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Anfängerberatung: Boardklassen

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    Anfängerberatung: Boardklassen

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    Zuletzt geändert von AlexG; 30.04.2020, 13:23.

    #2
    Hallo Alex

    Danke für dein Video, hab's mir mal angeschaut. Du hast dir viel Mühe gegeben und grundsätzlich einen guten Überblick zusammengestellt. Trotzdem sind mir ein paar (mehr oder weniger wichtige) Sachen aufgefallen, die ich nicht unkommentiert lassen möchte. Soll kein Dissing sein, sondern einfach nur noch mehr Input für Ein- und Aufsteiger.

    Überschussvolumen
    Du erwähnst den wichtigen Begriff, ohne ihn genau zu erklären, was für Anfänger aber sehr wichtig wäre. Viele Einsteiger verstehen nämlich intuitiv nicht ganz das richtige darunter, und ehrlich gesagt habe ich auch bei dir das Gefühl, dass du den Begriff nicht ganz korrekt verstehst. Überschussvolumen ist das (echte) Boardvolumen abzüglich Gewicht des Boards, des Riggs und des Surfers inkl. wahrscheinlich mit Wasser voll gesogenem Neopren. Diese Gewichte sind recht variabel, gerade stabile, grosse Einsteiger oder Freeride-Boards bringen einiges mehr auf die Waage als unsere Carbon-Kevlar-Brettchen. Auch wird ein typisches Mietrigg mehr wiegen als z.B. meine eigenen mit Platinum Aero Mast, Carbon Extension und Powerex-Gabel, und natürlich spielt auch die Segelgrösse eine Rolle. Rechne doch also bitte dein Beispiel mit dem 80kg-Surfer nochmals durch. Auch die Pauschal-Aussage "130 Liter passt meistens" klammert den 100kg Einsteiger und die 50kg Einsteigerin ziemlich aus.
    Überschussvolumen ist nach wie vor eine wichtige Grösse, aber immer nur in Kombination mit der Breite. Dies ist vor allem wenn man nach älterem Material Ausschau hält. Bei den älteren Shapes finde ich 50-60 Liter Überschuss eine vernünftige Angabe, bei neueren breiten reicht aber schon weniger.

    Anfängerboards & Schwert
    Ja, der von dir gezeigte JP Funster ist ein gutes Anfängerboard, hat aber rein gar nichts mit einem "Longboard" zu tun, die gibt's aber schon auch 😉
    Mit der Aussage "Schwert hinten" wirst du einen Anfänger völlig verwirren. Ich kenne eigentlich nur Schwert in der Mitte.
    Du implizierst (oder der Anfänger könnte es zumindest so verstehen), dass man mit einem Schwertboard nicht gleiten kann, was natürlich Quatsch ist: Schwert hochklappen und gut ist. Und auch bei Mittelfinnen kann man natürlich einen Dummy einsetzen.
    Ob man übrigens nach dem ersten Surfkurs noch ein Schwertboard braucht hängt neben Talent und Lernkurve auch massgeblich vom Revier ab, wo man surft. Im ungünstigsten Fall hatte man für den Kurs nämlich eine perfekte Bucht und probierts dann später alleine an einem Spot mit stärkerer Strömung, ungünstigen Windverhältnissen und Strand/Küste, wo man nicht an Land "Höhe laufen" kann. Windsurfen ist immer auch Risiko-Management, das in einem Kurs noch gut abgedeckt ist.

    Freerider & Schlaufenpositionen
    Zwar nur ein Detail, aber Freerider haben z.T. je nach Ausführung unterschiedlich viele Schlaufenpositionen; mein 120er Gecko LTD hat z.B. zwei, während der HRS noch eine dritte mit Einzelschlaufe hinten hat.
    Den 156er Gecko gibt's übrigens nach wie vor als Schwert-Version und ohne Schwert zu kaufen. Auch ein Detail, das man vielleicht zuerst recherchieren sollte vor dem Video-Dreh.

