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Andauerndes Anluven

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    Andauerndes Anluven

    Moin,

    hab jetzt diverse Beiträge dazu durchgelesen und auch mit einigen Leuten drüber gesprochen, aber leider hat sich nichts an der Situation groß verändert. Vielleicht habt ihr noch einen Rat.

    Und zwar luvt mein Board andauernd an. Am Wochenende war das kurzzeitig sogar so krass, dass das Bug richtig mit Wasser überschwemmt wurde. Mir wurde gesagt, ich stünde zu weit hinten Richtung Heck. Also habe ich meinen vorderen Fuß ganz nah an den Mast gestellt und auch den hinteren Fuß näher rangezogen. Das ergab erstmal keine nennenswerte Besserung. Auch wenn ich in der Gleitfahrt bin, habe ich das Problem. Nur stehe ich da ja automatisch weiter hinten - wenn auch noch nicht in den Schlaufen. Das Abfallen funktioniert problemlos, halsen geht dann auch richtig fix. Nur bin ich andauernd am korrigieren und sobald ich nicht mehr abfalle, luvt es wieder sackhart an. Fahre schon andauernd Kurvenlinien wie ein besoffener Freizeitkapitän. Das Problem kam auch aus dem Nichts. Es trat vor einigen Wochen auf, ohne dass ich etwas geändert habe.

    Ich (80 kg) fahre ein 170l-Board und ein 6,7m²-Segel auf Binnengewässer. Fahre jetzt seit einem Jahr und habe etwa 30-40 Stunden auf dem Buckel.

    #2
    Ich gehe mittlerweile davon aus, dass ich mit den Beinen falsch belaste und zu sehr das Gewicht aufs hintere Bein lege. Wahrscheinlich weil ich Bammel davor habe schön nach vorne zu fliegen, wenn richtig Wind im Segel ist. Ich las hier von "Segeldruck auf den Mastfuß ausüben". Was ist denn damit - in Kombination mit der Verlagerung der Belastung auf den vorderen Fuß - gemeint?

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      #3
      Wie hoch hast Du die Gabel?

      Wenn die "hoch genug" ist, geht automagisch mehr Druck auf den Mastfuß.

      Druck auf den Mastfuß kriegst Du, wenn die Gabel nach unten belastest. Im Extremfall häng' Dich mal dran zum probieren. Wie gesagt, je höher die ist, desto mehr passiert das von selbst. Natürlich ist irgendwo eine Grenze... Ich fahre die Gabel bei großen Segeln fast auf Kinnhöhe und finde das angenehm... Aber probier es einfach mal etwas höher, Schritt für Schritt.

      - Oliver

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        #4
        Hey smeagle,

        da ich seit ein paar Wochen im Trapez fahre, kann es gut sein, dass ich den Gabelbaum halb unbewusst vielleicht etwas niedriger einstelle als vorher, um mich leichter in die Tampen einzuhängen. An die Fehlerquelle habe ich noch nicht gedacht. Probiere ich die Woche mal aus, danke.

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          #5
          Luvt denn das Board wirklich an, oder hast du nen Spinnout? (Strömung an der Finne reißt ab und das Heck schmiert weg)
          Wenn es wirklich anluven ist:
          In Dümpelfahrt musst wirklich Druck auf den Mastfuß bringen (such mal auf Youtube nach ein paar Aufsteigervideos oder im Aufsteigerbereich vom Surf-Mag). Im gleiten sollte das eigentlich nicht so wild passieren, vielleicht belastest du die Luvkante? Wie fällst du denn wieder ab, Fußsteuerung ist klar?
          Fanatic Hawk 95 (2008?) - Fanatic Falcon TE 85cm (2017) - Fanatic Falcon 120 - Futurefly Flying Camel 175//
          North Hero 4.2 & 4.7 - Duke 5.0, 5.4 & 5.9 - North Warp 5.6, 6.2, 7.0, 7.7, 8.4, 9.0// Winheller Fins // Starboard Foils

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            #6
            Du befindest dich noch in der absoluten Anfängerphase.
            Kommt Zeit, kommt.....
            Locker bleiben und weiter machen.

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              #7
              ich sehe an der Beschreibung nichtmal, obs eigentlich um Probleme beim Gleiten oder beim Dümpeln geht
              spinout glaube ich allerdings selbst beim Gleiten nicht, wenn er nichtmal in den Schlaufen ist
              Gruß , Tilo

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                #8
                ich glaube nicht dass ein 170l Board mit einem 6.6 qm Segel zu Spinouts neigt.

                ich glaube es ist eine Mischung aus verschiedenen Anfängerfehlern, die Küstenliebe Schritt für Schritt erkennen und abstellen wird. Ich hatte auch eine Anluvphase, die liegt schon länger zurück.... Meine Tipps:
                1. Beim Belasten des hinteren Fusses darauf achten, dass Du das Board nicht wegdrückst. Insgesamt auch der Längsachse stehen und das Board nicht nach Luv kippen.
                2. Trapeztampen weiter nach hinten und Gabel etwas höher machen
                3. (Hauptgrund) Vorliekspannung erhöhen.

                Zu 3. Bei zu wenig Vorliekspannung liegt der Druckpunk des Segels zu nah am Mast, wenn Du im Trapez fährst und richtig stehen möchtest, muss Du das Segel automatisch nach hinten zum anluven legen und das ist ein Problem. Bei mehr Vorliekspannung, wandert der Punkt nach hinten, Du kannst hinten stehen und der Mast ist im richtigen Winkel zum Halbwindkurs.
                Facebook: Christoph Hinze

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                  #9
                  Moin!

                  Fährst Du Dein 170l Board mit Mittelfinne oder Schwert? Und es passiert, wenn Du so langsam in gleitfähige Geschwindigkeiten/Windbereiche kommst? Versuch es dann mal ohne Mittelfinne/Schwert! Frag nicht warum ich das weiß

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                    #10
                    Es würde mich interessieren was in den letzen >3 Jahren passiert ist. Luvt das Board noch an? Wahrscheinlich nicht und Du hast ein neues Board mit >140L
                    Facebook: Christoph Hinze

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