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Longboards Fahrtechnik

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    Longboards Fahrtechnik

    Im letzten Heft war ein interessanter Test zur Longboards.
    Nun habe ich eine Frage zur Fahrtechnik:

    Ich habe mir vor Jahren ein Starboard Phantom 377 (lang, schwer, Schwert) gekauft, weil ich im Heimatrevier nur selten Freeridebedingungen vorfinde.
    Mit dem Brett komme ich jedoch nicht zurecht - das Problem ist, dass beim Amwindfahren das Brett zur Leeseite gekantet werden muss, was bei mir zu einer völlig verkrampften Haltung führt. Liegt sicherlich an mir und mangelndem Talent - ist aber leider so...

    Ist das bei den Longboards genauso? Oder ist die grundsätzliche Fahrtechnik die gleiche, oder zumindest ähnlich wie bei Freeride-Boards?
    Würde mir ggf. so ein Board zulegen, will aber natürlich mein Problem nicht verdoppeln....





    Holger Gluth

    #2
    Schwer aus der Ferne zu diagnostizieren. Sprichst du von Gleitfahrt oder dümpeln? In den Schlaufen oder nicht, wie genau stehst du auf dem Brett, welches Segel?
    Fanatic Hawk 95 (2008?) - Tabou Rocket 125 (2011) (for sale) - Fanatic Falcon TE 85cm (2017) - RRD X-Fire v10 108 (2018)//
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      #3
      Moinsen,
      hab zwar schon lang nicht mehr auf so einem Board gestanden, aber hier läuft irgendwas schief:
      Die Luvkannte muss angezogen werden, das geht aber quasi von selber. Durch den dynamischen Auftrieb des ausgeklappten Schwertes kommt die Kannte automatisch beim Höhelaufen hoch und du kannst so wunderbar Höhe Laufen. Das funktioniert mit allen langen Schwert Boards so. Natürlich brauchst du etwas Fahrt dafür.
      Richtig gleiten kannst du mit dem Windsurfer oder dem Phantom nur mit eingeklapptem Schwert.

      Luvkannte:
      Zuletzt geändert von blinki-bill; 22.08.2018, 11:42.
      check: www.surfshop-muenster.de

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        #4
        diese elenden Dreieckstücher bekommen bei zunehmendem Wind Gegenbauch und massive Druckpunktwanderungen
        warum wird diese zurecht überholte Technologie wieder ausgekramt?
        von mir aus mit wenigen weichen Latten durchgelattete Segel ohne lose Leech als Flautenschieber, das wäre immer noch besser als diese surfsteinzeitlichen Segel auf dem Foto

        ich habe die surf nicht, glaube aber auf gar keinen Fall, daß die Longboards irgendwas besser können als die Phantom oder auch nur einfacher zu fahren sind
        Zuletzt geändert von aurum; 22.08.2018, 13:52.
        Gruß , Tilo

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          #5
          Och, so bis 10 kn ist das doch ne witzige Alternative. Schau dir mal die Bilder oder das Video der Windsurfer Regatta beim Circolo Surf Torbole an: https://www.facebook.com/circolosurf...742397/?type=1

          Dieser Windsurfer ist schon ganz anders als ein Phantom. Keine Schlaufen, Softdeck, breiter und als SUP nutzbar.

          Ich finds gut.
          Zuletzt geändert von blinki-bill; 22.08.2018, 13:35.
          check: www.surfshop-muenster.de

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            #6
            richtig, das ist bis 10k eine Alternative ohne Vorteil und ohne Nachteil
            die Nutzbarkeit als SUP laß ich nicht als Vorteil gelten im Zusammenhang mit der Frage, ob die Longoards eher wie der Phantom oder eher wie ein normales Freerideboard gefahren werden.
            letzteres wäre ja das Ziel und das meine ich, wird genau gar nicht erreicht mit den Longboards, sondern die Fahrweise ist vielleicht noch weiter weg vom normalen (Gleit)Surfbrett

            Holger, wo ist dein dein Homespot?

            ich fahr ja am Wochenende wieder meine Homespotaltherrenregatta in Eilenburg bei Leipzig, wo die Leute einerseits Delta fahren (könnte man als Longboard bezeichnen mit 360lang und 75 oder so breit), die allerdings maximal ein sehr schwerfälliges Halbgleiten können
            und ich nutze meinen Mistral Equipe (ähnlich Fanatic Cat und F2 Lightning und vielleicht auch Phantom)
            bei Nichtgleitwind habe ich natürlich genau gar keinen Vorteil (und aus meiner Sicht auch keinen Nachteil weil mich die Schlaufen nicht stören), aber sowie doch mal Böen kommen sollten (schön wärs), kann ich sofort halbwegs entspannt in den Schlaufen gleiten, wo die anderen nicht über mühsames halb/dreiviertelgleiten kommen und dabei ohne Schlaufen fast übers Board gezogen werden

            einmal vor vielen jahren hatten wir den Salat:
            wegen Punktgleichheit am Ende Entscheidungslauf zweier Longboardfahrer notwendig, ein Dritter mit Cat fuhr nur aus Spaß mit
            der Wind frischte auf und wir beide Longboard(Delta)fahrer haben uns abgequält bis zur Erschöpfung und der mit der Cat ist lachend Kreise um uns gefahren
            Zuletzt geändert von aurum; 22.08.2018, 14:19.
            Gruß , Tilo

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              #7
              Zitat von blinki-bill Beitrag anzeigen
              Och, so bis 10 kn ist das doch ne witzige Alternative. Schau dir mal die Bilder oder das Video der Windsurfer Regatta beim Circolo Surf Torbole an: https://www.facebook.com/circolosurf...742397/?type=1

              Dieser Windsurfer ist schon ganz anders als ein Phantom. Keine Schlaufen, Softdeck, breiter und als SUP nutzbar.

              Ich finds gut.
              Haha, cool!
              Erinnert mich an meine Anfänge auf dem Windglider von meinen Eltern, allerdings noch mit einem Gabelbaum der mit einem Tampen geknotet werden musste und starrem Holzschwert

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                #8
                Bin auf dem original Windsurfer von TenCate angefangen. Holzgabel, Holzschwert, Holzmastfuß. Das war damals recht schwer als 12 jähriger

                @Tilo: Genau die Frage "fährt er sich wie ein Phantom oder wie ein Freerider" würd ich dann mit eher wie ein Phantom beantworten. Wobei M.E. beim TE fahrtechnisch noch Luft nach oben ist beim Phantom. Da wär vielleicht der original Windsurfer besser geeignet, weil der einfach etwas einfacher gestrickt ist.
                check: www.surfshop-muenster.de

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