Einzelnen Beitrag anzeigen
  #5  
Alt 15.11.2014, 15:45
Benutzerbild von goforward
goforward goforward ist offline
seltener(surfender)Nutzer
 
Registriert seit: 04.11.2005
Ort: Rostock/Teneriffa
Beiträge: 531
goforward eine Nachricht über Skype™ schicken
Standard

Im Video von Bill sieht man gut, dass der Protagonist sich gleich nach dem Seitenwechsel an das Segel "hängt" und dabei richtig, das Rigg nach vorn schiebt, um auf neuem Kurs abfallen zu können. Sehr gut zu sehen ist dabei, dass diese Methode sehr viel Volumen (im Bug...) erfordert - ein kleines Brett säuft da sofort ab. Deshalb hier eine alternative Methode, wie man sie auch gut im Livestreaming der PWA (Welle) beobachten kann:
- carvend Anluven
- vordere Hand an den Mast, vorderer Fuß vor den Mastfuß
- Segel nach hinten (unten) und überziehen, bis das Unterliek das Schienbein berührt
- Jetzt, d.h. ggf. deutlich bevor der Bug voll im Wind steht, die Segelseite wechseln und mit backgehaltenem Rigg (und das ist der entscheidende Unterschied zu der anderen Variante) den Bug durch den Wind drücken.
- Nun wieder Druck auf der "richtigen" Segelseite reinholen und losdüsen.

Hier nur kurz back durch den Wind gdrückt und Boom-to-Boom: Waveboardwende

Wann exakt die Seite gewechselt wird, ist abhängig von der Geschwindigkeit und aktueller Windstärke. Im Windloch tendenziell eher wechseln und in der Böe entsprechend später.

Wichtige Vorübung für die Wende auf dem kleinen Brett ist, bei wenig Wind auf einem größeren Brett Backfahren üben (auf beiden Seiten!) Das läuft dann auch schon fast wie bei der Wende, nur dass die Segelseite auf halbwind gewechselt wird. Nach einer Weile mit backgehaltener Balanceübung kann man dann auch mal versuchen, durch Anluven (segel nach hinten/unten) mit dem Bug durch den Wind zu gehen - voila die Wende!
__________________

Noch freies Doppelzimmer in Médano über Weihnachten/Silvester Bilder - klick!
...auch sonst noch freie Termine im Winter - auch Einzelbett im Zweierzimmer.
Mit Zitat antworten