    Gruss Phil

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      #3
      Moin,

      danke für deine Antwort.
      Bei Fragen sollen sich die Zuschauer einfach in den Kommentaren melden, wenn ich auf jedes kleine Detail der Boards eingehe, würde das den Rahmen einfach sprengen. So kann man sich in den Kommentaren beraten.
      Ich meinte das auch so, dass man mit ausgeklapptem Schwert nicht gleiten kann, sondern dass es eingeklappt sein muss, bzw. sich bei mehr Geschwindigkeit häufig selbst einklappt.

      Das Überschussvolumen verstehe ich schon richtig, ich sage in dem Video auch nochmal, MINDESTENS 50-60 Liter Überschussvolumen.
      Klar hätte man genauer darauf eingehen können, aber bei Fragen können sie ja wie gesagt nachfragen

      Mir ist bewusst, dass es auch Longboards gibt, ich surfe ja auch nicht erst seit gestern und beschäftige mich sehr mit dem Thema. Ich kann nur auch nicht jedes Board in meinem Video zeigen😅

      Viele Grüße
      Alex

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        #4

        um Gottes Willen, liebe Anfänger und Aufsteiger, bitte nicht das Video anschauen ! Warnung !

        Es wird nur eine einzige Art zu fahren und nur eine einzige Richtung von etlichen für ein Gewicht besprochen, und dies ohne auf die Gefahren einzugehen. Wenn ihr mit diesen noch nicht einmal Halbwissentipps einkaufen geht, werdet ihr dasselbe zB auf der Ostsee erleben, was wir so oft sehen: Frust, Erschöpfung, kaum einen Meter gefahren, evtl Hilfe holen und zweimal ein Board kaufen. Einer fuhr letztes Jahr nach einem Kursus mit solch einem Board nicht einen einzigen Meter, ein anderer verkaufte seinen Aufsteiger und legte noch einmal 50 Liter drauf !

        Ich habe keine Lust, seitenlang dein Video zu korrigieren, Vieles steht in den Foren recht gut oder in der Literatur wie Finn Mersen, aber kurz:

        sagst was nicht - interess. nicht
        Anfänger Schlaufen setzen ??
        Beginner und Longboards sind 2 sehr untersch Klassen
        min 130 liter entspannt ??
        Slalomboards Raceboards in einem Satz nennen ? --- Etliche Raceboards sind für Anfä sehr gut geeignet - besuche mal die Leistungssportler ! Selbst da gibt es über 4 Klassen ...
        ----alle besprochen- --- falsch, es fehlen über 8 pot Boardklassen, wenn ich noch nicht genauer darüber nachdenke
        ----kein Schwert ? --na dann mal viel Spaß
        ----große Freerider ?? --Da gibt es so viele unterschiedliche, auch größere und zum Lernen bessere
        80 kg 130 liter--- handy und Tel.Nr.Seenotrettung nicht vergessen
        etc etc, keine Lust mehr


        man kann nicht in 5 Min solch ein abendfüllendes Thema bearbeiten. Überlege mal, mögliche Boards der letzten 50 Jahre für Anfänger u Aufst.,

        selbst beim Thema Gewicht ist man ja schon bei 20 Min,

        dazu die neuen Nischenboards, über die sich Shaper viele Gedanken machten. Das ist eine Ohrfeige an alle aktiven Boardbauer,

        und was machen Anfänger mit einem kl Freerider unter der Gleitschwelle ? Genau, frustriert durch die Gegend bremsen. Da gibt es unzählige Alternativen,

        bitte lösche dieses Video, es richtet wirklich Schaden an, man sieht es zu oft, und gehe niemals von dir aus,


        soweit das Internet ... super Infos mit einem Klick auf Youtube



        merci
        Zuletzt geändert von wasserflitzer; 29.04.2020, 00:02.

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          #5
          Ja, ich stellte oft fest, dass das Internet zu vielen Themen nur geeignet ist, die richtigen Schlagwörter zu finden, um dann mittels Lesen, Internet, Gespräche mit Usern und Händlern, etc. die Wahrhet für sich zu finden. In einer anderen Sportart kommen internetbelesene Anfänger mit lustgen bis traurigen, sportbremsenden Ideen zu uns, die es jahrhunderlang nicht gab, aber irgendwo im Internet zu sehen sind.


