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Alt 16.11.2015, 10:06
Spreetech Spreetech ist offline
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Hallo,

vielleicht ist jemand interessiert an meinen Erfahrungen, die ich am Samstag auf dem Rangsdorfer See (Westwind mit ca. 5Bft im Mittel) sammeln konnte.
War mit einem alten 6,3er Segel (nocam) unterwegs. Alle anderen hatten so um 7qm aufgezogen.
Wollte ja unterschiedliche Finnen und Mastfußpositionen testen und Gleitfahrt mit "Fußschlaufen fahren" üben.

Nachdem ich ja mit dem iSonic155 (155l, 222x100cm) in der Gleitfahrt (mit 54cm Finne und ohne Fußschlaufen zu benutzen) nachvollziehbarerweise Probleme mit der Kontrolle hatte, ging das mit 44cm Finne und Mastuß weiter vorn deutlich besser. Als ich dann noch vor der Gleitfahrt den hinteren Fuß in die Schlaufe gesetzt habe, hat sich sogar ein Hauch von Sicherheit während der Gleitfahrt eingestellt. Der iSonic wird dann im Gleiten auf leichtem Vorwindkurs sauschnell (subjektiver Eindruck), sodass es mir nicht gelungen ist, den vorderen Fuß in die Schlaufe zu bekommen, die sind sehr weit hinten plaziert.
Wenn man versucht wieder mehr am Wind zu surfen, bricht die Gleitphase ab.
Unterm Strich, noch zu anspruchsvoll für mich.

Die Viper (160l, 275x75cm) habe ich erst mit der Standardfinne (40cm) und mittlerer Mastfußposition gefahren. Gleiten ging fast gar nicht. Hier ließ sich die vordere Fußschlaufe wunderbar erreichen, auch schon in Verdrängerfahrt. Die nächstmögliche hintere Schlaufe war zu weit weg. Da wäre ich auch in Gleitfahrt mit meinen 100kg mit dem Heck versunken.
Habe dann eine 50cm Finne eingebaut und den Mastfuß weiter nach hinten versetzt. Gleiten ging deutlich früher los (natürlich kein Vergleich zum iSonic) und war auch, mit dem vorderen Fuß in der Schlaufe, sehr gut kontrollierbar.

Fazit:
Habe viel Spaß gehabt und bin zuversichtlich, dass ich irgendwann ordentlich über den See gleiten werde.
Für mehr Gleitspaß müssen wohl aber auch zwei moderne Segel (7qm+8qm?) angeschafft werden.

Fragen:
Kann man mit Board- und Segeltrimm das Erreichen der zweiten Schlaufe erleichtern? War ja mal der vordere und der hintere Fuß.

Welche Segelgrößen würdet Ihr mir empfehlen (100kg, Binnengewässer, max. 6Bft im Mittel)
Max. Geschwindigkeit ist mir nicht so wichtig, daher würde ich eher nocam-Segel für besseres Handling bevorzugen.
Dachte da an ca. 7qm für 5Bft und >8qm für 4Bft.
Bei größer 5Bft könnte ich ja noch auf mein alter 6,3er ausweichen, falls ich mit einem 7er nicht mehr zurecht komme.
Ist bei Leichtwind bis 4Bft ein Segel mit Cambern vielleicht doch besser geeignet, um früher ins Gleiten zu kommen?

Gruß Andreas
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