannst nicht da hinkommen wo du hinwillst ,wenn du nicht dort hin schaust.

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      #3
      OK, du sitzt jetzt gerade am PC und drehst deinen Kopf 100° nach rechts. was passiert mit deinen schultern?

      wenn du das ganze jetzt noch im stehen machst, was passiert mit deinen hüften?

      genau, sie drehen mit. somit veränderst du deine ganze körperhaltung grundlegend.

      beim wellenabreiten sagt man auch immer, dass man nie den spray ansehen soll. durch die entgegengesetzte drehung des kopfes dämpft man die körperbewegung ab und man verliert entweder das gleichgewicht oder macht den turn nicht so eng, wie man es will.
      "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

      surf-wiki.com

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        #4
        Das ist ja auch nicht auf das Windsurfen beschränkt. Egal ob du auf dem Rad sitzt, Snowboard fährst oder zu Fuß läufst, der Kopf bestimmt wo es hingeht. Der Körper folgt, das ist der Trick.
        Klappt z.B. auch sehr gut beim Höhe Laufen. Einfach einen Punkt in Luv anpeilen, diesen konsequent anstarren und siehe da du läufst mehr Höhe als sonst. Oder beim Halsen ruhig mal über die Segelschulter nach hinten schauen, schon hältst du automatisch das Segel dicht und drehst schön geschmeidig ein. Rechtzeitiges wieder nach vorne sehen nicht vergessen
        Zuletzt geändert von blinki-bill; 05.01.2016, 14:33.
        check: www.surfshop-muenster.de

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          #5
          wenn ihr auf dem Fußweg lauft, es hupt und ihr dreht euch (weiterlaufend) um
          lauft ihr dann automatisch Richtung/auf die Straße?
          ich sehe den Automatismus nicht so stark
          aber es schadet auf keinen fall, dorthinzuschauen, wo man hinsurfen/-laufen/-radeln/-autofahren will ,-)
          Gruß , Tilo

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            #6
            Zitat von aurum Beitrag anzeigen
            wenn ihr auf dem Fußweg lauft, es hupt und ihr dreht euch (weiterlaufend) um
            lauft ihr dann automatisch Richtung/auf die Straße?
            Das tun wir nicht, da wir in der Lage sind die Bewegungen zum einfachen geradeauslaufen zu koordinieren, ohne genau in die Richtung sehen zu müssen. Schwieriger wird es dann mit komplexeren Dingen.
            Zuletzt geändert von blinki-bill; 05.01.2016, 17:01.
            check: www.surfshop-muenster.de

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              #7
              Zu diesem Thema passt vielleicht auch eine Erfahrung die ich gemacht habe beim Wellen queren.Ich finde man hat es leichter über eine Welle hinwegzukommen,wenn man sie nicht anstarrt .Wenn man etwas drüber wegschaut und den Bereich dahinter anvisiert ,gehts viel besser.Natürlich muß man die richtige Technik des Wellenquerens trotzdem kennen.Probiers mal aus.

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                #8
                Körperspannung

                Zitat von sheshe Beitrag anzeigen
                OK, du sitzt jetzt gerade am PC und drehst deinen Kopf 100° nach rechts. was passiert mit deinen schultern?

                wenn du das ganze jetzt noch im stehen machst, was passiert mit deinen hüften?

                genau, sie drehen mit. somit veränderst du deine ganze körperhaltung grundlegend.

                beim wellenabreiten sagt man auch immer, dass man nie den spray ansehen soll. durch die entgegengesetzte drehung des kopfes dämpft man die körperbewegung ab und man verliert entweder das gleichgewicht oder macht den turn nicht so eng, wie man es will.

                Ich seh das genauso.
                Erfahrene Surfer werden das gar nicht so nachvollziehen können.
                Aber wenn ich mal nach Hinten schaue, hat das Auswirkungen auf das Board.
                Beim Skifahren ist das doch auch so. Man schaut da hin wo man hin will, nämlich hangabwärts und der Oberkörper dreht sich dann auch dahin. Hüftabwärts zeigt es in Fahrtrichtung. So hat man die richtige Körperspannung zwischen Oberkörper und Hüfte.

                Gruß
                Andreas

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                  #9
                  Also wenn ich auf'm Fahrrad sitze und mich nach meiner Freundin umdrehe, mache ich fast immer'n Schlenker, der sie aufschreien lässt
                  Und wenn ich bei 'nem Chop Hop mal nach hinten schaue (Vorübung für Forward Loop), muss ich aufpassen, dass ich nicht einspitzel und mich auf die Fr.... packe.
                  Jeder Jeck is' anders, aber bei mir funzt es
                  Aloha,
                  Stefan


                  Mein Maui ist Niendorf an der Ostsee!

                  Surftage 2012: 54, 2013: 60, 2014: 68, 2015: 54, 2016: 54, 2017: 60, 2018:74

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                    #10
                    ja, klar, wie hier schon gesagt wurde, verändert der Blick die ganze Körperhaltung. dein Kopf und dein ganzer Körper drehen sich mit und so kommst du dann wortwörtlich da hin, wo du hin siehst

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                      #11
                      Nur mal so: Anders herum stimmt das genauso: Schaue nicht dahin, wo du nicht hinwillst!
                      Immer gut bei Surfschülern zu sehen: sie sehen vor sich jemanden im Wasser liegen und denken sich: bloß nicht dorthin fahren. Dabei sehen sie eben mit diesem Gedanken zum Hindernis hin und- ratet mal- fahren zu 99% genau darauf zu.

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                        #12
                        na dann eine dringende Warnung: beim Autofahren auch besser immer dorthin schauen, wo ihr hinfahren wollt
                        sonst...........
                        ich frag mich, wie ich das nur mache, wenn ich mit meiner Helmkamera einen Mitsurfer filme, der teils schräg hinter mit fährt, und dennoch meinen geplanten Kurs beibehalte
                        wenn ich euch so lese, geht das doch unmöglich
                        Gruß , Tilo

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                          #13
                          @aurum...ich frag mich, wie ich das nur mache, wenn ich mit meiner Helmkamera einen Mitsurfer filme, der teils schräg hinter mit fährt, und dennoch meinen geplanten Kurs beibehalte
                          wenn ich euch so lese, geht das doch unmöglich[/QUOTE]


                          ...das können natürlich nur echte Cracks!
                          Zuletzt geändert von ujuice; 18.01.2016, 08:24.

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                            #14
                            Wie treffend formuliert!

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