          Es ist schon kriminell, unwissenden Suchenden solche einseitigen Infos als angebliche Hilfe anzubieten, und dann noch zu sagen, er man könne nicht alle Boards vorstellen - eins je Klasse reicht schon. Er steht damit aber für eine Generation, die gerne am Posen ist, ohne etwas zu leisten, also nichts Neues. Ich befahre viele Spots bei unterschiedlichen Windstärken und sehe auch oft Surfer mit viel zu anspruchsvollem Material oder für den Tag eingeschränktem Material, ganz nach den Tipps des Videos. Zum Glück kann man Boards wieder gut verkaufen, aber muss das sein? Einige fahren mit Schleppanker hinten und wiederholen lächelnd Verkäufersprüche .

          Ich komme bei der Überschrift auf 9 Boardklassen, die ich übrigens bis auf eine alle testete, mindestens zehn Charkteristika für den Boardkauf, ca drei Gewichtsklassen, zwei Geschlechter und drei Sportarten, das nennt der Filmmacher wohl "Details", auf die er nicht eingehen kann, also je Boardklasse auf 15 Min Video, macht für das obige Video eine 5- mit Ausschimpfen und Eltern einladen. Richtig betrachtet sogar 10 Boardklassen, da sich in einer Sparte die Formung mit der Literzahl ändert. Selbst meine Boards kann ich niemandem richtig empfehlen, da differenziert betrachtet auf drei Vorteile gleich drei Nachteile folgen u ich nur eine Gewichtklasse teste . Dass Anfänger und Wiedereinsteiger auch noch zwei sehr unterschiedliche Gruppen sind, vernachlässige ich mal. Was willst du Gisela, 60 kg, mit Schwerpunkt Char. 3 und 7 und Könnerstufe n für Spot 15 mit Familie, Auto X und Geldmittel m empfehlen - genau, kann dein Video nicht, aber es steht in der Überschrift - Blenderei.

          Es wird deutlich, dass man eine gute Info nur mit viel Zeit, Gesprächen, Lesen, Testen, etc. lösen kann, was niemand infolge des Umfangs vornehmen wird - Mersen las ich nicht, aber es scheinen viele Seiten zu dem Thema zu sein. So ist das noch nicht einmal themenanreissende Video eine Frechheit und hat wohl eher finanzielle Gründe, s. Reklame im Videotext unten. Ich habe nichts gegen Reklame in Kombi mit Infos, aber Letzteres fehlt nun einmal.
          Solche "Anleitungen" sind auch der Grund, warum viele mit dem Sport wieder aufhören, da sie mit dem für sie falschen Material nicht zurecht kommen und denken, sie wären zu doof. Wer ist denn dann noch imstande, mt einem anderen Material alles noch einmal zu versuchen, was noch einmal viel Geld kostet ?

          Ja, viele Läden sind auch sehr einseitig, da sie ja noch die Boards a-f in diesem Jahr verkaufen möchten, ganz gleich an wen.

          Von mir nun auch die Bitte, das Video zu löschen, in den Foren nicht zu verbreiten und viell nach zwanzig Jahren Surflehrerdasein mit Ausleihstation das Video mit anderen Augen sehen und evtl. dasselbe noch einmal richtig anzugehen, 9 Klassen, 10 Charakt., 3 Gewichtsklassen, etc. . Du trägst mit solchen Veröffentlichungen eine Verantwortung, und wenn du der mit deinen Aussagen und Ausreden nicht gerecht wirst ("sprengt den Rahmen"), dann mache etwas anderes. Ich möchte auch so viel, aber schaffe es zeitlich nicht. Und der Vollständigkeit halber: Es kam heute von einer Surfschule für Anfänger eine innovative Eigenschaft hinzu, die bei dir natürlich auch fehlt, macht 11 Charakt. ,

          viel Spass dabei
          Zuletzt geändert von surfmaghans; 29.04.2020, 14:46.

