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Porto Pollo Eigenes Material vs Miete

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    Porto Pollo Eigenes Material vs Miete

    Wir fahren Ende August/ Anfang September mit Familie nach Porto Pollo. Bin am überlegen, ob ich eigenes Material mitnehme. Die Preise am Procenter sind ja schon mal deutlich über denen, die ich von den Ostseespots kenne. Aber wie klappt das sonst? Sind genügend Boards und Segel da, oder läuft man Gefahr ohne (passendes) Material dazustehen? Kommt man mit eigenem Material gut zum Strand? Wir surfen zu zweit und haben 130/140 Liter Boards (Starboard Carve), das ist wahrscheinlich für Porto Pollo nicht gerade ideal, oder? Freue mich über jeden Tip!
    Markus

    #2
    Servus Markus,
    ich fahre immer mit eigenem Material nach Porto Pollo. Ist aber zugegebenermaßen nicht ganz easy weil man von 140l bis 85l, bzw. von 9,0 bis 4,0 meistens alles mal fahren kann und dementsprechend auch alles mitnimmt.
    Gerade im Sommer hast du aber sicher weniger Starkwindtage, aber dafür mehr leichte Sommerbrisen dabei, da sind große Freerider gerade richtig. An deiner Stelle würde ich mir dann eher im Bedarfsfall kleines Material beim Michi Bouwmeester ausleihen und das große Material selbst mitnehmen. Beim Bouwmeester gibt es auch die Möglichkeit eigenes Material einzulagern, dann muss man es nicht jeden Tag von den Apartments mit dem Auto zum Strand fahren.

    Hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen, falls du noch was spezielles wissen willst frag einfach,
    Johannes
    die coolen Jungs fahren Sinker

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      #3
      wenn du eigenes material hast nimm's mit.
      dazu hast du es ja.

      wir hatten letzten herbst am garda auch überlegt:
      a) pkw und dann 'ne blue week nehmen (surfmaterial, übernachten, bike mit drin und bei bedarf auch 'nen paar stunden surfkurse, halbpension war auch je nach art der unterbringung möglich).

      preis war echt verlockend.

      b) letztendlich sind wir doch mit dem großen fahrzeug gefahren (so 8 liter diesel vs 5 liter diesel sind bei 1950km gesamtstrecke auch halb so wild) und haben den surfstuff und fahrräder selbst mitgenommen.

      ----------------
      unterm strich waren wir dann doch deutlich günstiger.
      ->hatten unser material an das wir gewöhnt waren
      ->hatten unsere fahrräder
      ->warem auf dem campingplatz zum übernachten höchstens 80 meter weiter weg als die station die direkt am wasser waren
      das gespaarte geld kann man letztendlich ja gut in neuen surfstuff investieren (erst recht falls halt doch was schaden nimmt. bei mir blieb alles heile)

      -----------------
      was die Preise angeht:
      Tageweise am Garda leien haut auch richtig rein. 'ne Wochenpauschale ist schon wieder fair und so 'ne "blue" week wo dann unterbringung usw drin ist, ist schon echt günstig.
      falls du also doch leihmaterial möchtest dann schau mal nach solchen pauschalen. gibts in porto pollo ja vielleicht auch

      solltest du halt größenmäßig dann doch den falschen stuff mithaben (weil halt nicht alles ins auto geht) dann einfach mal am spot informieren wo es gebrauchtstuff gibt. neupreise für neues material sind im ausland oft noch weniger als hierzulande aber manchmal gibts irgendwo 'ne pinwand wo wer was verkauft. und selbst die shops haben den einen oder anderen restbestand manchmal günstig liegen.

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        #4
        Hi Markus,

        wenn mich nicht alles täuscht gibt´s hinter der Landzunge zur Halbinsel total flaches Wasser ... da kann man bei Bedarf auch einfach ein bissl größeres Board fahren und ne kleine Finne reintun.
        Die Lagerung am Strand in der Bude war nicht soooo teuer.
        Noch zu beachten war die Autohöhe auf der Fähre ... da muss man evtl. mal alles abschnallen und ins Auto legen (zuhause schauen, was passt!). Genaue Höhe weiß ich nicht mehr. Nur dass es ab einer bestimmten VIEL mehr kostet.

        Mein Trip ist aber schon so ewig her. Kann sein, dass sich einiges geändert hat.
        Musst halt mal schauen

        Grüßle
        Seb

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          #5
          Zunächst einmal danke für Eure Tips. Wie ich sehe fahrt ihr mit eigenem Material. Das Einlagern ist zumindest nach Preisliste des ProCenters ziemlich teuer, 239 Euro für ein Board für die gewünschten 17 Tage. Und ich bräuchte das für zwei Boards....

