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Spin Out in Windlöchern...

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    Spin Out in Windlöchern...

    ...und das nur bei manchen Boards; also kanns ja nicht nur an mir liegen, oder?

    Das Problem ist, dass die Strömung abreisst und mir das Heck wegrutscht, sobald ich in ein Windloch fahre bzw. der Wind relativ plötzlich nachlässt. Dadurch wird das Durchgleiten von Windlöchern natürlich unmöglich, was sehr ärgerlich ist.

    Passieren tut dies mit dem Fanatic Ray 115 + 42er Select S1 Finne und auch mit dem Gecko (112, 120) jeweils mit Original Finne.

    Mit JP Boards (Super Sport, Magic Ride, Xcite Ride) passiert das allerdings NIE.

    Hat jemand eine Ahnung woran das liegen könnte?

    #2
    Hi, das passiert gelegentlich im Windloch. Der Druck im Segel lässt nach, du übst aber noch Druck aufs Heck aus. Druck und Auftrieb der Finne passen nicht zueinander. Der Spin Out kommt. Dann einfach wie gehabt die Beine einmal kurz anziehen und wenn das Board wieder in der Spur ist, weniger Druck aufs Heck und mehr über Gabel und Mast auf den Mastfuß geben. Die nächste Bö kommt bestimmt.

    Deine letztgenannten Boards mit Freeride "aufNummersicher" Finnenausstattung sind was Fahrfehler angeht unempfindlicher als die leistungsorientiertere Ray/Select Kombination. Die Finnen haben vermutlich ein dickeres Profil als die Select. Wobei mir 42 recht lang erscheint. Was für Segel benutzt du damit?
    Zuletzt geändert von blinki-bill; 14.07.2016, 15:08.
    check: www.surfshop-muenster.de

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      #3
      ...ist glaub ich eher eine 41er. Auf dem Board fahre ich meistens 6.0 bis 7.0

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        #4
        Aha, das ist lang.
        Meine Finnen Segel Kombi: 114er X-Fire mit 70 cm Breite:
        35/7.0, 37/7.8, 39/8.6 alles S1 und NP RS:S. Beim Firerace 112 hab ich noch jeweils 2 cm mehr gefahren.

        Dein Ausgangsproblem hab ich auch gelegentlich. Das bekommst du mit Fahrtechnik in den Griff. Ich denke es rührt von den ehr dünneren Finnenprofilen her.
        Zuletzt geändert von blinki-bill; 15.07.2016, 08:52.
        check: www.surfshop-muenster.de

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          #5
          passiert es dir bei einer bestimmten windrichtung immer auf der gleichen stelle am see?

          evtl läuft dort eine welle / strömung / tiefe oder untiefe. kann auch windabdeckungsbedingt genau dort entstanden sein. hängt letztendlich alles zusammen.

          wir haben hier auch nen spot da hab ich bei grenzwertig langer finne ab und an nen spinout - immer an der gleichen stelle. ist genau die stelle wo bei stärkerem wind ne kleine welle läuft (große gibts ja hier im binnenland quasi nicht...)

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            #6
            Gibt mehrere Gründe, die alle mit dem Windloch zusammenhängen:
            1. Der Segeldruck lässt nach, du richtest dich auf, weniger Druck auf den Mastfuß.
            2. Dadurch gleichzeitig mehr Druck auf dem hinteren Fuß.
            3. Durch die aufrechtere Haltung kann es schnell passieren dass du eher die Verse belastest und dadurch die Luvkante ins Wasser drückst. Die Finne erzeugt jetzt keinen Auftrieb mehr das Heck säuft noch mehr ab
            4. Strömung reißt ab, spinout!

            Abhilfe: Sofort abfallen, aufrichten aber aktiv leekante über die Zehen runterdrücken, Gewicht nach vorne und ins Trapez, Druck auf den Mastfuß.
            Ist bei breiteren Boards ausgeprägter wenn die Fusschlaufen weiter aussen sind. Musste ich mit meinem neuen Rocket auch neulich erst wieder neu lernen nachdem ich sie nach aussen geschraubt habe.
            Probiers mal aus und berichte gerne obs klappt...
            Fanatic Hawk 95 (2008?) - Tabou Rocket 125 (2011) (for sale) - Fanatic Falcon TE 85cm (2017) - RRD X-Fire v10 108 (2018)//
            North Hero 4.2 & 4.7 - Duke 5.0, 5.4 & 5.9 - North Warp 5.6, 6.2, 7.0, 7.7, 8.4, 9.0// Winheller Fins

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              #7
              Bei dieser Gelegenheit einmal vielen Dank für eure Antworten!

              Die Schlaufen habe ich tatsächlich (bei allen Boards) ganz aussen, das ist hier wahrscheinlich nicht unwesentlich.

              Habe jetzt am Freitag einmal darauf geachtet, das Gewicht generell möglichst nach vorne (Mastfuss/Gabel) zu verlagern um nicht zu viel Druck auf die Finne auszuüben. Tatsächlich hatte ich keinen einzigen Spinout; allerdings war der Wind auch ziemlich konstant.

              In böigeren Bedingungen ist diese Haltung aber nicht ganz unproblematisch - übersieht man vlt. einmal eine fiese Böe steigt dadurch das Risiko, (wie in Anfangszeiten) von einem Schleudersturz heimgesucht zu werden.