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            #6

            Ein Kanadier, der hier lebt, sagte mir, es wäre eine deutsche Eigenart, sobald man mit 5% Wissen in einem Thema steckt, muss man damit hausieren gehen und die Leute belästigen.

            Schlimm finde ich, dass Beginner die Falschinfos nicht einordnen können u alles glauben. Ich treibe Sport in vier Vereinen und finde es gut, dass wir dort sehr darauf aufpassen und sich nur Profis o ehem Leistungssportler um die Anfänger u neuen Fortis kümmern. Das ist der Nachwuchs ! So etwas kennt ein Youtuber gar nicht - Händler, die nur an ihr Konto denken, natürlich auch nicht.

            Und er nennt das auch noch Beratung. Unglaublich !
            Zuletzt geändert von wasserflitzer; 30.04.2020, 08:06.

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              #7
              Moin zusammen,

              ich möchte hier einmal Stellung nehmen.

              Das Video ist keineswegs als umfassender Boardklassen Bericht gedacht. Es soll Anfängern einen kleinen Überblick über die Klassen liefern, bei dem Klassen wie Freestyle, Slalom oder Wave nicht groß berücksichtigt werden, da es ja um die Wahl eines Boards für Anfänger geht.

              Der Punkt, der hier zusammenfassend angesprochen wurde, dass man Surfer x, bei Bedingungen y und Spot z nicht ein bestimmtes Board empfehlen kann, der ist mir bewusst und war mir vor dem Dreh auch bewusst. Es gibt einfach kein Board, dass für jeden Surfer immer perfekt ist. Mit dem Video kann ich jedoch erreichen, dass sich die Anfänger nicht auf die oben genannten Boardklassen fokussieren, sondern sich auf das Freeride Segment konzentrieren.

              Mein Video gibt lediglich eine Empfehlung für große Freeride Boards ab 130 Liter Volumen raus.
              Da kann man mir sagen was man möchte, aber niemand wird mit einer anderen Boardklasse länger Spaß haben können und keine andere Klasse wird den Bereich vom Anfänger zum fortgeschrittenen Fahrer besser unterstützen können. Vorrausgesetzt man möchte auch in das Gleitsurfen einsteigen.

              Viele Grüße
              Alex

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                #8





                ich versuche es noch einmal:


                -----> Da kann man mir sagen was man möchte,

                das ist arrogant, selbstüberschätzend und beleidigend an alle, die guten Gewissens etwas ganz anderes suchen, fahren, auch beleidigend an alle Profis,
                die nach so vielen Jahren Arbeit am Strand wesentlich differenzierter beraten und damit wirklich beraten.

                Mit solchen prinzipiellen Ansätzen entstehen übrigens Diktaturen, Obacht, Obacht ! Wenn du deine absolut richtige Meinung gegenüber deinem Nachbarn äußerst, hat niemand etwas dagegen. Auch nicht, wenn du in einem Beitrag Derartiges äußerst. Machen andere auch, so hat man einen guten Überblick der Meinungen - eine Diskussion - aber bitte nicht deine einzige Lösung unter dem Wort "Beratung" öffentlich machen, denn dann passiert das hier (Surfforum):

                "Mach dir nichts draus, es geht nicht nur dir so. Mir geht es ähnlich. Die Sachen die mit dem großen Anfängerbrett geklappt haben wollten mit dem kleineren (140 l bei 80kg, Freerideboard) Board nicht mehr funktionieren. Hab mich ein paar mal damit rumgeärgert und es dann vor lauter Frust wieder verkauft. Ich werd mir dann im Frühjahr ein deutlich Anfängertauiches Brett zulegen und weiter üben."