          @JOJOO: Habe in einem anderen Beitrag von Dir gesehen, dass Du im Sporting Center Sardinia einlagerst, das ist glaube ich günstiger. Ist es dort O.K?

          Ansonsten: Hat doch noch jemand direkte Erfahrungen mit der Materialleihe,
          ist insbesondere immer genügend passendes Material daß

          Gruß und danke
          Markus

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            #6
            Zitat von markusf Beitrag anzeigen
            @JOJOO: Habe in einem anderen Beitrag von Dir gesehen, dass Du im Sporting Center Sardinia einlagerst, das ist glaube ich günstiger. Ist es dort O.K?
            Insgesamt gibt es in Porto Pollo drei Stationen, an denen man Material einlagern kann. Eine davon ist ein Regattatrainingszentrum des Sporting Club Sardinia die jedes Frühjahr von Surftools komplett angemietet wird (hier lager ich mein Zeug). Als Privatmann wird es da eher schwierig aber dafür gibts weiter östlich ja noch die zweite Ablegerstation vom Sporting Club. An sich ist die Station auch gut, wenn auch evtl. etwas kleiner als die vom Bouwmeester.
            die coolen Jungs fahren Sinker

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              #7
              ich habe dieselbe frage für oktober. lohnt das, den eigenen krempel mitzuschleppen? in frage kommt eh nur waveausrüstung max. 5.3, da wir wohl fliegen und ein auto mieten. meine freundin will nen anfängerkurs machen. muss man dazu gleich in dieses village einziehen oder sind andere wohnorte empfehlenswerter? kann man auch täglich in dieses village fahren mit matos im auto und dann dort surfen? oder wieso wollen da alle einlagern?

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                #8
                Wir waren im Juli mal für zehn Tage dort und hatten alles auf dem Bully dabei. Dachbox und noch Board oben drauf. Den Preis für die Fähre hat das nicht sonderlich in die Höhe getrieben (die Kabinen sind das teure). Wenn Du im Windsurfing Village wohnst, kannst Du das Material bei Bouwmester umsonst lagern. Die Boards werden auf der linken Seite der Station reingeschoben, die Segel ohne Gabel hinter die Station gehängt. Das ist schon sehr angenehm, weil die Parkplätze bei den anderen beiden Stationen im Sommer schnell voll sind und dann darfst Du Dein Zeug doch einige Meter schleppen.

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                  #9
                  So, ich bin jetzt zurück aus dem Urlaub. Nochmal vielen Dank für Eure Tips.
                  Für alle die dieselbe Frage haben (z. B. Frontloop71) noch meine persönliche Erfahrung. Ich habe jetzt doch alles bei Bouwmeester gemietet und kein eigenes Material mitgenommen.
                  Die MB-Station hat relativ viel Material, das RRD Material ist auch O.K, auf deren Homepage kann man auch sehen was die haben und was es kostet. Das Center ist auch für den Massenbetrieb ausgelegt, den man nunmal hat, wenn man wegen der Kinder auf die Schulferien angewiesen ist (letzte August und ersten beiden Septemberwochen) . Trotzdem bekommt man zügig sein Material. Die grossen Freerider waren aber meistens schon weg, unbegrenzt ist natürlich auch kein Material vorhanden. War aber kein grosses Drama, die Firemove lassen sich gut auch etwas kleiner fahren. Individuell geht es natürlich nicht zu, bei grossem Andrang ist schon die Frage nach dem richtigen Segel manchmal zuviel....
                  Richtig eng wird es dann auf dem Weg ins Wasser, überall Bretter und Segel. Aufgrund der abgegrenzten Schwimmerbereiche und Sonnenliegen war es für mich deutlich zu eng. Man kann leider live verfolgen, wie Segel unkontrolliert umschlagen und vom Nachbarboard mit der Finne aufgespießt werden

                  Ein alternativer Tip ist hier die Nachbarbucht in Palau bei http://www.saltywind.com/.
                  Super nette Leute, familäre Atmosphäre und viel weniger Andrang . Wir waren da dann öfter aber eher zum Katamaran Segeln (die Windausbeute war halt gering) und haben auch einen Kurs gemacht (Trapezsegeln). Ganz in der Bucht ist der Wind etwas abgedeckt, weiter draussen bläst es dann. Auch eine Stunde zur Verbesserung meiner Halsentechnik beim Windsurfen habe ich mir dort gegönnt. Aufgrund der kleinen Station, kann man fast alles mit den Leuten absprechen.

                  Der Vollständigkeit sei noch die zweite Station in Porto Pollo (www.portopollo.it) erwähnt. Diese war deutlich kleiner als Bouwmeester, im Freeridebereich konnte ich ein paar wenige SB Futuras sehen.
                  So, ich hoffe jetzt können auch andere von dem Thread profitieren

                  markusf

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