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Gleiten nur auf Raumwind

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    Gleiten nur auf Raumwind

    Moin zusammen,

    ich bin gleiten am lernen. Am WE war ich bei 5bft am Lac de Madine mit folgendem Material:
    75kg Körpergewicht, 145er RRD Evolution (250x75), und 6.0er Gaastra Hybrid, 32er Lessacher Weed Finne.

    Auf Halbwind war angleiten nicht wirklich möglich.

    Wenn ich auf Raumwind abgefallen bin, ging die Lutzi richtig ab. Einleiten konnte ich dies durch Druck auf beide Zehenspitzen sowie Gewichtsverlagerung etwas nach hinten. Dann war die Luvkante anscheinend nicht mehr leicht im Wasser und das Board began direkt Speed aufzunehmen; ist aber leider dabei sehr abgefallen.
    Wenn ich dann versucht habe, dass Gewicht weiter nach vorne zu verlagern (Am Baum vorbei zu schauen), um wieder verlorene Höhe zurückzugewinnen, ist das Board wieder in Verdrängerfahrt übergegangen.

    Wie muss ich mit den Füssen (Druck Zehe, Ferse links rechts) und der Gewichtsverteilung arbeiten, um vom Raumwindgleiten ins Halbwindgleiten übergehen zu können?
    RRD Evolution S (249 x 75 x 145)
    Gaastra Hybrid 6.0, North Curve 5.4, Gun Sails Future 4.7

    #2
    Bist du im Trapez eingehängt und belastest darüber den Mastfuß?

    Normalerweise solltest du beim anluven nicht gleich wieder aus dem Gleiten fallen wenn der Wind stark genug war um passiv auf Raumwindkurs ins Gleiten zu kommen.

    Wenn die Gleitfahrt auf Raumwindkurs stabil ist reicht es, einen leichten Steuerimpuls durch Belastung der Fersten zu geben (Luv-Kante belasten) um das Brett auf Halb-/Amwind zu drehen. Das kannst du mit etwas Segelsteuerung noch unterstützen.
    Keine zu starken Steuerimpulse geben, da das die Gleitfahrt stört.

    Hoffe das war einigermassen hilfreich.

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      #3
      Hi Rob, ja ich hänge im Trapez.
      Allerdings muss ich das Gewicht etwas nach hinten nehmen und die Fußballen belasten, dann dreht das Board auf Raumshots und hebt sich bis hinter den Mast aus dem Wasser. Dabei ist der Baum recht weit offen. Also nicht so wie man das auf Profisurffotos sieht: Gleitfahrt mit dem Unterliek fast gänzlich auf dem Board liegend.

      Wenn ich dann das Gewicht nach mehr Zentral verlagere und das Segel ranziehe um auf Halbwind zu gehen, verlangsamt sich die Fahrt auf Verdrängerfahrt.

      Ich werde mal deinen Tip versuchen und nur die Fersen etwas belasten.

      Wie hast du denn das Segel auf raumshots und auf Halbwind stehen?
      RRD Evolution S (249 x 75 x 145)
      Gaastra Hybrid 6.0, North Curve 5.4, Gun Sails Future 4.7

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        #4
        ich denke nicht, daß Fersenbelastung was am Problem ändert
        vielleicht Segel nicht dicht genug rangezogen?
        Angst vor der Power?
        ich meine, Mast etwas Richtung Heck kippen und hinteren Arm ordentlich ranziehen, also dichtnehmen/anpowern

        das muß man spüren
        oder bei den anderen Surfern auf dem See sehen

        ich finde das so ähnlich, wie wenn man laufen erklären sollte ;-)
        Gruß , Tilo

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          #5
          Wenn dein Brett auf Raumwindkurs Speed aufgebaut hat, du sicher in beiden Schlaufen stehst und im Trapez hängst, lass es erst mal fahren und versuche dann mit langsamen Bewegungen das Board in Richtung Halbwind zu bringen. Möglicherweise sind deine Manöver zu heftig und/oder das Board ist noch nicht richtig frei gekommen.
          Im Netz findest du viele Lernfilmchen, die dir alles genau erklären.

          Gruss Robert

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            #6
            Zitat von Ballo86 Beitrag anzeigen
            Hi Rob, ja ich hänge im Trapez.
            Allerdings muss ich das Gewicht etwas nach hinten nehmen und die Fußballen belasten, dann dreht das Board auf Raumshots und hebt sich bis hinter den Mast aus dem Wasser. Dabei ist der Baum recht weit offen. Also nicht so wie man das auf Profisurffotos sieht: Gleitfahrt mit dem Unterliek fast gänzlich auf dem Board liegend.

            Wenn ich dann das Gewicht nach mehr Zentral verlagere und das Segel ranziehe um auf Halbwind zu gehen, verlangsamt sich die Fahrt auf Verdrängerfahrt.

            Ich werde mal deinen Tip versuchen und nur die Fersen etwas belasten.

            Wie hast du denn das Segel auf raumshots und auf Halbwind stehen?
            Auf raumen Kurs solltest du das Segel fast genauso dicht halten können wie auf Amwind Kurs. Andernfalls bist noch relativ langsam. Auch solltest du nicht dich krampfhaft noch vorne zulegen versuchen. Alles mit etwas Gefühl, dann klappt es auch mit dem höhelaufen.

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              #7
              Zitat von Ballo86 Beitrag anzeigen
              Wie hast du denn das Segel auf raumshots und auf Halbwind stehen?
              Wenn man voll im Gleiten ist steht das Segel auf allen Kursen praktisch gleich, da durch den Fahrtwind der relative Wind immer aus der gleichen Richtung kommt. Es ist nicht so wie bei Verdrängerfahrt, dass man je nach Kurs das Segel offener oder dichter hält.

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                #8
                Zitat von aurum Beitrag anzeigen
                das muß man spüren
                oder bei den anderen Surfern auf dem See sehen
                +1!
                Mir hat es damals sehr geholfen, einem Surflehrer hinterher surfen zu können, um ein Gefühl fürs Abfallen und das Timing beim Angleiten zu bekommen

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                  #9
                  Also ich hatte/ habe auch Probleme ins Gleiten zu kommen. Ich habe nie kapiert warum es bei mir nicht klappt. Dann habe ich mir mal eine Action Cam geliehen und die oben ans Masttop getüdelt. Sodass ich mich von oben sehen konnte. Und dann kamen auch die Erkenntnisse. Zwei Ratschläge, die mir nach der Videoanalyse am meisten geholfen haben:

                  -Voll ins Trapez hängen. Auch wenn man (als Aufsteiger) denkt, man hängt schon voll drinnen, noch mehr reinhängen ;-) Die Tampen müssen auf Spannung sein uns man muss eine deutliche Entlastung in den Armen spüren. Auch müssen die Tampen gegenüber des Segeldruckpunktes liegen. Meine waren sehr weit vorne an der Gabel. Dadurch fährt man das Segel sehr offen.

                  -Körperhaltung und -Spannung. Hüfte nach vorne, Brust und Schultern zurücklehnen. Po anspannen ;-) So kann man auch ein besseres Gegengewicht zum Segel bieten. Lenkung über Fersen und Ballen.


                  Und natürlich: Time on water, Baby! Jede Sekunde auf dem Wasser übt :-) Sich nicht zu schade für vermeintlich zu schwachen Wind sein, ein Wind an der Gleitschwelle kann helfen, um schrittweise und kontrolliert ins Gleiten zu kommen.

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