                Und das ist nur ein Beispiel, warum du mehr diff. musst. Oben stehen mehr Gründe, und es ist auch nicht meine Aufgabe, dich kostenlos zu unterrichten




                -----> bei dem Klassen wie Freestyle, Slalom oder Wave nicht groß berücksichtigt

                von den Boards redet keiner. Es gibt noch etliche andere Empfehlenswerte für diese Gruppe, die du infolge deiner Jugendlichkeit und deines Spots (?) viell gar nicht kennst. Klicke dich in den drei Foren durch und du wirst über 50% der Boards, die in deinem Beitrag fehlen, finden. Die SURF testete dazu noch die weiteren 20% und den Rest trifft man an divers. Spots.



                Wir kleinen und großen Kenner wissen alle, was du meinst, aber nicht die Neulinge, die mit deiner absoluten Wahrheit nicht klar kommen könnten, etwas anderes zum Gleiten, ohne es zu wissen, anstreben, etc. .

                Oder anders:
                Viell. liegt dir das nicht. Ich kann auch Vieles nicht, aber ich beeinflusse niemanden, wenn ich als mit meinen Erfahrungen, die völlig falsch sein können, allein vor mich hinarbeite und viell. diskutiere, um mehr zu erfahren, beispielsweise den Rost am Auto mit Fertan (3*) und Teroson (2*) oder Ovatrol (2*) versiegele - es gibt über zehn andere Wege, aber diese beiden für ersten Rostbefall sagen mir aus mehreren Gründen zu (blabla), die anderen kenne ich nur etwas, also kein Video von mir , nur weil meine Lösung die einzig Wahre nur aus meiner spezieller eingeschränkter Sicht ist. So gesehen sind Foren bis auf die fehlende Abstimmung schon fast demokratisch. Beruflich mache ich das, was mir liegt - Feedback kommt ja meistens rasch, gutes oder schlechtes

                Mach doch Etwas anderes ...


                (Wer den Rosttipp anwenden möchte, sollte eine trockene u warme Phase abwarten und jede Lage Fertan 2 Tage, Teroson Terotex 2 Wochen und Ovatrol 4 Wochen trocknen lassen, bevor die nä Schicht aufgebracht wird. Erfahrung 20 Jahre, jedes Jahr überprüfen u evtl. nachlegen oder mit den drei Stichwörtern andere Erfahrungsberichte lesen. Ovatrol nur im Internet zu kaufen, Schwerpunkt Rost versiegeln für Doofe ohne viel Arbeit - aber bitte nicht dort, wo es warm wird )







                Zuletzt geändert von wasserflitzer; 30.04.2020, 17:21.

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                  #9
                  Ich kann deine Meinung teilweise nachvollziehen.

                  Mein Video empfiehlt ein Board für Anfänger nach einem Surfkurs, mit dem man auch mit fortschreitendem Level noch Spaß hat.

                  Tatsächlich würde ich mir aber keine Badeinsel mit Schwert kaufen, um dann vielleicht bei den ersten 2 Sessions mehr Spaß zu haben und danach das Board wieder zu verkaufen.😉
                  ​​​
                  ​​​​​Lg

                  ​​​​​

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                    #10
                    Auf das Video möchte ich hier nicht eingehen.
                    Ich stelle aber immer wieder fest (man lese nur entsprechende Fragen in den Foren), dass viele Surfanfänger nach einem Grundkurs gleich eigenes Material kaufen wollen. Sie verfügen aber nicht über das nötige Wissen. Sich dieses durch entsprechende Lekturen, informieren im Surfshop usw. anzueignen, kommt gar nicht in Frage - man will nur auf's Wasser.
                    Ich kann hier nur für mich (und meine beiden Söhne) sprechen: wir haben nach Grund- und Aufbaukurs zuerst eine Saison lang unser Material gemietet (2x eine Woche im Urlaub und vereinzelte Tage am See). Bei jeder Gelegenheit haben wir uns umgeschaut und haben Empfehlungen eingeholt. Wir haben viele Surferinnen und Surfer kennengelernt und jedes Gespräch brachte uns einen kleinen Schritt weiter. Erst dann gingen wir zum Surfshop unseres Vertrauens, liessen uns noch einmal umfassend beraten - und bekamen, wie sich in der Folgezeit herausstellte, genau die richtigen Boards und Segel.
                    Darum mein Tipp an alle Neu-Surfer. Informiert euch vor dem Kauf des ersten eigenen Equipments umfassend und vielschichtig. So ein Video kann ein Teil davon sein, aber stützt euch nie auf nur eine Quelle ab - auch wenn man oft gegenteilige und verwirrende Infos bekommt - man lernt dazu. So entlockt einem das ach so tolle und als Wunderboard angepriessende Schnäppchen auf E-Bay nur noch eine müdes Lächeln.