              Auf das Windloch "zu warten" und erst dann zu reagieren ist wiederum fast unmöglich, so genau kann man das Wasser gar nicht beobachten, um das immer rechtzeitig zu bemerken.

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                #8
                Du musst das Wasser beobachten... Man sieht das ob man in ein Windloch fährt...

                Gruß,
                - Oliver

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                  #9
                  Naja, es ist ja nicht so, dass man stocksteif auf dem Brett steht und auf einmal kommt das Windloch und dann bewegt man sich mal. Der Wind ist ja nie ganz konstant und man ist immer etwas in Bewegung und passt die Haltung, Gewichtsverteilung, Windkurs etc. immer etwas an. Kommt dann ein Windloch oder auch eine Böe dann sieht man das, wie schon geschrieben wurde, meist ganz gut an der Wasseroberfläche und kann entsprechend reagieren.
                  Freut mich wenn es schon besser ging.
                  Ich hatte das, wie auch schon geschrieben, mit meinem neuen Rocket auch erst mal, bis ich das richtige Setup gefunden hatte:
                  Die Schlaufen waren recht weit innen und vorne montiert, da hatte ich mit Großen Segeln immer das Problem dass das Board aufgekentert ist (genau der gegentelige Effekt zum Spinnout) weil die Finne zu viel Auftrieb erzeugt und man zu wenig Hebel dagegen bringt. Also Schlaufen nach hinten und aussen und auf einmal einen Spinnout nach dem anderen, gleich nach dem Angleiten, sobald ich in die hintere Schlaufe gestiegen bin - Bin fast verzweifelt.
                  Dann habe ich mich dazu gezwungen wieder mal auf die Fahrtechnik zu achten und prompt gings wieder. Ebenfalls wichtig, nicht gleich wieder anluven und den hinteren Fuss vorsichtig einfädeln und gleich die Verse anheben damit der Druck nicht auf die Luvkante geht. Je schneller man wird, umso mehr druck baut die Finne auf und umso mehr kann man auf dem hinteren Fuss fahren...
                  Fanatic Hawk 95 (2008?) - Tabou Rocket 125 (2011) (for sale) - Fanatic Falcon TE 85cm (2017) - RRD X-Fire v10 108 (2018)//
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                    #10
                    Zitat von Gollum Beitrag anzeigen
                    Auf das Windloch "zu warten" und erst dann zu reagieren ist wiederum fast unmöglich, so genau kann man das Wasser gar nicht beobachten, um das immer rechtzeitig zu bemerken.
                    Genau die Dynamik unterscheidet den der Durchgleitet von denen die einparken bzw. quer fahren

                    Cambersegel helfen auch beim Durchgleiten und z.B. lange Trapeztampen, mit denen du dein Rigg etwas mehr bewegen kannst.
                    check: www.surfshop-muenster.de

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                      #11
                      Moin,
                      sehe ich auch so - dynamisch oder aktiv fahren heißt auch, die Wasseroberfläche zu lesen.
                      Zeichnet sich ein Windloch in geringer Entfernung ab kann man schon reagieren:
                      - bei Trimmsystem deutlich Achterlieksspannung verringern
                      - aufrechter stehen und keinen Druck mehr auf die Finne
                      - leichtes abfallen um die Geschwindigkeit vorher zu erhöhen...
                      - "sich leicht machen"
                      Gruß

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                        #12
                        Kannst auch mal versuchen, gefühlt das Heck mit dem hinteren Fuß aktiv hochzuziehen, dadurch bekommst automatisch mehr Gewicht Druck nach vorne...
                        Fanatic Hawk 95 (2008?) - Tabou Rocket 125 (2011) (for sale) - Fanatic Falcon TE 85cm (2017) - RRD X-Fire v10 108 (2018)//
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                          #13
                          Zitat von Phillip Hommel Beitrag anzeigen
                          Kannst auch mal versuchen, gefühlt das Heck mit dem hinteren Fuß aktiv hochzuziehen, dadurch bekommst automatisch mehr Gewicht Druck nach vorne...
                          Oder einfach die Ferse etwas vom Brett nehmen, dann kannst du keinen Druck mehr ausüben. Ich mach das manchmal auch an der Gleitgrenze, damit sicher alles Gewicht nach vorne auf den Mastfuss geht.

                          Gruss

                          David

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                            #14
                            oder in Windlöchern, noch immer im Trapez eingehangen, vorne nur noch die Startshot greift (um den "Arm" zu verlängern) um das Segel noch aufrechter zu fahren (mehr Windangriffsfläche), der untere Teil des Segels liegt dann vollständig auf dem Brett auf (close the gap)
                            (das machen auch viele Formulafahrer um durchzugleiten oder auch noch mehr Höhe ziehen zu können)

                            Durch das SEHR aufrechte (möglichst sogar durchgedrückte Beine) auf dem Brett stehen gibst du fast keinen seitlichen Druck mehr auf die Finne und hast auch keine Spin outs mehr und gleitest, wo viele leichtere Fahrer schon lange eingeparkt sind.

                            ist allerdings auch blöd, wenn man fast bis auf die andere Seeseite gleitet und dann so wenig Wind ist, das man zurück nur noch dümpeln kann

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