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                      #11
                      In den meisten Windsurf Foren wird Anfängern und Aufsteigern oft ein zu sportliches Brett empfohlen, mit zu wenig Volumen, und Überforderung als Folge.
                      Es ist sicher kein Nachteil einem Aufsteiger ein Brett mit Schwert zu empfehlen. Auch damit kann man auch gleiten, wenn es eingeklappt ist. Kann aber bei widrigen Bedingungen wie ungünstige Strömung, oder durch steileren Am-Wind-Kurs einfacher gegen den Wind Hochkreuzen. Ein wichtiges Kriterium bei unerfahrenen Windsurfern.
                      Wie erwähnt, ist Windsurfen auch immer eine situationsbezogene Risikoabwägung.
                      Darüber hinaus fahren sehr viele Einsteiger und Aufsteiger auch viel Zeit auf dem Wasser unterhalb der Gleitschwelle in Verdrängen Fahrt. Hierbei sind voluminöse Bretter mit Schwert klassischen Freeride Brettern weit überlegen.
                      Selbstentwickler im KVP Mode (Kontinuierlicher-Verbesserungs-Prozess)

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                        #12
                        Zitat von AlexG Beitrag anzeigen
                        Ich kann deine Meinung teilweise nachvollziehen.

                        Mein Video empfiehlt ein Board für Anfänger nach einem Surfkurs, mit dem man auch mit fortschreitendem Level noch Spaß hat.

                        Tatsächlich würde ich mir aber keine Badeinsel mit Schwert kaufen, um dann vielleicht bei den ersten 2 Sessions mehr Spaß zu haben und danach das Board wieder zu verkaufen.😉
                        ​​​
                        ​​​​​Lg

                        ​​​​​
                        Es gibt auch voluminöse Bretter mit Schwert die sportlich und sehr schnell gefahren werden können.
                        Long- Raceboards - die haben auch viel Volumen. Wie z.B. Starboard Phantom Free, oder Phantom Race, aber auch andere Marken.
                        Selbstentwickler im KVP Mode (Kontinuierlicher-Verbesserungs-Prozess)

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                          #13
                          Zitat von Robby (Munich) Beitrag anzeigen
                          Es ist sicher kein Nachteil einem Aufsteiger ein Brett mit Schwert zu empfehlen.
                          Ein Aufsteiger ist für mich jemand, der die Basic beherrscht, und diese auch auf einem schwertlosen Board geübt hat. Jetzt will er diese verfeinern sowie Gleiten und Fussschlaufenfahren lernen - und dazu ist m.E. ein Board mit Schwert keine gute Wahl. Man muss auch lernen «ohne Stützräder» Hochzukreuzen. Auch wenn mit eingeklapptem Schwert Gleiten möglich ist, wie will man mit der doch kleineren Finne die Höhe halten.

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                            #14
                            Es gibt und gab diverse Regatta Wettbewerbs- Klassen, bei denen im Race Bereich regelmäßig Bretter mit Schwert genutzt werden.
                            Neilpryde RSX, BIC 293 OneDesign, Mistral One Design etc. Starboard hat mit Phantom aktuell Race Boards mit Schwert, aber auch andere Marken.
                            Sicherlich ist ein Schwert nicht mit Stützrädern am Fahrrad zu vergleichen, da Schwerter auch im Profi Bereich benutzt werden, und Ihre Vorteile haben.
                            Selbstentwickler im KVP Mode (Kontinuierlicher-Verbesserungs-Prozess)

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